Emil Hegle Svendsen

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Emil Hegle Svendsen Biathlon
Emil Hegle Svendsen.JPG
Voller Name Emil Hegle Svendsen
Verband NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 12. Juli 1985
Geburtsort Trondheim, Norwegen
Karriere
Verein Trondhjems
Trainer Joar Himle
Aufnahme in den
Nationalkader
2007
Debüt im Weltcup 2005/06
Weltcupsiege 52 (35 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 11 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Einzel
Gold 2010 Vancouver Staffel
Silber 2010 Vancouver Sprint
Gold 2014 Sotschi Massenstart
Gold 2014 Sotschi Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2007 Antholz Mixed-Staffel
Gold 2008 Östersund Einzel
Gold 2008 Östersund Massenstart
Silber 2008 Östersund Staffel
Gold 2009 Pyeongchang Staffel
Silber 2010 Chanty-Mansijsk Mixed-Staffel
Gold 2011 Chanty-Mansijsk Staffel
Gold 2011 Chanty-Mansijsk Massenstart
Silber 2011 Chanty-Mansijsk Verfolgung
Gold 2012 Ruhpolding Mixed-Staffel
Gold 2012 Ruhpolding Staffel
Silber 2012 Ruhpolding Sprint
Gold 2013 Nové Město Mixed-Staffel
Gold 2013 Nové Město Sprint
Gold 2013 Nové Město Verfolgung
Gold 2013 Nové Město Staffel
Bronze 2013 Nové Město Massenstart
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2003 Kościelisko Einzel
Gold 2004 Haute-Maurienne Verfolgung
Gold 2004 Haute-Maurienne Staffel
Gold 2005 Kontiolahti Einzel
Gold 2005 Kontiolahti Sprint
Silber 2005 Kontiolahti Verfolgung
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 1. (2009/10)
Einzelweltcup 1. (2010/11, 2013/14)
Sprintweltcup 1. (2009/10)
Verfolgungsweltcup 2. (2008/09, 2011/12)
Massenstartweltcup 1. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 7 1 1
Sprint 11 7 7
Verfolgung 11 6 5
Massenstart 6 2 7
Staffel 17 7 5
letzte Änderung: 12. Januar 2014

Emil Hegle Svendsen (* 12. Juli 1985 in Trondheim) ist ein norwegischer Biathlet und Olympiasieger im Biathlon.

Karriere[Bearbeiten]

Svendsen in Kontiolahti, 2010

Er gewann insgesamt vier Junioren-Weltmeistertitel (2004 in Haute-Maurienne in der Verfolgung und im Staffelrennen sowie 2005 in Kontiolahti im Einzelrennen und im Sprint).

In der Saison 2005/06 nahm er erstmals an Weltcup-Rennen teil und konnte dabei als beste Platzierung drei fünfte Plätze erreichen, zwei davon jeweils im Sprint über 10 km in Brezno-Osrblie und Ruhpolding sowie einen im 15-km-Massenstartrennen am Holmenkollen in Oslo. Seine erste Weltcup-Saison, in der er an zwölf der 26 ausgetragenen Einzelwettkämpfe teilnahm, schloss Svendsen als 22. der Weltcup-Gesamtwertung ab. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wurde er für das 15-km-Massenstartrennen in San Sicario nominiert, das er überraschend als Sechster beendete.

In der Saison 2006/07 erreichte er mit dem zweiten Platz beim Massenstart in Ruhpolding sowie zwei dritten Rängen in den Sprints von Ruhpolding und Pokljuka seine ersten Podestplatzierungen.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Antholz gewann er mit Bronze in der Mixed-Staffel seine erste Medaille bei den Senioren. Am 13. Dezember 2007 gelang Svendsen im 20-km-Einzelrennen von Pokljuka sein erster Sieg in einem Weltcup-Rennen. Bei den Weltmeisterschaften 2008 im schwedischen Östersund wurde er Weltmeister im Einzelrennen sowie beim Massenstart und gewann zudem mit der norwegischen Staffel die Silbermedaille. In der Weltcup-Gesamtwertung waren seine bisher besten Resultate zwei dritte Plätze, die er in der Saison 2007/08 hinter seinem Landsmann Ole Einar Bjørndalen und dem Russen Dmitri Jaroschenko und 2008/09 hinter Bjørndalen und dem Polen Tomasz Sikora belegte. Im Jahre 2010 feierte Svendsen seinen ersten Weltcup-Gesamtsieg seiner bisher jungen Karriere.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er hinter dem Franzosen Vincent Jay die Silbermedaille im Sprint über 10 km. Beim anschließenden Verfolgungsrennen über 12,5 km belegte er den achten Platz. Den bislang größten Erfolg seiner Karriere feierte Emil Hegle Svendsen, als er vor Ole Einar Bjørndalen und Sjarhej Nowikau, die sich den zweiten Platz teilten, die Goldmedaille im Einzel über 20 km gewann.

2012 erhielt Emil Hegle Svendsen gemeinsam mit Magdalena Neuner die Holmenkollen-Medaille.

Sonstiges[Bearbeiten]

Emil Svendsen ist nicht verwandt mit der etwa gleichaltrigen norwegischen Biathletin Julie Bonnevie-Svendsen.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

  • Turin 2006: 6. Einzel
  • Vancouver 2010: 1. Einzel, 1. Staffel, 2. Sprint, 8. Verfolgung, 13. Massenstart
  • Sotschi 2014: 1. Massenstart, 1. Mixed-Staffel, 4. Staffel, 7. Verfolgung, 7. Einzel, 9. Sprint

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Gesamtweltcup[Bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Statistik[Bearbeiten]

  • Weltcupsiege:
    • 35 (Stand: 12. Januar 2014)

Anmerkung: Im Biathlonsport gehören Rennen bei den Olympischen Spielen von 1998 bis 2010 (OS) und alle Weltmeisterschaften (WM) seit 1994 zum Weltcup. Es werden nur Einzelsiege aufgeführt, keine Staffeln.

Nr. Datum Ort Land Disziplin
1. 13. Dezember 2007 Pokljuka Slowenien Einzel(20 km)
2. 14. Februar 2008 Östersund (WM) Schweden Einzel(20 km)
3. 17. Februar 2008 Östersund (WM) Schweden Massenstart (15 km)
4. 27. Februar 2008 Pyeong Chang Südkorea Sprint (10 km)
5. 8. März 2008 Chanty-Mansijsk Russland Verfolgung (12,5 km)
6. 13. März 2008 Oslo Norwegen Sprint (10 km)
7. 6. Dezember 2008 Östersund Schweden Sprint (10 km)
8. 12. Dezember 2008 Hochfilzen Österreich Sprint (10 km)
9. 13. Dezember 2008 Hochfilzen Österreich Verfolgung (12,5 km)
10. 23. Januar 2009 Antholz Italien Sprint (10 km)
11. 28. März 2009 Chanty-Mansijsk Russland Verfolgung (12,5 km)
12. 3. Dezember 2009 Östersund Schweden Einzel (20 km)
13. 12. Dezember 2009 Hochfilzen Österreich Verfolgung (12,5 km)
14. 14. Januar 2010 Ruhpolding Deutschland Sprint (10 km)
15. 16. Januar 2010 Ruhpolding Deutschland Massenstart (15 km)
16. 18. Februar 2010 Vancouver (OS) Kanada Einzel (20 km)
17. 2. Dezember 2010 Östersund Schweden Einzel (20 km)
18. 4. Dezember 2010 Östersund Schweden Sprint (10 km)
19. 12. Januar 2011 Ruhpolding Deutschland Einzel (20 km)
20. 10. Februar 2011 Fort Kent USA Sprint (10 km)
21. 12. Februar 2011 Fort Kent USA Verfolgung (12,5 km)
22. 12. März 2011 Chanty-Mansijsk (WM) Russland Massenstart (15 km)
23. 19. März 2011 Oslo Norwegen Verfolgung (12,5 km)
24. 20. März 2011 Oslo Norwegen Massenstart (15 km)
25. 10. Dezember 2011 Hochfilzen Österreich Verfolgung (12,5 km)
26. 14. Januar 2012 Nové Město na Moravě Tschechien Sprint (10 km)
27. 5. Februar 2012 Oslo Norwegen Massenstart (15 km)
28. 18. März 2012 Chanty-Mansijsk Russland Massenstart (15 km)
29. 15. Dezember 2012 Pokljuka Slowenien Verfolgung (12,5 km)
30. 9. Februar 2013 Nové Město na Moravě (WM) Tschechien Sprint (10 km)
31. 10. Februar 2013 Nové Město na Moravě (WM) Tschechien Verfolgung (12,5 km)
32. 3. Januar 2014 Oberhof Deutschland Sprint (10 km)
33. 4. Januar 2014 Oberhof Deutschland Verfolgung (12,5 km)
34. 11. Januar 2014 Ruhpolding Deutschland Einzel (20 km)
35. 12. Januar 2014 Ruhpolding Deutschland Verfolgung (12,5 km)
  • Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 6 10 9 6 16 47
2. Platz 1 7 5 2 7 22
3. Platz 1 7 5 5 5 23
Top 10 11 40 37 21 33 142
Punkteränge 14 61 46 32 33 186
Starts 17 63 47 32 33 192
Stand: 10. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emil Hegle Svendsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Webseite von Emil Hegle Svendsen