Harztor
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Nordhausen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hohnstein/Südharz | |
| Höhe: | 210 m ü. NN | |
| Fläche: | 74,12 km² | |
| Einwohner: |
6133 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99768 | |
| Vorwahl: | 036331 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NDH | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 62 065 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Bürgermeister: | Stephan Klante | |
| Lage der Gemeinde Harztor im Landkreis Nordhausen | ||
Harztor ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Nordhausen im Freistaat Thüringen, die am 1. Januar 2012 durch den Zusammenschluss der vormaligen Gemeinden Ilfeld und Niedersachswerfen entstanden ist.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Harztor befindet sich im äußersten Norden Thüringens, hier ist der nördlichste Punkt des Freistaates. Die Gemeinde befindet sich etwa neun Kilometer nördlich der Kreisstadt Nordhausen. Nachbargemeinden sind in Thüringen Ellrich, Herrmannsacker, Neustadt/Harz, Harzungen und Nordhausen. Im Norden der Gemeinde schließt sich Oberharz am Brocken in Sachsen-Anhalt an.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ilfeld (mit Netzkater, Sophienhof und Wiegersdorf) und Niedersachswerfen
Geschichte [Bearbeiten]
Ursprünglich bestanden Pläne, alle sechs Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz zu einer Landgemeinde zusammenzuschließen. Nach Vorbehalten in der Gemeinde Neustadt/Harz trieben die Gemeinderäte von Ilfeld und Niedersachswerfen ab Januar 2011 die Idee der Bildung einer Landgemeinde aus nur zwei Gemeinden voran. Am 30. März 2011 stimmte der Gemeinderat von Niedersachswerfen dem Fusionsvertrag zu, am 5. April 2011 folgte der Gemeinderat von Ilfeld.
Als Name der neuen Landgemeinde war ursprünglich Hohnstein vorgesehen. Er wurde später auf Südharz geändert. Wegen der Namensgleichheit zur Gemeinde Südharz (Sachsen-Anhalt) wurde auch dieser Name vom Thüringer Innenministerium verworfen und der Doppelname Ilfeld-Niedersachswerfen in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht.[2] In einer Bürgerbefragung[3] sprachen sich die Einwohner der beiden Gemeinden mehrheitlich für den Namen Harztor aus. Der Zusammenschluss sollte ursprünglich bereits am 1. Dezember 2011 erfolgen, wurde aber um einen Monat verschoben.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Elisabeth Frerichs (* 13. Oktober 1883 in Niedersachswerfen, † 22. Mai 1967 in Oldenburg), Politikerin (SPD), Mitglied des Oldenburgischen Landtags
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011. Gesetzentwurf vom 28. Juni 2011 (PDF; 227 kB)
- ↑ Mehrheit will „Harztor“ als Namen für neue Landgemeinde, in: Thüringer Allgemeine, 2. November 2011
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