Kappel am Albis
| Kappel am Albis | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Zürich |
| Bezirk: | Affoltern |
| Gemeindenummer: | 0006 |
| Postleitzahl: | 8926 |
| Koordinaten: | 682439 / 23145647.2288848.527224573Koordinaten: 47° 13′ 44″ N, 8° 31′ 38″ O; CH1903: 682439 / 231456 |
| Höhe: | 573 m ü. M. |
| Fläche: | 7.87 km² |
| Einwohner: | 918 (31. Dezember 2010)[1] |
| Website: | www.kappel-am-albis.ch |
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Das Kloster von Süden gesehen |
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| Karte | |
Kappel am Albis (bis 1911 offiziell Kappel genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern (auch Knonauer Amt oder Säuliamt) des Kantons Zürich in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wappen
| Blasonierung:
„Geviert: 1 und 4 in Schwarz ein von Rot und Silber geschachter Balken, 2 in Gold ein schwarzes Mauerankerkreuz, 3 in Blau die Nordansicht einer silbernen Kirche mit Seitenschiff, Querschiff und Vierungsturm, roten Dächern und schwarzen Fenstern.“ |
[Bearbeiten] Geographie
Kappel liegt am Südwesthang des Albis südlich von Hausen im Jonental. Neben Kappel selbst gehören auch die Ortsteile Hauptikon und Uerzlikon zur Gemeinde. Die Nachbargemeinden sind im Kanton Zürich Knonau, Mettmenstetten, Rifferswil und Hausen am Albis, im Kanton Zug Baar und Steinhausen.
[Bearbeiten] Geschichte
siehe auch: Geschichte des Klosters Kappel
Bereits für die Bronzezeit finden sich auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Belege für die Besiedelung. Auch ein Römischer Gutshof ist auf der Gemarkung der Gemeinde nachgewiesen worden. Das erste Mal greifbar wird Kappel aber im Jahre 1185, als das gleichnamige Kloster, in dem der Ursprung der heutigen Gemeinde liegt, gegründet wurde. Das Kloster konnte seinen Besitz in den folgenden Jahrhunderten immer wieder vergrößern und schloss im Jahr 1344 einen Burgrechtsvertrag mit Zug und 1403 mit Zürich. In Zuge der Reformation, deren Auseinandersetzungen in den beiden Kappelerkriegen einen Höhepunkt fanden, wurde das Kloster aufgelöst. Kappel wurde der Landvogtei Knonau unterstellt und die Klostergüter von Stadtzürcher Amtsleuten verwaltet, die auch den Zehnten in den Weilern der Umgebung einzogen.
Mit dem Einmarsch der Franzosen im Jahre wurde Kappel dem Distrikt Mettmenstetten zugeteilt, mit dem Ende der Helvetik 1803 dem Bezirk Horgen, um dann wieder zum neu gebildeten Oberamt Knonau zu kommen (ab 1830 Bezirk Knonau). Seit 1837 gehört die Gemeinde Kappel zum Bezirk Affoltern.
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | 256 |
| 1799 | 438 |
| 1850 | 743 |
| 1900 | 697 |
| 1980 | 567 |
| 2000 | 865 |
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Das Kloster Kappel auf einem Stich von David Herrliberger 1741
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Kappel am Albis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Kappel am Albis
- Statistische Daten Gemeinde Kappel am Albis
- Kappel am Albis im Historischen Lexikon der Schweiz
- Kappel (Kloster) im Historischen Lexikon der Schweiz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Amt des Kantons Zürich – Bevölkerung in den Gemeinden und Regionen des Kantons Zürich, 2010
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