Iljuschin
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| The Open Joint Stock Company «Ilyushin Aviation Complex» Открытое акционерное общество «Авиационный Комплекс им. С.В.Ильюшина» |
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|---|---|
| Unternehmensform | |
| Gründung | 1933 |
| Unternehmenssitz | Moskau |
| Unternehmensleitung |
BEZVERKHNIY V.B. |
| Website | |
Iljuschin (ILJUSCHIN[1], russisch Илью́шин) ist ein russischer Flugzeughersteller, der nach Sergei Iljuschin (* 1894; † 1977) benannt ist. Das Kürzel für Flugzeuge von Iljuschin lautet Il ( Ил ).
Seit Ende 2006 gehört Iljuschin zum neu gegründeten russischen Luftfahrtkonsortium OAK.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1931 begann Sergei Iljuschin, der bereits 1924 seine ersten Segelflugzeuge konstruierte (der Segler AWF-21 „Moskwa“ von 1925 nahm auch am deutschen Rhön-Segelflugwettbewerb teil), als Leiter des Experimental-Konstruktionsbüros Iljuschin im Rahmen des Zentralen Konstruktionsbüros mit der Entwicklung seiner ersten eigenen Flugzeuge, des zweimotorigen Bombers ZKB-26, der später DB-3 genannt wurde, sowie des gepanzerten Erdkampfflugzeugs ZKB-55.
1939 beschloss der Kommissar für Luftfahrtindustrie im Befehl Nr. 704, dass alle sowjetischen Kampfflugzeuge die ersten Buchstaben ihres Konstrukteurs und eine laufende Nummer tragen sollten. So wurden aus der DB-3 die Il-4 und aus der ZKB-55 die berühmte Il-2, die mehr als 36.000 mal gebaut wurde.
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges begann Iljuschin erstmals mit der Konstruktion von Verkehrsflugzeugen, zunächst der Il-12, doch konstruierte er auch weiterhin Militärflugzeuge. 1947 wurde der nach deutschen Vorlagen gebaute vierstrahlige Bomber Il-22 vorgestellt, welcher weitgehend den Bauplänen der Heinkel He 343 (erster Projektname He P.1068) entsprach, jedoch nur ein Prototyp blieb. Der zweistrahlige Bomber Il-28 von 1948 jedoch erwies sich als Erfolg, ging in die Massenproduktion und wurde von vielen Staaten eingesetzt. Ein weiteres bekanntes Modell ist die viermotorige Il-18 von 1957, von der einige Exemplare immer noch im Einsatz stehen.
1967 konnte Iljuschin den ersten sowjetischen Langstreckenpassagierjet, die Il-62 vorstellen. 1971 flog das Frachtflugzeug Il-76, es folgten die Großraumverkehrsflugzeuge Il-86 und Il-96.
Iljuschin stellt gegenwärtig Trainingsflugzeuge Il-103, Turboprop-Regionalflugzeuge Il-114, vierstrahlige Frachtjets Il-76 und vierstrahlige Langstreckenflugzeuge Il-96-300 her. Zudem befindet sich ein kleines militärisches Transportflugzeug Il-112 in der Entwicklung. Aus der Entwicklung des „Russian Regional Jet RRJ“ hat sich Iljuschin kürzlich zurückgezogen. Federführend ist dort der auf Kampfjets spezialisierte Hersteller Suchoi, zusammen mit Boeing.
[Bearbeiten] Militärische Flugzeuge von Iljuschin
- Iljuschin A-50 Mainstay
- Iljuschin DB-3
- Iljuschin Il-2 Sturmowik
- Iljuschin Il-4 Bob
- Iljuschin Il-6
- Iljuschin Il-10 Beast
- Iljuschin Il-20 Coot A
- Iljuschin Il-22
- Iljuschin Il-28 Beagle
- Iljuschin Il-30
- Iljuschin Il-32
- Iljuschin Il-40
- Iljuschin Il-46
- Iljuschin Il-54
- Iljuschin Il-76 Candid
- Iljuschin Il-78 Midas
- Iljuschin Il-214
[Bearbeiten] Zivile Flugzeuge von Iljuschin
- Iljuschin Il-12
- Iljuschin Il-14 Crate
- Iljuschin Il-18 Moskwa
- Iljuschin Il-62 Classic
- Iljuschin Il-86 Camber
- Iljuschin Il-96
- Iljuschin Il-103
- Iljuschin Il-114
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Wiedergeburt der Heinkel He 343 als Iljuschin II-22: Horst Lommel: Vom Höhenaufklärer bis zum Raumgleiter 1935–1945, Geheimprojekte der DFS, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02072-6
[Bearbeiten] Weblinks
- Homepage der Firma (russisch/englisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ (wegen der Zeichendarstellung in Wikipedia)
Zivile Baureihen: Il-12 | Il-14 | Il-18 (1946) | Il-18 | Il-62 | Il-86 | Il-96 | Il-103 | Il-114
Militärische Baureihen: A-50 | DB-3 | Il-2 | Il-4 | Il-6 | Il-10 | Il-20 (1948) | Il-20 | Il-22 | Il-24 | Il-28 | Il-30 | Il-32 | Il-38 | Il-40 | Il-46 | Il-54 | Il-76 | Il-102 | Il-214

