Jimi Blue Ochsenknecht

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Jimi Blue Ochsenknecht (2008)

Jimi Blue Ochsenknecht (* 27. Dezember 1991 in München) ist ein deutscher Schauspieler und Pop-Rapper.

Inhaltsverzeichnis

Privatleben [Bearbeiten]

Er ist der Sohn von Natascha und Uwe Ochsenknecht und hat drei Geschwister: den Schauspieler Wilson Gonzalez, eine Schwester sowie den Halbbruder Rocco Stark, der aus einer früheren Beziehung seines Vaters stammt. Seinen zweiten Vornamen „Blue“ erhielt Ochsenknecht nach eigenen Angaben erst im Krankenhaus, da er bei der Geburt infolge von Komplikationen – die Nabelschnur wickelte sich mehrfach um seinen Hals – blau anlief.[1] Im Juli 2007 erwarb er den qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Karriere [Bearbeiten]

Sein Filmdebüt gab er im Jahr 2000 in dem preisgekrönten Film Erleuchtung garantiert, in dem er mit seinem Bruder und seinem Vater vor der Kamera stand. Bekannt wurde er jedoch als Leon in dem Film Die Wilden Kerle und dessen vier Folgefilmen. In Die Wilden Kerle 1 - 5 spielte er zusammen mit seinem Bruder und seinem Vater sowie teilweise auch mit Cornelia Froboess und Rufus Beck. Für den ersten Teil dieser Familienfilmserie erhielten Jimi Blue Ochsenknecht und sein Bruder Wilson 2004 den Undine Award als beste Filmdebütanten.

Am 16. November 2007 trat er erstmals als Sänger bei The Dome 44 in Graz auf. Im November 2007 veröffentlichte er bei Universal das Album Mission Blue, wobei seine Lieder von den Produzenten Rob Tyger, Kay Denar, Marc Mozart, Michael Cretu und Felix Gauder geschrieben wurden. Ochsenknecht bezeichnet die Stilrichtung als Mischung aus Hip-Hop, Pop, Dance und R’n’B. Als Vorbilder nannte er Pharrell Williams und Justin Timberlake.[2]

Sonstiges [Bearbeiten]

2011 nahm er an den Sat.1-Winterspielen der Stars teil und gewann den Wettbewerb gemeinsam mit Ruth Moschner. 2012 nahm Ochsenknecht an der Abenteuershow Star Race teil. Er gewann mit Nino de Angelo den Wettbewerb und spendeten den Gewinn für einen guten Zweck. Im Oktober 2012 nahm er an der TV total Stock Car Crash Challenge von Stefan Raab teil und konnte das Rennen der 1500cm³-Klasse für sich entscheiden.

Filmografie [Bearbeiten]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Diskografie [Bearbeiten]

Studioalben [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkung
DE AT CH
2007 Mission Blue 16
(34 Wo.)
14
(13 Wo.)
57
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 2007
Verkäufe: + 100.000
2008 Sick Like That 29
(6 Wo.)
29
(3 Wo.)
52
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2008

Singles [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkung
DE AT CH
2007 I’m Lovin… (L.R.H.P.)
Mission Blue
5
(17 Wo.)
8
(19 Wo.)
23
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2007
2008 All Alone
Mission Blue
13
(9 Wo.)
26
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Januar 2008
Hey Jimi
Mission Blue
24
(9 Wo.)
26
(12 Wo.)
46
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. März 2008
The One
Sommer OST
54
(6 Wo.)
74
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. April 2008
(Thom mit Jimi Blue)
Key to the City
Sick Like That
13
(9 Wo.)
24
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2008
Best Damn Life
Sick Like That
67
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. November 2008

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Spiegel online: Jimi Blue, der Gitarrengott und die Nabelschnur, 11. August 2011, abgerufen am 14. Mai 2012
  2. Wiesbadener Kurier: Wie Michael Jackson - nur mit anderen Socken 31. Oktober 2007 [1]
  3. Kein Bock aufs Büffeln., abgerufen am 9. Juni 2012
  4. DE AT CH
  5. DE AT CH

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Jimi Blue Ochsenknecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien