Justin Timberlake

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Justin Timberlake im Juni 2007 bei der Premiere zu Shrek the Third in London
Justin Timberlake im Juni 2007 bei der Premiere zu Shrek the Third in London

Justin Randall Timberlake (* 31. Januar 1981 in Memphis, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Popmusiker, Produzent und ehemaliger Frontmann der Popband *NSYNC.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Timberlake startete seine Karriere Anfang der 90er Jahre als Mitglied der Fernsehshow Mickey Mouse Club, in der er als Moderator, Sänger und Schauspieler neben späteren Showbizgrößen wie Christina Aguilera, Britney Spears, Schauspielerin Keri Russell und Bandkollege JC Chasez fungierte.

Mitte der 90er wurde er als Leadsänger der Boygroup 'N Sync (später *NSYNC) bekannt. Fünf Alben und zwölf Singles folgten, bevor die Band sich 2002 trotz anhaltenden Erfolges zur Auflösung entschied.

Im Mai 2007 gründete Timberlake das Plattenlabel 'Tennman Records', welches ein Joint Venture mit Interscope Records ist. Er fungiert dort als Chairman und CEO. Einzige derzeit bekannte Künstlerin ist Esmée Denters, welche durch YouTube bekannt wurde.

Momentan ist er mit der Schauspielerin Jessica Biel liiert.

Solokarriere

Justin Timberlake (links) beim Golfspielen
Justin Timberlake (links) beim Golfspielen

Im November 2002 veröffentlichte Timberlake sein erstes Solo-Album Justified. Noch stärker als frühere Aufnahmen zeichnete sich die Platte vor allem durch ihren starken Einfluss von R&B und Hip-Hop aus, ausgelöst durch die Zusammenarbeit mit The Neptunes und Timbaland. Die Single-Auskoppelungen „Like I Love You“, „Cry Me A River“, „Rock Your Body“ und „Senorita“ wurden weltweite Hits und bescherten ihm unter anderem zwei Grammys in den Kategorien „Best Pop Vocal Album“ und „Best Male Pop Vocal Performance“. Bis heute wurde Justified weltweit mehr als 7 Millionen Mal verkauft.

Im Jahr 2004 löste er mit der „Nipplegate“-Affäre einen amerikaweiten Skandal aus, indem er während eines Auftritts beim Super Bowl seiner Duett-Partnerin Janet Jackson – angeblich aus Versehen – vor laufender Kamera die rechte Brust entblößte. Jackson und Timberlake wiesen jegliche Schuld von sich; die Umstände blieben ungeklärt.

Gleichzeitig versuchte Timberlake sich auf dem Terrain der Schauspielerei: Bereits 2004 drehte er sowohl den auf Video veröffentlichten Thriller Edison (an der Seite von Kevin Spacey und Morgan Freeman), als auch das Drama Alpha Dog, das künstlerisch frei Ereignisse um den Kriminellen Jesse James Hollywood behandelt.

Im September 2006 veröffentlichte Justin Timberlake sein zweites Soloalbum FutureSex/LoveSounds. Die von Timbaland und Will.i.am produzierte Platte stieg sowohl in den U.S.A., Großbritannien, Kanada, Australien und weiteren elf Ländern auf Platz #1 der Albumcharts ein, erreichte aber auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz nach der ersten Woche die Top 5 der Hitlisten. Die daraus vorabveröffentlichte erste Singleauskopplung "SexyBack" entwickelte sich zu einem ähnlichen Erfolg und kletterte sowohl in den US-amerikanischen Billboard-Charts, in Großbritannien und Deutschland bis an die Spitze der Verkaufs- und Airplaycharts. Die zweite Auskoppelung „My Love“, eine Zusammenarbeit mit Rapper T.I., konnte sich ebenfalls auf Platz #1 der US-Charts platzieren. Als dritte Singleauskopplung wurde der Song „What Goes Around...“ im Februar 2007 erstveröffentlicht. Auch What Goes Around...Comes Around erreichte die Top-Ten der internationalen Charts.

Am 17. Oktober 2006 stellte Justin Timberlake seine erste eigene Modekollektion namens William Rast in Los Angeles vor. Zusammen mit seinem Jugendfreund Trace Ayala entwickelte er Kleidung für Frauen und Männer unter dem Motto „Street Sexy“.

Am 16. Dezember 2006 wurde in der NBC-Sendung Saturday Night Live sein gemeinsam mit Andy Samberg gesungener parodistischer Song Dick in a Box uraufgeführt. Das Video wurde anschließend von NBC auf YouTube in textlich unzensierter Form bereitgestellt und avancierte im Verlauf des Jahres 2007 zu einem der meistbetrachteten Videos im Internet. Der Track gewann 2007 einen Creative Arts Primetime Emmy für Outstanding Music and Lyrics.

Diskografie

Alben

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
DE [1] AT [2] CH [3] UK [4] US [5]
2002 Justified 11 33 22 1 2 VÖ: 29. August 2002
2006 FutureSex/LoveSounds 3 5 2 1 1 VÖ: 8. September 2006

Singles

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
DE [6] AT [2] CH [3] UK [4] US [7]
2002 Like I Love You
Justified
16 29 14 2 11 feat. The Clipse
2003 Cry Me A River
Justified
13 29 20 2 3 feat. Timbaland
2003 Work It
Nellyville
31 [8] 53 59 7 68 [9] mit Nelly
2003 Rock Your Body
Justified
25 56 34 2 5
2003 Señorita
Justified
51 61 42 13 61
2003 I'm Lovin' It
Live From London (DVD)
50 55 47 - -
2005 Signs
R&G (Rhythm & Gangsta) The Masterpiece
3 [10] 5 5 2 46 [11] mit Snoop Dogg feat. Charlie Wilson
2006 SexyBack
FutureSex/LoveSounds
1 5 2 1 1 feat. Timbaland
2006 My Love
FutureSex/LoveSounds
4 6 2 2 1 feat. T. I.
2007 What Goes Around...Comes Around
FutureSex/LoveSounds
5 5 5 4 1
2007 Give It to Me
Timbaland Presents Shock Value
3 [10] 3 6 1 1 [12] mit Timbaland feat. Nelly Furtado
2007 Summer Love
FutureSex/LoveSounds
39 47 - - 6
2007 Release
Timbaland Presents Shock Value
- - - - 91[13] mit Timbaland
2007 Lovestoned
FutureSex/LoveSounds
15 21 19 12 17
2007 Until the End of Time
FutureSex/LoveSounds
- - - - 17 Duett mit Beyoncé
2007 Ayo Technology
Curtis
3 [14] 14 2 2 5 [15] mit 50 Cent feat. Timbaland
2007 The Only Promise That Remains
Reba: Duets
- - - - - mit Reba McEntire
2008 4 Minutes
Hard Candy
1 2 1 1 3 Madonna feat. Justin Timberlake & Timbaland

Weiteres

Justin Timberlake bei der Golden-Globe-Verleihung 2007
Justin Timberlake bei der Golden-Globe-Verleihung 2007

Filmografie

Weblinks

Commons
 Commons: Justin Timberlake – Bilder, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. musicline.de: Chartverfolgung / Justin Timberlake / Longplay (Zugriff am 13. Januar 2008)
  2. a b austriancharts.at: Justin Timberlake in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 13. Januar 2008)
  3. a b hitparade.ch: Justin Timberlake in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 13. Januar 2008)
  4. a b everyhit.com (Zugriff am 13. Januar 2008)
  5. billboard.com: Artist Chart History Album (Zugriff am 13. Januar 2008)
  6. musicline.de: Chartverfolgung / Justin Timberlake / Single (Zugriff am 13. Januar 2008)
  7. billboard.com: Artist Chart History Single (Zugriff am 13. Januar 2008)
  8. musicline.de: Chartverfolgung / Work It (Zugriff am 13. Januar 2008)
  9. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Apr 03 2004 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  10. a b Charts-Surfer (Zugriff am 13. Januar 2008)
  11. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Mai 21 2005 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  12. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Aug 18 2007 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  13. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Apr 21 2007 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  14. musicline.de: Chartverfolgung / Ayo Technology (Zugriff am 13. Januar 2008)
  15. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Jan 05 2008 (Zugriff am 13. Januar 2008)
Persönliche Werkzeuge