Justin Timberlake

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Justin Timberlake im Juni 2007 bei der Premiere zu Shrek der Dritte in London

Justin Randall Timberlake (* 31. Januar 1981 in Memphis, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Popmusiker (ehemaliges Mitglied der Popband *NSYNC),Texter, Komponist, Produzent, Moderator und Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Timberlake hatte seinen ersten Fernsehauftritt bei Star-Search, jedoch gewann er diese Sendung nicht. Seine Karriere startete er Anfang der 90er Jahre als Mitglied der Fernsehshow Mickey Mouse Club, in der er als Moderator, Sänger und Schauspieler neben späteren Showbizgrößen wie Christina Aguilera, Britney Spears, Schauspielerin Keri Russell und Bandkollege JC Chasez fungierte.

Mitte der 90er wurde er als Leadsänger der Boygroup 'N Sync (später *NSYNC) bekannt. Fünf Alben und zwölf Singles folgten, bevor die Band sich 2002 trotz anhaltenden Erfolges zur Auflösung entschied.

Im Mai 2007 gründete Timberlake das Plattenlabel 'Tennman Records', welches ein Joint Venture mit Interscope Records ist. Er fungiert dort als Chairman und CEO. Einzige derzeit bekannte Künstlerin ist Esmée Denters, welche durch YouTube bekannt wurde.

Von Sommer 2003 bis Januar 2007 lebte Timberlake mit Cameron Diaz zusammen.[1] Momentan ist er mit der Schauspielerin Jessica Biel liiert.

Solokarriere

Justin Timberlake (links) beim Golfspielen (2006)

Im November 2002 veröffentlichte Timberlake sein erstes Solo-Album Justified. Noch stärker als frühere Aufnahmen zeichnete sich die Platte vor allem durch ihren starken Einfluss von R&B und Hip-Hop aus, ausgelöst durch die Zusammenarbeit mit The Neptunes und Timbaland. Die Single-Auskoppelungen „Like I Love You“, „Cry Me A River“, „Rock Your Body“ und „Senorita“ wurden weltweite Hits und bescherten ihm unter anderem zwei Grammys in den Kategorien „Best Pop Vocal Album“ und „Best Male Pop Vocal Performance“. Bis heute wurde Justified weltweit mehr als 7 Millionen Mal verkauft.

Im Jahr 2004 löste er mit der „Nipplegate“-Affäre einen amerikaweiten Skandal aus, indem er während eines Auftritts beim Super Bowl seiner Duett-Partnerin Janet Jackson – nach eigenen Angaben aus Versehen – vor laufender Kamera die rechte Brust entblößte. Jackson und Timberlake wiesen jegliche Schuld von sich; die Umstände blieben ungeklärt.

Gleichzeitig versuchte Timberlake sich auf dem Terrain der Schauspielerei: Bereits 2004 drehte er sowohl den auf Video veröffentlichten Thriller Edison (an der Seite von Kevin Spacey und Morgan Freeman), als auch das Drama Alpha Dog, das künstlerisch frei Ereignisse um den Kriminellen Jesse James Hollywood behandelt.

Im September 2006 veröffentlichte Justin Timberlake sein zweites Soloalbum FutureSex/LoveSounds. Die von Timbaland und will.i.am produzierte Platte stieg sowohl in den U.S.A., Großbritannien, Kanada, Australien und weiteren elf Ländern auf Platz #1 der Albumcharts ein, erreichte aber auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz nach der ersten Woche die Top 5 der Hitlisten. Die daraus vorabveröffentlichte erste Singleauskopplung "SexyBack" entwickelte sich zu einem ähnlichen Erfolg und kletterte sowohl in den US-amerikanischen Billboard-Charts, in Großbritannien und Deutschland bis an die Spitze der Verkaufs- und Airplaycharts. Die zweite Auskoppelung „My Love“, eine Zusammenarbeit mit Rapper T.I., konnte sich ebenfalls auf Platz #1 der US-Charts platzieren. Als dritte Singleauskopplung wurde der Song „What Goes Around...“ im Februar 2007 erstveröffentlicht. Auch What Goes Around...Comes Around erreichte die Top-Ten der internationalen Charts.

Am 17. Oktober 2006 stellte Justin Timberlake seine erste eigene Modekollektion namens William Rast in Los Angeles vor. Zusammen mit seinem Jugendfreund Trace Ayala entwickelte er Kleidung für Frauen und Männer unter dem Motto „Street Sexy“.

Am 16. Dezember 2006 wurde in der NBC-Sendung Saturday Night Live sein gemeinsam mit Andy Samberg gesungener parodistischer Song Dick in a Box uraufgeführt. Das Video wurde anschließend von NBC auf YouTube in textlich unzensierter Form bereitgestellt und avancierte im Verlauf des Jahres 2007 zu einem der meistbetrachteten Videos im Internet. Der Track gewann 2007 einen Creative Arts Primetime Emmy für Outstanding Music and Lyrics.


Justified

"Justified" gehört zu den beeindruckendsten Solodebüts und markiert für Justin Timberlake einen Meilenstein in seiner Karriere. "Like I Love You", die erste Single aus dem Album, erfüllt alle Erwartungen von Fans und Kritikern und hebt das Multitalent auf ein neues Level. Bei den 2002 MTV Video Music Awards überzeugte er mit einer mitreißenden Weltpremiere seiner Solo-Debütsingle und macht sich auf im Alleingang einige Rekorde zu brechen....


Preise und Auszeichnungen

  • 2008

Grammy für "What Goes Around... Comes Around" als bester Auftritt eines Pop-Sängers

  • 2007

2 American Music Awards - Favorite Pop/Rock Male Artist , Favorite R&B/Soul Album FutureSex/LoveSounds

  • 2007

2 Grammys in den Kategorien "Best Dance Recording" für "SexyBack" und "Best Rap/Sung Collaboration" für "My Love"

  • 2004

2 Grammys in den Kategorien "Best Pop Vocal Album" und "Best Male Pop Vocal Performance Pop"

  • 2000

"No Strings Attached" verkauft sich über zwei Millionen Mal und bekommt einen Eintrag ins "Guiness Buch"


Wissenswerts

Er moderierte die MTV Europe Music Awards 2006 in Copenhagen.

Justin als TV - Produzent:

  • "The Phone" (2009/I) TV-Serie (Ausführender Produzent) (unbekannte Anzahl Folgen)

... Auch bekannt als: "The Phone" - USA (Originaltitel)

  • NSYNC'S Challenge for the Children (2004) (V) (Ausführender Produzent)
  • Justin Timberlake: Down Home in Memphis - One Night Only (2003) (TV) (Ausführender Produzent)
  • 'N Sync & Britney Spears: Your #1 Video Requests... And More! (2000) (V) (Ausführender Produzent: 'N Sync)


Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen Erstveröffentlichung Weltweite Verkäufe
DE [2] AT [3] CH [4] UK [5] US [6]
2002 Justified
Erstes Studioalbum
11 33 22 1 2 29. August 2002 7.000.000[7]
2006 FutureSex/LoveSounds
Zweites Studioalbum
3 5 2 1 1 8. September 2006 9.160.000[7]

Singles

Jahr Titel Chartpositionen Album Weltweite Verkäufe[8]
DE [9] AT [3] CH [4] UK [5] US [10]
2002 Like I Love You
(feat. The Clipse)
16 29 14 2 11 Justified 1.800.000
Cry Me a River 13 29 20 2 3 3.325.000
2003 Rock Your Body 25 56 34 2 5 3.370.000
Señorita 51 61 42 13 27 1.300.000
I'm Lovin' It 50 55 47 - - Live from London (DVD) 150.000
2006 SexyBack
(feat. Timbaland)
1 5 2 1 1 FutureSex/LoveSounds 6.400.000
My Love
(feat. T. I.)
4 6 2 2 1 4.975.000
2007 What Goes Around... Comes Around 5 5 5 4 1 5.165.000
Summer Love 39 47 - - 6 600.000
LoveStoned/I Think She Knows (Interlude) 15 21 19 11 17 2.300.000
Until the End of Time
Duett mit Beyoncé
- - - - 17 250.000
Featurings
2003 Work It
(Nelly feat. Justin Timberlake)
31 [11] 53 59 7 68 [12] Nellyville
Where Is the Love?
(The Black Eyed Peas feat. Justin Timberlake)
1 1 1 1 8 Elephunk 5.800.000
2005 Signs
(mit Snoop Dogg feat. Charlie Wilson)
3 [13] 5 5 2 46 [14] R&G (Rhythm & Gangsta) The Masterpiece
2007 Give It to Me
(Timbaland feat. Justin Timberlake & Nelly Furtado)
3 [13] 3 6 1 1 [15] Timbaland Presents Shock Value 4.560.000
Release
(Timbaland feat. Justin Timberlake)
- - - - 91[16]
Ayo Technology
(50 Cent feat. Justin Timberlake & Timbaland)
3 [17] 14 2 2 5 [18] Curtis 2.880.000
The Only Promise That Remains
(Reba McEntire feat. Justin Timberlake)
- - - - - Reba: Duets
2008 4 Minutes
(Madonna feat. Justin Timberlake & Timbaland)
1 2 1 1 3 Hard Candy 7.620.000
Dead and Gone
(T.I. feat. Justin Timberlake)
7 11 18 4 2 Paper Trail
2009 Love Sex Magic
(Ciara feat. Justin Timberlake)
7 17 11 5 10 Fantasy Ride

Weiteres

  • 2001: „What It’s Like to Be Me“ (mit Britney Spears, aus Britney)
  • 2002: „How Come You Don't Call Me [Neptunes Remix]“ (mit Alicia Keys, Maxi CD-Single)
  • 2003: „"I Want U 2 Know“ (mit Vanessa Marquez, digital veröffentlicht)
  • 2004: „Hootnanny“ (mit Bubba Sparxxx, aus Deliverance)
  • 2004: „Good Foot“ (featuring Timbaland, aus Große Haie, Kleine Fische - OST)
  • 2005: „My Style“ (mit The Black Eyed Peas, aus Monkey Business)
  • 2005: „Floatin'“ (mit Charlie Wilson, aus Charlie, Last Name Wilson)
  • 2006: „Loose Ends“ (mit Sergio Mendes & will.i.am, aus Timeless)
  • 2007: „Nite-Runner“ (mit Duran Duran)
  • 2008: „Rehab“ (mit Rihanna, aus Good Girl Gone Bad: Reloaded)
Justin Timberlake bei der Golden-Globe-Verleihung 2007

Filmografie

Weblinks

Commons Commons: Justin Timberlake – Bilder, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.kabeleins.de/film_dvd/starlexikon/d/00251/
  2. musicline.de: Chartverfolgung / Justin Timberlake / Longplay (Zugriff am 13. Januar 2008)
  3. a b austriancharts.at: Justin Timberlake in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 13. Januar 2008)
  4. a b hitparade.ch: Justin Timberlake in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 13. Januar 2008)
  5. a b everyhit.com (Zugriff am 13. Januar 2008)
  6. billboard.com: Artist Chart History Album (Zugriff am 13. Januar 2008)
  7. a b http://www.worldwidealbums.net/
  8. http://www.mediatraffic.de/previous.htm
  9. musicline.de: Chartverfolgung / Justin Timberlake / Single (Zugriff am 13. Januar 2008)
  10. billboard.com: Artist Chart History Single (Zugriff am 13. Januar 2008)
  11. musicline.de: Chartverfolgung / Work It (Zugriff am 13. Januar 2008)
  12. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Apr 03 2004 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  13. a b Charts-Surfer (Zugriff am 13. Januar 2008)
  14. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Mai 21 2005 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  15. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Aug 18 2007 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  16. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Apr 21 2007 (Zugriff am 13. Januar 2008)
  17. musicline.de: Chartverfolgung / Ayo Technology (Zugriff am 13. Januar 2008)
  18. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Jan 05 2008 (Zugriff am 13. Januar 2008)
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