Kampf um Rom

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Kampf um Rom ist ein zweiteiliger Historienfilm des deutschen Regisseurs Robert Siodmak nach dem gleichnamigen Roman von Felix Dahn. Die beiden Teile Kampf um Rom – 1. Teil und Kampf um Rom – 2. Teil: Der Verrat starteten 1968 und 1969 in den deutschen Kinos. Vor der Veröffentlichung in den USA wurden die beiden Teile 1973 zusammengefasst und auf 94 Minuten gekürzt. Diese gekürzte Fassung kam 1976 als Wiederaufführung auch in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

Um 500 nach Christus liegt das einstige Römische Reich darnieder. Byzanz ist weggebrochen und Teile Italiens wurden vom Ostgotenkönig Theoderich erobert. Nach dessen Tod beginnt ein Machtkampf um sein Erbe zwischen seinen Töchtern Amalaswintha und Mathaswintha. Der königliche Rat entscheidet sich für Amalaswintha, was Mathaswintha nicht akzeptiert. Der Römer Cethegus strebt nach Macht und schadet so seinem eigenen römischen Vaterland. Die Ostgoten belagern Rom und werden von Mathaswintha verraten, die aus gekränkter Eitelkeit die gotischen Schlachtpläne an die Römer liefert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die wechselvolle Handlung mit ihrer Mischung aus Palastintrigen und monumentalen Schlachten folgt weitgehend dem historischen Roman Ein Kampf um Rom von Felix Dahn aus dem Jahr 1876. Die Bauten stammen von Ernst Schomer. Andrew Marton und Sergiu Nicolaescu waren als zusätzliche Regisseure beteiligt. Laut Kay Wenigers Das große Personenlexikon des Films war Kampf um Rom mit 15 Millionen DM Herstellungskosten die bis dahin teuerste deutsche Filmproduktion.[1]

Kritik[Bearbeiten]

„Machtkampf-, Intrigen- und Schlachtspektakel in überholtem Historien- und Ausstattungsstil; von Felix Dahns Romanvorlage wurde das ideologische Element rigoros ausgeklammert. […] Sehr aufwendig, prominent besetzt, naiv-unterhaltsam, aber psychologisch grob gestrickt und allzu sehr veräußerlicht.“

Lexikon des Internationalen Films[2][3]

„Aufwendige Germanen-Schau mit viel Liebe, Prunk und Pathos, aber ohne den Versuch historischer Fundierung. Augenfutter ab 14.“

Evangelischer Filmbeobachter[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Robert Siodmak in: Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. 8 Bände. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3.
  2. Kampf um Rom – 1. Teil im Lexikon des Internationalen Films.
  3. Kampf um Rom – 2. Teil: Der Verrat im Lexikon des Internationalen Films.
  4. Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 2/1969, S. 5.