Laudun-l’Ardoise

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Laudun-l’Ardoise
Wappen von Laudun-l’Ardoise
Laudun-l’Ardoise (Frankreich)
Laudun-l’Ardoise
Region Languedoc-Roussillon
Département Gard
Arrondissement Nîmes
Kanton Roquemaure
Gemeindeverband Communauté de communes Rhône Cèze Languedoc.
Koordinaten 44° 6′ N, 4° 39′ O44.1058333333334.658333333333364Koordinaten: 44° 6′ N, 4° 39′ O
Höhe 26–274 m
Fläche 34,19 km²
Einwohner 5.851 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 171 Einw./km²
Postleitzahl 30290
INSEE-Code
Website http://www.laudunlardoise.fr/

Blick auf Laudun-l’Ardoise

Laudun-l’Ardoise ist eine französische Gemeinde mit 5851 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Gard in der Region Languedoc-Roussillon. Bis zum 1. Februar 2001 hieß die Gemeinde lediglich Laudun.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Tal des Flusses Tave. An der Gemeindegrenze von Laudun-l’Ardoise und Codolet mündet die Cèze in die Rhône. Gleichzeitig bildet die Rhône die Grenze zum Département Vaucluse. Die Gemeinde liegt im Weinanbaugebiet von Côte du Rhône Villages. Sie setzt sich im Wesentlichen aus dem Hauptort Laudun und dem Ort L’Ardoise zusammen.

Laudun-l’Ardoise grenzt im Norden an Bagnols-sur-Cèze, im Nordosten an Orsan und Codolet, im Osten an Caderousse (Département Vaucluse), im Südosten an Montfaucon und Saint-Geniès-de-Comolas, im Süden an Saint-Laurent-des-Arbres, im Südwesten an Saint-Victor-la-Coste und Saint-Paul-les-Fonts, im Westen an Connaux und im Nordwesten an Tresques.

Geschichte[Bearbeiten]

Vor der Gründung des heutigen Ortes bestand bei Laudun-l’Ardoise ein keltisches Oppidum, welches wahrscheinlich im 6. Jahrhundert nach Christus aufgegeben wurde. Im Hochmittelalter existierten insgesamt drei Schlösser: Eins auf dem Sainte-Foy-Hügel, das Château de Lascours und das Château de Bord. Das damalige Dorf war von einer kleinen Mauer umgeben. Die Kapelle Saint-Geniès, heute die Friedhofskapelle, diente damals als Pfarrkirche. Während sich die Häuser zunächst eher in den Hügeln befanden, rückte das Dorf im Lauf der Jahrhunderte immer weiter in die Ebene hinab. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand die gotische Kirche Notre-Dame-la-Neuve. Am Fluss Tave befanden sich zahlreiche Mühlen. Im 18. Jahrhundert errichtete die Religionsgemeinschaft der Weißen Büßer eine Kapelle auf dem Sainte-Foy-Hügel.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 2820 3968 3664 3759 4408 5127 5617

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Laudun-l’Ardoise – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Histoire de la commune (französisch)