Laufkundschaft

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Der Begriff Laufkundschaft hat im Handel mehrere Bedeutungen:

  1. jene Käufer, die einen Laden (Geschäft) nur „zufällig“ betreten – weil er „gerade am Weg liegt“.
  2. jene Käufer, die sich nicht länger im Geschäftslokal (Gasthaus) aufhalten sondern Waren „im Vorübergehen“ mitnehmen, österreichisch „Verkauf über die Gasse(n)“,
  3. Käufer einer Gassenschänke (beispielsweise die Speiseeis­ausgabe bei einer Konditorei),
  4. Käufer, die den Kauf bei einem dem eigentlichen Geschäftslokal vorgelagerten Verkaufsstand „im Vorübergehen“ tätigen
  5. in der Modellvorstellung jene Kundschaft, die – im Gegensatz zur Stammkundschaft – bei einer Preiserhöhung direkt abwandert und analog bei einer Preissenkung von der Konkurrenz direkt zuwandert.

Siehe auch[Bearbeiten]