Let There Be Rock

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Let There Be Rock (Australien)
Studioalbum von Logo ACDC.svg
Veröffentlichung 21. März 1977
Label Albert Productions
Format CD, LP
Genre Hard Rock, Blues Rock
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 40:01

Besetzung

Produktion Harry Vanda, George Young
Studio Januar bis Februar 1977 in den Albert Studios, Sydney (Australien)
Chronologie
Dirty Deeds Done Dirt Cheap
(1976)
Let There Be Rock (Australien) Let There Be Rock(internationale Version)
(1977)

Let There Be Rock (engl. für „Es werde Rock“) ist das vierte australische und dritte internationale Studioalbum der australischen Hard-Rock-Band AC/DC. Die australische Version erschien im März 1977 über das Label Albert Productions. Die Veröffentlichung des internationalen Albums erfolgte am 23. Juni des Jahres auf Atlantic Records.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wie schon bei den vorhergehenden Alben sind die Titellisten der australischen und internationalen Version von Let There Be Rock leicht verschieden. Für die internationale Version wurde das Stück Crabsody in Blue durch eine gekürzte Version des Lieds Problem Child ersetzt, das schon auf Dirty Deeds Done Dirt Cheap enthalten gewesen war. Auf der europäischen LP-Version war Crabsody in Blue noch enthalten, ab der ersten CD-Version fiel es jedoch weg und erschien nur in Australien auf CD, bis es 2009 schließlich auf Backtracks vertreten war.

Der Sound des Albums ist von dem für AC/DC typischen Hard Rock geprägt, der klare Einflüsse von Blues und Rock ’n’ Roll aufzeigt. Let There Be Rock ist das letzte Album mit dem Bassisten Mark Evans.

Im Jahr 1980 wurde kurz nach Bon Scotts Tod ein Konzertfilm unter dem Titel Let There Be Rock: The Movie veröffentlicht. Dieser Mitschnitt wurde jedoch nicht bei der Tournee zu diesem Album, sondern zu Highway to Hell aufgezeichnet.

Titelliste[Bearbeiten]

Let There Be Rock (International)
Studioalbum von Logo ACDC.svg
Veröffentlichung 23. Juni 1977
Label Atlantic Records
Format CD, LP, MC
Genre Hard Rock, Blues Rock
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 40:43

Besetzung

Produktion Harry Vanda, George Young
Studio Januar bis Februar 1977 in den Albert Studios, Sydney (Australien)
Chronologie
Let There Be Rock (Australien)
(1977)
Let There Be Rock (International) Powerage
(1978)

Australische Version[Bearbeiten]

  1. Go Down (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:20
  2. Dog Eat Dog (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 3:35
  3. Let There Be Rock (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 6:07
  4. Bad Boy Boogie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:28
  5. Overdose (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 6:09
  6. Crabsody in Blue (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:45
  7. Hell Ain’t a Bad Place to Be (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:15
  8. Whole Lotta Rosie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:22

Internationale Version[Bearbeiten]

  1. Go Down (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:18
  2. Dog Eat Dog (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 3:34
  3. Let There Be Rock (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 6:06
  4. Bad Boy Boogie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:27
  5. Problem Child (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:24
  6. Overdose (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 6:09
  7. Hell Ain’t a Bad Place to Be (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:21
  8. Whole Lotta Rosie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:24

Rezeption[Bearbeiten]

Let There Be Rock war das erste Album von AC/DC, das einen Einstieg in die US-amerikanischen Billboard-Albencharts schaffte (das Vorgängeralbum Dirty Deeds Done Dirt Cheap erschien dort erst 1981), wenn auch lediglich auf Platz 154. Bis heute wurde es in den USA mit Doppel-Platin ausgezeichnet, da es sich bis heute über zwei Millionen mal dort verkauft hat. In Großbritannien kam es bis auf Platz 17. Die Single Whole Lotta Rosie gehört zu den bekanntesten Stücken der Band und schaffte 1980 seinen Eintritt in die UK Top 40 auf Platz 36.

Let There Be Rock gilt heute als eines der besten Alben der Gruppe. Im Rock Hard wurde dem Album 2007 unter dem Motto „30 Jahre Let There Be Rock“ eine Titelstory gewidmet, Autor Götz Kühnemund vergab in seinem Review eine volle Punktzahl (10 Punkte) an den Klassiker und urteilte: „Mit Let There Be Rock legten AC/DC härtetechnisch einen Zahn zu und konnten wieder an die Klasse des Debüts anknüpfen. Mit Whole Lotta Rosie, Hell Ain't a Bad Place to Be, Bad Boy Boogie und dem Titelsong sind gleich vier der allergrößten AC/DC-Hits und mit Go Down, Dog Eat Dog, Overdose und dem bereits auf Dirty Deeds veröffentlichten Problem Child vier weitere Klassiker vertreten. Eine Scheibe ohne einen einzigen schwachen Ton!“ Im Jahr 2007 veröffentlichte selbiges Magazin eine Liste der besten Rock- und Metalalben aller Zeiten. In der 500 Alben umfassenden Liste landete Let There Be Rock auf Platz 48 und war damit das viert-best-platzierteste Album der Gruppe, die mit Back in Black die Liste anführte.

Weblinks[Bearbeiten]