If You Want Blood You’ve Got It

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If You Want Blood You've Got It
Livealbum von Logo ACDC.svg
Veröffentlichung 13. Oktober 1978
Label Atlantic Records
Format CD, LP, MC
Genre Hard Rock, Blues Rock
Anzahl der Titel 10
Laufzeit 52:49

Besetzung

Produktion Harry Vanda, George Young
Studio 30. April 1978 im Apollo Theatre in Glasgow, Schottland
Chronologie
Powerage (1978) If You Want Blood You've Got It Highway to Hell (1979)

If You Want Blood You've Got It (engl. für „Wenn ihr Blut wollt, bekommt ihr es“) ist das erste Livealbum der australischen Hard-Rock-Band AC/DC und das einzige mit Bon Scott als Sänger. Es ist das letzte AC/DC-Album der Bon-Scott-Ära, das von Harry Vanda und George Young produziert wurde, die auch für die ersten fünf Studioalben der Band verantwortlich waren. Im Jahr 1994 wurde das Album von Atco Records erneut veröffentlicht, ebenso 2003 von Epic Records als Teil der AC/DC-Remasters-Serie.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Album entstand während der Powerage-Tour, größtenteils am 30. April 1978 im Apollo Theater in Glasgow, Schottland.[1] Zur Zugabe kam die Band im Outfit der Schottischen Fußballnationalmannschaft auf die Bühne.[1]

Die Lieder Dog Eat Dog und Fling Thing wurden zwar bei dem Auftritt gespielt, aber nicht auf das Album übernommen. Die Live-Version von Dog Eat Dog kam im November 1978 auf die B-Seite der Whole Lotta Rosie-Single. Der Film-Mitschnitt des Konzerts wurde offiziell nie komplett veröffentlicht. Nur die Songs Riff Raff, Rock 'n' Roll Damnation und Teile von Fling Thing/Rocker erschienen im Jahr 2005 auf der DVD Family Jewels sowie Bad Boy Boogie (nur auf der Special 3-DVD Box), Let There Be Rock, Dog Eat Dog und nochmals Rock 'n' Roll Damnation erschienen 2007 auf der DVD Plug Me In.

Ein Stück mit dem Namen If You Want Blood (You’ve Got It) erschien auf dem folgenden Album Highway to Hell. Bei The Jack fragt Bon Scott das Publikum, ob es noch Jungfrauen in Glasgow gibt: „Are there any virgins in Glasgow?[1]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Riff Raff (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:10
  2. Hell Ain't a Bad Place to Be (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:02
  3. Bad Boy Boogie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 7:35
  4. The Jack (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 5:43
  5. Problem Child (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 4:32
  6. Whole Lotta Rosie (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 3:50
  7. Rock 'n' Roll Damnation (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 3:30
  8. High Voltage (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 6:00
  9. Let There Be Rock (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott)– 8:15
  10. Rocker (Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott) – 3:00

Rezeption[Bearbeiten]

Das Album schaffte es im Oktober 1978 auf Platz 13 der Albumcharts von Großbritannien[2] und erhielt eine Goldauszeichnung. Weiterhin platzierte es sich auf Platz 113 in den USA und wurde mit Platin ausgezeichnet, in Deutschland erreichte es ebenfalls Platinstatus.

If You Wan't Blood You've Got It erhielt überwiegend positive Kritiken und gehört zu den beliebtesten Live-Alben der Rockgeschichte. Es wurde z. B. 2003 von den Lesern des englischen Classic Rock-Magazins auf Platz 2 der besten Livealben aller Zeiten gewählt.[3] Das Rockmagazin Rock Hard listete es 2007 auf Platz 24 seiner Bestenliste von 500 Rock- und Metalalben. Damit war es das viert-bestplatzierte Livealbum dieser Aufstellung. Das Magazin vergab 9 von 10 Punkten, bemängelt wurde von Götz Kühnemund lediglich, dass es sich bei If You Wan't Blood You've Got It nicht um ein Doppelalbum handelt, auf dem Klassiker wie Live Wire oder Sin City Platz gefunden hätten.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c http://www.inthewilderness.com/apollo/index.asp?s_id=1&m_id=4&page=6
  2. http://www.everyhit.com/searchsec.php
  3. http://www.rocklistmusic.co.uk/steveparker/classicrock.htm
  4. http://www.rockhard.de/index.php?smod=p209MJ56rKOyMTyuWz1iMUIfo2qAo2D9pz9wn2uupzDhpzI2nJI3pl5xMKEunJkJnJI3Wzqlo3IjFHD9pzuspzI2nJI3WzAioaEyoaEWEQ0lZQp5ZvL%3D