Lufingen

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Lufingen
Wappen von Lufingen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Bülachw
BFS-Nr.: 0063i1f3f4
Postleitzahl: 8426
Koordinaten: 687081 / 26055647.4899958.594168459Koordinaten: 47° 29′ 24″ N, 8° 35′ 39″ O; CH1903: 687081 / 260556
Höhe: 459 m ü. M.
Fläche: 5.22 km²
Einwohner: 1873 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 359 Einw. pro km²
Website: www.lufingen.ch
Karte
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Lufingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Gold auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne mit rotem Stamm

Dieses offizielle Wappen löste 1861 ältere, nicht einheitlich verwendete Darstellungen ab.

Geographie[Bearbeiten]

Lufingen liegt zwischen Glattal und Tösstal im Zürcher Unterland. Zur Gemeinde Lufingen gehört auch die Ortschaft Augwil. Der Landwirtschaft dienen 50.2 % der Gemeindefläche, 38.3 % ist Wald, 3.4 % dienen dem Verkehr, 7.9 % ist Siedlungsfläche und 0.2 % sind Gewässer.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 148
1836 262
1920 368
1960 421
1976 615
2003 1342
2006 1533
2007 1552
2008 1608
2009 1699
2010 1756

Politik[Bearbeiten]

Die Schweizerische Volkspartei hat 48.7 %, die Sozialdemokratische Partei der Schweiz 15.5 %, die Freisinnig-Demokratische Partei 14.9 %, die Grüne Partei der Schweiz 5.8 %, die Christlichdemokratische Volkspartei 2.8 % und die Evangelische Volkspartei 5.3 % der Wählerstimmen.

Postauto-Haltestelle in Lufingen

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1157 wurde Lufingen als Luvingen erstmals urkundlich erwähnt, als Domherr Domenicus in Strassburg Ländereien in Lufingen dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald schenkte. Luvingin 1157 = bei den Leuten im Loch (mhd. lûf <Loch, Abgrund>). 1496 bis 1498 war Heinrich Brennwald Rektor der Pfarrkirche Lufingen. Die Gerichtsherrschaft Lufingen wurde im Dezember 1645 vom Kloster St. Blasien an seinen Zürcher Amtmann in Stampfenbach, Gerold Edlibach, verkauft. Der Rat von Zürich billigte diesen Kauf und verlieh Edlibach die Lehnsrechte, da die Stadt oberster Lehnsherr ihres Untertanengebietes war. 1647 verkaufte er die Gerichtsherrschaft an seinen Schwager, Johann Heinrich Waser, Vogt von Kyburg und danach Bürgermeister von Zürich.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lufingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Norbert Domeisen. Bürgermeister Johann Heinrich Waser (1600–1669) als Politiker. Ein Beitrag zur Schweizer Geschichte des 17. Jahrhunderts. Zürich 1975. S.91 -93