Marco de Canaveses

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Marco de Canaveses
Wappen Karte
Wappen von Marco de Canaveses
Marco de Canaveses (Portugal)
Marco de Canaveses
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Tâmega
Distrikt: Porto
Concelho: Marco de Canaveses
Koordinaten: 41° 11′ N, 8° 9′ W41.180833333333-8.1497222222222Koordinaten: 41° 11′ N, 8° 9′ W
Einwohner: 53.569 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 201,89 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner pro km²
Kreis Marco de Canaveses
Flagge Karte
Flagge von Marco de Canaveses Position des Kreises Marco de Canaveses
Einwohner: 53.569 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 201,89 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 31
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Marco de Canaveses
Largo Sacadura Cabral
4630-219 Marco de Canaveses
Präsident der Câmara Municipal: Dr. Manuel Moreira (PSD)
Webpräsenz: www.cm-marco-canaveses.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Marco de Canaveses ist eine Stadt (Cidade) im Norden Portugals. Bekannt wurde die 1996 fertiggestellte Kirche Igreja de Santa Maria de Fornos des international renommierten Architekten Álvaro Siza Vieira.

Die Marienkirche Siza Vieiras

Geschichte[Bearbeiten]

Grabstätten und andere Funde belegen eine Besiedlung Canaveses seit der Jungsteinzeit. Aus römischer Zeit stammt die archäologische Fundstätte einer hiesigen Römersiedlung, Tongóbriga.

Der heutige Ort entstand vermutlich im Verlauf der Siedlungspolitik nach der Reconquista im 12. Jahrhundert. Erster Stadtverwalter des eigenständigen Verwaltungskreises Canaveses war Mendo Gil. 1384 gab König D. João I. das Gebiet an João Rodrigues Pereira, einem Verwandten des Nuno Álvares Pereira. Nach dem Ende der Regierungszeit João I. fiel das Gebiet zurück an die Krone.

Marco de Canaveses 1904

Im Verlauf der Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822 wurde der Kreis Canaveses aufgelöst und Soalhães angegliedert, bevor 1852 durch Neuordnung der Kreis Marco de Canaveses geschaffen wurde. Hierzu wurden die früheren Kreise Benviver, Canaveses, Soalhães, Portocarreiro, Teile des Kreises Gouveia, und Santa Cruz de Riba Tâmega zusammengefasst.

1993 wurde die bisherige Kleinstadt (Vila) zur Stadt (Cidade) erhoben. [3]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

Marco de Canaveses ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Porto. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 53.569 Einwohner auf einer Fläche von 201,9 km²[1].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Amarante, Baião, Cinfães, Castelo de Paiva und Penafiel.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Marco de Canaveses:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Marco de Canaveses (1864 – 2011)
1864 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
23 820 28 188 32 354 39 270 46 131 48 133 52 419 53 569

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 8. September

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Marco Canaveses liegt mit seinem etwas außerhalb gelegenen Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Linha do Douro.

Über die Nationalstraße N211 ist die Stadt mit der 13 km nördlich verlaufenden Autobahn A4 verbunden.

Regionale private Buslinien stellen den öffentlichen Personennahverkehr sicher. Dazu hat die Stadtverwaltung ein Mitfahrsystem namens Marco à boleia (dt.: Marco per Anhalter) eingerichtet. Registrierte Benutzer erhalten einen Ausweis und können sich nach dem Prinzip einer Mitfahrzentrale online Mitfahrgelegenheiten vermitteln.[5]

Carmen Miranda

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net, abgerufen am 11. Dezember 2013
  4. www.anmp.pt, abgerufen am 28. Dezember 2013
  5. Webseite zu Marco à boleia auf der Website der Stadtverwaltung, abgerufen am 28. Dezember 2013