Markus Feulner

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Markus Feulner

am 18. Juli 2011 beim Signieren von Autogrammkarten

Spielerinformationen
Geburtstag 12. Februar 1982
Geburtsort ScheßlitzDeutschland
Größe 181 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1988–1992
1992–1997
1997–2001
SV Pettstadt
FC Bamberg
FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2003
2001–2003
2004–2006
2004–2006
2006–2009
2009–2011
2010
2011–2014
2014–
FC Bayern München Amateure
FC Bayern München
1. FC Köln Amateure/II
1. FC Köln
1. FSV Mainz 05
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
1. FC Nürnberg
FC Augsburg
53 0(9)
13 0(0)
12 0(1)
38 0(4)
87 (15)
15 0(0)
2 0(0)
76 0(7)
1 0(0)
Nationalmannschaft
2002–2004
2005–2006
Deutschland U-21
Team 2006
13 0(1)
0 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 23. August 2014

Markus Feulner (* 12. Februar 1982 in Scheßlitz, Oberfranken) ist ein deutscher Fußballspieler. Als Wechselspieler wurde er Deutscher Meister mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Zudem spielte er für den 1. FC Köln, den FSV Mainz 05 und den 1. FC Nürnberg in der ersten und zweiten Bundesliga. Zu Beginn der Saison 2014/15 verpflichtete ihn der Bundesligist FC Augsburg.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Der im oberfränkischen Scheßlitz bei Bamberg geborene Feulner war bereits mit sechs Jahren im heimatlichen SV Pettstadt fußballerisch aktiv. Mit zehn Jahren wechselte er 1992 zum 1. FC Bamberg und durchlief dort fünf Jahre die Bamberger Jugend-Mannschaften. 1997 nutzte er die Chance zum FC Bayern München zu wechseln. Dort spielte er in den weiteren Jugendmannschaften seiner jeweiligen Altersklasse und gewann 2001 als Mannschaftskapitän die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft.

Mit Beginn der Saison 2000/01 gehörte er altersbedingt zum Kader der Amateurmannschaft, für die er in der ersten Spielzeit auf acht Einsätze kam. Am 8. Dezember 2000 (20. Spieltag) gab er beim torlosen Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Kickers Offenbach seinen Einstand. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt er am 23. Februar 2002 (24. Spieltag) beim 6:0-Sieg im Heimspiel gegen Energie Cottbus, als er in der 65. Minute für Stefan Effenberg eingewechselt wurde. Zuvor erhielt er bereits Spielpraxis in der Champions League (bei Sparta Prag und Boavista Porto) und im DFB-Pokal (gegen den VfL Wolfsburg). In der Saison 2002/03 kam er zu weiteren zehn Spielen in der Bundesliga, aber auch zu drei Einsätzen in der Champions League, in der er am 13. November 2002 im Heimspiel gegen den RC Lens ein Tor erzielte.

Nach Abschluss der Hinserie der Saison 2003/04 mit nur zwei Kurzeinsätzen in der Bundesligamannschaft wechselte Feulner zum 1. FC Köln. Dort konnte er sich in die Mannschaft ohne große Probleme integrieren und kam in der Mehrzahl der noch verbliebenen Spiele zum Einsatz, stieg aber mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga ab. Nach Verletzungsproblemen und Differenzen mit dem neuen Trainer Huub Stevens konnte Feulner diesen positiven Trend in der Saison 2004/05 nicht fortsetzen und kam lediglich auf 13 Einsätze (bei acht Einwechslungen) für die erste und neun Einsätze für die Amateurmannschaft. Zu Beginn der Saison 2005/06 – wieder erstklassig – spielte Feulner unter Uwe Rapolder dann zumeist im offensiven Mittelfeld und agierte zudem als zusätzlicher Stürmer im Konterspiel, bevor er sich im Oktober 2005 während des Trainings einen Riss im vorderen Kreuzband zuzog und bis Ende März 2006 pausieren musste. Nach dem erneuten Abstieg der Kölner im Sommer 2006 wechselte Feulner ablösefrei zum Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. In Mainz war Feulner – in der Bundesliga und nach dem Abstieg 2007 in der 2. Bundesliga – Stammspieler im linken Mittelfeld.

Ab der Saison 2009/10 spielte er unter seinem früheren Mainzer Trainer Jürgen Klopp für Borussia Dortmund, zweimal spielte er bei der Reserve in der Dritten Liga. In der Bundesliga konnte er sich aber nicht durchsetzen. Bei seinem einzigen Auflaufen in der Startelf für Dortmund in der Saison 2009/10 im Heimspiel gegen Mainz 05 wurde er nach 62 Minuten ausgewechselt. Darüber hinaus wurde er nur ein einziges Mal vor der 80. Minute eingewechselt. In der Meisterschaftssaison 2010/11 wurde er sechsmal eingewechselt und seine gesamte Spielzeit belief sich auf etwa 20 Minuten.

Im Sommer 2011 wechselte Feulner zum 1. FC Nürnberg. Er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2013 datierten Vertrag,[1] der im Januar 2013 bis 2015 verlängert wurde.[2] In seinem ersten Pflichtspiel für Nürnberg erzielte er beim 5:1-Sieg in der 1. Pokalrunde beim Drittligisten Arminia Bielefeld mit drei Toren einen lupenreinen Hattrick.[3] Sein Bundesliga-Debüt für Nürnberg gab Feulner am 6. August 2011 (1. Spieltag) beim 1:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC.

Nach dem Abstieg des FCN aus der Bundesliga wurde Feulner in der Sommerpause 2014 vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichtet. Sein Vertrag läuft bis 30. Juni 2016.[4][5]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Feulner hat mehrfach Länderspiele für die U-15- bis U-20-Nationalmannschaften und auch 13 Einsätze für die U-21-Auswahl absolviert. Für diese debütierte er am 26. März 2002 in Chemnitz beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahl Tschechiens, als er in der 80. Minute für Tobias Rau eingewechselt wurde. Sein einziges Länderspieltor erzielte er in seinem vorletzten Länderspiel am 30. März 2004 in Mannheim beim 2:2-Unentschieden (zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung) gegen die A-Nationalmannschaft Georgiens. Am 30. Mai 2004 spielte er in Mannheim bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Schwedens letztmals im Nationaltrikot.

Zudem stand er im Kader der inzwischen aufgelösten Perspektivmannschaft Team 2006, für die er allerdings kein Spiel bestritt.

Bei der vom 10. bis 27. November 1999 in Neuseeland ausgetragenen U-17-Weltmeisterschaft bestritt er alle drei Gruppenspiele, schied jedoch mit der Mannschaft nach zwei torlosen Spielen (gegen Mali und Brasilien) und der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Australiens aus dem Turnier aus.

Erfolge[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Sein Vater Michael (1958–2012) war professioneller Hovercraft-Rennfahrer und verunglückte im Rahmen der Hovercraft-Weltmeisterschaft 2012 am 14. September 2012 an der Bleilochtalsperre im thüringischen Saalburg-Ebersdorf tödlich.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Feulner kommt zum Club
  2. Neuer Vertrag: Feulner bleibt der Heimat treu fcn.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  3. 5:1 – Club souverän in Runde 2!
  4. FCA verplichtet Markus Feulner fcaugsburg.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  5. Markus Feulner wechselt nach Augsburg fcn.de, abgerufen am 5. Juni 2014
  6. Nürnberg: 54-Jähriger kam bei Unfall ums Leben Feulner trauert um seinen Vater, kicker.de, abgerufen am 16. September 2012