Markus Feulner
| Markus Feulner | ||
Markus Feulner am 16. Juli 2011 |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. Februar 1982 | |
| Geburtsort | Scheßlitz, Deutschland | |
| Größe | 181 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1988–1992 1992–1997 1997–2001 |
SV Pettstadt FC Bamberg FC Bayern München |
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| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2000–2003 2001–2003 2004–2006 2004–2006 2006–2009 2009–2011 2010 2011– |
FC Bayern München Amateure FC Bayern München 1. FC Köln Amateure/II 1. FC Köln 1. FSV Mainz 05 Borussia Dortmund Borussia Dortmund II 1. FC Nürnberg |
53 (9) 13 (0) 12 (1) 38 (4) 87 (15) 15 (0) 2 (0) 51 (5) |
| Nationalmannschaft | ||
| 2002–2004 |
Deutschland U-21 Team 2006 |
13 (1) 0 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 4. Mai 2013 |
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Markus Feulner (* 12. Februar 1982 in Scheßlitz, Oberfranken) ist ein deutscher Fußballspieler. Als Wechselspieler wurde er Deutscher Meister mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Zudem spielte er für den 1. FC Köln und den FSV Mainz 05 in der ersten und zweiten Bundesliga. Zu Beginn der Saison 2011/12 schloss er sich dem 1. FC Nürnberg an.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Vereine [Bearbeiten]
Der im oberfränkischen Scheßlitz bei Bamberg geborene Feulner war bereits mit sechs Jahren im heimatlichen SV Pettstadt fußballerisch aktiv. Mit zehn Jahren wechselte er 1992 zum 1. FC Bamberg und durchlief dort fünf Jahre die Bamberger Jugend-Mannschaften. 1997 nutzte er die Chance zum FC Bayern München zu wechseln. Dort spielte er in den weiteren Jugendmannschaften seiner jeweiligen Altersklasse und gewann 2001 als Mannschaftskapitän die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft.
Mit Beginn der Saison 2000/01 gehörte er altersbedingt zum Kader der Amateurmannschaft, für die er in der ersten Spielzeit auf acht Einsätze kam. Am 8. Dezember 2000 (20. Spieltag) gab er beim Auswärtsspiel bei Kickers Offenbach (0:0) seinen Einstand. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt er am 23. Februar 2002 (24. Spieltag) beim 6:0-Heimsieg über Energie Cottbus, als er in der 65. Minute für Stefan Effenberg eingewechselt wurde. Zuvor erhielt er bereits Spielpraxis in der Champions League (bei Sparta Prag und Boavista Porto) und im DFB-Pokal (gegen den VfL Wolfsburg). In der Saison 2002/03 kam er zu weiteren zehn Spielen in der Bundesliga, aber auch zu drei Einsätzen in der Champions League, in der er am 13. November 2002 im Heimspiel gegen den RC Lens ein Tor erzielte.
Nach Abschluss der Hinserie der Saison 2003/04 mit nur zwei Kurzeinsätzen in der Bundesligamannschaft wechselte Feulner zum 1. FC Köln. Dort konnte er sich in die Mannschaft ohne große Probleme integrieren und kam in der Mehrzahl der noch verbliebenen Spiele zum Einsatz, stieg aber mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga ab. Nach Verletzungsproblemen und Differenzen mit dem neuen Trainer Huub Stevens konnte Feulner diesen positiven Trend in der Saison 2004/05 nicht fortsetzen und kam lediglich auf 13 Einsätze (bei acht Einwechslungen) für die erste und neun Einsätze für die Amateurmannschaft. Zu Beginn der Saison 2005/06 – wieder erstklassig – spielte Feulner unter Uwe Rapolder dann zumeist im offensiven Mittelfeld und agierte zudem als zusätzlicher Stürmer im Konterspiel, bevor er sich im Oktober 2005 während des Trainings einen Riss im vorderen Kreuzband zuzog und bis Ende März 2006 pausieren musste. Nach dem erneuten Abstieg der Kölner im Sommer 2006 wechselte Feulner ablösefrei zum Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. In Mainz war Feulner – in der Bundesliga und nach dem Abstieg 2007 in der 2. Bundesliga – Stammspieler im linken Mittelfeld.
Ab der Saison 2009/10 spielte er unter seinem früheren Mainzer Trainer Jürgen Klopp für Borussia Dortmund, zweimal spielte er bei der Reserve in der dritten Liga. In der Bundesliga konnte er sich aber nicht durchsetzen. Bei seinem einzigen Auflaufen in der Startelf für Dortmund in der Saison 2009/10 im Heimspiel gegen Mainz 05 wurde er nach 62 Minuten ausgewechselt. Darüber hinaus wurde er nur ein einziges Mal vor der 80. Minute eingewechselt. In der Meisterschaftssaison 2010/11 wurde er sechsmal eingewechselt und seine gesamte Spielzeit belief sich auf etwa 20 Minuten.
Im Sommer 2011 wechselte Feulner zum 1. FC Nürnberg. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013.[1] In seinem ersten Pflichtspiel für Nürnberg erzielte er beim 5:1-Sieg in der 1. Pokalrunde beim Drittligisten Arminia Bielefeld mit drei Toren einen lupenreinen Hattrick. [2] Sein Bundesliga-Debüt für Nürnberg gab Feulner am 6. August 2011 (1. Spieltag) beim 1:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC. Im Januar 2013 wurde sein Vertrag bis 30. Juni 2015 verlängert.
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Feulner hat mehrfach Länderspiele für die U-15- bis U-20-Nationalmannschaften und auch 13 Einsätze für die U-21-Auswahl absolviert. Für diese debütierte er am 26. März 2002 in Chemnitz beim 1:1-Unentschieden gegen Tschechien, als er in der 80. Minute für Tobias Rau eingewechselt wurde. Sein einziges Länderspieltor erzielte er in seinem vorletzten Länderspiel am 30. März 2004 in Mannheim beim 2:2-Unentschieden (zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung) gegen die A-Nationalmannschaft Georgiens. Am 30. Mai 2004 spielte er in Mannheim bei der 1:2-Niederlage gegen Schweden letztmals im Nationaltrikot.
Zudem stand er im Kader der inzwischen aufgelösten Perspektivmannschaft Team 2006, für die er allerdings kein Spiel bestritt.
Titel und Erfolge [Bearbeiten]
- Deutscher Meister: 2003 mit dem FC Bayern München, 2011 mit Borussia Dortmund
- DFB-Pokal-Sieger 2003 mit dem FC Bayern München
- Deutscher A-Juniorenmeister 2001 mit dem FC Bayern München
Privates [Bearbeiten]
Sein Vater Michael (1958–2012) war professioneller Hovercraft-Rennfahrer und verunglückte im Rahmen der Hovercraft-Weltmeisterschaft 2012 am 14. September 2012 an der Bleilochtalsperre im thüringischen Saalburg-Ebersdorf tödlich.[3]
Weblinks [Bearbeiten]
- Markus Feulner in der Datenbank von Weltfussball.de
- Markus Feulner in der Datenbank von fussballdaten.de
- Markus Feulner bei fcn.de
- Markus Feulner bei bundesliga.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Feulner kommt zum Club
- ↑ 5:1 - Club souverän in Runde 2!
- ↑ Nürnberg: 54-Jähriger kam bei Unfall ums Leben Feulner trauert um seinen Vater, kicker.de, abgerufen am 16. September 2012
Marcos António | Hanno Balitsch | Timothy Chandler | Berkay Dabanlı | Alexander Esswein | Markus Feulner | Mike Frantz | Timo Gebhart | Adam Hloušek | Muhammed Ildiz | Mū Kanazaki | Hiroshi Kiyotake | Timm Klose | Noah Korczowski | Róbert Mak | Markus Mendler | Roussel Ngankam | Per Nilsson | Tomáš Pekhart | Javier Pinola | Marvin Plattenhardt | Sebastian Polter | Patrick Rakovsky | Raphael Schäfer
| Timmy Simons | Niklas Stark | Alexander Stephan
Trainer: Michael Wiesinger | Armin Reutershahn
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feulner, Markus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 12. Februar 1982 |
| GEBURTSORT | München, Deutschland |