Mini Countryman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mini
Mini Cooper S ALL4 Countryman (seit 2010)

Mini Cooper S ALL4 Countryman (seit 2010)

Countryman
Produktionszeitraum: seit 2010
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,6 Liter
(72–135 kW)
Dieselmotoren:
1,6–2,0 Liter
(66–105 kW)
Länge: 4097–4108 mm
Breite: 1789 mm
Höhe: 1561 mm
Radstand: 2595 mm
Leergewicht: 1335–1495 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2010)[1] Crashtest-Stern 5.svg

Der Mini Countryman (interne Bezeichnung: R60) ist die vierte Modellreihe der Marke Mini des deutschen Automobilherstellers BMW. Produziert wird der Countryman von Magna Steyr in Graz. Das fünftürige Fahrzeug ist über vier Meter lang und bietet Platz für vier oder fünf Personen. Optional ist für die Modelle Cooper S, Cooper D und Cooper SD ein ALL4 genannter Allradantrieb erhältlich.[2]

Das Konzeptfahrzeug des Countryman, das Mini Crossover Concept, wurde auf der Mondial de l’Automobile im Oktober 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Die Markteinführung des Countryman erfolgte am 18. September 2010. Die Bezeichnung „Countryman“ geht auf den Austin Mini zurück; es war dort die Bezeichnung des dreitürigen Kombis.

Rallye-Sport[Bearbeiten]

In der Saison 2011 nimmt Mini mit einer in Zusammenarbeit mit Prodrive entwickelten World Rally Car-Version (1600 cm³ mit Turboaufladung) des Countryman an ausgewählten Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) teil.[3]

Mit den Werksfahrern Dani Sordo und Kris Meeke nimmt das Mini WRC Team in der Saison 2011 an sechs Rallyes teil: Italien, Finnland, Deutschland, Frankreich, Katalonien und Wales. Der in Genf vorgestellte John Cooper Works S2000 des Prodrive-Teams startet schon vom 24. bis 27. März bei der Rallye Portugal.[4]

Bereits bei der Rallye Deutschland 2011 erzielte Dani Sordo überraschend den dritten Gesamtrang. Bei der Rallye Frankreich wurde er Gesamtzweiter.

Bei der Rallye Dakar 2011 setzte das deutsche Privat-Team X-Raid erstmals einen Mini Countryman (MINI All4 Racing) als Wettbewerbsfahrzeug ein. Anders als in der Rallye-Weltmeisterschaft handelte es sich dabei um einen Geländewagen der Prototypen-Klasse, der technisch keine Verwandtschaft zu dem Serienfahrzeug haben muss, allerdings wurde die Silhouette dem Serienmodell des Countrymans nachempfunden. Am Ruhetag der Rallye Dakar schied Guerlain Chicherit nach einem Überschlag bei einer Testfahrt auf Gesamtrang 9 liegend aus. Bei der Abu Dhabi Desert Challenge 2011 holte Stéphane Peterhansel den ersten Sieg im MINI All4 Racing. Bei der Rallye Dakar 2012 trat das Team X-Raid mit fünf MINI All4 Racing an und konnte den Gesamtsieg sowie die Plätze 2, 4, 8 und 10 im Gesamtklassement "Auto" erreichen[5].

Ein erneuter Gesamtsieg sowie die Platzierungen 3 und 4 gelangen bei der Rallye Dakar 2013.

Technische Daten[Bearbeiten]

Der Kofferraum des Mini Countryman fasst 350 Liter, dieser kann durch Verschieben der hinteren Sitze auf 450 Liter erweitert werden und durch Umlegen der Sitze auf 1170 Liter.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse Crash-Test MINI CountrymanEURO NCAP 2010, abgerufen im Jahr 2010
  2. [1], zuletzt gesichtet am 25. März 2013
  3. Tobias Grüner: Mini Countryman WRC ab 2011 in der Rallye-WM. auto-motor-und-sport.de. 27. Juli 2010. Abgerufen am 23. Januar 2011.
  4. Sechs Teilnahmen geplant (Motorsport-Magazin.com vom 1. März 2011; abgerufen am 2. März 2011)
  5. Dakar 2012 Gesamtklassement. dakar.com. Abgerufen am 5. Februar 2012.