Rallye-Weltmeisterschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Rallye-Weltmeisterschaft im Automobilsport; zum gleichnamigen Computerspiel siehe World Rally Championship (Computerspiel). Für die aktuelle Saison siehe Rallye-Weltmeisterschaft 2014.
Rallye-Weltmeisterschaft
Aktuelle Saison Rallye-Weltmeisterschaft 2014
Fia wrc logo.svg
Fahrzeugtyp World Rallye Car
Land oder Region Weltmeisterschaft
Aktueller Name Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)
Erste Saison 1973
Offizielle Website www.wrc.com

Die Rallye-Weltmeisterschaft (kurz auch WRC) ist eine Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und Bedingungen, in deren Rahmen die Rallye-Weltmeisterschaft (offiziell FIA World Rallye Championship), eine vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) festgelegte Rallye-Serie, ausgetragen wird. Die Rallye-Weltmeisterschaft ist die höchstrangige von der FIA veranstaltete Rallyserie des Rallysports. Sie wird als Königsklasse des Rallysports bezeichnet, da sie den Anspruch erhebt, die höchsten technischen, fahrerischen, aber auch finanziellen Anforderungen aller Rallyserien an Fahrer und Konstrukteure zu stellen.

Die Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Der heutige Rallyesport, dessen Anfänge allgemein auf die erste Austragung der Rallye Monte Carlo im Jahre 1911 datiert werden, entwickelte sich über die Rallye-Europameisterschaft für Fahrer, zu welcher in den 1960er Jahren die Internationale Meisterschaft der Marken (offiziell International Championship for Manufacturers kurz IMC) hinzukam. Diese bereits von der FIA organisierten Rennserien wurden ab dem Jahr 1973 zur Rallye-Weltmeisterschaft zusammengefasst. Die Rallye-WM setzt sich aus 13 Einzelrennen zusammen. Die einzelnen Rennergebnisse werden anhand eines Punktesystems gewertet.

Fahrer-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Seit der Rallye-Weltmeisterschaft 1979 wird der offizielle Fahrerweltmeistertitel an den Fahrer vergeben, der in der Summe aller gewerteten Rennen am Saisonende die höchste Punktezahl erreicht. Nach dem gleichen Schema wird auch ein WM-Titel für den erfolgreichsten Co-Piloten vergeben.

Hersteller-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Es wird neben dem Fahrerweltmeister und Beifahrerweltmeister auch ein Team als Hersteller-Weltmeister ausgezeichnet. Diese Wertung berechnet sich pro Rennen durch die Addition der von den jeweiligen Fahrern erzielten Punkte. In der Regel nimmt ein Team mit zwei Fahrzeugen an der Rallye-Weltmeisterschaft teil. Ein Team kann auch mit mehr als zwei Fahrzeugen an den Start gehen. Die Punkte für die Herstellerwertung werden jedoch nur an die zuvor dafür gemeldeten (maximal zwei) Werkswagen vergeben. In der Wertung liegende Privatfahrer bzw. nicht gemeldete Fahrzeuge eines Herstellers werden einfach übersprungen. So kann es durchaus passieren, dass ein zum Beispiel auf dem 13. Gesamtplatz im Ziel eingetroffener Teilnehmer zwar keine Zähler als Fahrer erhält, dafür jedoch Herstellerpunkte für seine gefahrene Marke bekommt. Die Bonuspunkte der Power-Stage werden nicht zur Herstellerweltmeisterschaft gerechnet. Pro Rallye gibt es immer die volle Anzahl der Platzierung entsprechenden Punkte. Dies gilt auch dann, wenn die Veranstaltung drastisch verkürzt oder abgebrochen werden musste.

Eine WRC-Rallye[Bearbeiten]

Ein Hyundai i20 WRC bei der Rallye Schweden 2014 auf Schnee

Austragungsort und Dauer[Bearbeiten]

Eine Rallye dauert zwischen zwei und vier Tagen, in der Regel von Donnerstag bis Sonntag oder von Freitag bis Sonntag. Die Rallye-Weltmeisterschaft fuhr im Jahr 2014 in Südamerika, Australien und Europa. Für das Jahr 2015 sind keine Änderungen vorgesehen. In früheren Jahren wurden auch in Nordamerika, in Afrika und in Asien Weltmeisterschaftsläufe gefahren. Die Rallye trägt den Namen des Austragungsland, einer Stadt oder einer Region wie zum Beispiel Rallye Finnland, Rallye Monte Carlo oder Rallye Katalonien.[1]

Wertungsprüfungen[Bearbeiten]

Jede der 13 Rallyes 2014 und 2015 ist in verschiedene Wertungsprüfungen (normalerweise zwischen 15 und 25) eingeteilt, die auf abgesperrten Straßen ausgetragen werden. Die Fahrer kämpfen darum, die Wertungsprüfung so schnell wie möglich zu beenden, ihre Zeiten werden bis auf eine Zehntelsekunde genau gestoppt. Es wird dabei auf Schotter- und auf Asphalt-Straßen gefahren, welche sich je nach Wettereinfluss verändern können. Bei der Rallye Schweden oder bei der Rallye Monte Carlo können es auch schneebedeckte Abschnitte sein, da diese Events im Januar und Februar stattfinden. Wer in den Wertungsprüfungen am schnellsten fährt, führt das Gesamtklassement an, nicht der Fahrer der die meisten Wertungsprüfungen gewinnt. Am Ende einer Rallye, welche meist mit der Power-Stage endet, werden die einzelnen Zeiten der Wertungsprüfungen sowie eventuelle Zeitstrafen addiert. Die Gesamtstrecke der gezeiteten Wertungsprüfungen muss mindestens 300 Kilometer betragen. Für eine einzelne Wertungsprüfung (kurz WP) wird keine minimale oder maximale Streckenlänge vorgeschrieben. Jede Wertungsprüfung (auch nur ein Abschnitt davon) darf maximal zweimal pro Rallye in die Wertung genommen werden. Eine Ausnahme hierzu stellen die «Zuschauerprüfungen» dar; diese als Super-Special-Stages und Power-Stages bezeichneten Wertungsprüfungen sind möglichst publikums- und kamerafreundlich ausgerichtet. Sie finden häufig in Stadien oder an anderen übersichtlichen Plätzen statt und werden live im TV übertragen. Durch im Normalfall zwei, drei oder vier gefahrenen Wertungsprüfungen wird eine «Schleife» gebildet, welche in den Servicepark mündet oder an einen sogenannten Remote-Service führt, wo Reparaturarbeiten gemacht werden können.

Verbindungsstrecken[Bearbeiten]

Als Verbindungsstrecken bezeichnet man die Streckenabschnitte von Wertungsprüfung zu Wertungsprüfung und vom und zum Servicepark. Diese Strecken werden nicht gewertet, müssen aber innerhalb eines bestimmten Zeitfensters absolviert werden. Verfrühtes Erscheinen oder Verspätungen werden mit Zeitstrafen belegt, welche zu den gefahrenen Zeiten der Wertungsprüfungen addiert werden. Da diese Verbindungsstrecken auf öffentlichen Straßen gefahren werden, müssen alle Rennwagen, die an der Rallye-Weltmeisterschaft teilnehmen, für den Straßenverkehr zugelassen sein. Auf den Verbindungsstrecken müssen von den Piloten die Verkehrsregeln beachtet und gültige Ausweise mitgeführt werden.

Startplätze[Bearbeiten]

Ab der Saison 2014 entfällt das bisher bei Schotter-Rallyes gefahrene Qualifying am Rallye-Vortag. Stattdessen wird sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter entsprechend dem aktuellen Zwischenstand in der Fahrerwertung gestartet. Am zweiten und dritten Rallye-Tag gehen die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenstands der jeweiligen Rallye ins Rennen. Die Startintervalle liegen bei der WRC meist bei zwei Minuten. Der Rest des Feldes (WRC2/WRC3/JWRC) startet danach häufig im Minutenabstand. Fahrzeuge, die nach einem Ausfall am Vortag unter Rally2-Reglement wieder antreten, starten als Erste.

Rallye-2-Reglement[Bearbeiten]

Fahrzeuge, die an einem oder mehreren Tagen der Rallye wegen technischem Defekt oder Unfall ausscheiden, aber repariert werden können, dürfen am nächsten Tag mit einer Zeitstrafe von fünf Minuten für jede verpasste Wertungsprüfung wieder starten. Sie sind weiterhin berechtigt, Weltmeisterschaftspunkte herauszufahren.

Regeländerungen ab der Rallye Portugal 2014:

  • Fahrer, die unter dem Rallye-2-Reglement starten sind neu berechtigt, in der Power-Stage WM-Punkte zu sammeln.
  • Die Fahrer, die unter dem Rallye-2-Reglement starten, müssen nicht mehr als Letzte in die kommenden Wertungsprüfungen, sondern als die ersten Fahrzeuge.[2]

Punktesystem und Power-Stage[Bearbeiten]

Das Punktesystem für die ersten 10 Fahrer ist 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Die Punktevergabe für die drei schnellsten Crews der Power-Stage lautet 3-2-1 Bonuspunkte. Die Power-Stage ist meist eine kürzere, möglichst publikumsfreundlich ausgetragene, in der Regel als Anfang oder zum Abschluss der Rallye stattfindende, einmal ausgeführte Wertungsprüfung.[3][4]

Ablauf eines Rallye-Wochenendes[Bearbeiten]

Beginnend zwei bis drei Tage vor dem Wettbewerb inspizieren die Rallye-Fahrer die Wertungsprüfungen und geben dabei ihren Co-Piloten Informationen für deren Notizen speziell über alle Kurven und Besonderheiten der einzelnen Streckenabschnitte. Diese Besichtigungen erfolgen in weitgehend serienmäßigen Fahrzeugen und jede Wertungsprüfung darf maximal zweimal besichtigt werden. Während den WPs liest der Co-Pilot dem Fahrer diese Notizen aus dem Gebetbuch vor. Da die Strecke zu diesem Zeitpunkt in der Regel für den öffentlichen Verkehr noch freigegeben ist, müssen die geltenden Verkehrsregeln eingehalten werden.

Beim Shakedown haben die Teams und Fahrer die Möglichkeit die Autos auf einem Gelände, das ähnlich wie die Wertungsprüfungen sind, zu testen bevor die Rallye beginnt. Die Teilnehmer müssen die Shakedown-Strecke zumindest vier Mal befahren, wobei alle Durchfahrten gezeitet werden aber nicht zur Gesamtwertung zählen. Der Service-Park ist ein gekennzeichneter Bereich. Es gibt für gewöhnlich drei Service-Perioden während eines WRC-Tages, 15 Minuten am Vormittag, 30 Minuten zu Mittag und 45 Minuten am Abend. Die Teams können Reparaturen machen und Einstellungen verändern während dieser Zeit und ihre Reifen für die bevorstehenden Wertungsprüfungen wählen. Außerhalb des Service-Parks dürfen nur Fahrer und Beifahrer Arbeiten am Auto vornehmen. Dabei dürfen sie nur Werkzeuge und Ersatzteile verwenden, die sie dabei haben.[5]

Der Service-Park bei der Rallye Finnland 2013

Der Ablauf der Rallye Deutschland 2014 als Beispiel:

Tag WP-Nummer WP-Name WP-Länge Tageszeit WP-Gesamtlänge
(21. August) Shakedown Konz 04.60 km 09:30
Zeremonieller Start Porta NigraTrier (Autogrammstunde alle Fahrer 19:00 Uhr) 20:30
Tag 1
(22. August)
Öffnung Parc fermé Viehmarkt Trier 08:00 103.12 km
WP1 Sauertal 1 14.14 km 08:43
WP2 Waxweiler 1 16.40 km 09:56
WP3 Moselland 1 21.02 km 11:19
Service A (Messepark) 30 Min. 13:34
WP4 Sauertal 2 14.14 km 14:47
WP5 Waxweiler 2 16.40 km 16:00
WP6 Moselland 2 21.02 km 17:23
Service B (Messepark) 45 Min. 18:48
Schließung Parc fermé Viehmarkt Trier 19:48
Tag 2
(23. August)
Öffnung Parc fermé Viehmarkt Trier 06:30 146.59 km
Service C (Messepark) 15 Min. 06:40
WP7 Stein & Wein 1 17.53 km 07:38
WP8 Peterberg 1 11.08 km 08.38
WP9 Arena Panzerplatte 1 03.03 km 09.51
WP10 Panzerplatte 1 42.51 km 10:06
Service D (Messepark) 30 Min. 13:18
WP11 Stein & Wein 2 17.53 km 14:31
WP12 Peterberg 2 09.37 km 15:31
WP13 Arena Panzerplatte 2 03.03 km 16:44
WP14 Panzerplatte 2 42.51 km 15:59
Service E (Messepark) 45 Min. 19:39
Schließung Parc fermé Viehmarkt Trier 20:24
Tag 3
(24. August)
Öffnung Parc fermé Viehmarkt Trier 08:00 74.60 km
Service F (Messepark) 15 Min. 06:20
WP15 Dhrontal 1 18.03 km 07:28
WP16 Grafschaft 1 19.27 km 08:04
Service G (Messepark) 30 Min. 09:32
WP17 Dhrontal 2 18.03 km 10:55
WP18 Grafschaft 2 (Power-Stage) 19.27 km 12:08
Service H (Messepark) 10 Min. 13:26
Porta NigraTrier Siegerehrung (anschließend Schlußabnahme der Fahrzeuge durch die FIA) 14:30

Ab der Saison 2014 wurde der Zeitplan für alle WM-Läufe standardisiert. Am Donnerstag findet jeweils die Startzeremonie statt, die finale Wertungsprüfung am Sonntag gegen 12 Uhr mittags. Letztere wird immer als Power Stage ausgetragen und muss mindestens zehn Kilometer lang sein.

Klassen[Bearbeiten]

WRC
Diese Fahrzeuge müssen die neuen technischen Regeln (RC1) ab 2014 erfüllen:[6]

Mögliche Eintragungen bei der FIA für die Rallye-Weltmeisterschaft sind: WRC-Werksteams und um Herstellerpunkte eingetragene Privatteams sowie Werksteams und um nicht Herstellerpunkte eingetragene Privatteams. Für die Hersteller-Weltmeisterschaft muss ein Hersteller oder Team zwei WRC-Autos einsetzen und an allen WM-Läufen teilnehmen. Es gibt Privatteams, die mit nur einem Auto starten und daher Weltmeisterschaftspunkte für die Fahrer-WM sammeln können, in der Hersteller-Wertung aber nicht erscheinen.

WRC2
Diese Fahrzeuge müssen folgende neuen technischen Regeln (RC2) ab 2014 erfüllen:[7]

  • 1,6 Liter Turbomotoren (4 Zylinder)
  • Zylinderblock und -kopf entsprechen jenen der Straßenausführung
  • 32 mm Luftdurchlassbegrenzung
  • Sequenzielles Getriebe (5 Gänge)
  • Allradantrieb

Weitere zugelassene Fahrzeug-Klassen für die WRC2 sind:

  • S2000-Rally: 1,6 Liter Turbomotor mit 30mm Luftdurchlassbegrenzung
  • S2000-Rally, 2000ccm Saugmotor
  • Group R5 (VR5) Vierradangetrieben, Turbomotor 1600ccm, ab 1230kg
  • Group R4 (VR4) Vierradangetrieben, Turbomotor grösser 2000ccm, ab 1300kg
  • Group N bis 2000ccm

Bei diesen Autos müssen mehr Standard-Teile verwendet werden und sie müssen somit seriennäher sein um den Höchstpreis eines Fahrzeuges von 180.000 € nicht zu überschreiten.

WRC3
Die führende Rallyeklasse für zweiradgetriebene Fahrzeuge wurde 2013 ins Leben gerufen.
Diese Fahrzeuge müssen die neuen technischen Regeln (Kategorien RC3 / RC4 und RC5) ab 2014 erfüllen:[8]

  • 1,6 Liter Turbomotoren oder 2 Liter Saugmotoren
  • Zylinderblock und -kopf entsprechen jenen der Straßenausführung
  • Sequenzielles Getriebe (6 Gänge)
  • Zweirad-Vorderantrieb

Weitere zugelassene Fahrzeug-Klassen für die WRC3 sind RC4:

  • 1400ccm bis 1600ccm, Saugmotor, ab 1030 kg (Kategorie R2B)
  • 1600ccm bis 2000ccm, Saugmotor, ab 1080 kg (Kategorie R2C)

Weitere zugelassene Fahrzeug-Kategorien für die WRC3 sind RC5:

  • 1400ccm, Saugmotor, ab 980 kg (Kategorie R1A)
  • 1400ccm bis 1600ccm, ab 1030 kg (Kategorie R1B)
  • 1400ccm Turbomotor, ab 1050 kg (Kategorie R1T)

JWRC
In der Saison 2014 werden alle Teilnehmer mit 1600cc, zweirad-getriebenen Citroen DS3 R3 (Kategorie R3T) unterwegs sein. Zudem werden sie auch an der WRC3 Meisterschaft teilnehmen. Diese Klasse ist offen für Fahrer unter 28 Jahren und bietet einen kosteneffektiven Weg an der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen.[9]

  • Alle JWRC-Teilnehmer fahren Citroen DS3 R3 Autos
  • Die Autos haben Vorderrad-Antrieb und einen 1,6-Liter-Motor mit mehr als 200 PS
  • Zum Einsatz kommt ein elektronisches, sequentielles Sechsgang-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad
  • Das Mindestgewicht inklusive Fahrer beträgt 1230 kg

Die Klassen bis 2014[Bearbeiten]

Seit der Weltmeisterschaftssaison 2011 haben sich die Klassenbezeichnungen grundlegend geändert. War die „WRC-Klasse“ 2010 noch als A8 bezeichnet, heißt diese ab 2011 A1. Bei ehemaliger P-WRC (N4) handelt es sich nun um PWRC (A3). Die S2000-Fahrzeuge, vormals als S-WRC (ebenfalls N4) genannten Wagen, starten nun als SWRC (A2). So zieht es sich durch das gesamte Starterfeld.

Generell dürfen nur in großen Stückzahlen produzierte Modelle von Personenkraftwagen an der Rallye-WM teilnehmen. Dies bedeutet, dass jedes zugelassene Rallyefahrzeug auf einem handelsüblichen Straßenwagen basieren muss. Die Unterschiede der erlaubten Modifizierungen sind von Klasse zu Klasse jeweils verschieden und im FIA-Homologationsblatt ersichtlich.

Das Interesse um die WRC steht bei einer Rallye selbstverständlich im Mittelpunkt des Geschehens. Doch gehen nicht nur die um die Weltmeisterschaftspunkte eingeschriebenen WRC-Crews an den Start; es gibt durchaus mehrere Weltmeisterschaften und Klassen, in welchen es im Rahmen einer WM-Rallye um Siege und Punkte geht. Es sind die für den Start berechtigten Rennwagen je nach Typ und Motorisierung in elf verschiedene Klassen eingeteilt. Die fünf wichtigsten, weil konkurrenzfähigsten Klassen mit eigener Meisterschaft, sind:

* Klasse A0 (WRC): World Rally Cars nehmen an allen Rallye-WM-Läufen teil. Es sind die einzigen Fahrzeuge mit einer realistischen Chance auf den Sieg in der Rallye-WM. Seit der tief greifenden Reglementänderung 2011 basieren die mit Allradantrieb versehenen World Rallye Cars auf Super 2000-Fahrzeugen, welche jedoch mit 1600 cm³ 16V-Motoren mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung ausgestattet sind. Zusätzlich verfügen WRC-Fahrzeuge über einen „WRC-Aufrüstkit“, der aus speziellen Front- und Heckspoilern besteht. In der Saison 2011 starteten vierzehn Teams mit folgenden WRCs: Citroën DS3 WRC, Ford Fiesta RS WRC, Mini WRC.

* Klasse A1: Seit der während der Saison 2011 erfolgten Homologation der Mini Countryman S2000, welche mit 1600 cm³ Ottomotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung ausgestattet sind, werden die herkömmlichen 2 Liter Super 2000-Fahrzeuge als Klasse A2 bezeichnet. Die mit 1600 cm³ Turbomotor ausgestatteten Fahrzeuge des S 2000 Reglements werden als Klasse A1 und die WRC-Fahrzeuge als Klasse A0 bzw. Klasse WRC bezeichnet.

* Klasse A2 (SWRC): Fahrzeuge dieser Klasse sind ebenfalls berechtigt, an sämtlichen WM-Läufen teilzunehmen. Die auf dem für Rallyes adaptierten Super 2000-Reglement basierenden Rennwagen verfügen über Allradantrieb und einen 2000 cm³ Saugmotor. Diese ebenfalls in der Intercontinental Rally Challenge eingesetzte Klasse ist nach den WRCs die konkurrenzfähigste der Rallye-WM.

* Klasse A3 (PWRC): Bei diesen auf dem Gruppe N-Reglement beruhenden Fahrzeugen handelt es sich um mit max. 2000 cm³ 4-Zylinder-Motoren, Turboaufladung, Allradantrieb und diversen schon serienmäßig verbauten technischen und elektronischen Fahrhilfsmitteln ausgestattete Rennwagen. Aufgrund des auf große Seriennähe basierenden Reglements dieser Klasse dürfen, abgesehen von z. B. Sicherheitsausrüstung und Stoßdämpfern/Federn, kaum Veränderungen am Fahrzeug durchgeführt werden. Mit knapp 300 PS und über 300 Nm sind sie den Klassen A1 und A2 hauptsächlich auf Grund des höheren Fahrzeuggewichtes unterlegen. Die seit Jahren einzigen erfolgreich eingesetzten PWRC-Wagen sind der Mitsubishi Lancer mit seinen Evo-Modellen, sein malaysischer in Lizenz gefertigter „Zwilling“ Proton Pert und der Subaru Impreza WRX STi. Fahrzeuge dieser Klasse können ebenfalls bei allen WM-Läufen angetroffen werden. Die Production Car World Rally Championship beschränkte sich im Jahr 2011 allerdings auf sieben Rallyes.

* Klasse A6 JWRC-Rallye-Juniorenweltmeisterschaft: Die seit 2011 auch „WRC Academy“ genannte JWRC ist ein Nachwuchswettbewerb im Rahmen der Rallye-WM. Die Fahrer dürfen mit Stichtag 1. Januar der aktuellen Saison das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Gestartet wird in dieser Klasse mit Super 1600-Fahrzeugen. Mit Vorderradantrieb, maximal 1640 cm³ Hubraum 4-Zylinder-Saugmotoren und an die 230 PS ausgestattet, werden als Fahrzeuge Modelle der Kleinwagen-Klasse eingesetzt, um einen relativ kostengünstigen Einstieg in das internationale Rallyegeschehen zu ermöglichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rallyeversion eines Renault Alpine A110

In den 1960er Jahren wurde von der FIA neben der Rallye-Europameisterschaft für Fahrer eine zweite Meisterschaft für Marken ausgetragen. Für 1970 wurde die Safari Rallye in den Kalender übernommen. Aufgrund des nun vorhandenen Laufes außerhalb Europas wurde der Name der Meisterschaft in Internationale Rallye Meisterschaft für Marken geändert. Schon 1971 kamen weitere internationale Rallyes, wie die Rallye Marokko, hinzu. Ab der Saison 1973 wurde die Meisterschaft offiziell als Rallye-Weltmeisterschaft ausgetragen. Der erste Weltmeisterschaftslauf war die 42ème Rallye Automobile de Monte Carlo, welche am 19. Januar gestartet wurde und durch den Franzosen Jean-Claude Andruet gewonnen wurde. Der erste Rallye-Weltmeistertitel der Geschichte wurde nach dreizehn Rennen von einem Alpine Renault A110 1800 erfahren. Nachdem bereits in der Saison 1977 und 1978 ein Fahrer-Cup im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft veranstaltet wurde, gibt es seit der Saison 1979 neben der Konstrukteurswertung auch eine offizielle Rallye-Weltmeisterschaft für Fahrer.

1973–1981 Die ersten Jahre[Bearbeiten]

Nachdem Alpine Renault den WM-Titel 1973 gewonnen hatte, erschien bei der Rallye-Weltmeisterschaft 1974 der Lancia Stratos HF. Dieser speziell für den Rallyesport konstruierte, mit einem Ferrari V6 Motor ausgestattete Rennwagen konnte sich den Weltmeistertitel drei Jahre in Folge 1974,1975 und 1976 sichern. Im darauf folgenden Jahr 1977 wurde, parallel zur Rallye-Weltmeisterschaft für Marken, zum ersten Mal der FIA Cup for Rally Drivers veranstaltet. Diesen nur zweimalig stattfindenden Wettbewerb entschied 1977 der Italiener Sandro Munari für sich, in der Saison 1978 wurde der Finne Markku Alén Sieger dieses Cups. Ab der Rallye-Weltmeisterschaft 1979 wurde ein Marken- und ein Fahrertitel vergeben. Der erste offizielle Weltmeister im Rallyesport wurde 1979 der Schwede Björn Waldegård.

1982–1986 Gruppe B Ära[Bearbeiten]

Eine noch heute ebenso populäre wie kontrovers diskutierte Zeit des Rallyesports brach 1982 an. Als die FIA die Einteilung ihrer Rennklassen änderte, wurden auch Fahrzeuge der Gruppe B zugelassen. Es begann die nur fünfjährige Phase der allradangetriebenen, teilweise mit Turboaufladung und diversen aerodynamischen Hilfsmitteln versehenen ausschließlich auf Rallyesport getrimmten Rennwagen. Diese leistungsstarken und aufgrund von kaum limitierendem Reglement äußerst spektakulären Prototypen verhalfen der Rallye-WM rasch zu hoher Bekanntheit. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 2,6 Sekunden auf Schotter ist eine auch heute noch gern zitierte Leistungsangabe in Motorsportkreisen. Ausgelöst durch die kontinuierlichen Erfolge des Audi quattro und seiner Weiterentwicklung Audi quattro A2 begann in der Rallye-Weltmeisterschaft eine Art Wettrüsten. Hatte man zuvor hauptsächlich zweiradgetriebene Serien-Straßenautos zu potenten Rallye-Fahrzeugen aufgerüstet, so wurden nun reine Allrad-Rennmaschinen entwickelt und für die Gruppe B der FIA homologiert. Dafür mussten mindestens 200 Exemplare des betreffenden Modells produziert und der FIA präsentiert werden. Der Großteil dieser Kleinserienfahrzeuge wurde danach an Liebhaber für den Straßeneinsatz oder an Auto-Sammler verkauft, aus nur etwa zehn Prozent der Produktion schufen die Werksteams dann extreme Rallye-Geräte. Peugeot 205 Turbo 16 E2, Ford RS 200 und Lancia Delta S4 hießen die wichtigsten Vertreter der Turbo-Mittelmotor-Fraktion, während die Audi Sport quattro S1 über einen Turbo-Frontmotor und die MG Metro 6R4 über einen Sauger-Heckmotor verfügten. Ihre Leistung war irgendwo zwischen 300 und 400 kW (ca. 400 und 550 PS) angesiedelt. Diese regelrechten „Allradmonster“ konnten nur von einigen wenigen Weltklasse-Piloten wirklich gezähmt und am Limit bewegt werden.

Lancia Delta S4 der Gruppe B

Nach mehreren schweren und zum Teil auch tödlichen Unfällen zog die FIA 1986 die Notbremse und verbannte die Überflieger für immer aus der Rallye-WM. Zu dieser Zeit benahm sich leider ein großer Teil des Publikums eher wie beim Stierlauf in Pamplona als wie bei einer Motorsportveranstaltung. Die Rallye Portugal 1986 forderte zum Beispiel bei zwei Unfällen drei Tote und 34 teils Schwerstverletzte unter den Zuschauern. Der schwerere Unfall wurde auf der ersten Wertungsprüfung durch ein Gruppe-B-Fahrzeug, einem Ford RS 200 ausgelöst. Doch auch der zweite Unfall bei derselben Veranstaltung, dieser forderte „nur“ ein gebrochenes Bein eines Fotografen, verursacht durch einen Peugeot 205 T16 der Gruppe B, veranlasste die FIA zu weitgreifenden Handlungen.[10] Ab dieser Saison wurde ebenfalls auf das verantwortungsbewusstere Verhalten der Zuschauer mehr Wert gelegt. Es wurde erstmals nicht unüblich, eine Wertungsprüfung abzubrechen, wenn die Zuschauermenge Auslaufzonen oder gar die Strecke selbst nicht verlassen wollte.

Von 1987 bis einschließlich 1992 fanden dann gut zwei Dutzend dieser ultimativen Gruppe-B-Renner, zum Teil sogar noch weiter leistungsgesteigert bis über 480 kW/650 PS, in der Rallycross-EM ihr letztes internationales Betätigungsfeld. Heutzutage stehen die meisten Gruppe-B-Boliden in Garagen von Sammlern und in Rennsport-Museen. Nur hin und wieder sieht man noch einige von ihnen in Aktion, speziell bei diversen Bergrennen, Rallycross-Rennen in Großbritannien und Irland oder auch bei den so genannten Youngtimer-Rallyes.

Eine geplante Nachfolgeklasse, die Gruppe S, kam nicht zustande, sodass ab 1987 die Gruppe A-Klasse die schnellsten Fahrzeuge der WM stellte.

1986–1997 Gruppe A Ära[Bearbeiten]

Da Lancia, mit Hilfe von Abarth, am raschesten auf die Veränderungen im Reglement reagierte, gelang es mit dem Lancia Delta HF 4WD-Integrale Gruppe-A-Wagen mit circa 220 kW/299 PS die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sechs Jahre in Folge zu gewinnen. Sowohl Juha Kankkunen als auch Miki Biasion konnten sich je zwei Fahrer-WM-Titel sichern. Danach brach die Zeit der japanischen Hersteller an. Toyota, Subaru und Mitsubishi wurden die neuen Titelanwärter. Der Spanier Carlos Sainz, der mit einem Toyota Celica GT-Four für Toyota Team Europe fuhr, holte den Titel 1990 und 1992. Kankkunen wechselte ab der Saison 1993 zu Toyota und erreichte mit seinem vierten Titel einen neuen Fahrer-WM-Rekord, im gleichen Jahr konnte Toyota seinen ersten Marken-Weltmeisterschaftstitel einfahren. Diesen Erfolg konnte man im darauf folgenden Jahr 1994 mit dem Franzosen Didier Auriol wiederholen. Bald schlossen Subaru und Mitsubishi mit weiteren japanischen Erfolgen an diese Serie an. Colin McRae gewann den Fahrertitel mit einem Subaru Impreza 1995, und ab diesem Zeitpunkt gelang es Subaru, den Konstrukteurs-Titel dreimal in Folge zu erringen, während es Tommi Mäkinen gelang, mit einem Mitsubishi Lancer, den Fahrer-Weltmeisterschaftstitel viermal in Folge von 1996 bis 1999 zu gewinnen. Ebenfalls gelang es Mitsubishi, den Konstrukteur-Weltmeistertitel im Jahr 1998 zu erringen.

ab 1998 die WRC Ära[Bearbeiten]

Während des fließenden Überganges von Gruppe A zu WRC konnten Mitsubishi und Toyota, welche im Gegensatz zu Peugeot an allen Weltmeisterschaftsläufen teilnahmen, noch einmal den Fahrer- und den Marken-WM-Titel gewinnen. Ab 1999 brach allerdings die Ära der beiden französischen Hersteller, welche im PSA-Konzern vereinigt sind, an. Von 2000 bis 2002 konnte Peugeot dreimal in Folge den Konstrukteurs-Weltmeistertitel gewinnen. Der Peugeot-Pilot Marcus Grönholm konnte sich in den Jahren 2000 und 2002 ebenfalls den Fahrertitel sichern. 2001 unterbrochen durch den damaligen Subaru-Fahrer Richard Burns. Während sich Peugeot aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurückzog, übernahm Citroën das Rennen um die Hersteller-Weltmeisterschaft. Von der Saison 2003 bis zur Saison 2012 konnte Citroën sieben Mal die Konstrukteursweltmeisterschaft gewinnen. Nachdem 2003 der damals mit einem Subaru startende Petter Solberg die Rallye-Weltmeisterschaft für Fahrer errungen hatte, ist der neue Rekordmeister mit neun aufeinanderfolgenden Rallye-Weltmeisterschaftstiteln von 2004 bis 2012 der Citroën-Pilot Sébastien Loeb. Er hatte mit 62 Rallye-Siegen zu Saisonende 2010 bereits mehr als doppelt so viele Siege zu verzeichnen wie der nach Siegen zweiterfolgreichste Rallyefahrer aller Zeiten und damalige Weltmeister auf Peugeot, Marcus Grönholm.

Liste der offiziellen Rallye-Weltmeister[Bearbeiten]

Der neunfache Rallye-Weltmeister
Sébastien Loeb bei der Rallye Deutschland 2010 in Trier

Fahrer[Bearbeiten]

Jahr Weltmeister Marke
1979 SchwedenSchweden Björn Waldegård Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ford
1980 DeutschlandDeutschland Walter Röhrl ItalienItalien Fiat
1981 FinnlandFinnland Ari Vatanen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ford
1982 DeutschlandDeutschland Walter Röhrl DeutschlandDeutschland Opel
1983 FinnlandFinnland Hannu Mikkola DeutschlandDeutschland Audi
1984 SchwedenSchweden Stig Blomqvist DeutschlandDeutschland Audi
1985 FinnlandFinnland Timo Salonen FrankreichFrankreich Peugeot
1986 FinnlandFinnland Juha Kankkunen FrankreichFrankreich Peugeot
1987 FinnlandFinnland Juha Kankkunen ItalienItalien Lancia
1988 ItalienItalien Miki Biasion ItalienItalien Lancia
1989 ItalienItalien Miki Biasion ItalienItalien Lancia
1990 SpanienSpanien Carlos Sainz JapanJapan Toyota
1991 FinnlandFinnland Juha Kankkunen ItalienItalien Lancia
1992 SpanienSpanien Carlos Sainz JapanJapan Toyota
1993 FinnlandFinnland Juha Kankkunen JapanJapan Toyota
1994 FrankreichFrankreich Didier Auriol JapanJapan Toyota
1995 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin McRae JapanJapan Subaru
Jahr Weltmeister Marke
1996 FinnlandFinnland Tommi Mäkinen JapanJapan Mitsubishi
1997 FinnlandFinnland Tommi Mäkinen JapanJapan Mitsubishi
1998 FinnlandFinnland Tommi Mäkinen JapanJapan Mitsubishi
1999 FinnlandFinnland Tommi Mäkinen JapanJapan Mitsubishi
2000 FinnlandFinnland Marcus Grönholm FrankreichFrankreich Peugeot
2001 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Burns JapanJapan Subaru
2002 FinnlandFinnland Marcus Grönholm FrankreichFrankreich Peugeot
2003 NorwegenNorwegen Petter Solberg JapanJapan Subaru
2004 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2005 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2006 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2007 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2008 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2009 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2010 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2011 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
2012 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb FrankreichFrankreich Citroën
Jahr Weltmeister Marke
2013 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier DeutschlandDeutschland Volkswagen
2014 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier DeutschlandDeutschland Volkswagen

Marken[Bearbeiten]

Jahr Weltmeister
1973 Renault Logo 1972.svg Renault Alpine
1974 Lancia Logo alt.svg Lancia
1975 Lancia Logo alt.svg Lancia
1976 Lancia Logo alt.svg Lancia
1977 Fiat logo 1968.svg Fiat
1978 Fiat logo 1968.svg Fiat
1979 Ford.svg Ford
1980 Fiat logo 1968.svg Fiat
1981 Talbotlogo.svg Talbot
1982 Audi logo.svg Audi
1983 Lancia Logo alt.svg Lancia
1984 Audi logo.svg Audi
Jahr Weltmeister
1985 Peugeot Logo 2.svg Peugeot
1986 Peugeot Logo 2.svg Peugeot
1987 Lancia Logo alt.svg Lancia
1988 Lancia Logo alt.svg Lancia
1989 Lancia Logo alt.svg Lancia
1990 Lancia Logo alt.svg Lancia
1991 Lancia Logo alt.svg Lancia
1992 Lancia Logo alt.svg Lancia
1993 Toyota Logo silver.svg Toyota
1994 Toyota Logo silver.svg Toyota
1995 Subaru Logo.svg Subaru
1996 Subaru Logo.svg Subaru
Jahr Weltmeister
1997 Subaru Logo.svg Subaru
1998 Mitsubishi.svg Mitsubishi
1999 Toyota Logo silver.svg Toyota
2000 Peugeot Logo 2.svg Peugeot
2001 Peugeot Logo 2.svg Peugeot
2002 Peugeot Logo 2.svg Peugeot
2003 Citroën-Logo.svg Citroën
2004 Citroën-Logo.svg Citroën
2005 Citroën-Logo.svg Citroën
2006 Ford.svg Ford
2007 Ford.svg Ford
2008 Citroën-Logo.svg Citroën
Jahr Weltmeister
2009 CITROEN 2009 logo.svg Citroën
2010 CITROEN 2009 logo.svg Citroën
2011 CITROEN 2009 logo.svg Citroën
2012 CITROEN 2009 logo.svg Citroën
2013 Volkswagen logo.svg Volkswagen
2014 Volkswagen logo.svg Volkswagen

Fahrer mit den meisten Gesamtsiegen[Bearbeiten]

Stand: nach der Rallye Schweden am 8. Februar 2014

Pos. Fahrer Siege
1 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 77
2 FinnlandFinnland Marcus Grönholm 30
3 SpanienSpanien Carlos Sainz 26
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin McRae 25
5 FinnlandFinnland Tommi Mäkinen 24
6 FinnlandFinnland Juha Kankkunen 23
7 FinnlandFinnland Markku Alén 20
FrankreichFrankreich Didier Auriol 20
9 FinnlandFinnland Hannu Mikkola 18
10 ItalienItalien Miki Biasion 17
FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 17

Evolution des Kalenders[Bearbeiten]

Rallye 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 Tot.
MonacoMonaco Rallye Monte Carlo [11] 37
SchwedenSchweden Rallye Schweden [11] 38
PortugalPortugal Rallye Portugal [11] 35
KeniaKenia Rallye Safari [11] 29
GriechenlandGriechenland Acropolis Rally [11] 38
FinnlandFinnland Rallye Finnland [11] 41
ItalienItalien Rallye Sanremo [11] 30
ItalienItalien Rallye Sardinien 10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAC Rally [11] 41
FrankreichFrankreich Tour de Corse [11] 35
FrankreichFrankreich Rallye d'Alsace 5
MarokkoMarokko Rallye Marokko 3
PolenPolen Rallye Polen 3
OsterreichÖsterreich Österreichische Alpenfahrt 1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Press-on-Regardless Rally 2
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Olympus Rally 3
KanadaKanada Rally Rideau Lakes 1
KanadaKanada Critérium du Quebec 3
NeuseelandNeuseeland Rallye Neuseeland 32
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Rallye Côte d'Ivoire 15
ArgentinienArgentinien Rallye Argentinien [11] 33
BrasilienBrasilien Rallye Brasilien 2
AustralienAustralien Rallye Australien [11] 21
SpanienSpanien Rallye Katalonien [11] 24
IndonesienIndonesien Rallye Indonesien 2
China VolksrepublikChina Rallye China 1
Zypern RepublikRepublik Zypern Rallye Zypern 8
DeutschlandDeutschland Rallye Deutschland 12
TurkeiTürkei Rallye Türkei 6
JapanJapan Rallye Japan 6
MexikoMexiko Rallye Mexiko 10
NorwegenNorwegen Rallye Norwegen 2
IrlandIrland Rallye Irland 2
JordanienJordanien Rallye Jordanien 3
BulgarienBulgarien Rallye Bulgarien 1
Total 13 8 10 10 11 11 12 12 12 13 12 12 12 13 13 13 13 12 14 14 13 10 8 9 14 13 14 14 14 14 14 16 16 16 16 15 12 13 13 13 13 13 506

Literatur[Bearbeiten]

  • Jörg D. Brosowski: Alpine Blau Gewinnt (Buch, 556 S.) - Drehmomente (Film), ISBN 9783000235887.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rallye-Weltmeisterschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Was ist die WRC?“ (wrc.com; abgerufen am 26. Oktober 2014)
  2. motorsport-total.com – Internetseite: Wettbewerbsregeln: motorsport-total.com/rallye/news/2014/03/wrc-kommission-beschliesst-neue-wettbewerbsregeln-14032703.html. Abgerufen am 5. April 2014.
  3. motorsport-total.com – Internetseite: Rallye Reglement: motorsport-total.com/rallye/reglement_WRC.html//. Abgerufen am 5. Oktober 2013.
  4. wrc.com – Internetseite: What is WRC?: wrc.com/about-wrc/. Abgerufen am 5. Oktober 2013.
  5. wrc.com: Lexikon, 01. November 2014
  6. wrc.com – Internetseite: WRC: wrc.com/de/wrc/about-wrc/categories-wrc/page/923-2053-672--.html. Abgerufen am 18. Januar 2014.
  7. wrc.com – Internetseite: Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatWRC2: wrc.com/de/wrc/about-wrc/categories-wrc2/page/924-2053-672--.html. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  8. wrc.com – Internetseite: Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatWRC3: wrc.com/de/wrc/about-wrc/categories-wrc3/page/925-2053-672--.html. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  9. wrc.com – Internetseite: Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatJWRC: www.wrc.com/de/wrc/about-wrc/categories-jwrc/page/1225-2053-672--.html. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  10. Motorsportmemorial.org (abgerufen am 1. März 2011)
  11. a b c d e f g h i j k l Gültig nur für 2 Liter Cup