Moderner Fünfkampf

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Deutsche Briefmarke von 1983 zur Weltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
3000-m-Crosslauf

Moderner Fünfkampf ist eine Vielseitigkeits-Sportart, die fünf verschiedene Einzeldisziplinen in Form eines Mehrkampfes kombiniert.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Disziplinen sind Pistolenschießen, Degenfechten, Schwimmen, Springreiten und ein Querfeldein-Lauf. Ins Leben gerufen wurde die Sportart von Pierre de Coubertin, dem Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit. Ziel dieser Sportart sollte der ideale Athlet sein. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde Moderner Fünfkampf größtenteils von Angehörigen von Militär und Polizei betrieben.

Im Gegensatz zum Triathlon werden die fünf Disziplinen nicht unmittelbar nacheinander ausgeführt, sondern mit mindestens einer Stunde Zeitabstand. Die erzielten Leistungen werden in Punkte umgerechnet und addiert.

Das Besondere am Modernen Fünfkampf sind die sehr unterschiedlichen Anforderungen an den Sportler in den unterschiedlichen Einzeldisziplinen. Sind bei den organischen Disziplinen Laufen und Schwimmen Kraft und Ausdauer gefragt, kommt es bei den technischen Disziplinen Schießen und Fechten auf Konzentrationsfähigkeit und geistige Ruhe sowie auf schnelles Reaktionsvermögen an. Die Disziplin Reiten hingegen erfordert einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn, Einfühlungsvermögen und Feingefühl im Umgang mit dem Partner Pferd. Der Trainingsaufwand für diese Sportart ist dementsprechend hoch.

Dachverband der Sportart ist die Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM), die 1948 gegründet wurde. Leistungszentren befinden sich in Deutschland in Berlin, Potsdam, Heidenheim, Bonn, Marktoberdorf und Darmstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Moderne Fünfkampf wurde speziell als olympischer Wettbewerb konzipiert und erstmals während der Sommerspiele 1912 in Stockholm ausgetragen. Er lehnt sich nur grob an das antike Pentathlon an, das sich aus den vier Leichtathletik-Wettbewerben Diskuswurf, Weitsprung, Speerwurf, Stadionlauf und einem Ringkampf zusammensetzte. Einerseits erhob Pierre de Coubertin selbst den Anspruch den Modernen Fünfkampf erfunden zu haben, andererseits gibt es eine Tradition des militärischen Mehrkampfes in Schweden, auf die sich der Organisator der Spiele von 1912 Victor Balck bezog, als er selbst die Urheberschaft beanspruchte.[1] Da das IOC seit 1914 für alle Sportarten, die noch über keinen eigenen internationalen Fachverband verfügten, ein eigenes Komitee aus IOC-Mitgliedern berief, gab es internationale Meisterschaften lange nur im Rahmen Olympischer Spiele.[2]

Bei den Olympischen Sommerspielen 1952 in Helsinki wurde erstmals auch eine Mannschaftswertung durchgeführt. Für diese wurden letztmals bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona Medaillen verliehen. Seit 1949 finden in nichtolympischen Jahren, seit 1984 jährlich Weltmeisterschaften statt. Seit 1987 stehen auch Europameisterschaften auf dem jährlichen Wettkampfkalender. Seit Atlanta 1996 werden alle fünf Disziplinen an einem Tag durchgeführt.

Auf Grund der jahrelangen Bemühungen des Präsidenten des Deutschen Verbands für Modernen Fünfkampf, Wilhelm Henze, nahmen bei den Weltmeisterschaften 1977 in San Antonio erstmals auch Frauen teil, allerdings in einem Testwettkampf außerhalb der offiziellen Wertung. 1981 fanden in London die ersten offiziellen Weltmeisterschaften für Frauen statt. Seit Sydney 2000 starten Frauen auch im olympischen Wettbewerb.[3]

Bereits zweimal war der Fortbestand des Modernen Fünfkampfs als olympische Sportart gefährdet. 1994 plante die Programm-Kommission des IOC die Streichung aus dem olympischen Programm ab den Spielen 2000,[4] der Antrag wurde jedoch von der IOC-Vollversammlung abgelehnt. 2002 schlug IOC-Präsident Jacques Rogge erneut die Abschaffung der Fünfkampf-Wettbewerbe für 2008 vor, da der hohe Aufwand für die Wettkampfstätten in ungünstigem Verhältnis zum relativ geringen öffentlichen Interesse an dieser Sportart stehe.[5] Die IOC-Session entschied am 29. November 2002 allerdings für einen Verbleib im Programm.[6] Um die Attraktivität des Fünfkampfs zu steigern, wurde auf dem UIPM-Kongress in Kyoto 2006 eine Änderung der Disziplinenfolge beschlossen. Ab 2009 werden die Disziplinen Schießen und Laufen nach dem Reiten als Kombination ähnlich einem Sommerbiathlon durchgeführt. Seit 2010 werden anstelle der Luft- Laserpistolen verwendet.[7][8][9] 2012 in London kam dieses Reglement erstmals bei Olympischen Spielen zur Anwendung. Infolge dieser Bestrebungen wurde der UIPM von Seiten des IOC eine Bestandsgarantie für den Modernen Fünfkampf bis zu den Olympischen Sommerspielen 2016 zugesagt.[10]

Für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro soll nun ein komplett neues Konzept der Durchführung dieser Sportart zum Einsatz kommen. Dabei sollen alle fünf Einzeldisziplinen in einem eigens konzipierten Pentathlonstadion stattfinden. Der Zuschauer könnte auf diese Weise den gesamten Wettkampf innerhalb von 5 Stunden von seinem Sitzplatz aus miterleben. Dazu allerdings ist es notwendig, das Schwimmbecken ebenso mit in das Stadion zu integrieren wie das Fechten nach dem K.o.-Prinzip.[11] Am 12. Februar 2013 entschied das IOC, den Modernen Fünfkampf auch über das Jahr 2020 hinaus im olympischen Programm zu belassen. Im Gegenzug empfahl das IOC auf seiner Sitzung in Lausanne mit nachfolgender Abstimmung die Streichung der Sportart Ringen aus der Liste der olympischen Sportarten. Als Grund für diese Entscheidung wurden die erfolgreichen Modernisierungsmaßnahmen der UIPM ins Feld geführt, während bei der Sportart Ringen die große Abhängigkeit von der finanziellen Förderung des IOC und ein wenig glaubwürdiges Anti-Doping-Programm moniert wurden.[12]

Disziplinen des Modernen Fünfkampfs[Bearbeiten]

  • Degenfechten: Jeder gegen jeden; ein Treffer genügt zum Sieg innerhalb einer Minute, sonst Doppelniederlage. 70 Prozent der erreichbaren Siege ergeben 1000 Punkte. Die Punktzahl für jeden Sieg mehr oder weniger ist in einer Tabelle festgelegt (bei 36 Teilnehmern, wie bei Olympischen Spielen üblich, sind dies +/- 24 Punkte pro Sieg oder Niederlage).
  • Schwimmen: 200 m Freistilschwimmen. Eine Zeit von 2:30 Min. ergibt 1000 Punkte. Je 0,33 Sekunden darüber oder darunter ergeben 4 Punkte mehr oder weniger. Bis zu den Weltmeisterschaften 1997 in Sofia betrug die Wettkampfdistanz 300 m Freistil.[13]
  • Springreiten: Durchreiten eines 350 bis 400 m langen Parcours mit 12 bis 15 Hindernissen. Dabei werden die Pferde vom Veranstalter gestellt und den Athleten zugelost. Ein fehlerfreier Ritt ergibt die Maximalpunktzahl von 1200 Punkten. Für Springfehler (Abwurf, Verweigerung, Sturz) werden jeweils 40 Punkte abgezogen. Beendet ein Teilnehmer den Parcours nicht, erhält er 0 Punkte (neue Wettkampfregeln 2013).[14]
  • Pistolenschießen: In der Anfangszeit wurde mit Militärpistolen oder -revolvern, später dann mit Sportpistolen bzw. der olympischen Schnellfeuerpistole im Kaliber .22 auf bewegliche Scheiben geschossen (Duell Modus; 4 mal 5 Schüsse, letztmals zu den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul). Bis zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking wurde dann mit einer 4.5 mm Luftpistole in stehender Position auf ein 10 m entferntes statisches Ziel geschossen (Luftpistolenscheibe ISSF 17 x 17 cm; Spiegel 59,5 mm). Jeder Konkurrent gab 20 Schüsse ab und hatte ein Zeitlimit von 40 Sekunden pro Schuss. Seit 2009 wird das Schießen zusammen mit dem Querfeldeinlauf als Kombinationsdisziplin (Combined) ausgetragen. Ursprünglich mit der Luftpistole auf biathlonähnliche Klappscheiben bzw. auf ein elektronisches Ziel mit einem Durchmesser von 59,5 mm in einer Entfernung von 10 Metern. Anlässlich des Worldcups in Rancho Mirage, USA, (im Februar 2011) wurde erstmals bei einem großen internationalen Wettkampf mit Laserpistolen geschossen.[15] Bis 2012 wurde in drei Serien geschossen: kurz nach dem Start, nach 1000 m und nach 2000 m des Querfeldeinlaufs. Seit der Wettkampfsaison 2013 werden vier Serien geschossen: kurz nach dem Start, nach 800 m, 1600 m und 2400 m des Querfeldeinlaufs. Nach jeweils 5 Treffern darf weitergelaufen werden. Das Zeitlimit beträgt jetzt 50 Sekunden pro Serie (bis zur Wettkampfsaison 2012 waren es 70 Sekunden). Erzielt ein Teilnehmer in dieser Zeit keine 5 Treffer, darf er seinen Lauf fortsetzen.
  • Querfeldeinlauf: Letzte der fünf Disziplinen mit Handicapstart (die bisherigen Punkte werden in Sekunden umgerechnet, wobei der bisher Beste zuerst startet). Wer als erster die Ziellinie passiert, ist der Sieger des Modernen Fünfkampfes. Mit den Weltmeisterschaften 1997 in Sofia wurde die Laufstrecke von 4000 m auf 3000 m verkürzt.[16] Seit 2009 findet das Laufen als sogenanntes "Combined" in Verbindung mit dem Schießen statt. Bis 2012 wurden in den Altersklassen Senioren, Junioren und Jugend A 3000 m mit drei Schießeinlagen gelaufen (drei Runden à 1000 m). Seit der Wettkampfsaison 2013 beträgt die Laufdistanz in diesen Altersklassen 3200 m mit vier Schießeinlagen (vier Runden à 800 m). Eine Zeit von 13:20 Minuten ergibt hier 2000 Punkte. Jede Sekunde darüber oder darunter ergibt 4 Punkte mehr oder weniger.[17]

Teilnehmerzahl und Qualifikationsmodus[Bearbeiten]

Nachdem zu den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Anzahl der Teilnehmer auf 66 angewachsen war und dies vor allem in den Einzeldisziplinen Reiten und Fechten große organisatorische Schwierigkeiten mit sich brachte, wurden für die Olympischen Spiele in Atlanta 1996 einige grundlegende Änderungen vorgenommen: die Teilnehmerzahl wurde auf 32 begrenzt, der gesamte Wettbewerb wurde in ein Tagesprogramm gepresst und der Mannschaftswettbewerb wurde aus dem olympischen Programm genommen. Seit Peking 2008 werden je 36 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu Olympischen Spielen zugelassen. Diese qualifizieren sich wie folgt: 1 Qualifikant aus dem Weltcupfinale des Vorjahres, 6 Qualifikanten der asiatisch/ozeanischen Kontinentalmeisterschaften des Vorjahres, 1 Qualifikant der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft des Vorjahres, 8 Qualifikanten der Europameisterschaften des Vorjahres, 2 der Weltmeisterschaften des Vorjahres, 4 der Pan-Amerika-Spiele des Vorjahres, 3 der Weltmeisterschaften des aktuellen Jahres sowie die 11 Führenden der Weltrangliste.

Bei Weltmeisterschaften und anderen großen internationalen Wettkämpfen erfolgt die Qualifikation am Ort der jeweiligen Austragung. Jeder nationale Verband hat das Recht, drei Teilnehmer und drei Teilnehmerinnen zu melden. Die Gesamtteilnehmerzahl sollte je 108 bei den Frauen und bei den Männern nicht überschreiten. Die Qualifikation erfolgt in Form eines eigenen Wettkampfes in zwei oder drei Gruppen à 36 Teilnehmern, jedoch ohne Reiten. Für das Finale (mit Reiten) qualifizieren sich je 36 Teilnehmer und Teilnehmerinnen: bei zwei Qualifikationsgruppen die Top 12 jeder Gruppe plus die 12 Punktbesten; bei drei Qualifikationsgruppen die Top 8 jeder Gruppe plus die 12 Punktbesten.

Mannschaftswettbewerb[Bearbeiten]

Bis einschließlich der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona wurde eine Mannschaftswertung durchgeführt. Dies war kein separater Wettbewerb, sondern lediglich die Punktzahlen der drei zugelassenen Teilnehmer jeder teilnehmenden Nation innerhalb des Einzelwettbewerbes wurden addiert. Die punktbesten Mannschaften gewannen Gold, Silber und Bronze. Seit Atlanta 1996 gibt es diese Wertung bei Olympischen Spielen nicht mehr. Bei Weltmeisterschaften und kontinentalen Meisterschaften wird sie noch durchgeführt. Jedoch soll diese zukünftig zugunsten des Staffelwettbewerbes (Relay) in den Hintergrund treten. Bei den Weltmeisterschaften 2012 in Rom wurde die Mannschaftswertung nur noch statistisch erfasst. In der Kategorie der Masters (Wettkämpfer ab 30 Jahre und älter) wird die Mannschaftswertung bei Welt- und Europameisterschaften nach wie vor durchgeführt. Hier werden jeweils die drei Punktbesten jedes Nationenteams aus vier Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen für das Mannschaftsergebnis gewertet.

Staffelwettbewerb (Relay)[Bearbeiten]

Staffelwettbewerbe im Modernen Fünfkampf hatten ihre Premiere als Testwettbewerb bei den Europameisterschaften 1987 in Westberlin und wurden bei den Weltmeisterschaften 1989 in Budapest erstmals offiziell ausgetragen.[18] Wegen des größeren organisatorischen Aufwandes werden sie in der Regel nur bei Welt- und kontinentalen Meisterschaften, den Olympischen Jugend-Sommerspielen und bei großen internationalen Wettkämpfen durchgeführt. Der Staffelwettbewerb wird getrennt für Frauen und Männer als 3er-Staffel ausgetragen. Seit den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2010 in Singapur und den nachfolgenden Weltmeisterschaften der Senioren 2010 in Moskau wird auch eine Mixed-Staffel aus je zwei Teilnehmern beiderlei Geschlechts ausgetragen. Ziel der UIPM ist es, diese Mixed Staffel zu den Olympischen Spielen 2016 ins Programm zu nehmen.[19] Die Staffelwettbewerbe werden in der Regel als separate 1-Tages-Wettkämpfe zu Beginn großer Wettbewerbe ausgetragen. Somit wird in diesem Rahmen auch erfolgversprechenden Nachwuchsathleten eine Startchance gegeben. Für die 3er-Staffel bei den Männern und bei den Frauen sind je 16 Teams zugelassen. Bei der 2er-Mixed-Staffel dürfen 24 Teams an den Start gehen. Der Ablauf des Wettkampfes ist wie folgt:

  • Fechten: Gefochten wird in 3er oder in 2er(Mixed)-Teams, jedes Team gegen jedes Team. Jeder Teilnehmer eines Teams ficht allerdings nur gegen den Teilnehmer des gegnerischen Teams mit der gleichen Nummer. Gewertet wird die Summe aller gewonnenen Gefechte eines Teams, wobei 70 Prozent der möglichen Siege 1000 Punkte ergeben.
  • Schwimmen: bei der 3er-Staffel werden 3 x 100 m Freistil, bei der 2er-Mixed-Staffel 2 x 100 m Freistil mit fliegendem Start geschwommen. Eine Zeit von 3:15 Minuten ergibt bei der 3er-Staffel 1000 Punkte. Bei der 2er-Mixed-Staffel sind es 2:30 Minuten. Je 0,33 Sekunden darüber oder darunter ergeben 4 Punkte mehr oder weniger.
  • Reiten: hier gibt es eine Wechselzone innerhalb des Springparcours. Die Reiter eines Staffelteams starten nacheinander ohne Zeitverzögerung. Spring- und Zeitfehler jedes Teams werden addiert und von der Maximalpunktzahl von 1200 Punkten abgezogen.
  • Combined: Bei der 3er-Staffel werden 3 x 1600 m mit je zwei Schießeinlagen gelaufen. Gewechselt wird in einer dafür vorgesehenen Wechselzone. Eine Gesamtzeit von 20:00 Minuten ergibt 2000 Punkte. Bei der 2er-Mixed-Staffel werden 2 x 1600 m mit je zwei Schießeinlagen gelaufen. Eine Gesamtzeit von 13:20 Minuten für das Team ergibt 2000 Punkte. Jede Sekunde darüber oder darunter ergibt 4 Punkte mehr oder weniger. Da der Start nach dem Handicapprinzip erfolgt (der oder die Führende des bis dahin punktbesten Teams startet zuerst), gewinnt das Staffelteam, dessen Schlussläufer oder -läuferin zuerst das Ziel erreicht.[20]

Olympiasieger[Bearbeiten]

Bekannte Moderne Fünfkämpfer[Bearbeiten]

  • András Balczó, fünffacher Weltmeister im Einzel und mit der ungarischen Mannschaft, Olympiasieger 1972
  • Stephanie Cook, Britin, erste Frau, die bei Olympischen Spielen (2000 in Sydney) eine Goldmedaille im Modernen Fünfkampf gewann
  • Steffen Gebhardt, deutscher Olympiafünfter 2008 und 2012, Vizeweltmeister Mannschaft 2003, Weltmeister mit der Staffel 2007
  • Lars Hall, schwedischer Olympiasieger 1952 und 1956
  • Gotthard Handrick, deutscher Olympiasieger 1936, konnte als Erster die bis dahin rein schwedische Siegesserie durchbrechen
  • Pawel Lednjow, Russe, vierfacher Einzelweltmeister und siebenfacher Medaillengewinner bei Olympischen Spielen
  • Andrei Moissejew, Olympiasieger 2004 und 2008, dreifacher Weltmeister mit der russischen Mannschaft
  • Borys Onyschtschenko, Weltmeister 1971, Olympiasieger mit der sowjetischen Mannschaft 1972, 1976 Disqualifikation wegen Manipulation seines Degens
  • Lena Schöneborn, deutsche Juniorenweltmeisterin und Staffelweltmeisterin 2005, Olympiasiegerin 2008, Europameisterin 2011
  • Eric Walther, mehrfacher deutscher Meister, Einzelweltmeister 2003, Vizeweltmeister Mannschaft 2003, Staffelweltmeister 2002 und 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Moderner Fünfkampf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Andy Archibald: Modern Pentathlon - A Centenary History: 1912–2012. Grosvenor House Publishing, Guildford 2012, ISBN 978-1-78148-756-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sandra Heck: Von Spielenden Soldaten und kämpfenden Athleten. Die Genese des Modernen Fünfkampfes. V & R Unipress, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8471-0201-4.
  2. Arnd Krüger: Forgotton Decisions. The IOC on the Eve of World War I. In: Olympika. 6 (1997), S.85 – 98. (online auf: la84foundation.org)
  3. Uta Engels: Now the Problem: Modern Pentathlon for Ladies. Zur Rolle Prof. Dr. Peter-Wilhelm Henzes bei der Entwicklung des Modernen Frauenfünfkampfes. In: Arnd Krüger, B. Wedemeyer (Hrsg.): Aus Biographien Sportgeschichte lernen. Festschrift zum 90. Geburtstag von Prof. Dr. Wilhelm Henze. Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte, Hoya 2000, ISBN 3-932423-07-0, S. 47–66.
  4. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/0209/sport/0073/index.html Aufgerufen 25. August 2008.
  5. http://www.dradio.de/download/17951 Aufgerufen 25. August 2008.
  6. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0421/sport/0015/index.html Aufgerufen 25. August 2008.
  7. heute.at
  8. newsticker.sueddeutsche.de
  9. http://www.echo-online.de/sport/mehrsport/Klaus-Schormann-glaubt-an-einen-Volltreffer;art2399,906303 Echo Online vom 26. Mai 2010; Aufgerufen 15. Januar 2013.
  10. http://www.sueddeutsche.de/sport/835/304808/text/ Aufgerufen 25. August 2008.
  11. http://www.dvmf.de/uploads/media/Open_Letter_from_UIPM_President.pdf Aufgerufen 22. Januar 2013.
  12. http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/sportsline/topnews/article113578655/IOC-Exekutive-empfiehlt-Olympia-Aus-der-Ringer.html Aufgerufen 12. Februar 2013.
  13. Andy Archibald: Modern Pentathlon... 2012, S. 340.
  14. http://www.pentathlon.org/inside-uipm/rules Aufgerufen 15. Januar 2013.
  15. http://www.pentathlon.org/media-centre/latest-news/itemlist/category/49-2011 Aufgerufen 15. Januar 2013.
  16. Andy Archibald: Modern Pentathlon... 2012, S. 340.
  17. http://www.pentathlon.org/inside-uipm/rules Aufgerufen 15. Januar 2013.
  18. Andy Archibald: Modern Pentathlon... 2012, S. 296, 302.
  19. http://www.pentathlon.org/results/competition-results/results/pentathlon/921-uipm-senior-world-championships/article-1625-ukraine-defends-mixed-relay-world-title Aufgerufen 23. Januar 2013.
  20. http://www.pentathlon.org/inside-uipm/rules Aufgerufen 15. Januar 2013.