Oberrheingau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Oberrheingau ist das rechtsrheinische Gebiet östlich von Worms, der südlichste Teil Hessens mit den Orten Heppenheim und Bürstadt.

Im frühen Mittelalter war der Oberrheingau die zentrale Machtbasis der Robertiner, auf die auch die Gründung des hier gelegenen Klosters Lorsch zurückgeht.

Der Oberrheingau ist nicht mit Landschaften am Oberrhein, aber auch nicht mit dem oberen Rheingau (Eltville und Umgebung), zu verwechseln. Er ging vermutlich aus einer Dreiteilung des alemannischen Rheingaus im 8. Jahrhundert in Unterrheingau (der in der Folge den Namen Rheingau behielt), Oberrheingau und Königssondergau hervor. Westlich des Rheins grenzten der Wormsgau und der Speyergau an. Im Süden lag der Lobdengau, östlich des Oberrheingaus erstreckte sich der Maingau und nördlich des Maines lagen im Westen der Königssondergau und im Osten der Niddagau. Der Oberrheingau lag im Herzogtum Franken, später im Herzogtum Westfranken (auch Rheinfranken).

[Bearbeiten] Grafen im Oberrheingau aus dem Haus der Robertiner

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge