Bürstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bürstadt
Bürstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bürstadt hervorgehoben
49.6413888888898.454583333333390Koordinaten: 49° 38′ N, 8° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 34,46 km²
Einwohner: 15.625 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 453 Einwohner je km²
Postleitzahl: 68642
Vorwahlen: 06206, 06245 (Bobstadt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 005
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 2
68642 Bürstadt
Webpräsenz: www.buerstadt.de
Bürgermeisterin: Barbara Schader (CDU)
Lage der Stadt Bürstadt im Kreis Bergstraße
Groß-Rohrheim Zwingenberg (Bergstraße) Biblis Viernheim Lampertheim Bürstadt Einhausen (Hessen) Lorsch Bensheim Lautertal (Odenwald) Lindenfels Heppenheim (Bergstraße) Heppenheim (Bergstraße) Fürth (Odenwald) Grasellenbach Rimbach (Odenwald) Mörlenbach Wald-Michelbach Birkenau (Odenwald) Abtsteinach Gorxheimertal Hirschhorn (Neckar) Neckarsteinach Michelbuch (gemeindefreies Gebiet) Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Kreis Groß-Gerau Landkreis Darmstadt-Dieburg OdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild
Naturoase Lachgärten, Bürstadt
Dorfplatz Riedrode

Bürstadt ist eine Stadt im Süden von Hessen im Kreis Bergstraße.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bürstadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen dem Rhein und dem Odenwald im Hessischen Ried.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Bürstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Biblis, im Nordosten an die Gemeinde Einhausen, im Osten an die Stadt Lorsch, in Süden und Westen an die Stadt Lampertheim.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Bürstadt ist in drei Stadtteile gegliedert: Bobstadt, Bürstadt und Riedrode. Die beiden Ortsteile Bobstadt und Riedrode liegen etwa einen Kilometer von Bürstadt entfernt. Außerdem gibt es noch den Boxheimerhof, welcher mittlerweile durch einige Baugebiete zu einem eigenen kleinen Stadtteil herangewachsen ist, sowie eine Gärtnersiedlung im Süden der Stadt, die ihre Wurzeln in der römischen Zeit hat.

Name[Bearbeiten]

Der Name „Bürstadt“ leitet sich von „Bisos Stätte“ ab. Biso war ein fränkischer Fürst, der in der Gegend Besitzungen hatte. Historisch dokumentierte Namensformen des Ortes sind (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[2]

  • Birstather marca (767)
  • Bisistat (770, 826)
  • Bisestat (795)
  • Birstat (ca. 900, um 1200)
  • Bisenstadt (1113)
  • Birrstadt (1275)
  • Berstad (1318)
  • Birstad (1341)
  • Birstat (1407)
  • Berstadt (1468)
  • Birgstat (1475)
  • Byrstat (1488)
  • Bürstatt (1759)

Geschichte[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Bürstadt liegt in einer der kultur- und geschichtsträchtig ältesten Landschaften Deutschlands. Bedingt durch die fruchtbaren Böden und den Wild- und Artenreichtum der Oberrheinischen Tiefebene wurden schon sehr früh die Hochufer des Rheins besiedelt.

Ein in der Gemarkung Bürstadts stehender 1,35 m hoher Monolith, der sogenannte Sackstein, ist wahrscheinlich ein Menhir aus der späten Jungsteinzeit. Grabhügel in den Wäldern von Bürstadt ergaben einige Funde, die der Hallstattzeit zuzuordnen sind. Bemerkenswert ist auch eine Anzahl von Funden aus der frühen Latènezeit, so z. B. ein handgeformter Becher mit Fingermuster, der aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt. Außerdem finden sich Reste einer ausgedehnten römischen Siedlung am Rand des Bürstädter Waldes. Für den Reisenden befand sich Bürstadt, in der sich einst ein karolingischer Königshof befand, auf halbem Weg zwischen der Nibelungenstadt Worms, die auf eine keltische Gründung zurückgeht, und der ehemaligen Reichsabtei Lorsch.

Im Jahre 764 wurde das Kloster im benachbarten Lorsch durch Graf Cancor gegründet. Im 9.–12. Jahrhundert gehörte es zu den größten und mächtigsten Benediktinerabteien Deutschlands. Am 1. November 767 wurde Bürstadt in einer Schenkungsurkunde des Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. 776 schenkte Eufemia, Tochter des Grafen Kankor, ihre Güter in Villa et marca Babestat dem Kloster Lorsch. Auch ihr Bruder Heimerich vermachte seinen Besitz in Bobstadt der Abtei Lorsch (782). Außerdem wurde Bobstadt erstmals urkundlich erwähnt. 789 wurde der Boxheimerhof, ein Klostergut der Reichsabtei Lorsch, erstmals urkundlich erwähnt. In einer Urkunde trägt er den Namen „Villa wizzilin“ oder „Wizzelai“. Im Jahre 1275 trägt der Hof bereits den Namen „Boxheim“. Ende April 873 hält Ludwig der Deutsche in Bürstadt eine Reichsversammlung (placitum) ab. Es werden Verhandlungen mit einer Gesandtschaft des dänischen Königs Siegfried geführt und ein Bote des großmährischen Fürsten Svatopluk empfangen. Außerdem fand die Aussöhnung zwischen Ludwig dem Deutschen und seinen Söhnen statt. 1232 fiel Bürstadt zusammen mit der Reichsabtei Lorsch an das Mainzer Erzstift.

Im Jahre 1427 wurde Bobstadt Lehen der Herren von Wattenheim. 1440 fielen nach dem Tod Peter von Wattenheims die Güter wieder an das Stift Worms zurück. 1443 gab Bischof Johann von Worms Dorf und Gericht Bobstadt an Konrad von Frankenstein, der der erste Lehnsherr aus dem Frankensteiner Geschlecht im Amt zum Stein ist. Diese Frankensteiner Zeit dauert bis 1780. 1461 wurde Bürstadt an die Kurpfalz verpfändet. 1556 führte der Kurfürst der Pfalz auch in Bürstadt die Reformation ein. Von 1618 bis 1648 wurden im Dreißigjährigen Krieg alle Häuser in Bürstadt niedergebrannt, dabei war das Dorf fast 10 Jahre ohne Bewohner. 1618 hatte Bürstadt ca. 700 Bewohner gehabt, 1648 waren es nur noch 154 Einwohner, welche in Bürstadt lebten. 1623 kam Bürstadt wieder zum Erzbistum Mainz. Der katholische Glauben wurde wieder eingeführt. 1732 wurde mit dem Bau der Barockkirche St. Michael begonnen. 1780 gehörte Bobstadt wieder zum Wormsischen Amt Lampertheim (früher Amt Stein).
Mit dem „Reichsdeputationshauptschluss“ vom 25. Februar 1803 wurden die territorialen Verhältnisse im Reich neu geregelt. Anlass waren die Eroberungen Napoleons, der die französische Staatsgrenze bis an den Rhein ausgedehnt hatte. Dieses letzte Gesetzeswerk des alten Reiches setzte Bestimmungen des Frieden zu Luneville um, nach denen das Kurfürstentum Mainz aufgelöst und Bürstadt zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt kam. Während der Napoleonische Kriege entsteht unter Druck Napoleons 1806 das Großherzogtum Hessen, in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging. Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand Groß-Hessen, aus dem das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen hervorging.

Sonnensegel in Bürstadt

Am 3. November 1824 brach der Reuterdeich bei Nordheim. Die Fluten des Rheins überschwemmen das Ried wobei besonders Bobstadt hart getroffen wurde. Im Mai 1882 wurde der katholische Pfarrer von St. Michael, Peter Itzel, von dem Tagelöhner Fischbach erstochen. Bürstadt bekam dadurch einen schlechten Ruf und erhielt den Spitznamen „Messerstecher“.

Die „Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen“ berichtete 1829 über Bürstadt:

»Bürstadt (L. Bez. Heppenheim): kath. Pfarrdorf; liegt 3 St. von Heppenheim, 2 St. von Lorsch und 1 ½. St von Worms; hat 228 Häuser und 1807 Einw. die bis auf 2 Luth. und 44 Juden alle katholisch sind; eine 1739 erbaute aber 1753 erst eingeweihte schöne Kirche, eine kleine Kapelle und eine Synagoge.«[3]

Am 10. Juli 1936 wurde das erste hessische Erbhofdorf Riedrode eingeweiht. 28 Familien übernahmen 28 Erbhöfe. 1945 besetzten die Amerikaner Bürstadter Häuser, um am Tag darauf in Worms einzumarschieren. Der Gemeinde Bürstadt wurde am 1. Juni 1967 durch den Hessischen Minister des Innern das Recht verliehen, die Bezeichnung Stadt zu führen.[4] 2005 wurde in Bürstadt die größte Dach-Photovoltaikanlage der Welt in Betrieb genommen (45.000 m² Dachfläche; 5 MW Leistung). Noch im selben Jahr wurde Bürstadt Deutscher Meister in der Solarbundesliga (Kategorie 10.000–100.000 Einwohner). 2006 errang Bürstadt die Goldmedaille im Wettbewerb „Entente Florale“. Am 22. Februar 2007 fand die Grundsteinlegung zu einer der größten Biogasanlagen Deutschlands (ca. 2,2 MW elektrische Anlagenleistung) statt. Vom 5. bis 7. September 2008 wurde die Messe EnergieTrends+ (Messe für regenerative Energien) zum ersten Mal veranstaltet.

Die Zeit der Weltkriege[Bearbeiten]

Am 1. August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus, der in Bürstadt wie im ganzen Deutschen Reich der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ein Ende setzte. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte Bürstadt viele Gefallene zu beklagt, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete. Das Ende des Deutschen Kaiserreiches war damit besiegelt, und die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik folgten. In der Zeit von 1921 bis 1930 wurden in Deutschland 566.500 Auswanderer gezählt, die versuchten, den schwierigen Verhältnissen in Deutschland zu entfliehen.

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nationalsozialistischen Diktatur besiegelte. Im Frühjahr 1933 ordnete Adolf Hitler den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag mit dem Namen „Tag der deutschen Arbeit“ an. Damit wurde eine Gewerkschaftsforderung ausgerechnet von der Regierung erfüllt, die von den Gewerkschaften strikt ablehnt wurde. Die Gewerkschaften riefen zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen auf, da sie sich als Initiatoren des Maigedankens fühlten. Das offizielle Programm war schon stark durch die Nationalisten geprägt: „6 Uhr Wecken durch die SA-Kapellen. 8 Uhr Flaggenhissung in den Betrieben, Abmarsch zum Exerzierplatz, 9 Uhr Übertragung der Kundgebung von dem Lustgarten in Berlin auf die öffentlichen Plätze der Städte. 10.45 Uhr Staatsakt der Hessischen Regierung (...), Empfang einer Arbeiterdelegation aus den drei Hessischen Provinzen. (...) Gemeinsamer Gesang des ,Liedes der Arbeiter'. (...) 7.30 Uhr Übertragung von dem Tempelhofer Feld, Berlin: Manifest des Reichskanzlers Adolf Hitler, 'Das erste Jahr des Vierjahresplanes'. Anschließend Unterhaltungsmusik und Deutscher Tanz. 12 Uhr: Übertragung der Rede des Ministerpräsidenten Hermann Göring. (...) Ehemals marxistische Gesang-, Turn- und Sportvereine können an den Zügen teilnehmen, jedoch ist die Mitführung marxistischer Fahnen oder Symbole zu unterlassen.“ Das böse Erwachen für die Gewerkschaften kam einen Tag später, als die „NSDAP die Führung der roten Gewerkschaften übernahm“: „Die seitherigen marxistischen Führer in Schutzhaft - Ein 3-Millionen-Konto des früheren Reichstagspräsidenten Löbe gesperrt - Die Rechte der Arbeiter gesichert - Die Gebäude der Freien Gewerkschaften besetzt“, titelten die bereits im ganzen Reich gleichgeschalteten Zeitungen.[5]

In Hessen wurde am 3. Juli 1933 das „Gesetz zur Durchführung von Feldbereinigung zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung im Zuge der Riedmelioration“ erlassen. In 13 Gemeinden der Provinz Starkenburg, darunter Bürstadt wurde das Feldbereinigungsverfahren auf einer Fläche von 200.000 ha angeordnet. Im Verlauf dieses Meliorations- und Siedlungsprogramms entstanden die beiden Orte Riedrode und Worms-Rosengarten.[6] Im November 1938 brachte die sogenannte Reichskristallnacht den jüdischen Mitbürgern Not und Elend. Die Bürstädter Synagoge war zu diesem Zeitpunkt bereits verkauft. SA-Leute drangen in die Wohnung einer jüdischen Familie ein, verwüsteten diese und misshandelten die 17-jährige Tochter. Zwei jüdische Mitbürger wurden bereits im Mai 1938 verhaftet und ins KZ-Osthofen gebracht. Bereits nach 1933 waren ein Teil der zu diesem Zeitpunkt aus 23 Personen bestehenden jüdischen Gemeinde infolge der zunehmenden Repressalien weggezogen oder ausgewandert. 1936 wohnten noch 20 dieser Personen in der Stadt. Die fünf Einwohner jüdischer Abstammung in 1939 noch in der Stadt waren wurden verhaftet und in Vernichtungslager deportiert. Von den in Bürstadt geborenen oder längere Zeit hier lebenden Personen kamen 17 durch die NS-Gewaltherrschaft ums Leben.[7]

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der Zweite Weltkrieg, der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. Besonders ab 1944 war der verstärke Luftkrieg gegen Deutschland auch in Bürstadt zu spüren. Große Fliegerverbände überflogen Bürstadt bei ihren Angriffen auf die umliegenden Industriestädte Ludwigshafen, Mannheim oder Worms. Bürstadt bleibt trotz einiger Schäden weitgehend verschont. In diesem Jahr wurde auch die Arbeit auf den Feldern durch die fortgesetzten Tieffliegerangriffe lebensgefährlich. Auch in der Bahn oder auf den Straßen war niemand mehr sicher. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichten die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Mannheim. Die Brückenköpfe auf der linken Rheinseite konnten durch die schwachen deutschen Kräfte nicht gehalten werden, was zur Sprengung der Rheinbrücken bei Worms, Nordheim und Gernsheim am 20. März führte. Die sich auf die rechte Rheinseite zurückgezogenen Reste der deutschen 7. Armee mussten fast die gesamte schwere Ausrüstung wie Panzer und Artillerie zurücklassen, was die Fortsetzung der Kämpfe bei der absoluten Luftherrschaft der Amerikaner eigentlich völlig sinnlos machte. Auf amerikanischer Seite war jetzt das oberste Ziel die Vermeidung weiterer Verluste, was zum massiven Einsatz von Artillerie, Panzern und Flugzeugen, auch ohne genaue Kenntnis einer möglichen Gegenwehr, auf alle einzunehmenden Städte und Dörfer führte. Stießen die vorrückende Kräfte auf Widerstand erfolgte ein sofortiger Rückzug und ein massiver Einsatz von Luftwaffe und Artillerie. Am 22. März überquerte die 3. US-Armee bei Oppenheim den Rhein und besetze am 25. März Darmstadt. Das machte aus amerikanischer Sicht ein schnelles Nachrücken der benachbarten 7. US-Armee zur Flankensicherung notwendig. Zur Vorbereitung für deren Rheinüberquerung wurden die meisten Riedgemeinden am 25. und in der Nacht zum 26. März von der amerikanischen Artillerie beschossen. In allen betroffen Gemeinden wurden dabei Menschen getötet und es entstanden Sachschäden an Gebäuden. In den ersten Stunden des 26. März 1945 überquerten amerikanische Truppen bei Hamm und südlich von Worms den Rhein. Die bei Worms übergesetzten Kräfte nahmen noch in der Nacht die Ortschaft Rosengarten in Besitz, marschierten in den frühen Morgenstunden in Bürstadt ein und rückten auf der heutigen B47 in Richtung Lorsch vor. Da Bürstadt nicht verteidigt wurde entstanden beim Einmarsch der Amerikaner keine großen Schäden. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main, sowie der westliche und nördliche Teil des Odenwaldes besetzt. [8] Der Krieg in Europa endete mit der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Bürstadt hatte etwa 500 gefallene oder vermisste Soldaten in diesem Krieg zu beklagen.[9]

Verwaltung und Gerichte[Bearbeiten]

Unter kurmainzer und kurpfälzer Herrschaft gehörte Fehlheim zur „Zent Heppenheim“ des Amtes und späteren „Oberamtes Starkenburg“. Im Jahr 1787 führte Kurmainz eine Verwaltungsreform durch, bei der Bürstadt der neu geschaffenen „Amtsvogtei Lorsch“ zugeordnet wurde. Diese war dem „Oberamt Starkenburg“ des „Unteren Erzstifts„ im „Kurfürstentum Mainz“ unterstellt.[2]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und ab 1806 im Großherzogtum Hessen, in welchem diese aufging, werden die Amtsvogteien als eigenständige hessische Ämter weitergeführt wogegen das Oberamt Starkenburg 1805 aufgelöst wurde.[10] 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtum aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wobei Bürstadt dem Landratsbezirk Heppenheim zugeteilt wurde. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Für den Landratsbezirk Heppenheim war das Landgericht Lorsch als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die administrative Verwaltung auf Gemeindeebene. So war die Bürgermeisterei in Lorsch eine von 12 Bürgermeistereien im Landratsbezirk. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von Schultheißen mehr sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.[11]

1832 wurden die Einheiten ein weiteres mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Dadurch gelangt Bürstadt im August 1832 in den Kreis Bensheim. 1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden in den Provinzen, die Kreise und Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852, im Laufe der Reaktionsära, wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehört Bürstadt zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Heppenheim der aus den Kreisen Bensheim und Heppenheim entstand. Nach der Auflösung der Regierungsbezirke wurde Bürstadt jetzt dem Kreis Heppenheim zugeschlagen.

Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und Katasterlisten ergaben für Bürstadt[12]: Katholisches Pfarrdorf mit 2718 Einwohnern. Die Gemarkung besteht aus 6906 Morgen, davon waren 4167 Morgen Ackerland, 2478 Morgen Wiesen und 15 Morgen Wald. Zu Bürstadt gehören der Boxheimer Hof, der Hof Rheinschanz und das Zollhaus.

In den Statistiken des Großherzogtums Hessen wurden, bezogen auf Dezember 1867, für Bürstadt eine eigener Bürgermeisterei, 370 Häuser, 2678 Einwohnern, der Kreis Heppenheim, das Landgericht Lorsch, die evangelisch Pfarrei Lampertheim des Dekanats Zwingenberg und die katholische Pfarrei Bürstadt des Dekanats Bensheim, angegeben. Durch die Bürgermeisterei wurden außerdem der Boxheimer Hof (5 Häuser, 47 Einw.) verwaltet.[13]

Nachdem das Großherzogtums Hessen ab 1871 zum Deutschen Reich gehörte wurden 1874 eine Reihe von Verwaltungsreformen durchgeführt. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis-, und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Wiedereingliederung vom Bürstadt in den Kreis Bensheim.[14]

Die hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen Landkreis Bergstraße.[15][2] Bürstadt allerdings wird dem Kreis Worms, der damals zu Rheinhessen gehörte, zugeschlagen. Mit der Neueinteilung der Bundesländer, durch die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nach 1945, wurde Rheinhessen westlich des Rheins dem Bundesland Rheinland-Pfalz zugeschlagen und Bürstadt in den Kreis Bergstraße integriert.[2]

Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 2561 ha angegeben, davon waren 820 ha Wald.[2]

Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das Landgericht Lorsch im Landratsbezirk Heppenheim das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Lorsch und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt[16].

Am 1. Oktober 1934 wurde das Amtsgericht Lorsch aufgelöst und aus dem Bezirk des Amtsgerichts der Ort Hofheim dem Amtsgericht Worms, der Ort Bobstadt und die Stadt Bürstadt dem Amtsgericht Lampertheim und mit Lorsch die restlichen Orte dem Amtsgericht Bensheim zugeteilt.[17]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Juli 1971 die bis dahin selbstständige Gemeinde Riedrode nach Bürstadt eingemeindet. Am 31. Dezember 1971 folgte die Eingemeindung von Bobstadt.[18]

Fremdverwaltung[Bearbeiten]

Die ehemals selbständige Gemeinde Rosengarten wurde von 1945 bis 1955 von der Stadt Bürstadt verwaltet. Seit dem 1. Oktober 1971 gehört sie zur Stadt Lampertheim.[19]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Dokumentierte Einwohnerzahlen sind[2]:

  • 1623: 00.066 (Bürger)
  • 1806: 01.357 Einwohner
  • 1829: 01.807 Einwohner
  • 1867: 02.765 Einwohner
  • 1925: 07.144 Einwohner
  • 1939: 08.221 Einwohner
  • 1961: 10.871 Einwohner
  • 1970: 12.621 Einwohner
  • 1988: 15.214 Einwohner
  • 2007: 16.095 Einwohner
  • 2011: 15.297 Einwohner
  • 2012: 16.545 Einwohner
  • 2013: 16.483 Einwohner
Bürstadt: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
2.101
1840
  
2.381
1846
  
2.635
1852
  
2.718
1858
  
2.737
1864
  
2.764
1871
  
2.992
1875
  
3.067
1885
  
3.577
1895
  
4.203
1905
  
5.487
1910
  
6.117
1925
  
7.154
1939
  
8.211
1946
  
9.249
1950
  
10.142
1956
  
10.527
1961
  
10.871
1967
  
12.359
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Kommunalwahl in Bürstadt 2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,9 %
27,1 %
19,0 %
9,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-12,8 %p
-4,0 %p
+19,0 %p
-2,2 %p

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [20]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 44,9 14 57,7 18 61,6 23
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 27,1 8 31,1 10 38,4 14
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 19,0 6
FDP Freie Demokratische Partei 9,0 3 11,2 3
gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 48,2 44,1 56,9

Bürgermeister[Bearbeiten]

Von 1989 bis 2013 war Alfons Haag (CDU) Bürgermeister von Bürstadt. Am 17. Februar 2013 wurde Barbara Schader (CDU) zur ersten Bürgermeisterin der Stadt gewählt und trat am 1. Juli 2013 ihr Amt an.

Jugendrat[Bearbeiten]

Der Bürstädter Jugendrat ist ein politisches Gremium, dessen zentrale Aufgabe es ist, die Jugendlichen und deren Interessen gegenüber den politischen EntscheidungsträgerInnen der Stadt zu vertreten. Hierfür besitzen die direkt gewählten Jugendlichen Anhörungs-, Rede- und Antragsrecht in der Stadtverordnetenversammlung und den verschiedenen Ausschüssen der Gemeinde. Darüber hinaus plant der Jugendrat Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen speziell für die Jugendlichen aus Bürstadt. Der Jugendrat setzt sich aus mindestens sechs und höchstens 15 Mitgliedern zusammen, die am Wahltag zwischen zwölf und 21 Jahren sind. Die Mitglieder sind für zwei Jahre gewählt.

Im derzeitigen Jugendrat sind 15 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren aktiv.

Wappen[Bearbeiten]

Das Lorscher Spitznagelkreuz erinnert an die Zugehörigkeit zum Kloster Lorsch von 767 bis 1232. 1461 wurde Bürstadt an die Kurpfalz verpfändet, daher das silberblaue gerautete Schildhaupt. 1632 kam es an Kurmainz zurück, und ab 1803 gehört es zum Großherzogtum Hessen, deshalb das rote Feld unter dem Wappen.

Bürstadt darf dieses Wappen seit seiner Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1967 tragen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Es bestehen seit 1974 mit Krieglach (Österreich) und seit 1982 mit Wittelsheim (Frankreich) Partnerschaften. 1984 wurde mit Minano (Japan) ein Freundschaftsvertrag geschlossen, 1991 mit Glauchau.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Turmbahnhof Bürstadt

Bürstadt liegt im Norden der Metropolregion Rhein-Neckar an den Bundesstraßen 47 und 44. Die Autobahn 67 ist über die Anschlussstelle Lorsch (Entfernung etwa fünf Kilometer) erreichbar.

Der Turmbahnhof Bürstadt liegt am Kreuzungspunkt von Riedbahn und Nibelungenbahn. (Zuglinien: Mannheim-Frankfurt am Main und Worms-Bensheim). Damit ist der Bahnhof Bürstadts ein Bahnhof, von dem in jede Himmelsrichtung ein Gleis führt.

Der Flughafen Frankfurt am Main ist etwa 60 km entfernt.

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten]

Bürstadt hat ein solarbeheiztes Waldschwimmbad (Freibad) sowie eine Leichtathletikanlage mit sechsbahnigem Tartanbelag. Für die Fußballer des VfR Bürstadt wurde ein Fußballstadion mit 500 Menschen fassender Tribüne gebaut, außerdem befinden sich zwei Kunstrasenplätze im Stadtteil Riedrode und an der Wasserwerkstraße. Für die Jugendlichen wurde das Jugendhaus Schillers gebaut. In Bürstadt befindet sich eine Skateanlage sowie ein öffentlicher Basketballplatz.

Sport[Bearbeiten]

Aushängeschild mit großem nationalem Bekanntheitsgrad ist der VfR Bürstadt, der vier Jahre lang der 2. Fußball-Bundesliga angehörte, derzeit (Stand: 28. Spieltag 2013/14) Platz 70 in der Ewige Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga mit 180 Punkten einnimmt. Viele Menschen kennen die Kleinstadt Bürstadt nur wegen des VfR Bürstadts. Den größten Erfolg hatte der Verein am 29. Juni 1975, als er mit einem 3:0-Sieg gegen Victoria Hamburg deutscher Fußball-Amateurmeister wurde.[21] Derzeit gibt es nach wenig erfolgreichen Jahren in der sportlichen Bedeutungslosigkeit auf Grund finanzieller Probleme wieder einen Höhenflug bei den Schwarz-Weißen – es gelang der direkte Durchmarsch von der Kreisliga A in die sechstklassige Verbandsliga Süd in Hessen, wo der VfR in der Saison 2013/2014 antritt.

Bildung[Bearbeiten]

Bürstadt hat drei Grundschulen. Dabei befindet sich die Astrid-Lindgren-Schule im Stadtteil Bobstadt, die Schillerschule ist in Bürstadt und die Betreute Grundschule „Bärenhöhle“ im Stadtteil Boxheimerhof.

In Bürstadt befindet sich zudem die Erich-Kästner-Gesamtschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bürstadt verfügt über ein privates Heimatmuseum mit Werkzeugen und Geräten zur Bodenbearbeitung, Haushaltsgeräten sowie einer alten Schreinerwerkstatt.[22] Im Ortszentrum befindet sich das 1608 erbaute historische Rathaus, in dem die Gemeindeverwaltung bis 1930 untergebracht war. In der Zeit von 1996 bis 1999 wurde es umfangreich saniert.[23]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Blick über die Photovoltaikanlage (5 MW) auf dem Dach der Fiege-Spedition

Bürstadt ist seit 2004 der Standort der, zum Zeitpunkt ihrer Erbauung, größten Dachphotovoltaikanlage der Welt (5 MW auf 45.000 m² Dachfläche), die auf dem Dach eines Logistikunternehmens errichtet wurde. Diese wurde am 28. Juni 2009 bei einem Brand teilweise zerstört und ist mittlerweile wiederhergestellt.[24][25]

Direkt an Bürstadt angrenzend, im Ortsteil Rosengarten von Lampertheim, steht eine 380-kV-Umspannanlage der Amprion GmbH, die am 4. Oktober 1957 im Zuge der Inbetriebnahme der ersten deutschen 380-kV-Leitung, der Leitung Rommerskirchen-Bürstadt-Hoheneck, als eine der ersten dieser Leistungsklasse in Deutschland in Betrieb genommen wurde.

Zwischen Bürstadt und dem Stadtteil Bobstadt steht seit 2007 eine Biogasanlage, die mit zwei Kraftwerken (jeweils 1130 kW) die Region mit Strom versorgt.

Bürstadt ist Sitz des zur Paderborner Welle Holding gehörenden Möbelherstellers und IKEA-Zulieferers Bürstadt Furniture.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Bürstadt geboren[Bearbeiten]

Mit Bürstadt verbunden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bürstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bürstadt – Reiseführer
 Wiktionary: Bürstadt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e f Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBürstadt, Landkreis Bergstraße“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 18. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  3. Georg W. Weber: Oktober 1829: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1, Seite 32 (digitale Ansicht)
  4. Verleihung des Rechts zur Führung der Bezeichnung Stadt vom 1. Juni 1967 (StAnz. S. 739) Seite 11 der tif-Datei 6,5 MB
  5. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. Frisches Birkengrün, wehende Fahnen. S. 66, archiviert vom Original, abgerufen am 28. Dezember 2014 (pdf 8,61 MB).
  6. Zeittafel der Gemeinde Biblis. (1900–1944). Gemeinde Biblis, archiviert vom Original, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  7. Geschichte der jüdischen Gemeinde Bürstadt auf „Alemannia Jusaica“, abgerufen am 10. Dezember 2014
  8. Artikelserie des Bergsträßer Anzeigers aus dem Jahr 2005 über das Kriegsende an der Bergstraße. Bergstraße und Bürstadt. Bergsträßer Anzeiger, archiviert vom Original, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  9. Stadtchronik von Bürsdtadt, abgerufen am 20. Dezember 2014
  10. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : zuvor ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit, Band 3, Frankfurt 1839, Seite 15 (bei books.google.de)
  11. M. Borchmann, D. Breithaupt, G. Kaiser: Kommunalrecht in Hessen. W. Kohlhammer Verlag, 2006, ISBN 3-555-01352-1, Seite 20 (Online bei google books)
  12. Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Jonghans, Darmstadt 1854, Seite 335 (online bei google books)
  13. Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. 1869, Seite 18 (online bei google books)
  14. Martin Kukowski: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3, K.G. Saur, 1998, Seite 23, ISBN 3-598-23252-7
  15. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. Die Entstehung des Kreises Bergstraße. 2007, S. 109, archiviert vom Original, abgerufen am 9. Februar 2015 (PDF; 9,0 MB).
  16. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Bl. S. 197-211)
  17. Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken vom 11. April 1934 (Hess. Reg.Bl. S. 63)
  18. K.-H. Gerstenmeier (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 202
  19.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 348.
  20. Hessisches Statistisches Landesamt
  21. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. 1975: Der „Hexer“ verzaubert Bürstadt. S. S 23, archiviert vom Original, abgerufen am 28. Dezember 2014 (pdf 8,61 MB).
  22. Heimatmuseum Bürstadt, abgerufen am 31. Juli 2014
  23. Historisches Rathaus Bürstadt, abgerufen am 31. Juli 2014
  24. DGS kommentiert Brand der weltgrößten Photovoltaik-Aufdachanlage in Bürstadt und warnt vor weiteren Gefahren.
  25. SolarServer vom 22. Dezember 2009: Photovoltaik: BP Solar und Tauber-Solar einig über weitere Vorgehensweise für Solar-Dach in Bürstadt