Lorsch

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lorsch (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lorsch
Lorsch
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lorsch hervorgehoben
49.6538888888898.567593Koordinaten: 49° 39′ N, 8° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 93 m ü. NHN
Fläche: 25,24 km²
Einwohner: 12.991 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 515 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64653
Vorwahl: 06251
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 016
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
64653 Lorsch
Webpräsenz: www.lorsch.de
Bürgermeister: Christian Schönung (CDU)
Lage der Stadt Lorsch im Kreis Bergstraße
Groß-Rohrheim Zwingenberg (Bergstraße) Biblis Viernheim Lampertheim Bürstadt Einhausen (Hessen) Lorsch Bensheim Lautertal (Odenwald) Lindenfels Heppenheim (Bergstraße) Heppenheim (Bergstraße) Fürth (Odenwald) Grasellenbach Rimbach (Odenwald) Mörlenbach Wald-Michelbach Birkenau (Odenwald) Abtsteinach Gorxheimertal Hirschhorn (Neckar) Neckarsteinach Michelbuch (gemeindefreies Gebiet) Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Kreis Groß-Gerau Landkreis Darmstadt-Dieburg OdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild
Kloster Lorsch aus dem Kupferstich des Matthäus Merian um 1615

Lorsch ist eine Stadt im südhessischen Kreis Bergstraße (Deutschland). Bekannt ist Lorsch durch das zum Weltkulturerbe ernannte Kloster Lorsch. Seit 2010 führt Lorsch den Beinamen „Karolingerstadt“.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Lorsch − als „Das Tor zur Bergstraße“ bezeichnet − liegt ca. 5 Kilometer westlich der eigentlichen Bergstraße, genau zwischen Einhausen und Heppenheim. Es befindet sich in der Oberrheinischen Tiefebene nur etwas westlich des Odenwalds zwischen Darmstadt im Norden und Mannheim im Süden. Die Stadt liegt unweit westlich vom Unterlauf der Weschnitz. Im Südosten der Stadt befindet sich das Naturschutzgebiet Weschnitzinsel.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lorsch grenzt im Norden an die Gemeinde Einhausen und die Stadt Bensheim, im Osten an die Stadt Heppenheim, im Südosten an die Gemeinde Laudenbach und die Stadt Hemsbach (beide Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg), im Süden an die Stadt Lampertheim, sowie im Westen an die Stadt Bürstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Karolingische Torhalle

Die Abtei Lorsch wurde im Jahre 764 vom fränkischen Gaugrafen Cancor und seiner Mutter Williswinda gegründet. Das Kloster wurde von Benediktinern des Klosters Gorze bei Metz besiedelt. In einer Urkunde aus dem Jahr 885 wurde die Abtei als „Lauressam“ erwähnt, daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der heutige Stadtname. Die Abtei war im Früh- und Hochmittelalter ein mächtiges Reichskloster mit Besitzungen im Odenwald, an der Bergstraße, in Rheinhessen, in der Pfalz, im Elsass und in Lothringen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Lorsch erfolgte 795 und steht im Zusammenhang mit der Schenkung der Mark Heppenheim durch Karl den Großen an das Reichskloster Lorsch. Damit wurde das Kloster aufgewertet und so dem Zugriff der Diözesen Mainz und Worms entzogen. Die Mark Heppenheim umschloss den größten Teil des heutigen Kreises Bergstraße und große Teile des Odenwaldkreises. In der Grenzbeschreibung von 773 wird Lorsch noch nicht erwähnt. Im Zusammenhang mit dieser Schenkung entwickelten sich Grenzstreitigkeiten zwischen dem Kloster Lorsch und der Diözese Worms, die 795 zur Einberufung eines Schiedsgerichtes auf dem Kahlberg bei Weschnitz führten, einer alten Versammlungs- und Gerichtsstätte unweit der heutigen Walburgiskapelle. Als Ergebnis dieses Schiedsgerichtes wurde eine neue Grenzbeschreibung festgelegt, die nun auch die wichtigsten Orte innerhalb der Grenzen der Mark Heppenheim benannte, nämlich Furte (Fürth), Rintbach (Rimbach), Morlenbach (Mörlenbach), Birkenowa (Birkenau), Winenheim (Weinheim), Heppenheim, Besinsheim (Bensheim), Urbach (Auerbach), Lauresham (Lorsch) und Bisestat (Bürstadt).[2]

Während des Investiturstreits − von 1076 (Reichstag in Worms) bis 1122 (Wormser Konkordat) − mussten viele Besitzungen an den Adel abgegeben werden. Im späten 12. Jahrhundert wurde mit der Aufzeichnung der alten Besitzurkunden versucht, die Verwaltung zu reorganisieren (Lorscher Codex). Dennoch wurde Lorsch 1232 an das Erzbistum Mainz übergeben und durch Prämonstratenser neubesiedelt. Danach gab es schwere Auseinandersetzungen zwischen Mainz und der Pfalz als Inhaber der Vogtei. 1461 wurde Lorsch in der Mainzer Stiftsfehde an die Pfalz verpfändet. 1803 fiel Lorsch an Hessen. Zur 1200-Jahr-Feier 1964 erhielt Lorsch die Stadtrechte.[3] Seit dem 8. Juli 2010 führt Lorsch offiziell den Beinamen „Karolingerstadt“.[4]

Von der karolingischen Benediktinerabtei, die in Teilen ergraben ist, hat sich die Torhalle (um 800) erhalten. Die Abtei ist seit 1991, zusammen mit dem östlich gelegenen „Areal Altenmünster“, ein von der UNESCO geschütztes Weltkulturerbe.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. August 1972 wurde im Rahmen der Gebietsreform in Hessen das gemeindefreie Gebiet der ehemals selbstständigen Gemarkung Seehof unter den Städten Lampertheim und Lorsch aufgeteilt. Nach Lorsch wurde der Nordteil mit dem eigentlichen Seehof am Froschkanzelsee und mit damals etwa 40 Einwohnern eingegliedert.[5][6]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
40,9 %
22,2 %
18,0 %
16,8 %
2,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,5 %p
-1,6 %p
+5,6 %p
+2,1 %p
-2,5 %p

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[7]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 40,9 15 44,4 16 43,1 16
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,2 8 23,8 9 31,1 11
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 18,0 7 12,4 5 9,6 4
PWL Parteilose Wählerschaft Lorsch 16,8 6 14,7 5 14,7 5
FDP Freie Demokratische Partei 2,2 1 4,7 2 1,6 1
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 61,1 44,6 50,9

Der Magistrat besteht aus sieben Stadträten. Davon entfallen drei Sitze auf die CDU, zwei Sitze auf die SPD und je ein Sitz auf die PWL und die Grünen.

Lorscher Rathaus

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister war seit 1993 Klaus Jäger (parteilos). Er wurde am 7. Februar 1999 mit 85,2 % und am 13. Februar 2005 mit 70,6 % wiedergewählt. Seine Amtszeit endete nach 18 Jahren am 1. Juni 2011.[8] Zu seinem Nachfolger wurde am 27. März 2011 Christian Schönung (CDU) mit 60,9 % der Stimmen gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

WappenLorsch.svg

Blasonierung: „Geteilt und unten von Silber und Blau gespalten; oben in Schwarz eine goldene Torhalle (stilisierte Königshalle), unten vorne ein rotes Fußspitzkreuz, hinten ein golden bewehrter, neunmal von Silber und Rot geteilter Löwe (Löwe von Hessen).“

Das 1923 verliehene Wappen enthält das Bild der um 770 erbauten Eingangshalle des Reichsklosters, das Lorscher Kreuz als Sinnbild der Abtei und den hier ungekrönten hessischen Löwen als Hinweis auf die Landeszugehörigkeit seit dem frühen 19. Jahrhundert. Das älteste Siegel des Ortsgerichts aus dem 17. Jahrhundert zeigt einige nur schwer deutbare Gegenstände; das von Hupp im Zusammenhalt mit den anderen vermutlich landwirtschaftlichen Geräten als Getreidesester mit Streichholz erklärte Zeichen trug in den Ortssiegeln seit 1808 der hessische Löwe.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu Šternberk (Sternberg) im Kreis Olomoucký kraj, Tschechien. Dies kam durch die Patenschaft zu Vertriebenen aus den Gemeinden Jívová (Giebau), Pohorsch, Weska und Hraničné Petrovice (Petersdorf bei Giebau) zustande, die sich in Lorsch angesiedelt haben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Codex Aureus
Die Wattenheimer Brücke

Theater[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Evangelische Kirche
  • Kloster Lorsch mit der Königshalle, die im Erdgeschoss aus drei halbrunden Bogenöffnungen und im Obergeschoss aus einer Scheinarchitektur mit Kapitellen im ionischen Stil und Dreiecksgiebeln besteht.
  • benediktinische Kräutergärten im Kloster Lorsch
  • Lorscher Rathaus (zwischen 1714 und 1715 erbaut)
  • ältestes Lorscher Fachwerkhaus in der Stiftstraße 19
  • Stiftstrasse 18 Denkmalgeschützte Hofreite Die Hofreite liegt an der für das historische Ortsbild bedeutsamen

Stelle im Kreuzungsbereich der drei Straßen Stiftstraße, Waldstraße und Schulstraße, die zeitweilig den Eingangsbereich in den Ort aus Lampertsheim und Mannheim kommend bildete. Familie Dreiss Tabak- & Landwirtschaftlicher Betrieb (bis 1920) Das Wohnhaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut 1869 Scheune * 1890 Remise *Bäckerei & Weinstube (1920 bis 1973) *Familie Frohnmaier *Theater Sapperlot (1998 bis Heute)*1998 Restaurierung des gesamten Hofes *2002 Eröffnung des Theaters

  • ältestes Lorscher Gasthaus, das „Weiße Kreuz
  • Palais von Hausen (erbaut 1776)
  • Katholische Pfarrkirche (geweiht 1753)
  • Evangelische Kirche (1896)
  • Wattenheimer Brücke

Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Lorsch findet jeden Fastnachtsdienstag ein großer Fastnachtsumzug mit über 100 Zugnummern statt, der jedes Jahr tausende Narren in die Klosterstadt lockt. Im Mai findet der Frühlingsmarkt in der Innenstadt statt. Das Johannisfest ist das größte Traditionsfest in Lorsch, und wird alljährlich um den 24. Juni auf dem Festplatz an der Klostermauer veranstaltet. Am 3. Wochenende im September wird die traditionelle Kerb in der Innenstadt gefeiert. Der Weihnachtsmarkt – mit einer Eröffnungsshow vor dem Weltkulturerbe – ist am 1. Adventswochenende vor dem Weltkulturerbe, im Herzen von Lorsch zu finden. Veranstalter ist die Stadt Lorsch.

Weiterhin gibt es seit mehreren Jahren eine sogenannte „Saustall-Party“ im ehemaligen Straßenbaudepot in Lorsch. Diese findet jeweils am 3. Wochenende im Juli statt. Veranstalter ist der Saustall-Lorsch e. V.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Eine kulinarische Spezialität ist das aus Welsch- bzw. Maismehl, Butter oder Schmalz, Zucker, ganzem Anis und Rosinen hergestellte „Original Lorscher Welschbrot“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Lorscher Bahnhof im Mai 2007 (Bahnseite)
Der Lorscher Bahnhof im Mai 2007 (Straßenseite)

Durch die Gemarkung der Stadt führen die Bundesautobahn 67 und die Bundesstraßen 47 und 460. Der Bahnhof von Lorsch liegt an der Linie der Nibelungenbahn zwischen Bensheim und Worms, zudem bestehen dichte Busverbindungen mit Lampertheim/Bürstadt, Heppenheim, Einhausen und Bensheim. Im Nahverkehr gelten die Tarife des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar, für Fahrten in Richtung Darmstadt und Frankfurt am Main gelten die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbunds sowie das Hessenticket. Lorsch liegt am hessischen Radfernweg R9, der von Worms über Bensheim nach Höchst im Odenwald führt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Das Unternehmen TrekStor GmbH & Co.KG wurde 2001 in Lorsch gegründet und hat dort seinen Sitz. Es lässt USB-Sticks, externe Festplatten und MP3-Player in Asien produzieren. Entwicklung und Qualitätsmanagement sind jedoch in Lorsch angesiedelt.

Die Lorscher Homepage bietet eine Übersicht weiterer ansässigen Unternehmen.

Medien[Bearbeiten]

In Lorsch gibt es zwei regionale Tageszeitungen, den zur Verlagsgruppe des Mannheimer Morgen gehörenden Bergsträßer Anzeiger mit der Regionalausgabe Lorsch/Einhausen sowie das weniger verbreitete Starkenburger Echo.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Tourist-Information Nibelungenland
  • Kreisvolkshochschule
  • Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
  • großer Spielplatz Im Birkengarten
  • öffentliche katholische Bücherei
  • Kurpfalz-Bibliothek Heinrich Vetter
  • Das Waldschwimmbad Lorsch wurde in den 1970er Jahren gebaut. Die Technik wurde in den Jahren 1994 und 1995 vollkommen saniert und erweitert.

Bildung[Bearbeiten]

Die Wingertsbergschule liegt auf einer ehemaligen Düne in der Rheinebene am nordöstlichen Rand ihres Einzugsgebietes, der Stadt Lorsch. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das weithin bekannte einstige Kloster Lorsch. Die Wingertsbergschule wurde als Grundschule des Kreises Bergstraße am 9. Januar 1974 gegründet, sie ist Nachfolgerin der Karolinger Volksschule, die bis 1972 in der Trägerschaft der Stadt Lorsch stand. Rund 540 Kinder besuchen derzeit die Schule, sie werden von 31 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Die Werner-von-Siemens-Schule erhielt ihren Namen nach dem Berliner Erfinder Werner von Siemens. Nach der Beschlussfassung über den Bau einer neuen Haupt- und Realschule im Süden der Stadt (Lagerfeld) durch das Hessische Kultusministerium sowie den Kreis Bergstraße im Juni 1971 wurde die Werner-von-Siemens-Schule im März 1973 ihrer Bestimmung übergeben. Im November 1973 beschloss die Schulleitung sowie der Schulelternbeirat der Schule den Namen Werner-von-Siemens-Schule zu verleihen, der im Rahmen einer offiziellen Feierstunde am 24. Juni 1974 bekannt gegeben wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

siehe Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Lorsch

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Diehl: Lorsch. Geschichte und Geschichten. Lorsch: Verlag Laurissa, 1991, ISBN 3-922781-17-9
  • Wilhelm Weyrauch: Zu den Ursprüngen von Lorsch – Die erste Kirche in Lauresham. In: Geschichtsblätter Kreis Bergstraße. Bd. 33/2000, S. 11–64.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lorsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lorsch – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. "Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg bis zum Ende Kurmainzer Oberherrschaft (755 bis 1461) Im Auftrag des Stadtarchivs Heppenheim zusammengestellt und kommentiert von Torsten Wondrejz", Nr. 5a (Online als PDF; 2,0 MB)
  3. Stadt Lorsch
  4. Statistisches Bundesamt
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.
  6. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße vom 11. Juli 1972 (GVBl. I S. 222)
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  8. Funken zeichneten Bürgermeister aus, abgerufen am 13. November 2012
  9. Bernd Fäthke, Die neue kulturhistorische Abteilung im Museumszentrum Lorsch, Hessische Heimat, Zeitschrift für Kunst, Kultur und Denkmalpflege, 41. Jahrgang, 1991, Heft 2, S. 39 ff