Parallelogramm
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Ein Parallelogramm oder Rhomboid (rautenähnlich) ist ein konvexes ebenes Viereck, bei dem gegenüberliegende Seiten parallel sind.
Parallelogramme sind spezielle Trapeze und zweidimensionale Parallelepipede. Rechteck, Raute (Rhombus) und Quadrat sind Spezialfälle des Parallelogramms.
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Eigenschaften[Bearbeiten]
Ein nicht ausgeartetes Viereck ist ein Parallelogramm genau dann, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- Gegenüberliegende Seiten sind gleich lang und keine zwei gegenüberliegende Seiten schneiden sich (kein überschlagenes Viereck, sogenanntes Antiparallelogramm).
- Gegenüberliegende Winkel sind gleich groß.
- Je zwei benachbarte Winkel ergeben zusammen 180°.
- Die Diagonalen halbieren einander.
- Es ist punktsymmetrisch (zweizählig drehsymmetrisch).
Für jedes Parallelogramm gilt:
- Jede Diagonale teilt es in zwei (gleich orientierte) kongruente Dreiecke.
- Das Zentrum der Symmetrie ist der Schnittpunkt der Diagonalen.
Formelsammlung[Bearbeiten]
| Formeln zum Parallelogramm | |
|---|---|
| Seitenlängen | ![]() |
| Innenwinkel | ![]() |
| Flächeninhalt | ![]()
|
| Höhe zu a | ![]() |
| Höhe zu b | ![]() |
| Diagonalen (Kosinussatz) |
![]() |
| Parallelogrammgleichung | ![]() |
Verallgemeinerungen[Bearbeiten]
Eine Verallgemeinerung auf
Dimensionen ist das Parallelotop
, erklärt als die Menge
sowie deren Parallelverschiebungen. Dabei sind die
linear unabhängige Vektoren.








