Peter Kox

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Der Aston Martin DBR9 von Kox/Enge/Herbert 2007 in Le Mans

Peter Kox (* 23. Februar 1964 in Eindhoven) ist ein niederländischer Automobilrennfahrer.

Peter Kox begann seine Karriere, wie so viele Rennfahrer, im Kartsport. Bis 1982 konnte er fünf Titel in dieser Motorsportformel erringen. 1983 wechselte er zu den Rennfahrzeugen und gewann die Gesamtwertung der internationalen Formel-Ford-Meisterschaft. 1989 sicherte er sich die Gesamtwertung der in den Benelux-Staaten ausgefahrenen Formel-Opel-Meisterschaft.

Über die britische Formel-3-Meisterschaft (1990 Dritter in der Gesamtwertung) kam der Niederländer 1991 in die Formel 3000. Er fuhr zwei Saisons in dieser Rennserie und konnte einen Rennsieg feiern. Den erhofften Sprung in die Formel 1 schaffte er jedoch nicht. Daraufhin begann er eine Karriere als Touren- und Sportwagenpiloten aufzubauen.

Nach zwei Jahren in der niederländischen Tourenwagen-Meisterschaft wurde Kox Werksfahrer bei BMW. 1995 wurde er Gesamtzweiter im Super Tourenwagen Cup und gewann das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. 1996 wechselte er in die britische Tourenwagen-Meisterschaft und bestritt Sportwagenrennen mit dem McLaren F1, der einen 12-Zylinder-Motor von BMW hatte. Er gab sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem vierten Gesamtrang und schaffte ein Jahr später als Partner von Roberto Ravaglia und Eric Hélary mit dem dritten Gesamtrang seinen beste Platzierung bei diesem Langstreckenrennen.

Nach dem Ende des BMW-Vertrages fuhr er Tourenwagenrennen für Honda und in Le Mans den Prodrive-Ferrari Maranello – mit einem Klassensieg 2003 – , den Aston Martin DBR9 und den Spyker C8.

In den letzten Jahren startete Kox auf einen Lamborghini Murciélago in der FIA-GT-Meisterschaft und in der ADAC-GT-Masters-Serie.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1996 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Price Racing McLaren F1 GTR DanemarkDänemark John Nielsen DeutschlandDeutschland Thomas Bscher Rang 4
1997 DeutschlandDeutschland BMW Team Schnitzer McLaren F1 GTR ItalienItalien Roberto Ravaglia FrankreichFrankreich Eric Hélary Rang 3
1999 NiederlandeNiederlande Takline Racing for Holland Lola B98/10 NiederlandeNiederlande Jan Lammers NiederlandeNiederlande Tom Coronel Ausfall Motorschaden
2000 NiederlandeNiederlande Racing for Holland Lola B2K/10 NiederlandeNiederlande Jan Lammers NiederlandeNiederlande Tom Coronel Ausfall Reifenschaden
2002 NiederlandeNiederlande Spyker Cars N. V. Spyker C8 Double-12R DeutschlandDeutschland Norman Simon NiederlandeNiederlande Hans Hugenholtz Ausfall Motorschaden
2003 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Veloqx Prodrive Racing Ferrari 550 GTS Maranello TschechienTschechien Tomáš Enge Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Davies Rang 9 und Klassensieg
2004 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Prodrive Racing Ferrari 550 GTS Maranello TschechienTschechien Tomáš Enge SchweizSchweiz Alain Menu Rang 11
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Racing Aston Martin DBR9 TschechienTschechien Tomáš Enge PortugalPortugal Pedro Lamy Ausfall Motorschaden
2006 RusslandRussland Convers MenX Team Ferrari 550 GTS Maranello TschechienTschechien Robert Pergl RusslandRussland Alexey Vasilyev Ausfall Defekt
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Racing Aston Martin DBR9 TschechienTschechien Tomáš Enge Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Johnny Herbert Rang 9
2008 RusslandRussland IPB Spartak Racing Lamborghini Murciélago R-GT NiederlandeNiederlande Mike Hezemans RusslandRussland Roman Russinow nicht klassiert
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Racing Lola-Aston Martin LMP1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Hall SchweizSchweiz Harold Primat Ausfall Motorschaden
2010 DeutschlandDeutschland Young Driver AMR Aston Martin DBR9 TschechienTschechien Tomáš Enge DanemarkDänemark Christoffer Nygaard Rang 22