Pieke Biermann

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Lieselotte 'Pieke' Biermann (* 22. März 1950 in Stolzenau an der Weser) ist eine deutsche Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biographie

Pieke Biermann studierte deutsche Literatur und Sprache, Anglistik und politische Wissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und an der Universität Padua. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über das Thema „Unbezahlte Hausarbeit“ („Das Herz der Familie“). Anschließend erhielt sie ein Doktorandenstipendium und arbeitete an einer Dissertation über Hexen, die sie nicht abschloss. Sie arbeitete in verschiedenen Berufen, unter anderem bei der Post, als Verlagslektorin und Prostituierte, zunächst in Hannover, anschließend in Berlin. In Berlin trat sie vor allem in den 1980er Jahren als Frontfrau der Hurenbewegung innerhalb der Frauenbewegung auf und war 1988 Mitorganisatorin des „Ersten Berliner Hurenballs“.

Seit 1976 arbeitet sie als Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin in Berlin. So legte sie Neuübersetzungen von einigen Romanen Agatha Christies vor wie Der Tod auf dem Nil, Morphium und Das Eulenhaus. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Kriminalromane.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 1990 3sat-Stipendium beim Ingeborg-Bachmann-Preis
  • 1991 Deutscher Krimi Preis (National 1) für Violetta
  • 1994 Deutscher Krimi Preis (National 1) für Herzrasen
  • 1998 Deutscher Krimi Preis (National 2) für Vier, Fünf, Sechs

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Literatur

  • Ilse Lenz: Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-14729-1.

[Bearbeiten] Weblinks

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