SG Sonnenhof Großaspach

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SG Sonnenhof Großaspach
Vereinswappen der SG Sonnenhof Großaspach
Voller Name Sportgemeinschaft Sonnenhof Großaspach e.V.
Ort Aspach, Baden-Württemberg
Gegründet 25. August 1994 (Fusion)
1982 (als FC Sonnenhof Kleinaspach)
1976 (als Stammtischmannschaft)
1920 (als SpVgg Großaspach)
Vereinsfarben rot-schwarz
Stadion Mechatronik Arena
Plätze 10.000
Präsident Werner Benignus
Trainer Rüdiger Rehm
Homepage www.sg94.de
Liga 3. Liga
Landesliga Württemberg (II.)
2013/14 1. Platz (Regionalliga Südwest)
14. Platz (Verbandsliga Württemberg, II.)
Heim
Auswärts

Die Sportgemeinschaft Sonnenhof Großaspach e.V. ist ein 1994 entstandener Fußballverein mit rund 700 Mitgliedern aus dem württembergischen Aspach.

Bekannt wurde der Verein durch seine erste Fußballmannschaft, der in der Saison 2013/14 der Aufstieg in die 3. Liga gelang. Inzwischen besteht bei der SG Sonnenhof Großaspach nur noch eine Fußballabteilung. Aufgrund des sportlichen Erfolgs der Fußballer gliederten sich im Sommer 2010 die Abteilungen Turnen, Tischtennis und Sportkegeln aus, sie gründeten eigene Vereine. Die Farben der SG Sonnenhof Großaspach sind rot und schwarz.

Ihre Heimspiele trägt die erste Fußballmannschaft der SG in der neuen rund 10.000 Zuschauer fassenden Mechatronik Arena aus. Die Jugendspiele und die Landesliga-Partien der zweiten Mannschaft werden auf dem angrenzenden Kunstrasenplatz ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

FC Sonnenhof Kleinaspach[Bearbeiten]

Die Wurzeln der heutigen SG Sonnenhof Großaspach gehen auf eine ab 1976 existierende Stammtischmannschaft um Uli Ferber, den damaligen Juniorchef des Kleinaspacher Hotels Sonnenhof zurück. Im Jahr 1982 gründeten die Mitglieder der Thekenmannschaft schließlich den Verein FC Sonnenhof Kleinaspach, der fortan in der vom württembergischen Fußballverband veranstalteten Freizeitliga spielte. Die Hobbyfußballer konnten sich vermehrt mit landes- und verbandsligaerfahrenen Spielern verstärken, welche zuvor meist beim FC Viktoria Backnang tätig waren. In der Folgezeit begann der FC Sonnenhof, den württembergischen Freizeitfußball zu dominieren. Die ersten großen Erfolge konnten in der Spielzeit 1986/87 erzielt werden. Die Mannschaft wurde sowohl in der Halle, als auch auf dem Feld württembergischer Meister und gewann zudem den WFV-Pokal für Freizeitmannschaften.

Ab der Spielzeit 1987/88 meldete sich Kleinaspach zum regulären Spielbetrieb des Württembergischen Fußballverbandes an. Gespielt wurde auf dem Sportplatz des TSV Bad Rietenau. In der ersten Saison belegte die Mannschaft um Spielertrainer Görge Kalb den vierten Platz. Bereits in der nächsten Saison wurde man Meister und schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A. Den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte der FC Sonnenhof Kleinaspach, für den zu jener Zeit der in Backnang lebende Ralf Rangnick einige Spiele absolvierte, in der Saison 1990/91.

Von 1991 bis 1994 gehörte der FC Sonnenhof der Bezirksliga Rems/Murr an. In der Spielzeit 1992/93 wurde man mit Trainer Görge Kalb Bezirksligameister. Aufgrund der Reduzierung der Landesliga von 18 auf 16 Mannschaften, konnten nur drei Meister aus den vier Bezirken Hohenlohe, Unterland, Enz/Murr und Rems/Murr aufsteigen. Kleinaspach scheiterte in den Qualifikationsspielen zunächst mit 1:1 und 1:2 nach Verlängerung am TSV Merklingen. In den Entscheidungsspielen um den dritten Aufstiegsplatz traf man auf den SV Schluchtern, der in der ersten Relegationsrunde gegen den TSV Crailsheim verloren hatte. Erneut erreichten die Aspacher ein Unentschieden im Auswärtsspiel. Doch das 3:3 aus dem Hinspiel reichte nicht. Durch die 1:2-Heimniederlage vor 1.200 Zuschauern in Rietenau verpasste der FC Sonnenhof den Landesligaaufstieg. Dieser gelang schließlich in der darauf folgenden Spielzeit. Nachdem die Vorrunde enttäuschend verlief, musste der neue Trainer Herbert Bentz kurz vor der Winterpause gehen. Ersetzt wurde er durch seinen Vorgänger Görge Kalb, mit dem die Meisterschaft der Bezirksliga und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga Württemberg erreicht wurde. Der Erfolgstrainer betreute den neuen Landesligisten bis 1998.

1994 bis 2002: Fusion und erste Jahre[Bearbeiten]

Platzierungen 1994 – 2002

Spielzeit Liga Platz
1994/95 Landesliga Württemberg 04.
1995/96 Landesliga Württemberg 02.
1996/97 Landesliga Württemberg 04.
1997/98 Landesliga Württemberg 02.
1998/99 Landesliga Württemberg 02.
1999/00 Landesliga Württemberg 04.
2000/01 Landesliga Württemberg 02.
2001/02 Landesliga Württemberg 01.
grün unterlegt: Aufstieg

Die SG Sonnenhof Großaspach resultierte aus dem Zusammenschluss des FC Sonnenhof Kleinaspach mit der 1920 gegründeten SpVgg Großaspach. Die beiden Vereine führten bereits ab 1993 erste Gespräche über eine Fusion, deren Fernziel ein FC Aspach war, welcher ursprünglich auch den TSV Bad Rietenau und die SpVgg Kleinaspach/Allmersbach mit einschließen sollte. Am 25. August 1994 fusionierten am Ende jedoch nur die Fußballabteilungen der Spielvereinigung und des FC Sonnenhof. Der neu gegründete Verein, dessen erster Vorsitzender Uli Ferber war, hatte 161 Mitglieder. Weil die Gründungsversammlung erst nach dem Meldeschluss des Württembergischen Fußballverbandes stattfand, spielten die Teams in der ersten Saison unter altem Namen weiter: in der Landesliga der FC Sonnenhof Kleinaspach I, in der Kreisliga A die Spvgg Großaspach und in der Kreisliga B der FC Sonnenhof Kleinaspach II.

Mit der Fusion konnten die Fußballer des FC Sonnenhof den zuvor genutzten Sportplatz des TSV Bad Rietenau verlassen und fortan den Großaspacher Sportpark Fautenhau nutzen. Dieser wurde innerhalb der nächsten 18 Monate grundlegend modernisiert und erweitert. Zum bestehenden Waldsportplatz mit dem Vereinsheim kamen ein Kunstrasenplatz sowie das Kanadische Blockhaus, welches unter anderem neue Umkleidekabinen, Sanitäre Anlagen und die Geschäftsstelle beherbergte, hinzu. Sportlich zählte die erste Mannschaft sofort zu den Spitzenteams der Landesliga. Bereits im ersten Jahr belegte man den vierten Tabellenplatz. In den folgenden sechs Jahren standen die Aspacher mehrfach davor, den Landesliga-Titel zu holen und in die Verbandsliga Württemberg aufzusteigen. 1996, 1998, 1999 und 2001 wurde man Vizemeister. Besonders knapp war es in der Spielzeit 1998/99, als man am Ende Punktgleich mit Meister SGV Freiberg war und aufgrund der schlechteren Tordifferenz das Nachsehen hatte. Unter Trainer Jürgen Rapolder war es in der Runde 2001/02 schließlich soweit. Die SG Sonnenhof Großaspach und der TSV Schwieberdingen lagen über die gesamte Spielzeit mit einem deutlichen Abstand zu den restlichen Mannschaften eng beisammen an der Tabellenspitze. Durch ein 2:0 im Lokalderby bei der TSG Backnang wurde die Meisterschaft am 1. Juni 2002 und damit der ersehnte Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Die SG Sonnenhof hatte am Ende zwei Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten TSV Schwieberdingen.

2002 bis 2013: Von der Verbandsliga in die Regionalliga[Bearbeiten]

Platzierungen 2002 – 2013

Spielzeit Liga Platz
2002/03 Verbandsliga Württemberg 08.
2003/04 Verbandsliga Württemberg 08.
2004/05 Verbandsliga Württemberg 01.
2005/06 Oberliga Baden-Württemberg 14.
2006/07 Oberliga Baden-Württemberg 13.
2007/08 Oberliga Baden-Württemberg 10.
2008/09 Oberliga Baden-Württemberg 01.
2009/10 Regionalliga Süd 12.
2010/11 Regionalliga Süd 14.
2011/12 Regionalliga Süd 02.
2012/13 Regionalliga Südwest 04.
grün unterlegt: Aufstieg

Die SG Sonnenhof Großaspach startete mit einer 0:1-Heimniederlage gegen den VfR Heilbronn am 11. August 2002 in ihre erste Verbandsligasaison. Nach weiteren Niederlagen folgte am vierten Spieltag beim 2:1 bei den TSF Ditzingen der erste Sieg. Schon bald fand sich die Mannschaft in der neuen Spielklasse gut zurecht. Am Saisonende wurde die SG im gesicherten Mittelfeld Achter, eine Platzierung die man im darauf folgenden Jahr wiederholte. In der Spielzeit 2004/05 setze sich Großaspach unter dem zurückgekehrten Trainer Herbert Bentz im vorderen Drittel der Tabelle fest. Nachdem die Mannschaft zur Winterpause auf Platz 3 lag, schob man sich in der Rückrunde nach 14 Spielen ohne Niederlage auf den ersten Rang und lag in der Abschlusstabelle fünf Punkte vor Vizemeister TSG Balingen. Mit der Verbandsliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die viertklassige Oberliga Baden-Württemberg gelang der bis dahin größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.

In den ersten beiden Oberliga-Jahren spielte die SG gegen den Abstieg, konnte die Klasse aber jeweils halten. In der Saison 2005/06 belegte Großaspach Platz 14. 2006/07 wurde man Dreizehnter.

Die Oberliga-Saison 2007/08 verlief besonders in der Vorrunde turbulent. Unter dem neuen Trainer Markus Gisdol stand die SG Sonnenhof nach sieben Spieltagen erstmals in der Vereinsgeschichte in der Oberliga an der Tabellenspitze. Nachdem Gisdol wollte, dass sich der Verein von den Spielern Hakan Atik, David Montero und Manuel Wengert trennen solle, die Aspacher Verantwortlichem dieser Forderung aber nicht nachkamen, trat er am 19. November 2007 zurück. Zwischenzeitlich leitete Maurizio Gaudino eine Trainingseinheit, bevor Hans-Jürgen Boysen für den Rest des Jahres übernahm und die Mannschaft nach einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz 10 lag. In der Winterpause verließen Leistungsträger wie der bisherige Mannschaftskapitän Benjamin Gorka, Hakan Atik und Torjäger Gino Russo den Verein. Am 13. Januar 2008 übernahm Thomas Letsch die Mannschaft. Unter ihm wurden die Leistungen wieder konstanter. Großaspach blieb sechs Spiele hintereinander ungeschlagen, und bezwangen dabei den späteren Regionalliga-Aufsteiger Waldhof Mannheim vor 1.150 Zuschauern im Sportpark Fautenhau mit 1:0. Bis zum Saisonende blieb die SG konstant auf Rang zehn.

Der Aufschwung hielt auch in der Spielzeit 2008/09 an. Nach einem positiven Saisonverlauf sicherte sich die SG Sonnenhof Großaspach einen Spieltag vor der Winterpause mit einem 8:0-Sieg über den VfR Mannheim die Herbstmeisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg. Die Tabellenführung gab die Mannschaft auch in der Rückrunde nicht mehr ab. Mit dem 4:0-Sieg über den Offenburger FV zwei Spieltage vor Schluss konnte die Oberliga-Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Süd perfekt gemacht werden. Zudem gewann das Team von Thomas Letsch den WFV-Pokal. Großaspach gewann mit 1:0 gegen die SpVgg 07 Ludwigsburg durch ein Tor von Nicolo Mazzola in der letzten Spielminute.[1] Damit nahm die SG in der ersten Runde des DFB-Pokals 2009/10 teil, in der sie gegen den VfB Stuttgart nach 1:0-Halbzeitführung mit 1:4 unterlagen.

Zum 1. Juli 2009 übernahm der ehemalige Bundesliga-Profi Jürgen Hartmann den Trainerposten bei der SG. Dieser wurde am 14. April 2010 entlassen. Sein Nachfolger war übergangsweise Spielertrainer Rüdiger Rehm. Am 20. Mai wurde der Trainer der II. Mannschaft, Norbert Gundelsweiler, als Interimstrainer bis Saisonschluss und Alexander Zorniger ab Saison 2010/11 verpflichtet. Nachdem dieser zur Saison 2012/13 zu RB Leipzig wechselte, übernahm Rüdiger Rehm als Cheftrainer.

Seit 2013: Aufstieg in die 3. Liga[Bearbeiten]

Platzierungen seit 2013

Spielzeit Liga Platz
2013/14 Regionalliga Südwest 01.
grün unterlegt: Aufstieg

In der Spielzeit 2013/14 wurde die SGS Großaspach Meister der Regionalliga Südwest. Anschließend setzte sich der Verein in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg nach einem 0:0 im Hinspiel im Rückspiel am 1. Juni 2014 durch einen Treffer von Sahr Senesie mit einem 1:0-Auswärtssieg durch.

Namen und Zahlen[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Finalist: 2012 (Qualifikation zum DFB-Pokal)

Spielerkader 2013/14[Bearbeiten]

Nummer Spieler Geburtstag Nationalität im Verein seit letzter Verein

Torhüter

1 Kevin Kunz 22. Januar 1992 DeutscherDeutscher 7/2012 SGV Freiberg
13 Christopher Gäng 10. Mai 1988 DeutscherDeutscher 7/2013 1. FC Lokomotive Leipzig

Abwehr

4 Sebastian Gleißner 18. November 1994 DeutscherDeutscher 7/2013 VfR Aalen U19
5 Robin Schuster 24. April 1987 DeutscherDeutscher 1/2011 SC Freiburg II
6 Marius Jurczyk 5. Oktober 1985 DeutscherDeutscher 7/2010 1. FC Heidenheim
11 Moritz Kuhn 1. August 1991 DeutscherDeutscher 7/2012 VfB Stuttgart II
15 Felice Vecchione 22. Januar 1991 ItalienerItaliener DeutscherDeutscher 7/2013 VfB Stuttgart II
17 Martin Cimander 3. Oktober 1981 DeutscherDeutscher 7/2000 eigene Jugend
21 Manuel Hegen 23. November 1992 DeutscherDeutscher 1/2013 VfB Stuttgart II
25 Kai Gehring 12. Februar 1988 DeutscherDeutscher 7/2013 1. FC Saarbrücken
27 David Kienast 1. April 1989 DeutscherDeutscher 7/2011 TSG 1899 Hoffenheim II
34 Nicolas Jüllich 27. März 1990 DeutscherDeutscher 11/2013 1. FC Saarbrücken

Mittelfeld

7 Shqiprim Binakaj 26. April 1989 KosovareKosovare 7/2008 TSG Backnang U19
18 Simon Skarlatidis 6. Juni 1991 DeutscherDeutscher GriecheGrieche 7/2009 TSG Backnang U19
20 Michele Rizzi 13. April 1988 DeutscherDeutscher 7/2011 SV Stuttgarter Kickers
22 Daniel Hägele (C)Kapitän der Mannschaft 23. Februar 1989 DeutscherDeutscher 1/2011 SSV Ulm 1846
23 Johannes Fiand 5. Oktober 1989 DeutscherDeutscher 7/2011 Bahlinger SC
30 Denis Berger 14. April 1983 ÖsterreicherÖsterreicher 7/2013 Hansa Rostock II

Angriff

8 Michael Renner 7. Juni 1992 DeutscherDeutscher 7/2013 1.FC Frickenhausen
9 Manuel Fischer 19. September 1989 DeutscherDeutscher 1/2013 SpVgg Unterhaching
14 Sahr Senesie 20. Juni 1985 DeutscherDeutscher Sierra LeoneSierra Leone 7/2013 Wacker Burghausen
19 Daniel Lang 17. Mai 1992 DeutscherDeutscher 7/2010 TSG Backnang U19
31 Tobias Rühle 7. Februar 1991 DeutscherDeutscher 7/2013 Stuttgarter Kickers

Spielertransfers 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge Abgänge

Trainer Saison 2014/15[Bearbeiten]

Funktion Name
Chef-Trainer Rüdiger Rehm
Co-Trainer Mike Krannich
Torwarttrainer Georg Koch

Betreuer Saison 2013/14[Bearbeiten]

Funktion Name
Physiotherapeut Volker Max
Physiotherapeutin Sissi Stättmayer
Mannschaftsarzt Carsten Reichmann
Betr./Zeugwart Andreas Jung
Betreuer Harry Anders
Betreuer Engin Özcan

Trainer[Bearbeiten]

* 1994–1998: Görge Kalb
* 1998–2000: Raimund Grüttner
* 2000: Seppi Kiefer I
* 2000–2003: Jürgen Rapolder
* 2003: Seppi Kiefer I
* 2003–2006: Herbert Bentz
* 2006–2007: Alexander Malchow
* 2007: Markus Gisdol
* 2007: Hans-Jürgen Boysen I
* 2008–2009: Thomas Letsch
* 2009–2010: Jürgen Hartmann
* 2010: Rüdiger Rehm I
* 2010: Norbert Gundelsweiler I
* 2010–2012: Alexander Zorniger
* seit 2012: Rüdiger Rehm

I Interimstrainer

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Stadion und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Mechatronik Arena

Der FC Sonnenhof Kleinaspach spielte mangels eigenem Spielfeld zunächst auf dem Sportplatz des Turn- und Sportvereins im Aspacher Teilort Bad Rietenau. Nach dem Zusammenschluss des FC Sonnenhof mit der SpVgg Großaspach zur neuen Sportgemeinschaft, wurde der zuvor von der SpVgg genutzte Sportpark Fautenhau Heimstätte des fusionierten Vereins.

Der Sportpark Fautenhau befindet sich außerhalb Großaspachs und wurde im Jahre 1994 grundlegend erweitert und modernisiert. Das offiziell rund 3.500 Zuschauer fassende Naturstadion ist zum Großteil ebenerdig. An einer Längsseite und hinter dem Tor befindet sich ein kleiner Hang für die Zuschauer. In Freundschaftsspielen gegen die Bundesligisten FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, TSV 1860 München oder den VfB Stuttgart wurden über 5.000 Besucher gezählt. Direkt neben dem Stadion befindet sich ein Kunstrasenplatz.

Am Naturstadion befinden sich zudem das Vereinsheim und das ebenfalls 1994 erbaute Kanadische Blockhaus, in dessen Unterbau sich Umkleide- und Sanitärräume, Jugend- und Schiedsrichterzimmer sowie die Geschäftsstelle der SG Sonnenhof Großaspach befinden.

Da die Anlage den Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes an Stadien der Regionalliga nicht entspricht, wurde der Sportpark Fautenhau seit Sommer 2009 umgebaut und regionalligatauglich gemacht. Das neue Stadion, die mechatronik Arena, mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Zuschauern entstand auf dem bisherigen Kunstrasenplatz, der um 1,50 Meter abgesenkt wurde. Der Platz wurde mit vier Tribünen und neuem Flutlicht ausgestattet. Zudem entstand ein Weg rund ums Sportgelände, damit Gästefans getrennt vom Rest der Zuschauer in und aus dem Stadion gelangen können. Gleichzeitig wurde aus dem bisherigen Hauptspielfeld ein Kunstrasenplatz.[2]

Während der Umbauphase, die im Sommer 2011 abgeschlossen wurde, trug die SG Sonnenhof Großaspach ihre Regionalligaspiele zwei Jahre lang im Heilbronner Frankenstadion aus. Das DFB-Pokalspiel in der 1. Runde des DFB-Pokals 2009/10 gegen den VfB Stuttgart (1:4) fand vor 15.000 Zuschauern ebenfalls in Heilbronn statt. In der Saison 2011/12 kehrte die SG wieder in den Fautenhau zurück.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mazzolas Knaller lässt Aspach jubeln. Backnanger Kreiszeitung - bkz-online, abgerufen am 14. Februar 2010.
  2. SG präsentiert Pläne für neues Schmuckkästchen. Backnanger Kreiszeitung - bkz-online, abgerufen am 14. Februar 2010.