Sankt Georgen ob Murau

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Sankt Georgen ob Murau
Wappen von Sankt Georgen ob Murau
Sankt Georgen ob Murau (Österreich)
Sankt Georgen ob Murau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 83,77 km²
Koordinaten: 47° 7′ N, 14° 3′ O47.1114.05864Koordinaten: 47° 6′ 36″ N, 14° 3′ 0″ O
Höhe: 864 m ü. A.
Einwohner: 1.387 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 17 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8861
Vorwahl: 03537
Gemeindekennziffer: 6 14 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Georgen 45
8861 St. Georgen ob Murau
Website: st-georgen-murau.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Cäcilia Spreitzer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
7
6
2
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Georgen ob Murau im Bezirk Murau

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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Georgen ob Murau ist eine Gemeinde mit 1387 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Ab 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Sankt Ruprecht-Falkendorf zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Sankt Georgen am Kreischberg“ führen.[1]

Sie ist vor allem durch den Kreischberg bekannt geworden, da hier die Snowboardweltmeisterschaft 2003 stattfand. 2015 wird wieder die FIS-Snowboard- und Freestyle-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Geografie[Bearbeiten]

Sankt Georgen ob Murau liegt im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Bodendorf (186)
  • Lutzmannsdorf (182)
  • Sankt Georgen ob Murau (373)
  • Sankt Lorenzen ob Murau (622)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Bodendorf, Lutzmannsdorf, St. Georgen ob Murau und St. Lorenzen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1152 schenkte Gräfin Emma von Treffen geb. von Pux mit Zustimmung ihrer Brüder Heinrich von Pris und Meginhalm von Weichselburg ihr Eigengut Babindorf (Bodendorf) mit allem Zugehör dem Kloster Sittich.[3]

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Cäcilia Spreitzer (ÖVP), Vizebürgermeister Mag. Werner Dorfer (SPÖ). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 7 SPÖ, 6 ÖVP, 2 FPÖ

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen ob Murau

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Raffalt (Hg.): St. Georgen ob Murau. Festschrift zur 800-Jahr-Feier. St. Georgen ob Murau 1988

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Sankt Georgen ob Murau und St. Ruprecht-Falkendorf, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 128, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 634, in der Fassung der Änderung (Namenszusatz „am Kreischberg“ statt „ob Murau“) durch die Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014, mit der die Kundmachung über die Vereinigung der Gemeinden Sankt Georgen ob Murau und St. Ruprecht-Falkendorf, beide politischer Bezirk Murau, geändert wird, Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 40. S. 1.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Schenkung Bodendorf an Kloster Sittich
  4. Mascha Rolnikaitė: Ich muss erzählen. Mein Tagebuch 1941-1945. Dort die kaltblütige Ermordung eines Mädchens (S. 83 f), die Prügel einer nackten Frau (S.110 f), der Sadismus gegen einen älteren Mann (S. 111).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Georgen ob Murau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien