Savannah (Georgia)
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| Savannah | |
|---|---|
Brunnen im Forsyth Park |
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| Savannah im Chatham County | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Vereinigte Staaten |
| Bundesstaat: | Georgia |
| County: | Chatham County |
| Koordinaten: | 32° 3′ N, 81° 6′ W32.050555555556-81.10361111111115Koordinaten: 32° 3′ N, 81° 6′ W |
| Zeitzone: | Eastern Standard Time (UTC−5) |
| Einwohner: - Metropolregion: |
130 331 (Stand: 2007) 329 329 (Stand: 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 673,2 Einwohner je km² |
| Fläche: | 202,3 km² davon 193,6 km² Land |
| Höhe: | 15 m |
| Vorwahl: | +1 912 |
| FIPS: | 13-69000 |
| GNIS-ID: | 0322590 |
| Webpräsenz: | www.savannahga.gov |
| Bürgermeister: | Otis Johnson |
Savannah ist eine Stadt im Chatham County im US-Bundesstaat Georgia.
Savannah wurde 1733 von dem englischen Adligen James Oglethorpe gegründet und befindet sich etwa 25 km von der Atlantikküste entfernt am Savannah River. Die Stadt war die erste Siedlung der englischen Kolonie Georgia und bis zum Sezessionskrieg ein wichtiger Hafen für Baumwolle.
Viele Touristen besuchen die Altstadt, die mit ihren begrünten Plätzen und vielen liebevoll restaurierten Häusern als eine der schönsten der USA gilt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1980 - 141.390
- 1990 - 137.812
- 2000 - 131.510
Savannah hat 130.331 Einwohner (Stand: 2007), rund 330.000 mit Vororten. Bei einer Landfläche von 193,6 km² beträgt die Bevölkerungsdichte somit 670,5 Einwohner/km².
[Bearbeiten] Wirtschaft und Tourismus
Einer der größten Arbeitgeber ist die Papierfabrik von International Paper. Diese Fabrik galt lange Zeit als die größte der Welt.
Auch die Filmindustrie greift oft auf Savannah als Schauplatz zurück. So wurden hier Teile des Films Forrest Gump gedreht. Im Film wartet dieser auf einer Bank am Chippewa Square auf den Bus; die Bank steht heute im Savannah History Museum.
Savannah wurde auch durch den Bestseller Midnight in the Garden of Good and Evil von John Berendt bekannt, der das Flair der Stadt widerspiegelt und die Geschichte eines bizarren Mordfalls halb journalistisch, halb romanhaft erzählt. Das Buch wurde 1997 von Clint Eastwood in Savannah verfilmt - siehe Mitternacht im Garten von Gut und Böse.
Der Hafen von Savannah ist immer noch ein bedeutender Überseehafen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Riverfront Plaza and Factors' Walk - Die restaurierten Straßen zwischen River und Bay Street mit Lagerhäusern und Passagen aus dem 19. Jahrhundert, an deren Ende im Osten am Savannah River ein Wahrzeichen der Stadt, die Statue des Waving Girl steht
- City Market - Das restaurierte alte Zentrum der Stadt
- Historische Häuser, wie beispielsweise das Pink House, das Sorrel Weed House, das Geburtshaus von Juliette Gordon Low, der Gründerin der US-Pfadfinderinnen oder das Owens-Thomas-House
- Kirchen wie die Trinity United Methodist Church, die Cathedral of St. John the Baptist, die First African Baptist Church mit regelmäßigen Gospelgottesdiensten, die Independent Presbyterian Church oder auch der Temple Mickve Israel
- Historische Friedhöfe wie der Colonial Park Cemetery mit Gräbern aus der Zeit der englischen Kolonien, der Laurel Grove Cemetery mit Grabstätten von konföderierten Soldaten und Sklaven und der Bonaventure Cemetery, eine ehemalige Plantage
- Historische Forts wie Fort James Jackson und das Fort Pulaski National Monument, beides wichtige Kriegsschauplätze im amerikanischen Bürgerkrieg
[Bearbeiten] Squares
Die 24 Plätze (Squares) der Stadt sind:
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Die Plätze sind alle sehr unterschiedlich gestaltet, vom streng formal gestalteten größten Platz, dem Johnsohn Square mit Obelisken, Brunnen und Sonnenuhr bis zum Spielplatz auf dem kleinsten, dem Crawford Square. Die Plätze Elbert, Ellis und Liberty werden "verlorene Squares" genannt, weil sie der städtebaulichen Umstrukturierung in den 1950er Jahren zum Opfer fielen. Der Elbert und der Liberty Square wurden gepflastert, um die Interstate 16 verlängern zu können, während der Ellis Square dem Parkhaus auf dem City Market weichen musste. Es bestehen Pläne, diese drei Squares wiederherzustellen.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Conrad Aiken, Schriftsteller und Gewinner des Pulitzer-Preises
- Robert Houston Anderson, Brigadegeneral der Konföderierten
- Washington Bartlett, 16. Gouverneur von Kalifornien
- John Stevens Bowen, Offizier in der United States Army, Architekt und General der Konföderierten Sezessionskrieg
- Sleepy Brown, R&B-Sänger und Musikproduzent
- William Bellinger Bulloch, US-Senator
- Charles Coburn, Schauspieler
- John Charles Fremont, Entdecker und Offizier
- Samuel Elbert, Händler und Generalmajor der Georgia-Miliz
- John Charles Frémont, Entdecker und Politiker
- Robert Griess, Mathematiker, der sich mit der Theorie endlicher Gruppen beschäftigt
- Lloyd Blaine Hammond, Astronaut
- Desmond Harrington, Schauspieler
- John Garman Hertzler, Schauspieler
- Miriam Hopkins, Schauspielerin
- Al Jaffee, Cartoonist, vor allem bekannt wegen seiner Arbeiten für das MAD-Magazin
- George Jones, Senator
- James Keach, Schauspieler und Regisseur
- Stacy Keach, Schauspieler und Sprecher
- Joseph „Kaiser“ Marshall, einflussreicher Jazz-Schlagzeuger
- James Martin, Politiker und 70. Gouverneur von North Carolina
- Leonard Matlovich, Soldat und LGBT-Aktivist
- James Alan McPherson, Autor von Kurzgeschichten und Empfänger des Guggenheim-Stipendiums von 1973
- Johnny Mercer, Jazz-Sänger und Komponist
- John Milledge, Senator und Gouverneur von Georgia
- James Moody, Jazzmusiker
- William Jason Morgan, Geophysiker, der bahnbrechende Arbeiten zur Plattentektonik und Geodynamik geleistet hat
- Alicia Rhett, Filmschauspielerin
- Ben Riley, Jazzmusiker
- Kenny Rogers, Baseballspieler
- Hal Scardino, Filmschauspieler
- Diana Scarwid, Schauspielerin
- Sahib Shihab, Jazzmusiker (Alt-, Bariton- und Sopransaxophon, Flöte)
- Tom Turpin, Ragtime-Pianist und Komponist
- Billy Ward, Songschreiber, Arrangeur, Bandleader, Sänger und Pianist
- James Moore Wayne, Richter am Supreme Court
- John Henry Willcox, Komponist
- Ellen Wilson, erste Ehefrau von US-Präsident Woodrow Wilson und die First Lady der USA von 1913 bis zu ihrem Tod
- Trummy Young, Jazz-Posaunist und Sänger des Swing

