Schweiggers

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Schweiggers
Wappen von Schweiggers
Schweiggers (Österreich)
Schweiggers
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Zwettl
Kfz-Kennzeichen: ZT
Fläche: 58,55 km²
Koordinaten: 48° 40′ N, 15° 3′ O48.66666666666715.05633Koordinaten: 48° 40′ 0″ N, 15° 3′ 0″ O
Höhe: 633 m ü. A.
Einwohner: 1.972 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 34 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3922, 3923, 3931, 3932
Vorwahl: 02829
Gemeindekennziffer: 3 25 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 25
3931 Schweiggers
Website: www.schweiggers.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Hölzl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
19
2
19 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Schweiggers im Bezirk Zwettl
Allentsteig Altmelon Arbesbach Bad Traunstein Bärnkopf Echsenbach Göpfritz an der Wild Grafenschlag Groß Gerungs Großgöttfritz Gutenbrunn Kirchschlag Kottes-Purk Langschlag Martinsberg Ottenschlag (Niederösterreich) Pölla Rappottenstein Sallingberg Schönbach (Niederösterreich) Schwarzenau Schweiggers Waldhausen Zwettl-NiederösterreichLage der Gemeinde Schweiggers im Bezirk Zwettl (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schweiggers ist eine Marktgemeinde mit 1972 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Schweiggers liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 58,65 Quadratkilometer. 25,04 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Großreichenbach (107)
  • Kleinwolfgers (60)
  • Limbach (215)
  • Mannshalm (112)
  • Meinhartschlag (26)
  • Perndorf (83)
  • Reinbolden (12)
  • Sallingstadt (240)
  • Schwarzenbach (51)
  • Schweiggers (699)
  • Siebenlinden (152)
  • Streitbach (52)
  • Unterwindhag (86)
  • Vierlings (13)
  • Walterschlag (63)
  • Windhof (29)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Brunnhöf, Großreichenbach, Kleinwolfgers, Limbach, Mannshalm, Meinhartschlag, Perndorf, Reinbolden, Sallingstadt, Schwarzenbach, Schweiggers, Siebenlinden, Streitbach, Unterwindhag, Vierlings, Walterschlag und Windhof.

Zwischen Mödershöf und Schweiggers entspringt die Deutsche Thaya, einer von zwei Quellflüssen der Thaya.

Geologie[Bearbeiten]

Der Granit, welcher als meist auftretendes Gestein der Gemeinde (neben dem Gneis) zu bezeichnen ist, prägte nicht immer die Landschaft. Im Paläozoikum türmte sich ein riesiges Gebirge im heutigen Waldviertel auf. Durch Erosion des Gebirges bis auf den Sockel entstand das heutige Granit- und Gneishochland.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Landschaft der Gemeinde wird von bewaldeten Hügeln, durch Flüsse geformten Tälern sowie kleinstrukturierten Acker- und Wiesenfluren geprägt. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist der Holmberg (738m) bei Siebenlinden, auf dessen Spitze sich eine 30 Meter hohe Aussichtswarte befindet.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist als "kühles Höhenklima" zu bezeichnen. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt 695 mm, wovon 70 % in der Sommerhalbzeit fallen. Im Winter fallen durchschnittlich 1-1,5 Meter Schnee. Die Zahl der Tage mit Frost ist mit 133 Tagen (4,5 Monate) sehr hoch.

Geschichte[Bearbeiten]

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Der Name Schweiggers leitet sich vom althochdeutschen Vornamen Swidger ab und taucht in den Urkunden erstmals um 1182 als "Swichers" auf. Der Name veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte, bis er 1643 als "Schweiggers" aufscheint.

1394 erhielt die Gemeinde das Marktrecht und hat dadurch einen weitläufigen Marktplatz im Zentrum des Ortes.

1966 wurde die Marktgemeinde Schweiggers mit den Gemeinden Mannshalm (mit den Katastralgemeinden Mannshalm, Streitbach Schwarzenbach und Meinhartsschlag) und Perndorf (mit den KGs Perndorf, Kleinwolfgers und Unterwindhag) zusammengelegt.

1971 erfolgte die zweite Zusammenlegung mit den Gemeinden Sallingstadt (KG Sallingstadt und Walterschlag) sowie Limbach (KG Limbach und Windhof) und Siebenlinden (KG Siebenlinden, Vierlings, Brunnhöf, Bichlhof, Groß Reichenbach und Reinbolden).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
2013 1986
2001 2039
1991 2067
1981 2127
1971 2162

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Johann Hölzl, Büroleiter Franz Karlinger.

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 14. Marz 2010 bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 19, SPÖ 2.

Wappen[Bearbeiten]

Definition laut Urkunde: "Ein gespaltener Schild, der in seinem vorderen roten Feld zwei gekreuzte aufwärts zeigende goldene Pfeile, in seinem hinteren goldenen Feld zwei schwarze Pfähle zeigt." Der hintere Teil geht auf das Wappen der Kuenringer zurück.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schweiggers

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verteilung der Erwerbstätigen 2008

Erwerbsart  % der Bev.
Land- und Forstwirtschaft 22,8 %
Herstellung von Waren 19,5 %
Handel 16,3 %
Bau 8,6 %
Gesund- und Sozialwesen 7,3 %
Sonstiges 25,5 %

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 61, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 239. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 969. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,6 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Franz Romeder (* 1938), Landtagspräsident von Niederösterreich
  • Willi Engelmayer (* 1929), Künstler

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schweiggers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien