Staatliches Luitpold-Gymnasium München
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| Staatliches Luitpold-Gymnasium München | |
|---|---|
| Typ | Gymnasium |
| Gründung | 1891 (seit 1958 in der Seeaustraße) |
| Ort | München |
| Bundesland | Bayern |
| Koordinaten | 48° 8′ 39″ N, 11° 35′ 31″ O48.14416666666711.591944444444Koordinaten: 48° 8′ 39″ N, 11° 35′ 31″ O |
| Träger | staatlich |
| Schüler | 927 (Stand: Mai 2007) |
| Lehrer | ca. 60 |
| Leitung | OStD Helmut Kirmaier |
| Website | www.lpg.musin.de |
Das Staatliche Luitpold-Gymnasium München ist eine staatliche Schule (Gymnasium) in München.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Das Luitpold-Gymnasium liegt im Münchener Stadtteil Lehel, in unmittelbarer Nähe zum Englischen Garten.
[Bearbeiten] Geschichte
1891 wurde das Luitpold-Gymnasium als Königliche Luitpold-Kreisrealschule von ihrem Namensgeber, Prinzregent Luitpold von Bayern, gegründet. Im Gegensatz zu der humanistischen Tradition vieler Gymnasien des 19. Jahrhunderts, hatte das Luitpold-Gymnasium (Realschule) bereits bei seiner Gründung eine starke naturwissenschaftliche Ausrichtung.
1908 zur Oberrealschule erweitert, konnte in den Fächer Physik, Chemie und Biologie auch Übungen und Versuche durchgeführt werden.
1944 wurde das Gebäude durch Brandbomben stark beschädigt. Der Schulbetrieb wurde bis 1958 in das Wilhelmsgymnasium ausgelagert. Das neue Schulgebäude war der erste Nachkriegsschulneubau in München. 1965 erfolgte die Umbenennung der Oberrealschule in Luitpold-Gymnasium. 1976 wurde die reformierte Oberstufe eingeführt und der erste Schulversuch im Bereich Informatik unternommen. 1983 wurde die Koedukation in dem bisherigen Jungen-Gymnasium eingeführt.
Das heutige Staatliche Luitpold-Gymnasium München ist nicht zu verwechseln mit dem 1864 gegründeten Realgymnasium München, das ebenfalls den Namen Luitpold-Gymnasium trug und seit 1965 Albert-Einstein-Gymnasium heißt. Dieses Gymnasium gleichen Namens befand sich in der Müllerstraße an der Stelle des jetzt stillgelegten Heizkraftwerks und wurde von Albert Einstein besucht. Auch der „Münchner Geiselmord“, die oft zitierte Erschießung von zehn festgehaltenen Geiseln am 30. April 1919, veranlasst durch den kommunistischen Stadtkommandanten und ehemaligen Matrosen Rudolf Egelhofer, fand in dem 1944 zerstörten Gebäude statt.
[Bearbeiten] Bekannte Schüler oder Absolventen
- Feodor Lynen war ein Biochemiker und Nobelpreisträger
- Schalom Ben-Chorin war ein Journalist und Religionswissenschaftler
- Erich Kuby war ein Journalist (SZ, Stern, Spiegel) und Buchautor
- Manfred Schnelldorfer war Eiskunstläufer, der 1964 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck die Goldmedaille gewann
[Bearbeiten] Weblinks
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