The Score (2001)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel The Score
Originaltitel The Score
Produktionsland USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 118 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 14Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie Frank Oz
Drehbuch Daniel E. Taylor, Kario Salem, Lem Dobbs, Scott Marshall Smith
Produktion Gary Foster, Lee Rich
Musik Howard Shore
Kamera Rob Hahn
Schnitt Richard Pearson
Besetzung

The Score ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2001 mit Robert De Niro, Edward Norton und Marlon Brando in den Hauptrollen. Er gehört zu dem Genre der Heist-Movies und war der letzte Kinofilm mit Marlon Brando, der 2004 verstarb.

Handlung[Bearbeiten]

Der in die Jahre gekommene Meisterdieb Nick Wells lässt sich von seinem Auftraggeber Max zu einem letzten großen Coup überreden. Ziel ist ein französisches goldenes Königszepter im Wert von 30 Millionen Dollar. Allerdings muss Wells für diesen Auftrag zwei seiner wichtigsten Prinzipien über Bord werfen: Zum ersten Mal operiert er in seiner Heimatstadt Montreal und hat zudem noch einen Partner.

Sein Partner Jack hat den komplizierten Coup schon akribisch vorbereitet: Als debiler Reinigungsmann Brian getarnt hat er Zugang zum Zollgebäude, in dem das Zepter lagert. Keiner der Wachleute sieht in ihm eine Gefahr. Mit seinem Insiderwissen sollte der Coup gelingen. Aber er braucht Nick, um den Tresor zu öffnen. Nick schleicht sich über ein Abwasserrohr in das Zollgebäude ein. Jack bedroht die Wachmänner und hält sie in Schach. Nick öffnet den Tresor mithilfe von Wasserdruck. Jack arbeitet jedoch auf eigene Rechnung. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Raub bedroht er Nick noch im Tresorraum mit einer Waffe und lässt sich die Tasche mit dem Zepter geben. Er überlässt Nick den Wachen als Räuber und entkommt selbst, obwohl bereits enttarnt.

Nick hat aber noch einen Plan B und ihm gelingt unerkannt die Flucht. Kurze Zeit später ruft Jack Nick an, um seinen Triumph auszukosten. Dabei stellt sich jedoch heraus, dass Nick Jack nicht traute und das Zepter unbemerkt vorher durch ein Stück Schrott ausgetauscht hatte. Während sich Nick unerkannt absetzen und sich mit seiner Freundin zur Ruhe setzen kann, eröffnete die Polizei eine landesweite Jagd auf Jack.

Kritik[Bearbeiten]

„Frank Oz, bekannt für leichtgewichtige Komödien wie ‚In & Out‘ und ‚Bowfingers große Nummer‘, hat seinen ersten dramatischen Film zu einem persönlichen Prestigeobjekt erkoren – und hoffnungslos mit prätentiösem Schnickschnack überfrachtet. Das getragene Tempo lässt kaum Spannung aufkommen, die Pointe ist absehbar.“

Cinema[1]

„Ein ganz dem Gangsterfilm klassischer Ausrichtung verpflichteter Krimi, der die alten Mythen und Ehrbegriffe aufleben lässt und sich in erster Linie auf den Vater-Sohn-Konflikt seiner beiden Protagonisten konzentriert. Ein betont altmodisch erzählter Film in getragener, weitgehend gewaltfreier Inszenierung.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

„Einer der besten Heist-Filme der letzten Jahre“

Roger Ebert[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 gewann Angela Bassett einen NAACP Image Award als beste Nebendarstellerin.

Trivia[Bearbeiten]

Die Methode, die im Film angewendet wird, um das Sicherheitssystem des Tresors zu umgehen, war Thema einer Folge der Serie Mythbusters, in der ein identischer Tresor mit ebendieser Methode geknackt werden sollte. Es zeigte sich, dass beim Öffnen des Tresordeckels mit Hilfe einer Sauerstofflanze der gesamte Inhalt des Tresors in Brand geriet und dabei zerstört wurde. Zudem konnte der Tresor nicht erfolgreich mit Wasser gefüllt werden, da er zwar feuerfest, jedoch nicht wasserdicht war. Es gelang zwar das System zu umgehen, und wie im Film den Tresor zu öffnen, jedoch wurde bei der Explosion ebenfalls das enthaltene Diebesgut stark in Mitleidenschaft gezogen.

The Score ist einer der wenigen Filme mit dem gebürtigen New Yorker Robert de Niro, die nicht in New York spielen. Im Film betreibt er dafür in Montreal eine Jazzbar namens NYC (New York City), in dem die beiden Jazzsänger Cassandra Wilson und Mose Allison Gastauftritte haben.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dirk Jaspers Filmlexikon – The Score
  2. The Score im Lexikon des Internationalen Films
  3. Kritik Eberts in der Chicago Sun Times (engl.)