Tröglitz
| Tröglitz
Gemeinde Elsteraue
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| Koordinaten: | 51° 4′ N, 12° 11′ O51.05916666666712.183611111111Koordinaten: 51° 3′ 33″ N, 12° 11′ 1″ O |
| Fläche: | 11,95 km² |
| Einwohner: | 2.816 (4. März 2007) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 2003 |
| Postleitzahl: | 06729 |
| Vorwahl: | 03441 |
Tröglitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Elsteraue im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Zur Gemeinde Tröglitz gehörten die Ortsteile Alt-Tröglitz, Gleina und Kadischen, sowie die Wohnplätze Burtschütz, Stocksdorf und Techwitz.
[Bearbeiten] Geschichte
Tröglitz wurde 1937 als Arbeitersiedlung errichtet für die Arbeiter der damaligen Braunkohle-Benzin-AG erbaut. Die Wohn- und Siedlungshäuser entsprechend dem Baustil von Arbeiterwohnungen der 1930er Jahre.
Während des Zweiten Weltkrieges befand sich die Verwaltung des Außenkommandos "Wille" des KZ Buchenwald im Ort. Das Außenkommando selbst befand sich neben dem Bahnhof Rehmsdorf.
Die Bombenangriffe auf das Hydrierwerk trafen auch Häuser außerhalb der Industrieanlagen. In der Stadt Zeitz, in den Orten Alt-Tröglitz, Rehmsdorf, Torna, Göbitz und Könderitz waren hohe Sachschäden und viele Todesopfer die Folge.
Zusammen mit neun weiteren Gemeinden bildete Tröglitz am 1. Juli 2003 die neue Gemeinde Elsteraue.[1]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 20. April 1994 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.
Blasonierung: „In Grün ein sich aufrichtendes silbernes Pferd; im silbernen Schildhaupt sieben grüne Rauten.“
Der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltete das Wappen und führte es ins Genehmigungsverfahren.
Die Farben des Ortes sind Weiß-Grün.
[Bearbeiten] Gedenkstätten
- Grabstätten auf dem Friedhof von Alt-Tröglitz für 29 KZ-Häftlinge, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
- Gedenkstein vor der ehemaligen POS für den kommunistischen Reichstagsabgeordneten John Schehr, der 1934 von der Gestapo ermordet wurde
[Bearbeiten] Wirtschaft
Auf ca. 8ha auf der Fläche des ehemaligen Hydrierwerkes in Tröglitz wurde eine Art Außenstelle des Industrieparks Zeitz geschaffen. Hier siedelten sich hauptsächlich produzierende Firmen an.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
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