Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) hervorgehoben
49.9429877.406287Koordinaten: 49° 57′ N, 7° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 227,88 km²
Einwohner: 19.695 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5004
Verbandsgliederung: 40 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktplatz 5
55481 Kirchberg
Webpräsenz: www.kirchberg-hunsrueck.de
Bürgermeister: Harald Rosenbaum (CDU)
Lage von Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Die Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kirchberg (Hunsrück) sowie 39 selbständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kirchberg (Hunsrück). Die Verbandsgemeinde entstand im Jahre 1970 im Rahmen einer Verwaltungs- und Gebietsreform.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 4,83 439
Belg 4,79 137
Büchenbeuren 6,00 1.679
Dickenschied 5,86 714
Dill 5,55 186
Dillendorf 6,50 582
Gehlweiler 4,50 237
Gemünden 10,67 1.252
Hahn 5,29 184
Hecken 3,89 116
Heinzenbach 3,42 417
Henau 6,70 142
Hirschfeld 5,09 295
Kappel 12,41 482
Kirchberg (Hunsrück), Stadt 18,05 3.855
Kludenbach 2,88 100
Laufersweiler 6,79 838
Lautzenhausen 4,95 358
Lindenschied 3,17 206
Maitzborn 3,15 108
Metzenhausen 3,10 123
Nieder Kostenz 4,12 182
Niedersohren 3,90 457
Niederweiler 4,81 383
Ober Kostenz 5,84 250
Raversbeuren 5,14 128
Reckershausen 8,18 381
Rödelhausen 2,56 148
Rödern 2,72 189
Rohrbach 3,77 176
Schlierschied 8,60 191
Schwarzen 3,88 138
Sohren 9,42 3.225
Sohrschied 4,46 98
Todenroth 1,56 92
Unzenberg 5,50 409
Wahlenau 4,46 202
Womrath 8,39 194
Woppenroth 8,67 252
Würrich 4,33 150
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) 227.88 19.695

(Einwohner am 31. Dezember 2013)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück); die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 12.100
1835 14.500
1871 13.419
1905 12.985
1939 14.599
1950 15.022
Jahr Einwohner
1961 15.842
1970 16.099
1987 15.587
1997 20.700
2005 20.622
2013 19.695

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirchberg (Hunsrück) besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 36 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 9 12 2 3 6 32 Sitze
2009 11 12 2 6 5 36 Sitze
2004 10 14 1 5 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Kirchberg e.V.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Unter schwarzem Schildhaupt, darin eine goldene, mit blauen und roten Steinen belegte Krone, Schild gespalten, vorne silber-rotes Schach, hinten gold-blaues Schach; belegt in der Mitte mit schwarzem Würfel, darin eine silberne Gewandschließe (Schnalle). Das Schildbord ist von Gold und Blau geviert.“

Das Wappen ist nach den ehemaligen Amtswappen Kirchberg, Gemünden und Büchenbeuren gestaltet.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das wichtigste Wirtschaftsunternehmen ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Kleine und mittlere Industriebetriebe gibt es in den Industrie- und Gewerbegebieten am Hahn, in Sohren und in Kirchberg sowie Handwerksbetriebe in allen Branchen, insbesondere im Bau- und Bauausbaugewerbe.

Die Verbandsgemeinde wird verkehrsmäßig erschlossen von den Bundesstraßen B 50, B 327 (Hunsrückhöhenstraße) und der B 421. Zwischen den Gemeinden Hahn und Lautzenhausen liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carla Regge: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. 1789–1983; hrsg. von der Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg (Hunsrück); Idar-Oberstein: Charivari, 1983; ISBN 3-921692-10-5

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung auf www.kirchberg-hunsrueck.de