Vorderhornbach

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Vorderhornbach
Wappen von Vorderhornbach
Vorderhornbach (Österreich)
Vorderhornbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 17,28 km²
Koordinaten: 47° 22′ N, 10° 32′ O47.37138888888910.539166666667974Koordinaten: 47° 22′ 17″ N, 10° 32′ 21″ O
Höhe: 974 m ü. A.
Einwohner: 248 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 14 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6645
Vorwahl: 05632
Gemeindekennziffer: 7 08 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 60
6645 Vorderhornbach
Website: vorderhornbach.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gottfried Ginther
Lage der Gemeinde Vorderhornbach im Bezirk Reutte
Bach Berwang Biberwier Bichlbach Breitenwang Ehenbichl Ehrwald Elbigenalp Elmen Forchach Grän Gramais Häselgehr Heiterwang Hinterhornbach Höfen Holzgau Jungholz Kaisers Lechaschau Lermoos Musau Namlos Nesselwängle Pfafflar Pflach Pinswang Reutte Schattwald Stanzach Steeg Vorderhornbach Tannheim Vils Wängle Weißenbach am Lech Zöblen TirolLage der Gemeinde Vorderhornbach im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Vorderhornbach
Vorderhornbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorderhornbach ist ein Dorf und eine Gemeinde mit 248 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich).

Geographie[Bearbeiten]

Vorderhornbach liegt auf um die 970 m ü. A. im Lechtal, am Eingang des Hornbachtals, am Schwemmkegel des Hornbachs. Der Ort liegt etwas abseits der Hauptverkehrsroute. Von Bedeutung ist die Landwirtschaft, daneben ist Vorderhornbach eine Auspendlergemeinde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die kleine Gemeinde umfasst nur eine Katastralgemeinde und Ortschaft.
Neben dem Dorf Vorderhornbach selbst gehört der Weiler Spiesemühl zur Gemeinde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Weißenbach am Lech
Nachbargemeinden Stanzach
Hinterhornbach Elmen

Geschichte[Bearbeiten]

1218 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[1] Vorderhornbach war von alters her der Pfarre Wängle unterstellt (Seelsorgestelle ab 1675, Expositur 1756). Durch die Zugehörigkeit zum Gericht Aschau (heute Lechaschau, linksufrig des Lech bis Musau)[2] machte Vorderhornbach eine andere Entwicklung durch als die anderen Gemeinden im Lechtal. Historisch findet sich der Ort auch als Hornbach in der Aschau.[3] Es gehörte zur Anwaltschaft Reutte.

1810–1833 (1805–1816 im Innkreis des Königreich Bayern, dann wieder österreichisch) war die Ortschaft mit Hinterhornbach zum Steuerdistrikt (österreichisch Steuergemeinde) Hornbach vereinigt.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen at vorderhornbach.png

Blasonierung:

Ein von Silber und Blau schräglinks geteilter Schild, im silbernen Feld ein schwarzes, rechtsgewendetes Horn.


Das 1973 verliehene Gemeindewappen[4] symbolisiert mit dem Horn und dem blauen Feld als redendes Wappen den Ortsnamen.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vorderhornbach

Literatur[Bearbeiten]

  • Sebastian Hölzl: Die Gemeindearchive des Bezirkes Reutte: T. Ohne Markt Reutte und Stadt Vils. Band 1, Amt der Tiroler Landesregierung, Tiroler Landesarchiv, Innsbruck 1997, ISBN 978-390146406-5 (= Band 37 von Edition Atelier: Tiroler Geschichtsquellen), 34/Vorderhornbach, S. 503 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vorderhornbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Anreiter, Christian Chapman, Gerhard Rampl: Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung. Band 17 von Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchivs, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-370300449-0, Abschnitt Hornbach (Vorder-, Hinter-), S. 508 ff.
  2. Erstmals 1216 provincia Aschowe. Nach Eduard Widmoser: Tirol A bis Z. Südtirol-Verlag, 1970, S. 466. Sowie: Anreiter, Chapman, Rampl: Die Gemeindenamen Tirols, S. 488 und 518 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Richard Lipp Ausserfern: der Bezirk Reutte, Tyrolia-Verlag, 1994, Kapitel Das ehemalige Gericht Aschau, S. 57, 68.
  4. Landesgesetzblatt für Tirol Nr. 92/1973 (Digitalisat)
  5.  Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 69.