Wörschach

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Wörschach
Wappen von Wörschach
Wörschach (Österreich)
Wörschach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 42,91 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 14° 9′ O47.55166666666714.147777777778643Koordinaten: 47° 33′ 6″ N, 14° 8′ 52″ O
Höhe: 643 m ü. A.
Einwohner: 1.165 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 8942
Vorwahl: 03682
Gemeindekennziffer: 6 12 52
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dr. Alfons Gorbach Platz 16
8942 Wörschach
Website: www.woerschach.at
Politik
Bürgermeister: Franz Lemmerer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
11
4
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Wörschach im Bezirk Liezen
Admont Aigen im Ennstal Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Donnersbach Donnersbachwald Gaishorn am See Gams bei Hieflau Hall Irdning Johnsbach Landl Lassing Liezen Oppenberg Palfau Pürgg-Trautenfels Rottenmann Sankt Gallen Selzthal Stainach Tauplitz Treglwang Trieben Weißenbach an der Enns Weißenbach bei Liezen Weng im Gesäuse Wildalpen Wörschach Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Wörschach im Bezirk Liezen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Wörschach ist eine Gemeinde mit 1165 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Ennstal in der Steiermark im Bezirk Liezen und Gerichtsbezirk Liezen.

Geografie[Bearbeiten]

Wörschach erstreckt sich über ein Gebiet von 42,91 km² und grenzt im Norden an Oberösterreich. Im Norden des Gemeindegebietes verlaufen auch die östlichen Ausläufer des Toten Gebirges.

Der Hochmölbing ist die höchste Erhebung im Gemeindegebiet (2336 m). Weitere markante Berge sind der Tausing (1822 m), der Mittleremölbing (2300 m), der Kleinmölbing (2100 m), der Bärenfeuchtenmölbing (1770 m) und der Aicherlstein mit 1180 m Seehöhe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Maitschern (397)
  • Stein (Dorf, <300 Einwohner)[2]
  • Wörschach (762)
  • Wörschachberg (Dorf, <300 EW)[2]

Die Gemeinde ist kongruent mit der Katastralgemeinde Wörschach.


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Lemmerer.

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Mai 1992.
Blasonierung (Wappenbeschreibung): „In Blau unter einem goldenen Wolkenband im Schildhaupt drei goldene Spitzen, belegt mit einem blauen golden bereiften Badeschaff.“[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wörschach
  • Burg Wolkenstein: Die hochmittelalterliche Burgruine befindet sich in Wolkenstein und gilt als eine der besterhaltenen wehrhaften Burgen im Ennstal.
  • Wörschacher Moor: Das Wörschacher Moor ist eines der größten noch erhaltenen Moore des Ennstales mit einer Fläche von rund 2,5 km² und beheimatet den seltenen Wachtelkönig.
  • Die Wörschachklamm ist eine enge Schlucht im Kalkgestein an den Südabfällen des Toten Gebirges ins Ennstal. Der Eingang (und Anfang des Wanderweges Richtung Wörschachwald) befindet sich westlich unterhalb der Burgruine Wolkenstein. Der ursprünglich befahrbare Weg durch die Klamm wurde von Gabriel Schally angelegt und im August 1902 der Öffentlichkeit übergeben.[4] Diese Anlage darf als Pionierleistung angesehen werden.
    • Die Holzskulptur Wildromantische Klamm, von Tom O'Mally 2001 erschaffen, findet sich direkt hinter dem Mauthäuschen zur Klamm.[5]
    • Ganz in der Nähe befindet sich auch eine Eselranch, auf der nebst einigen Eseln auch ein Lama beheimatet ist.

Vereine[Bearbeiten]

Der Sportverein Union Wörschach hat nahezu 500 Mitglieder. Fast jeder zweite Einwohner ist als Mitglied registriert. Die Sektionen sind Damenturnen, Fußball, Stocksport, Tennis, Tischtennis und Wintersport.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Florian Gosch (* 1980), Volleyball- und Beachvolleyball-Spieler
  • Alfons Gorbach (1898–1972), Bundeskanzler von Österreich, Wahlheimat Wörschach

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Schiestl: Wörschach im Wandel der Zeit. Gemeindeamt, Wörschach 1997, OBV.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. a b Steiermark – Wielfresen – Zwaring-Pöls – 532. Wörschach. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich GmbH, Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5.
  3. 125 Jahre Steiermärkisches Landesarchiv. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs. Band 42/43.1993. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 1993, ZDB-ID 510427-0 , S. 62.
  4. Aus den Bergen. Die Wörschach-Klamm. In: Der Naturfreund, Jahrgang 1902, Nr. 9, 15. September 1902 (VI. Jahrgang), S. 72. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/dna.
  5. Grimming Symposion Wildromantische Klamm, abgerufen am 17. Mai 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wörschach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien