Gaishorn am See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Gaishorn am See
Gaishorn am See (Österreich)
DEC
Gaishorn am See
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Liezen (LI)
Fläche 40,5 km²
Koordinaten 47° 29′ N, 14° 33′ O47.4914.545833333333723Koordinaten: 47° 29′ 24″ N, 14° 32′ 45″ O
Höhe 723 m ü. A.
Einwohner 1045 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 26 Einwohner je km²
Postleitzahl 8783
Vorwahl 03617
Gemeindekennziffer 6 12 10
AT222
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Gaishorn am See 59
8783 Gaishorn am See
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Karl Pusterhofer (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
8 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ, 1 Gaishorner Bürgerliste
Lage der Marktgemeinde Gaishorn am See
Karte

Gaishorn am See - die Perle des Paltentales - ist eine Marktgemeinde im Bezirk Liezen in der Obersteiermark.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Gaishorn liegt im Paltental, eingerahmt von den Ennstaler Alpen im Norden, von den Eisenerzer Alpen im Osten, von den Seckauer Alpen im Süden und den Rottenmanner Tauern im Westen, an der alten Salzstraße von Selzthal nach St. Michael über den Schoberpass, Mautstraße zur Mödlinger Hütte am Fuße des Admonter Reichensteins, Flitzenschlucht mit Wasserfall. Geologie: Die aus archaischen Gneisen und Graniten bestehenden Zentralalpen (Rottenmanner Tauern), die aus paläozoischen Phylitten und Kalken des Silur, Devon und Karbon aufgebauten Eisenerzer Alpen (Grauwackenzone), sowie die mächtigen Massen der Triaskalke und Dolomite in der Reichenstein-Sparafeld-Gruppe (nördliche Kalkalpen), formen die vielseitige Gaishorner Landschaft.

[Bearbeiten] Geschichte

Gaishorn, eine Schwemmkegelsiedlung im Paltental mit alpinen Paar- und Haufenhöfen - erstmals 1160 urkundlich erwähnt ("Gaizzar") - wurde 1960 zum Markt erhoben und 1990 erfolgte die Umbenennung in Gaishorn am See.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit: (bis 1740 Heiligster Erlöser), erste urkundliche Erwähnung 1180, inmitten eines ummauerten Friedhofes. Spätgotische Pfarrkirche mit Barock- und Renaissance-Ausstattung. 1480 zerstört (Türkeneinfall). Neubau durch die Admonter Bauhütte (Chor 1495, Schiff am Fronbogen datiert mit 1520). Dem Stift Admont inkorporiert. Restaurierungen 1898, 1952. Außenrenovierung 1907
  • Filialkirche: zum Hl. Virgil, 1448 erbaut, gotisch, geweiht 1465; zerstört 1480 (Türkeneinfall), Wiederaufbau bis 1524. Kapellenanbau 1733. Restaurierungen 1858, 1925, 1948
  • Evangelische Kirche: 1872 - 1880. Saalraum mit einem der Fassade vorgestellten Turm.
  • Bildstock: mit Pagodendach aus dem 18. Jahrhundert am Ortseingang

Natur:

  • romantische Flitzenschlucht mit Wasserfall: Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren auf den Admonter Reichenstein und zur Mödlinger Hütte
  • Gaishorner See: besondere Fauna und Flora, Sportmöglichkeiten

[Bearbeiten] Sport

Nach der im Jahre 2007 durchgeführten Weltcupveranstaltung im Wintertriathlon, sowie der 2008 durchgeführten Europameisterschaft fand dieses Jahr vom 13. bis 15. Februar 2009 die Weltmeisterschaft im Wintertriathlon in Gaishorn am See statt.


[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  • Wohlgemuth: Geschichte der Pfarre Gaishorn und des Paltentales. 1955
  • Dehio - Handbuch Die Kunstdenkmäler Österreichs - Steiermark 1982 Verlag Anton Schroll & Co
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen