Wolfmother

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Dieser Artikel behandelt die Band Wolfmother. Zu ihrem gleichnamigen Album siehe Wolfmother (Album).
Wolfmother
Wolfmother Logo.svg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, Stoner Rock, Psychedelic Rock
Gründung 2000
Website http://www.wolfmother.com/
Gründungsmitglieder
Andrew Stockdale
Chris Ross (bis 2008)
Myles Heskett (bis 2008)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Andrew Stockdale
Bass, Keyboard
Ian Peres (seit 2009)
Gitarre
Vin Steele (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Dave Atkins (2008-2010)
Schlagzeug
Will Rockwell-Scott (2010-2012)
Gitarre
Aidan Nemeth (2009-2012)
Schlagzeug
Hamish Rosser (2012-2013)
Keyboard, Percussion
Elliot Hammond (2012-2013)

Wolfmother ist eine australische Rockband aus Erskineville, einem Stadtteil von Sydney. Ihre Musik wird häufig als Stoner Rock beschrieben. Angeknüpft wird an den Stil von Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath, AC/DC, Aerosmith, Deep Purple und Black Crowes.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Auftritt der Band Wolfmother
Andrew Stockdale
Myles Heskett
Chris Ross

Die Band wurde im Jahre 2000 gegründet.[1] Im September 2003 veröffentlichte die Band ihre gleichnamige Debüt-EP bei dem Label Modular Recordings. 2005 nahmen sie in Los Angeles zusammen mit dem Produzenten Dave Sardy (u. a. Slayer, Marilyn Manson, Oasis) ihr ebenfalls Wolfmother betiteltes erstes Album auf, das im Oktober 2005 veröffentlicht wurde. Mit diesem Album erzielten sie Erfolge in den australischen (Platz 3), den US-amerikanischen (Platz 22) und den britischen Charts (Platz 25). In Australien erzielte das Album Doppelplatin.

Im selben Jahr gewannen sie den J Award, der vom australischen Radiosender Triple J verliehen wird, für das beste Album. Im Rolling Stone Magazin wurden sie unter den Top 10 Bands to Watch 2006 (in etwa: Bands, die man im Auge behalten sollte) aufgeführt.

Bei den Grammy Awards 2006 gewann der Song Woman den Grammy in der Kategorie „Beste Hard-Rock-Darbietung“.[2]

2006 spielten sie Auftritte auf großen Festivals wie dem australischen Big Day Out und dem Hurricane Festival bei Scheeßel zwischen Hamburg und Bremen. 2007 traten sie unter anderem auf dem Roskilde Festival und bei Rock am Ring, sowie bei Rock im Park auf. Ihr Song Love Train fand 2006 in einem Apple-iPod-Werbespot Verwendung. Joker & the Thief wurde für den Film Jackass Nummer 2 als Titelsong gewählt, in Shrek der Dritte gespielt, und es taucht in der Werbung des Peugeot 308SW auf. Ebenso wurde Joker & The Thief in der Komödie Hangover verwendet. Außerdem unterlegt das sehr einprägsame Intro des Songs die erste Flucht des Hauptcharakters Smith im Film Shoot ’Em Up; Woman lief zu seiner Zeit in einer Xbox 360 Werbung zum Spiel Guitar Hero II, wo es auch ein spielbarer Song ist. Des Weiteren tauchen die Songs Dimension und Pyramid im Videospiel FlatOut 2 auf. Zudem taucht der Song Joker and the Thief im Rennspiel Need For Speed: Carbon und im Rallyspiel Colin Mcrae Dirt auf, sowie Woman in Motorstorm und Pure, zwei weiteren Rennspielen unter anderem auch in Tony Hawk's Project 8. In der Liebeskomödie "500 Days of Summer" tauchte der Song Vagabond aus ihrem ersten Album auf.

Im Jahr 2007 hatten Sie einen Auftritt bei dem Live-Earth-Konzert in Sydney. Hier spielte die Band unter anderem Woman, Apple Tree, Pleased to Meet You sowie Dimension.

Am 7. August 2008 gaben Ross und Heskett ihren Austritt aus der Band bekannt. Stockdale will mit neuen Musikern weiterhin unter dem Namen Wolfmother aktiv sein.[3] 2009 erschien daraufhin das neue Album Cosmic Egg.

2010 sollte Wolfmother als Vorband von Kiss auftreten, sagte jedoch später die Auftritte krankheitsbedingt ab.[4]

Auf dem 2010 erschienenen selbstbetitelten Soloalbum des Ex-Guns N' Roses-Gitarristen Slash sang Andrew Stockdale das Lied By The Sword, das dann auch als erste Single veröffentlicht wurde.

Am 22. April 2010 gab die Band bekannt, dass Dave Atkins aus der Band ausgetreten ist. Der neue Schlagzeuger ist Will Rockwell-Scott.

Am 8. März 2013 stellte Stockdale das neue Album zum Gratisdownload auf SoundCloud, jedoch unter seinem Namen. Er meinte, dass er keine Lust habe, dieses Album Wolfmother zu nennen oder unter diesem Namen Konzerte zu spielen. Was das für die Zukunft Wolfmothers bedeutete, war zum damaligen Zeitpunkt noch offen.[5] Gleichentags gab Andrew Stockdale bekannt, dass sich Wolfmother vorübergehend aufgelöst habe, die aktuelle Formation als Solo-Projekt weitergeführt werde.[6] Im Juli desselben Jahres wurde bekannt, dass Wolfmother wieder live auf Tour gehen.[7] Noch im selben Monat trat Schlagzeuger Elliot Hammond aus.[8]

Am 23. März 2014 veröffentlichte die Band ihr drittes Studioalbum mit dem Titel New Crown auf dem Online-Musik-Portal Bandcamp, ohne dies im Vorfeld, wie sonst üblich, zu promoten.[9]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[10]
DE AT CH UK US
2005 Wolfmother 50 59 64 25 22
2009 Cosmic Egg 11 11 26 35 16
2014 New Crown 160

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[10]
DE AT CH UK US
2005 Mind's Eye
Wolfmother
2006 White Unicorn
Wolfmother
2006 Dimension
Wolfmother
49
2006 Woman
Wolfmother
31
2006 Love Train
Wolfmother
62
2006 Joker and the Thief
Wolfmother
29 64
2009 Back Round
Cosmic Egg
2009 New Moon Rising
Cosmic Egg
73
2009 California Queen
Cosmic Egg
2010 Far Away
Cosmic Egg
11 3

Videografie[Bearbeiten]

  • Mind’s Eye (2005)
  • White Unicorn (2006)
  • Dimension (2006)
  • Woman (2006)
  • Love Train (2006)
  • Joker and the Thief (2006)
  • Please Experience Wolfmother Live (Live-DVD, 2007)
  • New Moon Rising (2009)
  • White Feather (2009)
  • Far Away (2010)

Trivia[Bearbeiten]

In den letzten vier Filmen des Regisseurs Todd Phillips ist jeweils ein Wolfmother-Song zu hören.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Eduardo Rivadavia: Wolfmother > Biography. Allmusic. Abgerufen am 6. September 2008.
  2. Grammy-Künstler-Suche Grammy.com. Zugriff am 9. Oktober 2012 (englisch).
  3. Wolfmother: Band-Split jetzt offiziell bestätigt Laut.de, 7. August 2008. Zugriff am 26. Oktober 2009.
  4. http://kissrockline.blogspot.de/2010/05/kiss-ohne-wolfmother.html , Zugriff am 9. Oktober 2012
  5. Visions Ausgabe 241 S. 12
  6. Interview auf der offiziellen Webseite
  7. [1]
  8. Bericht auf der offiziellen Webseite
  9. Anlündigung der Band auf der offiziellen Website
  10. a b Chartquellen: DE + AT + CH + UK + US

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wolfmother – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien