South Park

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter South Park (Begriffsklärung) aufgeführt.
Seriendaten
Deutscher Titel South Park
Originaltitel South Park
South Park Logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 1997
Produktions-
unternehmen
Comedy Central,
Braniff,
Comedy Partners
Länge 22 Minuten
Episoden 247 in 17+ Staffeln
Genre Comedy, Satire
Titellied DVDAPrimus
Idee Trey Parker,
Matt Stone
Musik Adam Berry (1997–2000),
Scott Nickoley (2001–2007),
Jamie Dunlap (seit 2003)
Erstausstrahlung 13. August 1997 (USA) auf Comedy Central
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
5. September 1999 auf RTL
Synchronisation

South Park ist eine US-amerikanische Zeichentrickserie von Trey Parker und Matt Stone mit gesellschaftskritischem, humoristischem Inhalt. Seit 1997 läuft die Serie, von der bereits 17 Staffeln produziert wurden, auf dem US-Kabelsender Comedy Central. In Deutschland wurde South Park von 1999 bis 2006 auf RTL, von 2003 bis 2005 auf VIVA, seit 2006 auf MTV sowie seit 2008 auf Comedy Central Deutschland ausgestrahlt. Seit dem 15. Juli 2009 stellt der Rechteinhaber zudem nahezu alle deutschen und englischen Episoden auf der offiziellen Website kostenlos zur Verfügung. Am 6. März 2014 wurde eine South Park App für iOS in Deutschland, Österreich und Schweiz veröffentlicht, die die Inhalte der Website auch für Smartphones und Tablets verfügbar macht.

South Park basiert auf dem Videoclip The Spirit of Christmas, welcher von Stone und Parker im Auftrag eines Fernsehproduzenten als Weihnachtskarte für dessen Freunde produziert wurde. Der animierte Clip wurde derart oft an verschiedenste Empfänger (auch in Hollywood) verschickt, dass den beiden bald angeboten wurde, basierend auf den Figuren eine komplette Fernsehserie zu produzieren. Trotz sehr schlechter Noten bei Probevorstellungen vor sogenannten Television Focus Groups wurde die Sendung für sechs Folgen in Auftrag gegeben. Schon nach den ersten Ausstrahlungen wurden weitere Produktionen verhandelt. Die 17. Staffel startete in den USA am 25. September 2013, in Deutschland läuft diese in Originalton mit deutschem Untertitel seit dem 6. Oktober 2013, in deutscher Synchronisierung wird sie ab dem 23. März 2014 gesendet.

Beschreibung, Humor und Kontroversen[Bearbeiten]

Die Serie dreht sich um das Leben der vier acht- bis zehnjährigen, frühreifen Jungen Stan Marsh, Kyle Broflovski, Eric Cartman und Kenny McCormick. Sie besuchen die Grundschule in dem fiktiven typisch idyllischen US-amerikanischen Bergstädtchen South Park, Colorado. Durch ihre Augen erlebt der Zuschauer Konfrontationen mit teilweise heiklen Themen, die häufig polarisierend behandelt werden. Dabei bedienen sich die Macher verschiedener satirischer Stile, sowohl des klassischen englischen schwarzen Humors, wobei etwa Monty Python als Vorbilder genannt wurden, als auch in einigen Episoden des Fäkalhumors. Sie wird daher erst am Abend ausgestrahlt und richtet sich vorwiegend an erwachsenes Publikum, dennoch finden sich unter den Anhängern auch Minderjährige, weshalb die Sendung des Öfteren in öffentliche Kritik geraten ist. Andererseits erhielt sie auch Lob für die vermittelnd wirkende Aufarbeitung schwieriger gesellschaftlicher Problemstellungen.

Wegen des sehr aggressiven Humors und der kontroversen Inhalte wird South Park stellenweise heftig kritisiert; dies führte zum Teil bis zum Verbot von einzelnen Folgen. So stoppte Tom Cruise im Januar 2006 die Folge Schrankgeflüster (Trapped in the Closet) durch ein Gerichtsverfahren in Großbritannien. In dieser Folge, die sich mit der umstrittenen Scientology-Sekte auseinandersetzt, wird Stan von Scientologen zunächst für die Reinkarnation des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard gehalten. Tom Cruise, selbst bekennender Scientology-Anhänger, tritt als Figur in dieser Folge auf. Weil Stan sich wenig begeistert von Cruises schauspielerischen Leistungen zeigt, versteckt dieser sich in Stans Wandschrank und weigert sich, ihn wieder zu verlassen. Dieser Gag spielt auf die englische Redewendung „to come out of the closet“, was soviel heißt wie „sich als homosexuell bekennen“, und die gleichnamige „Hip-Hopera“ von R. Kelly an. Eine weitere Besonderheit der Folge Schrankgeflüster weist der Abspann auf. Wo sonst die Namen der Produzenten und Mitwirkenden zu sehen sind, stehen in dieser Folge ausschließlich die Namen „John Smith“ und „Jane Smith“ (vergleichbar mit dem deutschen „Max Mustermann“, ein Allerweltsname). Dies bezieht sich vermutlich auf die Schlusssequenz der Folge, in der die Scientology-Anhänger drohen Stan Marsh zu verklagen, weil er ihre heilige Doktrin Nichtmitgliedern verraten hatte. Stan reagierte auf diese Drohung zynisch. Siehe dazu: Staffel 9: Schrankgeflüster - Abspann (21:05). Kurz nach Ausstrahlung der Folgen kündigte Isaac Hayes, selbst Scientology-Mitglied, seinen Vertrag als US-amerikanische Synchronstimme des „Chefkochs“. Eigenen Angaben zufolge hatte Isaac Hayes zum Zeitpunkt der Kündigung jedoch einen Schlaganfall erlitten. Diese Ereignisse werden in einer eigenen South-Park-Folge behandelt.

Auch die Doppelfolge S10E03/S10E04 Cartoon Krieg wurde sehr kontrovers aufgenommen. Hier nahmen die Macher der Serie den heftigen Disput um die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung zum Anlass, um ein ähnliches Szenario in der Welt von South Park zu inszenieren (und zu karikieren); passend ist hierbei die Tatsache, dass sich Eric Cartman im zweiten Teil der Folge als ein minderjähriger Junge aus Dänemark ausgibt, der nur knapp einem Attentat entkam. Hierbei ist anzumerken, dass in der Folge Die Liga der super besten Freunde Mohammed unzensiert dargestellt wurde und das ohne Reaktionen blieb; allerdings war das vor den Terroranschlägen vom 11. September 2001. In der späteren Doppelfolge 200/201 war es Comedy Central zu heikel, Mohammed zu zeigen, obwohl er schon einmal in der eben genannten Folge zu sehen war. Deshalb ließen sie den Machern angeblich die Wahl, ihn selbst zu zensieren oder, widrigenfalls, die Eingriffe vom Sender vornehmen zu lassen. Es wird aber auch vermutet, dass die Auseinandersetzung der South-Park-Macher mit dem Sender nur inszeniert war und Parker und Stone den Propheten freiwillig zensiert hätten, um den satirischen Wert der Folge noch zu steigern.

Im April 2010 trat in der 200. Folge der Serie eine Figur im Bärenkostüm auf, die den Propheten Mohammed darstellen sollte. Daraufhin erhielten Parker und Stone von einer islamistischen Blogger-Gruppe eine Todesdrohung und Comedy Central entfernte im Alleingang die Mohammed-Anspielungen aus der Folge.[1][2] Bis heute ist die Folge weder im TV- noch im Online-Angebot des Senders einsehbar. In der Comedy-Central-Sendung The Daily Show wurden als Reaktion aufgrund der öfters geschehenen Drohungen von verschiedenen religiösen Fundamentalisten als Schwerpunkt Scherze mit religiösem Zusammenhang gesendet. Der muslimische CC-Mitarbeiter Aasif Mandvi erklärte, er fühle sich unwohl, wenn Mohammed gezeigt werde, aber viel ärgerlicher sei es, wenn Leute im Namen der Religion dafür bedroht werden.[3][4]

Die Inhalte von South Park tragen oft politische Hintergründe mit sich. In der Folge, in der Al Gore die Bevölkerung vor dem „Schweinebärmann“ (man bear pig) warnt, werden oft Andeutungen auf die Panikmache der Klimaschutz-Organisationen, unter anderem von Ex-Vizepräsident Al Gore, gemacht. In der Episode „Terrance & Phillip: Hinter dem Furz" wird der Tag der Erde als Gehirnwäsche dargestellt. Auch in der Episode „Der Treibhauseffekt“ wird der Klimawandel als Panikmache kritisiert. Zudem werden in den Geschichten auch immer wieder militärische Auslandseinsätze der USA thematisiert. In der Episode „Kippe weg!“ (Staffel 7 Episode 13) wird die Anti-Raucher-Kampagne unter Rob Reiner kritisiert und erwähnt, dass es nicht genug Beweise für die gesundheitliche Schädigung durch Passivrauchen gebe.

Ein besonderes Merkmal der Sendung ist auch die Zeichenstilästhetik, die an die ursprüngliche Legetrick-Stop-Motion-Technik angelehnt ist, jedoch (mit Ausnahme der Pilotfolge) mit aktueller Technik produziert wird. Die Figuren wirken flächig (2D) und sind in ihren Details stark vereinfacht. Laut eigenen Angaben entstand dieser Stil während der Studienzeit, als Matt Stone und Trey Parker Semesterprojekte abzugeben hatten und sich aufgrund mangelnden Zeichentalents nicht anders zu behelfen wussten. Ab der zweiten Episode bis einschließlich der vierten Staffel entstanden sie am Computer mit der Software Power Animator, danach mit Maya. Die Animationen und der Detailgrad haben sich dabei in den Jahren deutlich weiterentwickelt, ohne jedoch die Legetrick-Ästhetik zu verlieren. Bei der Darstellung real existierender Personen wurde in den ersten Staffeln der Serie meist ein reales Foto als Gesicht eingesetzt. Der Mund dieses Fotos wurde animiert, indem Teile des Bildes verschoben wurden, ähnlich wie bei den Animationen von Monty Python.

Der rasche und durchschlagende Erfolg der teils sehr eigenwilligen Perspektiven, die Matt Stone und Trey Parker der US-amerikanischen Öffentlichkeit präsentierten, erklärt sich nicht zuletzt durch die Verarbeitung aktueller politischer und gesellschaftlicher Themen, was teils auf karikierende, überzeichnende Weise, teils mittels hintergründiger Metaphern geschieht. Hierauf wurde auch Filmemacher Michael Moore aufmerksam, der ein Interview mit Matt Stone in seinen Film Bowling for Columbine einbrachte. Stone kritisierte Moore später, weil dieser im selben Film unmittelbar nach dem Interview einen im South-Park-Stil gedrehten Zeichentrickfilm zeigt, und so der Anschein erweckt wird, dass Stone und Parker den Film selbst produzierten.[5]

Parallel zur Serie entstand 1999 auch der Kinofilm South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten, der als Musical aufbereitet wurde. Die Macher von South Park haben angekündigt, dass es nie einen zweiten Film geben werde.

Figuren[Bearbeiten]

Hauptartikel: Figuren aus South Park

Eric Theodore Cartman[Bearbeiten]

Kennzeichen: hellblaue Mütze, darunter hellbraunes Haar, rote Jacke, braune Hose und „breiter Körperbau“

Eric Cartman ist dicklich und wird deshalb oft gehänselt und als "Fatass" (dt. Übersetzung „Fettarsch“) bezeichnet. Er selbst ist jedoch – ebenso wie seine Familie – davon überzeugt, er habe lediglich „schwere Knochen“ und sei in Wirklichkeit schlank, beziehungsweise müsse noch „in seinen Körper hineinwachsen“ und „komme nur in Form“, wie es ihm auch von seiner Mutter eingeredet wird. Sie verwöhnt ihn in höchstem Maße und ist ihm in manchen Situationen hörig. Auch deshalb ist Cartman verzogen und voller stereotyper Einstellungen, vor allem gegenüber Juden. So ist Adolf Hitler eines seiner größten Vorbilder, was er oft sehr ausführlich betont und sich auch in sozialdarwinistischen und chauvinistischen Handlungen und Ansichten äußert. Ein anderes Vorbild ist Mel Gibson, der sich durch den Film Die Passion Christi bei ihm sehr beliebt gemacht habe. Cartman handelt meist sadistisch, berechnend und egoistisch (Charakterzüge, die in späteren Staffeln mehr und mehr offensichtlich werden). Auch seine Abneigung gegen Hippies (in den ersten Staffeln mit „Ökofritzen“ übersetzt) ist unübersehbar. Ständig versucht er seinen Mitschülern, insbesondere seinen besten Freunden Stan, Kyle, Kenny und Butters, übel mitzuspielen. Laut Aussage der Schöpfer ist er „der dreckige kleine Bastard, der in jedem von uns steckt“.

Trotz miserabler Schulnoten ist er ein intelligenter Junge, der es versteht, die Leute in seinem Umfeld (sehr oft seine vermeintlichen Freunde und seine Mutter) immer wieder hereinzulegen und zu manipulieren. Gelegentlich wird es dem Zuschauer allerdings auch ermöglicht, hinter die Fassade, welche sich Cartman errichtet hat, zu schauen. Dahinter kommt ein verzweifelter kleiner Junge zum Vorschein, dem vor allem eine Vaterfigur in seinem Leben fehlt. Was diesem Zustand noch die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass Mrs. Cartman sich kaum bemüht, ihre sexuellen Eskapaden vor ihrem Sohn geheim zu halten.

Erst in der 201. Episode wird offenbart, dass Jack Tenorman sein Vater ist – in Unwissenheit dessen hatte Cartman jedoch zuvor für dessen Tod gesorgt, um sich an Scott Tenorman (seinem Halbbruder) zu rächen. Bis dato war ihm weisgemacht worden, seine Mutter sei ein Zwitter und eigentlich sein biologischer Vater.

Laut den Machern von South Park basiert Eric Cartman auf der Figur Archie Bunker aus All in the Family.

Kenneth „Kenny“ McCormick[Bearbeiten]

Kennzeichen: orangefarbener Parka mit über den Kopf gezogener Kapuze, darunter blonde Haare und orangefarbene Hose

Kenny ist ein Sohn armer Eltern, die von Sozialhilfe leben. Seine Familie stellt eine Persiflage des typischen US-amerikanischen Redneck dar (vgl. White trash). Dies macht Kenny in der ganzen Stadt, jedoch besonders bei Eric, zur Zielscheibe von Spott und Hohn. Charakteristisch für Kenny ist sein Wagemut, der bis zur Tollkühnheit reicht. Wann immer die Jungen etwas Neues ausprobieren, macht er begeistert den ersten (oft fatalen) Schritt. Auch ist er derjenige der Jungen, der auf den Gebieten des Sexuellen und Obszönen am aufgeklärtesten ist. Dieses Wissen wird von Eric, Kyle und Stan häufig mit Ekel erwidert. Da Kennys Kapuze seinen Mund bedeckt, klingt seine Sprache für den Zuschauer nur wie ein unverständliches Nuscheln. Dabei spricht Matt Stone Kennys Text in ein Taschentuch, um das charakteristische Nuscheln zu erzeugen. Kennys Figur hat daher immer einen vorgegebenen Text, auch wenn dieser nicht immer verständlich wird. Fest steht, dass nur die anderen South-Park-Figuren Kenny immer verstehen.

Ein Running Gag in South Park besteht darin, dass Kenny bis zum Ende der fünften Staffel in (fast) jeder Episode auf eine meist bizarre Art stirbt, aber in der nächsten Folge wieder auftaucht. Wenn er stirbt, folgt fast immer folgender Ausruf von Stan und Kyle: „Oh mein Gott! Sie haben Kenny getötet!“ – „Ihr Schweine!“ („Oh my God! They killed Kenny!“ – „You bastards!“). Im Laufe der Staffeln wird selbst der Running Gag noch aufs Korn genommen: Waren die Tode Kennys in den ersten Folgen noch einigermaßen in die Handlung mit eingeflochten, so werden sie später immer absurder und erzwungener. Kennys Tod wird dabei oft als Quotentod angesehen. Es kommt auch vor, dass Kenny erst in der letzten Minute stirbt. In der Folge Kennys Karma 52 (Cartman Joins NAMBLA) (4. Staffel) wird erstmals eine Erklärung für das ständige Wiedererscheinen geboten: Am Ende der Episode, nach Kennys Tod, gebiert seine Mutter einen Sohn mitsamt dem kennzeichnenden orangefarbenen Parka. Aufgrund des gleichen Aussehens geben die Eltern dem Kind abermals den Namen Kenny. Die Thematik wird in der Folge Mysterion schlägt zurück (Mysterion Rises) (14. Staffel) wieder aufgegriffen: Kenny ist unsterblich und wacht dank dieser „Superkraft“ jedes Mal am nächsten Tag nach seinem Ableben unversehrt zu Hause in seinem Bett auf, während alle anderen Bewohner South Parks sich nicht mehr an seinen Tod erinnern können. In der Folge Der Coon vs. der Coon and Friends (Coon vs. Coon and Friends) (14. Staffel) wird der Ursprung dieses Phänomens offenbart, Kennys Eltern waren vor seiner ersten Geburt auf einem Sektentreffen Cthulhus Einfluss ausgesetzt. Als Folge dessen gebiert seine Mutter ihn nach jedem seiner Tode erneut und sein Tod gerät zugleich in Vergessenheit.

Die Folge Kennys Tod (Kenny Dies) (Staffel 5) dreht sich dafür fast ausschließlich um eine ernste Erkrankung Kennys, an der er letztlich stirbt. Es ist wohl die erste Folge, in der Kennys Tod ernst genommen wird. Nach dieser Folge taucht Kenny nicht wieder, wie vorher üblich, lebendig in der nächsten Folge auf, sondern erst nach einer fast kompletten Staffel, in der letzten Folge von Staffel 6 Weihnachten im Irak: Blut & Wunder (Red Sleigh Down). Von dort an stirbt er nur noch sehr selten, und seine Stimme ist nun verständlich. In einem humoristisch inszenierten Interview als Vorspann zu den ersten Folgen antworteten die Macher von South Park auf die Frage, warum sie Kenny dauernd sterben lassen, einstimmig mit: „Weil er arm ist.“ Der wirkliche Grund für den häufigen Filmtod von Kenny wurde von Trey Parker in einem Interview erläutert. Demnach war die Figur bereits Kenny getauft worden, und bei dem Genuss der Biermarke Kilkenny zusammen mit Matt Stone entwickelte sich daraus der Running Gag „Kill Kenny“, der zu dem häufigen Filmtod führen sollte.

Kyle Broflovski[Bearbeiten]

Kennzeichen: grüne Mütze mit Ohrenschützern, darunter rote Haare, orangefarbene Jacke und olivfarbene Hose

Kyle repräsentiert das Alter Ego von Erschaffer Matt Stone, stammt daher wie dieser aus einer jüdischen Familie und ist, neben Stan, die einzig vernünftige Person der Vier. Dennoch lässt er sich sehr leicht provozieren und fühlt sich schnell angegriffen. Insbesondere von Cartman wird Kyle wegen seines jüdischen Glaubens attackiert und teilweise in heikle Lagen gebracht. Cartmans Abneigung gegen Juden spiegelt sich in mehr oder weniger jedem Dialog der beiden wider.

Sein Vater Gerald war früher einmal der beste Freund von Kennys Vater. Seine Mutter wird schnell hysterisch und neigt zu Überreaktionen. In der Folge „So’n Jersey Ding“ stellt sich heraus, dass sie aus New Jersey stammt; in dieser Folge piesackt Cartman Kyle wegen der Herkunft seiner Mutter aus New Jersey. Außerdem hat Kyle einen gleichnamigen Vetter und einen kleinen (adoptierten, kanadischen) Bruder namens Ike. Da Kyles Vater ein recht erfolgreicher Anwalt ist, ist Kyle auch der wohlhabendste des Quartetts und muss sich auch deswegen diverse Seitenhiebe von Cartman gefallen lassen.

Stanley „Stan“ Marsh[Bearbeiten]

Kennzeichen: blaue Mütze, darunter schwarzes Haar, braune Jacke und blaue Hose

Stan stellt das Alter Ego von Erschaffer Trey Parker dar. Er ist sympathisch, vernünftig, intelligent und fungiert nicht selten als Mediator zwischen Cartman, Kyle und Kenny. Er ist der emotionalste des Quartetts, was sich beispielsweise in seiner Liebe zu Wendy oder im Umgang mit emotional berührenden Situationen widerspiegelt. So ist ein weiterer Running Gag, dass sich Stan jedes Mal übergeben muss, wenn ein Kuss mit Wendy kurz bevorsteht oder wenn sie ihn anspricht. Trotz seines stark emotionalen Charakters ist Stanley sehr ruhig und bedächtig. Wenn er alleine ist, hat er meistens die Hände in den Jackentaschen und den Blick auf den Boden gerichtet.

Stans Vater, Randy, wird als sehr leicht zu beeinflussen und zu begeistern dargestellt – häufig sind seine Reaktionen beziehungsweise sein Enthusiasmus stark übertrieben. Stans Mutter, Sharon, ist ruhig und streitet oft mit Randy wegen dessen irrationalen Verhaltens. Ebenfalls zur Familie gehören Shelley, Stans ältere, aggressive Schwester und Stans Großvater, der Alkoholiker ist und sich dauernd darüber beschwert, wieso alte Leute wie eine Minderheit behandelt werden.

Eigentlich sind ausschließlich Stan und Kyle wahrhaft enge Freunde. Cartman wird mehr geduldet als gemocht, er kommt auch meistens zu den Freunden dazu und nicht umgekehrt − es sei denn, er wird gebraucht. Von Kenny trennt beide eine deutliche soziale und intellektuelle Kluft, dennoch hat er bei den beiden bessere Karten als Eric.

Synchronisation[Bearbeiten]

Hauptcharaktere[Bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Synchronisation
Eric Cartman Trey Parker Jörg Stuttmann
Kenny McCormick Matt Stone Sabine Bohlmann
Kyle Broflovski Matt Stone Jan Makino
Stan Marsh Trey Parker Benedikt Weber

Nebencharaktere[Bearbeiten]

South-Park-Grundschule[Bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Synchronisation
Leopold „Butters“ Stotch Matt Stone Dirk Meyer
Wendy Testaburger Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
Mona Marshall
April Stewart
Shandra Schadt
Marieke Oeffinger
Bebe Stevens Jennifer Howell Julia Haacke
Clyde Donovan Trey Parker Sissy Elsholtz
Stefan Günther
Daniel Krause
Craig Tucker Matt Stone Johannes Raspe
Marc Stachel
Token Black Adrien Beard Johannes Raspe
Dominik Auer
Jimmy Vulmer Trey Parker Hubertus von Lerchenfeld
Timmy Burch Trey Parker
Tweek Tweak Matt Stone Dominik Auer
Mr. Garrison Trey Parker Michael Rüth
Mr. Mackey Trey Parker Randolf Kronberg
Walter von Hauff
Direktorin Victoria Eliza Schneider
April Stewart
Maria Böhme
Jerome „Chefkoch“ McElroy Isaac Hayes Donald Arthur
Mrs. Choksondik Trey Parker Ilona Grandke
Mrs. Crabtree Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
Dagmar Heller

Familienangehörige[Bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Synchronisation
Randy Marsh Trey Parker Achim Geisler
Jakob Riedl
Sharon Marsh Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
April Stewart
Christine Stichler
Carin C. Tietze
Shelley Marsh Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
April Stewart
Julia Haacke
Marvin Marsh Trey Parker Klaus Höhne
Norbert Gastell
Jimbo Kern Matt Stone Arne Elsholtz
Gudo Hoegel
Gerald Broflovski Matt Stone Gudo Hoegel
Sheila Broflovski Mary Kay Bergman
Mona Marshall
Katharina Lopinski
Maria Böhme
Ike Broflovski Milan Agnone Sabine Bohlmann
Liane Cartman Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
April Stewart
Uschi Wolff
Stuart McCormick Matt Stone Jan Odle
Carol McCormick Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
April Stewart
Michèle Tichawsky
Claudia Lössl
Angela Wiederhut
Stephen Stotch Trey Parker Claus-Peter Damitz
Linda Stotch Mary Kay Bergman
Mona Marshall
Julia Haacke
Michele Sterr

Weitere Charaktere[Bearbeiten]

Towelie und Mr. Hankey
Rolle Originalsprecher Deutsche Synchronisation
Officer Barbrady Trey Parker Thomas Albus
Big Gay Al Matt Stone Christian Weygand
Ned Gerblansky Trey Parker Kai Taschner
Gott Trey Parker Walter von Hauff
Jesus Matt Stone Silvan Leirich
Philipp Moog
Mr. Hankey Trey Parker Christian Weygand
Pfarrer Maxi Matt Stone Hartmut Neugebauer
Bürgermeisterin McDaniels Mary Kay Bergman
Eliza Schneider
Dagmar Heller
Dr. Alphonse Mephisto Trey Parker Michael Habeck
Terrance Matt Stone Dominik Auer
Phillip Trey Parker Hubertus von Lerchenfeld

Berühmte Gastsprecher[Bearbeiten]

Synchronisation der Gastdarsteller
Rolle Originalsprecher Deutsche Synchronisation
Adolf Hitler Matt Stone Willi Herren
Barbra Streisand Mary Kay Bergman Jutta Speidel
Bob Saget Trey Parker Ingolf Lück
Bücherwurm Matt Stone Tim Sander
Chorleiterin Miss Stevens Jennifer Aniston Lilo Wanders
Fitnesstrainerin Susan Eliza Schneider Jeanette Biedermann
Geologe Trey Parker Heiner Lauterbach
Goth-Kids (714) Wir sind Helden
Korn Korn
Krankenschwester Gollum Mary Kay Bergman Dolly Buster
Leonard Maltin Trey Parker Sigmar Solbach
Ms. Ellen Natasha Henstridge Jasmin Tabatabai
Notorious B.I.G. Eldridge Hudson Kool Savas
Opa Marvin Marsh

(Staffel 1)

Trey Parker Klaus Höhne
Oprah Winfrey Eliza Schneider Dagmar Dempe
Rektorin Victoria

(Staffel 1-7)

Mary Kay Bergman Désirée Nick
Reporter Frank Matt Stone Wigald Boning
Robert Smith Robert Smith Guildo Horn
Romper Stomper Matt Stone Ingo Schmoll
Rosie O’Donnell Eliza Schneider Ariane Sommer
Sally Struthers Mary Kay Bergman Jenny Elvers-Elbertzhagen
Sparky George Clooney
Thom Yorke Thom Yorke Ben
Tom Trey Parker Wigald Boning
Leonardo DiCaprio Gerrit Schmidt-Foß
Diverse Charaktere Norbert Gastell
Kanye West Matt Stone

Staffeln und Ausstrahlung[Bearbeiten]

Staffel Episoden Ausstrahlung (USA)
Comedy Central
Ausstrahlung (Deutschland)
Staffel 1 13 13. August 1997 bis 25. Februar 1998 auf Comedy Central 5. September bis 28. November 1999 auf RTL
Staffel 2 18 1. April 1998 bis 20. Januar 1999 auf Comedy Central 7. Oktober 2000 bis 24. Februar 2001 auf RTL
Staffel 3 17 7. April 1999 bis 12. Januar 2000 auf Comedy Central 3. November 2001 bis 9. März 2002 auf RTL
Staffel 4 17 5. April bis 20. Dezember 2000 auf Comedy Central 31. August bis 21. Dezember 2002 auf RTL
Staffel 5 14 20. Juni bis 12. Dezember 2001 auf Comedy Central 27. September bis 27. Dezember 2003 auf RTL
Staffel 6 17 6. März bis 11. Dezember 2002 auf Comedy Central 11. September 2004 bis 8. Januar 2005 auf RTL
Staffel 7 15 19. März bis 17. Dezember 2003 auf Comedy Central 10. September 2005 bis 7. Januar 2006 auf RTL
Staffel 8 14 17. März bis 15. Dezember 2004 auf Comedy Central 8. Januar bis 6. Februar 2007 auf MTV Central
Staffel 9 14 9. März bis 7. Dezember 2005 auf Comedy Central 7. Februar bis 12. März 2007 auf MTV Central
Staffel 10 14 22. März bis 15. November 2006 auf Comedy Central 13. März 2007 bis 7. Februar 2008 auf MTV Central
Staffel 11 14 7. März bis 14. November 2007 auf Comedy Central 7. Februar bis 27. März 2008 auf MTV Central und Comedy Central Deutschland
Staffel 12 14 12. März bis 19. November 2008 auf Comedy Central 11. Februar bis 19. Juni 2009 auf Comedy Central Deutschland
Staffel 13 14 11. März bis 18. November 2009 auf Comedy Central 9. Februar bis 11. Mai 2010 auf Comedy Central Deutschland
Staffel 14 14 17. März bis 17. November 2010 auf Comedy Central 17. Dezember 2010 bis 4. März 2011 auf Comedy Central Deutschland
Staffel 15 14 27. April bis 16. November 2011 auf Comedy Central 11. Dezember 2011 bis 11. März 2012 auf Comedy Central Deutschland
Staffel 16 14 14. März 2012 bis 7. November 2012 auf Comedy Central 4. November 2012 bis 23. Juni 2013 auf Comedy Central Deutschland
Staffel 17 10 25. September 2013 bis 11. Dezember 2013 auf Comedy Central seit dem 23. März 2014 auf Comedy Central Deutschland[6]

Deutschland:

In Deutschland wurde die erste Staffel vom 5. September bis zum 28. November 1999 sonntags um 23:15 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Die zweite (7. Oktober 2000 bis 24. Februar 2001), dritte (3. November 2001 bis 9. März 2002), vierte (31. August bis 21. Dezember 2002), fünfte (27. September bis 27. Dezember 2003), sechste (11. September 2004 bis 8. Januar 2005) und siebte Staffel (10. September 2005 bis 7. Januar 2006) wurde dann samstags gegen 0:00 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Die Ausstrahlung der achten Staffel folgte am 8. Januar bis 6. Februar 2007 montags, dienstags, mittwochs und donnerstags um 22:00 Uhr auf MTV.

Episoden[Bearbeiten]

Eröffnungsliedtext[Bearbeiten]

Das Titellied wird im US-amerikanischen Original von der Band Primus gesungen.

Die deutsche Version lautet:

„Ich schau mal hier nach South Park, Mann, dort ist es echt heiß.
Nette Leute überall und nur strahlende Gesichter.
Ich geh mal nach South Park, da vergess’ ich jeden Scheiß.
Jederzeit bei Tag und Nacht ist dort echt der Park am krachen!
Überall im South Park ist was los, wie jeder weiß.
Mrph mhm mrm mhp mrph mmph mrph-prh mrph mmh mrmm mrh mpr mph mprh mph!
Komm schnell mal her nach South Park, denn da ist dein Freundeskreis!“

Die Originalversion lautet:

“I’m going down to South Park, gonna have myself a time.
Friendly faces everywhere, humble folks without temptation.
Going down to South Park, gonna leave my woes behind.
Ample parking day or night, people spouting, “Howdy neighbor!”
Headin’ on up to South Park, gonna see if I can’t unwind.
Mrph mhm mrm mhp mrph mmph mrph-prh mrph mmh mrmm mrh mpr mph mprh mph!
So, come on down to South Park and meet some friends of mine.”

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Das unverständliche „Mrph mhm mrm…“ bedeutet im Original anfangs: “I love girls with deep vaginas, I love girls with big fat titties.” (deutsch: „Ich steh’ auf Mädchen mit tiefen Vaginas, ich steh’ auf Mädchen mit großen, dicken Titten.“) Seit Staffel 3 bedeutet es “I have got a ten inch penis, use your mouth if you want to clean it” (deutsch: „Ich habe einen 10-Zoll-Penis, nutz' deinen Mund, wenn du ihn säubern willst.“)[7] Seit Staffel 7 “Someday I'll be old enough to stick my dick in Britney's butt” (deutsch: „Eines Tages werde ich alt genug sein, um meinen Schwanz in Britneys Arsch zu stecken.“) Seit Mitte der Staffel 10 bis heute bedeutet es “I like fucking silly bitches, cause I know my penis likes it.” (deutsch: „Ich ficke gerne dumme Schlampen, weil ich weiß, mein Penis mag es.“) In den Folgen der 6. Staffel, in denen Kenny nicht erscheint, wurde es durch „Timmy Timmy Timmy Timmy Timmy Timmy livinalie Timmy“ ersetzt („livinalie“ steht für „living a lie“, neben seinem Namen und einigen wenigen, episodenabhängigen Worten das einzige, was Timmy sagen kann). In den ersten Versionen des Vorspanns wurde der erste Satz mit „Ich schau mal in den South Park…“ übersetzt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1997: Cable ACE Award „South Park“, Animated Programming Special or Series
  • 1997: Los Angeles Film Critics Association Award „The Spirit of Christmas“, Best Animation
  • 1997: Producers Guild of America „South Park“, Nova Award for Television
  • 1998: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Big Gay Al’s Big Gay Boat Ride
  • 2000: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Chinpokomon“
  • 2000: 72nd Annual Academy Awards „Blame Canada“, Oscar-Nominierung Best Song
  • 2000: MTV Movie Awards „Uncle Fucka“, Movie-Award für die beste Musical-Einlage
  • 2001: Austin Film Festival
  • 2002: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Osama Bin Laden Has Farty Pants“
  • 2004: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Christmas Time in Canada“
  • 2005: Emmy für die Folge „Best Friends Forever“, in der Kategorie: Bestes animiertes Programm (weniger als eine Stunde)
  • 2006: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Trapped in the Closet“
  • 2007: Emmy für die Folge „Make Love, Not Warcraft“ in der Kategorie: Bestes animiertes Programm (weniger als eine Stunde)
  • 2008: Emmy für die Folge „Imaginationland“ in der Kategorie: Bestes animiertes Programm (weniger als eine Stunde)
  • 2009: Emmy für die Folge „Margaritaville“ in der Kategorie: Bestes animiertes Programm (weniger als eine Stunde)
  • 2010: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „200/201
  • 2011: Emmy-Awards „South Park“, Nominierung für die Folge „Crack Baby Athletic Association“
  • 2013: Emmy für die Folge "Raising The Bar" in der Kategorie: Bestes animiertes Programm

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

In den USA sind die ersten fünfzehn Staffeln auf DVD erschienen, die zwölfte bis fünfzehnte Staffel wurden zusätzlich auf BD veröffentlicht. Die DVDs sind auf Englisch und besitzen Regionalcode 1 und die Fernsehnorm NTSC. Seit März 2008 werden darüber hinaus die meisten Folgen der Serie auch kostenfrei als Online-Stream auf der offiziellen Webseite bereitgestellt.

Auf Deutsch erschienen folgende DVDs mit Regionalcode 2 und einer Konversion nach PAL:

Filme[Bearbeiten]

Name Veröffentlichung Laufzeit Bildformat Audio FSK
Southpark – Der Film 28. Juli 2000 ca. 78 Min 4:3 / 16:9 Full Frame Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Imaginationland: The Movie März 2008 ca. 68 Min 16:9 Full Frame Englisch Ab 16 Jahren

Staffel-Boxen[Bearbeiten]

Name Veröffentlichung Episoden Laufzeit Bildformat Audio FSK
Die komplette 1. Staffel 8. November 2007 13 Folgen ca. 302 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 2. Staffel 8. November 2007 18 Folgen ca. 410 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 3. Staffel 6. März 2008 17 Folgen ca. 377 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 4. Staffel 5. Juni 2008 17 Folgen ca. 380 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 5. Staffel 8. November 2007 14 Folgen ca. 297 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 6. Staffel 6. März 2008 17 Folgen ca. 377 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 7. Staffel 5. Juni 2008 15 Folgen ca. 329 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 8. Staffel 6. November 2008 14 Folgen ca. 301 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 9. Staffel 15. Januar 2009 14 Folgen ca. 301 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch, Spanisch Ab 16 Jahren
Die komplette 10. Staffel 9. April 2009 14 Folgen ca. 311 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 11. Staffel 9. Juli 2009 14 Folgen ca. 311 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 12. Staffel 15. Oktober 2009 14 Folgen ca. 311 Min 4:3 Full Frame Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 13. Staffel 7. Oktober 2010 14 Folgen ca. 312 Min 16:9 Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 14. Staffel 8. September 2011 12 Folgen ca. 267 Min 16:9 Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 15. Staffel 9. August 2012 14 Folgen ca. 301 Min 16:9 Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren
Die komplette 16. Staffel 5. September 2013 14 Folgen ca. 301 Min 16:9 Deutsch, Englisch Ab 16 Jahren

Diese DVDs enthalten alle Folgen der jeweiligen Staffel (ausgenommen Staffel 14; siehe Beschreibung, Humor und Kontroversen). Es sind bisher die ersten vierzehn Staffeln komplett als Staffel-Box von Paramount Pictures erschienen. Neben diesen Veröffentlichungen existiert auch noch eine ältere DVD-Veröffentlichung von Warner Vision International, die als Volume 1–11 (erste bis dritte Staffel) jeweils vier bis fünf Folgen pro DVD enthält.

Videospiele[Bearbeiten]

Name Veröffentlichungsjahr Plattform Entwickler Publisher Genre USK
South Park 1998/1999 Playstation, Nintendo 64, Windows Iguana Entertainment Acclaim Ego-Shooter Ab 12 Jahren
South Park: Chef's Luv Shack 1999 Playstation, Nintendo 64, Windows, Dreamcast Acclaim Acclaim Partyspiel Ab 0 Jahren
South Park Rally 1999/2000 Playstation, Nintendo 64, Windows, Dreamcast Tantalus Interactive Acclaim Rennspiel Ab 0 Jahren
South Park Let's Go Tower Defense Play! 2009 Xbox 360 Double Six Microsoft Studios Tower Defense Ab 16 Jahren
South Park: Tenorman's Revenge 2012 Xbox 360 Other Ocean Interactive Microsoft Studios Jump'n'Run Ab 16 Jahren
South Park: Der Stab der Wahrheit 2014 Windows, Playstation 3, Xbox 360 Obsidian Entertainment Ubisoft Rollenspiel Ab 18 Jahren

Kinofilm[Bearbeiten]

Im Jahre 1999 kam die Verfilmung von South Park auf Deutsch mit dem Titel South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten (auf Englisch: South Park: Bigger, Longer & Uncut) in die Kinos. Sie erhielt überwiegend positive Kritiken, unter anderem auf Grund vieler prominenter Synchronsprecher. Im Jahr 2000 wurde der Film für den Oscar in der Kategorie Bester Song nominiert für Blame Canada. Außerdem bekam er im Jahr 2002 einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde für die meisten Flüche in einem Animationsfilm (399 Flüche, inklusive 146 mal das Wort „fuck“, 79 mal „shit“ und 59 mal „bitch“, 128 beleidigende Gesten und 221 Gewalthandlungen).

Theaterstück[Bearbeiten]

Im Dezember 2013 wurde im Ballhof des Jungen Schauspiel Hannover, das Stück Süd Park des Regisseurs Malte C. Lachmann uraufgeführt[8]. Es erhielt überwiegend positive Kritiken [9], unter anderem auf Grund der Anpassung an die aktuelle deutsche Euphemismus-Debatte. Das Stück bezieht sich auf die Folge "Bitte ein N" (Staffel 11, Episode 1) und verbindet diese mit deutschen Themen wie den Tod des homosexuellen Schauspielers Dirk Bach oder das medial debattierte Genderprogramm der Piratenpartei.[10]

Southpark.de[Bearbeiten]

Am 15. Juli 2009 startete das deutschsprachige Internetportal southpark.de. Genau wie im englischen Pendant können fast alle Episoden kostenlos und in voller Länge angesehen werden[11]. Nicht verfügbar sind die Folgen „Super Best Friends“, „200“ und „201“ sowie „Cartoon Krieg (Teil 1)“ und „Cartoon Krieg (Teil 2)“; (siehe auch den Abschnitt Beschreibung, Humor und Kontroversen) - alle fünf nicht verfügbaren Folgen enthalten satirische Bezüge zum Islam.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: South Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: South Park – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Freitag: Zensur und Angst, 24. April 2010.
  2. 'South Park’ Episode Is Altered After Muslim Group’s Warning, NY Times, 22. April 2010.
  3. The Daily Show: South Park Death Threats, 22. April 2010.
  4. Jon Stewart Takes On Comedy Central’s Censorship of 'South Park’, NY Times, 22. April 2010.
  5. http://www.today.com/id/6228221
  6. '6 DAYS TO AIR SOUTH PARK MAKING OF'. Abgerufen am 17. März 2014.
  7. Offizieller Tweet auf Southparkstudios.com vom 6. September 2001, abgerufen am 1. Januar 2014.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAus "Cartman“ wird Kartmän. Abgerufen am 30. Dezember 2013..
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format"South Park" auf der Bühne - Der schwarz geschminkte Führer. Abgerufen am 29. Dezember 2013.
  10. Scheiße, warum darf der das? Abgerufen am 17. Januar 2015.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatEnglische Episoden verfügbar! southpark.de, abgerufen am 23. Juli 2009.