Hurricane Festival

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Hurricane-Festival
Beatsteaks spielen auf der Green Stage (2005)
Beatsteaks spielen auf der Green Stage (2005)
Allgemeine Informationen
Ort Scheeßel
Genre Rock, Alternative, Independent, Electro
Website www.hurricane.de
Besucherzahlen
2013 73.000
2012 ca. 73.000 [1]
2011 ca. 70.000
2010 ca. 70.000
2009 ca. 60.000

Das Hurricane-Festival ist ein seit 1997 auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring bei Scheeßel (Niedersachsen, zwischen Bremen und Hamburg) stattfindendes Musikfestival. Mit derzeit 70.000 Besuchern zählt es zu den größten Musikfestivals in Deutschland. Gleichzeitig mit dem „Schwesterfestival“ Southside wird es jeweils im Juni von der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH, der MCT Agentur GmbH und KoKo Konstanz GmbH veranstaltet. Wie viele andere große Festivals setzt das Hurricane auf eine Mischung aus Rock, Alternative, Pop und Electro, wobei neben etablierten Stars auch Neulinge zum Zuge kommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits am 8. und 9. September 1973 fand unter dem Titel „Es rockt in der Heide“ das erste Festival in Scheeßel statt. Es war ein Festival mit vielen damals sehr bekannten Größen der Rockmusik (u. a. Chuck Berry, Jerry Lee Lewis, Chicago, Manfred Man´s Earthband, Lou Reed) und es zog sich dank der Spielfreude der Bands bis in die tiefe Nacht vom Montag hin.

Beim First Rider Open Air vom 3. bis 4. September 1977 entstand ein Sachschaden von 1,5 Millionen Mark, als die Veranstalter, denen im Lauf der Planung des Festivals klar wurde, dass sie die Bands nicht bezahlen konnten, mit den Resten der Festivalkasse durchbrannten. Der Name First Rider Open Air bezog sich auf einen seinerzeit neu eingeführten Zigaretten-Drehtabak in Jeans-Outfit, der dort vertrieben wurde. Ein Teil der angekündigten Bands, u. a. Nektar und The Byrds, kam gar nicht erst nach Scheeßel, weil bis zuletzt noch nicht einmal die Finanzierung der Anreise durch die Veranstalter gesichert war.

Es eröffneten Long Tall Ernie & The Shakers aus den Niederlanden und Golden Earring beendete mit Radar Love den Abend. Dann ging bis auf eine Notbeleuchtung die Bühnenbeleuchtung aus. Die sich betrogen fühlenden Musikfans und die um ihren Lohn geprellten Ordner setzten nach kurzer Zeit die Bühne in Brand. Dabei wurden Equipment und Instrumente beschädigt. Aufgetreten sind außer den vorgenannten Bands Van der Graaf Generator, Colosseum sowie die Gruppe 'Camel'. Auch der Elektronik-Musiker Klaus Schulze war für einen Auftritt bereits hinter der Bühne anwesend gewesen. Ursprünglich angekündigt waren unter anderem Steppenwolf und Ray Manzarek, der Pianist der Doors. Insgesamt gab es durch von der brennenden Bühne herabfallende Teile der stählernen Einrüstung einige Verletzte, die umgehend vom Rettungsdienst versorgt wurden. Auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters fanden danach die Rock-Festivals in Scheeßel ein vorläufiges Ende.[2]

Erst 1997 wurde unter der Regie eines neuen Bürgermeisters mit dem ersten Hurricane-Festival die musikalische Tradition des Ortes fortgesetzt. Beim ersten Hurricane Festival kamen rund 20.000 Besucher, ein Gewinn wurde nicht erwirtschaftet. Veranstalter Koopmanns (FKP Scorpio) hatte mit einem Breakeven bei 12.000 Besuchern gerechnet.[3] Anfangs spielten die Bands an zwei Tagen (Samstag und Sonntag), seit dem Jahr 2003 findet das Festival an drei Tagen (Freitag, Samstag und Sonntag) statt.

Besucherzahlen und Randinformationen[Bearbeiten]

Die Publikumszahl hat inzwischen 70.000 zahlende Zuschauer erreicht. 2005 war das Festival mit über 60.000 verkauften Tickets ausverkauft; dies ließ aber bei einigen Besuchern Kritik laut werden, da sowohl der Zeltplatz als auch das Gelände selbst als zu überfüllt angesehen wurden. Aus diesem Grund wurde im darauffolgenden Jahr (2006) das bereits zwei Monate vor Festivalbeginn ausverkaufte Kontingent auf 50.000 Tickets reduziert. Durch eine Erweiterung von Zelt- und Bühnenfläche wurde 2007 das Kontingent wieder auf 60.000 Tickets angehoben. Die Anzahl verkaufter Karten stieg 2008 auf 70.000 an.

Angereist werden kann ab Donnerstagmittag. Bedingt durch die Lage trifft man neben Besuchern aus ganz Deutschland auch Menschen aus England, den Niederlanden und den Nordischen Ländern auf dem Hurricane. Aufgrund der steigenden Beliebtheit dieses Festivals kommt es jedoch auch immer häufiger zu Treffen mit Menschen aus aller Welt.

2006 kam es etwa 90 Minuten vor dem offiziellen Ende des Festivals zum schwersten Unwetter in der Geschichte des Hurricane-Festivals. Sturmböen mit Windstärke elf und Niederschläge mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter verursachten den Abbruch des Festivals sowie Schäden an zahlreichen Zelten und Pavillons. Die Zeltplätze standen teilweise kniehoch unter Wasser, so dass mehrere tausend Festivalbesucher im Diskozelt eine Notunterkunft fanden. Viele PKW steckten fest und konnten nur mit Hilfe von Landmaschinen der ortsansässigen Landwirte aus dem aufgeweichten Parkplatz befreit werden.

Ab 2011 werden durch den Betreiber Handy-Apps (Android, iOS) gepflegt, über die neben Informationen zu den Bands (Zeitplan, Bühne, Info) auch Aktuelles zum Festival vermittelt wird. Auch SMS-Infos sind möglich. 2011 wird von einem Netzbetreiber insbesondere für die stromlosen Camper als Werbe-Aktion ein Handy-Lade-Service angeboten, vor dem sich teilweise lange Schlangen bilden. Problematisch ist die zeitweise starke Auslastung der Handy-Netze im Festivalbereich, was auch durch die Zunahme von Smartphones, die zum Datentransfer teilweise regelmäßig eine Verbindung aufbauen, bedingt ist.

Fernsehübertragung[Bearbeiten]

Bis 2004 hatte der Kölner Musiksender VIVA die exklusiven Übertragungsrechte der Bühnenshows. Im Jahr 2004 wurden zum ersten Mal die Auftritte auf der Center Stage auch hochauflösend in HDTV aufgezeichnet und exklusiv auf dem ersten europäischen HDTV-Sender Euro1080 (jetzt HD-1) gesendet. Nach Übernahme der Mehrheit an VIVA durch Viacom, die ebenfalls im Besitz des (zuvor konkurrierenden) Musiksenders MTV sind, war MTV Partner des Hurricane-Festivals. 2005 wurde der Auftritt von Die Ärzte live auf MTV gezeigt; 2006 die drei Auftritte von Mando Diao, The Hives und The Strokes hintereinander; 2008 eine Zusammenfassung von Freitag und Samstag und der Auftritt von den Beatsteaks und Billy Talent. Des Weiteren sendete ARTE Dokumentationen über die Hurricane-Festivals seit 2004. Im Jahre 2011 übernahmen VIVA und ZDFkultur die Übertragung. 2012 hatte ZDFkultur die alleinigen Übertragungsrechte.

Bands und Daten[Bearbeiten]

1997[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 1997 fand vom 21. bis 22. Juni statt.

16 Horsepower, 311, Ani DiFranco, Armageddon Dildos, Bad Religion, The Cardigans, Chumbawamba, Cucumber Men, Daft Punk, Deine Lakaien, Element of Crime, Fischmob, Hip Young Things, The Inchtabokatables, INXS, The Jinxs, L7, Lamb, Lecker Fischbrät, The Levellers, The Lightning Seeds, Manbreak, Mansun, The Men They Couldn't Hang, Neneh Cherry, Peter Bruntnell, Phish, Primus, Rammstein, Rekord, Sharon Stoned, Sheryl Crow, Son Volt, Thumb, Tiamat, Weltempfänger

1998[Bearbeiten]

Alaska feat. Bobo, Apocalyptica, Asian Dub Foundation, Beastie Boys, Bell, Book & Candle, Björk, Chumbawamba, Dave Matthews Band, Del Amitri, Die Sterne, Garbage, Guano Apes, Hazeldine, Heather Nova, Iggy Pop, Madonna Hip Hop Massaker, Matchbox Twenty, Megaherz, Money Mark, Oomph!, Oysterband, Pop Tarts, Pulp, Rancid, Readymade, Sonic Youth, Such A Surge, The Bates, The Mighty Mighty Bosstones, The Notwist, Tito & Tarantula, Tocotronic, Torn!, Two, Vivid, Ween, Widespread Panic

1999[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 1999 fand vom 26. bis 27. Juni statt.

Blumfeld, Blur, Built to Spill, Bush, Calexico, Catatonia, dEUS, Die Fantastischen Vier, Eat No Fish, Everlast, Faithless, Guano Apes, HIM, Hole, Ich-Zwerg, Kashmir, Liquido, Live, Marilyn Manson, Massive Attack, Miles, Molotov, Motorpsycho, Muse, Pavement, Placebo, Queens of the Stone Age, Skunk Anansie, Stereolab, The Chemical Brothers, The Goo Goo Dolls, The Hellacopters, VAST, Wunder

2000[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2000 fand vom 24. bis 25. Juni statt.

A, Ani DiFranco, Blind Passengers, Bomfunk MC's, Bush, Die Firma, Eat No Fish, Element of Crime, Emilíana Torrini, Fink, FM Einheit feat. Gry, Fu Manchu, Gentleman, Giant Sand, Gomez, Groove Armada, HIM, Laika, Live, lotte ohm., Macy Gray, Madrugada, Missing Link, Moby, Nine Inch Nails, Project Pitchfork, Rico, Rollins Band, Sandy Dillon, Skunk Anansie, Station 17, Surrogat, The Cranberries, The Tea Party, Therapy?, Tonic, Uncle Ho

2001[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2001 fand vom 23. bis 24. Juni statt.

Fünf Sterne deluxe, American Hi-Fi, Ash, Backyard Babies, Blackmail, Blumfeld, Deftones, Die Toten Hosen, Donots, Faithless, Fantômas, Fink, Goldfinger, Grand Theft Audio, H-Blockx, Iggy Pop, Incubus, Jan Delay und die Sam Ragga Band, Jimmy Eat World, JJ72, Krezip, K's Choice, Last Days of April, Nashville Pussy, OPM, Paradise Lost, Phoenix, Placebo, Queens of the Stone Age, Stereo MCs, Superpunk, The Hellacopters, The Hives, The Offspring, The Weakerthans, Thomas D, Tool, Weezer, Wheatus

2002[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2002 fand vom 22. bis 23. Juni 2002 statt.

…And You Will Know Us by the Trail of Dead, Die Ärzte, 4Lyn, A, Beatsteaks, Black Rebel Motorcycle Club, Die Happy, Dover, Emil Bulls, Fettes Brot, Garbage, Gluecifer, Heyday, Jasmin Tabatabai, Kane, Lambretta, Less Than Jake, Lostprophets, Madrugada, Mercury Rev, Nelly Furtado, New Order, No Doubt, Queens of the Stone Age, Readymade, Red Hot Chili Peppers, Rival Schools, Simple Plan, Soulfly, Sportfreunde Stiller, Such A Surge, Television, The (International) Noise Conspiracy, The Breeders, The Flaming Sideburns, The Notwist, The Promise Ring, Tocotronic, Zornik

2003[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2003 fand vom 20. bis 22. Juni statt.

22-20s, Anouk, Apocalyptica, Asian Dub Foundation, Beth Gibbons and Rustin Man, Björk, Blackmail, Brendan Benson, Cellophane Suckers, Coldplay, Console, Counting Crows, Danko Jones, Fu Manchu, Goldfrapp, Good Charlotte, Grandaddy, Guano Apes, GusGus, International Pony, Interpol, Kettcar, Massive Attack, Millencolin, Moloko, Nada Surf, NOFX, Patrice, Pinkostar, Radiohead, Röyksopp, Seeed, Sigur Rós with Amina, Skin, Slut, Starsailor, Supergrass, The Datsuns, The Hellacopters, The Mighty Mighty Bosstones, The Roots, The Sounds, Therapy?, Tocotronic, Turbonegro, Underwater Circus, Underworld, Union Youth, Venus Hum

2004[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2004 fand vom 25. bis 27. Juni statt.

Fünf Sterne deluxe, Air, Anti-Flag, Ash, Backyard Babies, Beatsteaks, Beginner, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Breed 77, Bright Eyes, Colour of Fire, Cypress Hill, Danko Jones, David Bowie, Die Fantastischen Vier, Die Happy, Donots, Dropkick Murphys, Fireball Ministry, Franz Ferdinand, Gentleman & the Far East Band, Gluecifer, Graham Coxon, I Am Kloot, Ill Niño, Life of Agony, Mando Diao, Mclusky, Modest Mouse, Mogwai, Monster Magnet, Pixies, P J Harvey, Placebo, Sarah Bettens, Snow Patrol, Sportfreunde Stiller, The (International) Noise Conspiracy, The Bones, The Cure, The Hives, Tiger Beat, Tomte, Wilco, Within Temptation

2005[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2005 fand vom 10. bis 12. Juni 2005 statt und war schon früh ausverkauft. Insgesamt traten dort 42 Bands bzw. Künstler auf.

3 Doors Down, …And You Will Know Us by the Trail of Dead, Amplifier, Ashton!, Audioslave, Athlete (ausgefallen), Beatsteaks, Beck, Boysetsfire, Brendan Benson, Broken Social Scene, Die Ärzte, Dinosaur Jr., Eagles of Death Metal, Fantômas, Feist, Flogging Molly, KEN, Kettcar, La Vela Puerca, Madrugada, Madsen, Millencolin, Moneybrother, New Order, Nine Inch Nails, Oasis, Olli Schulz, Phoenix, Queens of the Stone Age, Rammstein, Sarah Bettens, Ska-P, Slut, System Of A Down, Team Sleep, The Dresden Dolls, The Eighties Matchbox B-Line Disaster, The Stands, Turbonegro, Underoath (ausgefallen), Wir sind Helden

2006[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2006 fand vom 23. bis 25. Juni 2006 statt und war schon längere Zeit im Voraus ausverkauft. Insgesamt traten dort 66 Bands bzw. Künstler auf.

Adam Green, Apocalyptica, Archive, Arctic Monkeys, Backyard Babies, Ben Harper & the Innocent Criminals, Billy Talent, Blackmail, Boozed, Collective Soul, Death Cab For Cutie, dEUS, Donavon Frankenreiter, Duels, Eagles of Death Metal, Elbow, Element of Crime, Everlaunch, Fettes Brot, Gnarls Barkley1, Gods of Blitz, Gogol Bordello, Hard-Fi, Gossip, Karamelo Santo, Klee, Lagwagon, Live, Mad Caddies, Mando Diao, Manu Chao Radio Bemba Sound System, Maxïmo Park, Nada Surf2, Muse1, Ohrbooten, The Weepies, Pale, Panteón Rococó, Pete Blume, Photonensurfer, Pretty Girls Make Graves, Scissors For Lefty, Serena Maneesh, Seeed, She-Male Trouble, Shout Out Louds, Sigur Rós, Skin, Smoke Blow, The Brian Jonestown Massacre, The Cardigans, The Cooper Temple Clause, The Feeling, The Answer, The Hives, The Kooks, The Raconteurs, The Sounds, The Strokes, Tomte, Two Gallants, Voltaire, Wir sind Helden, Within Temptation1, Wolfmother, Zebrahead

1 Der Auftritt wurde aufgrund eines starken Unwetters abgebrochen bzw. abgesagt.
2 Der Auftritt fand nur in der Halbzeit des WM-Achtelfinales Deutschland-Schweden statt.

2007[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2007 fand vom 22. bis 24. Juni 2007 statt. Dabei wurde die Besucherkapazität auf 60.000 vergrößert und erstmals in der Geschichte des Festivals die zweite Bühne (Blue Stage) aus dem Eichenring ausgelagert.

Folgende Künstler traten auf:

Aereogramme, Arcade Fire, Beastie Boys, Bloc Party, The Blood Brothers, The Bravery, Bright Eyes, Cold War Kids, Deichkind, Do You Mind, Dropkick Murphys, Editors, Five O’Clock Heroes, Frank Black, Dendemann, Die Fantastischen Vier, The Films, Fotos, The Good, The Bad & The Queen, The Hold Steady, Howling Bells, Incubus, Interpol, Isis, Itchy Poopzkid, Jet, Johnossi, Juliette and the Licks, Karpatenhund, Kings of Leon, La Vela Puerca, Less Than Jake, Manic Street Preachers, Marilyn Manson, Me First and the Gimme Gimmes, Mute Math, Modest Mouse, Mogwai, Ohrbooten, One Fine Day, Pearl Jam, Placebo, Porcupine Tree, Queens of the Stone Age, Satellite Party, Snow Patrol, Sonic Youth, The Sounds, State Radio, Sugarplum Fairy, Super700, Tokyo Police Club, Virginia Jetzt!

2008[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2008 fand vom 20. bis 22. Juni 2008 statt. Das Festival war pünktlich zu Festivalbeginn mit 70.000 Besuchern ausverkauft. Die Preise variierten je nach Datum des Kaufs zwischen 94 Euro (zzgl. Müllpfand) und 130 Euro. Headliner der Green Stage waren Radiohead, die Foo Fighters und die Beatsteaks. Auf der Blue Stage spielten The Chemical Brothers, Maximo Park und The Kooks als Headliner.

Apoptygma Berzerk, Bat For Lashes, Beatsteaks, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Blackmail, British Sea Power, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Digitalism, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foo Fighters, Jaguar Love, Jan Delay & Disko No 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maxïmo Park, Millencolin, Monster Magnet, Nada Surf, NoFX, Oceansize, Operator Please, Panic at the Disco, Panteón Rococó, Patrice, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sigur Rós, Slut, Tegan and Sara, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The (International) Noise Conspiracy, The Kooks, The Pigeon Detectives, The Notwist, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat und Xavier Rudd

2009[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2009 fand vom 19. bis 21. Juni 2009 statt und war mit 60.000 Besuchern erstmals seit längerer Zeit nicht ausverkauft. Headliner der 13. Auflage waren Kings of Leon, Faith No More und Die Ärzte auf der Green Stage, sowie Kraftwerk, Nick Cave and The Bad Seeds und Nine Inch Nails auf der Blue Stage. Für einen der wenigen Auftritte von Faith No More in Europa reisten einige Fans aus Griechenland, Großbritannien und Australien an.

Anti-Flag, Auletta, Ben Harper and Relentless7, Blood Red Shoes, Bosse, Brand New, Clueso, Culcha Candela, Datarock, Dendemann, Die Ärzte, Die Fischer, Disturbed, Duffy, Eagles Of Death Metal, Editors, Eskimo Joe, Everlaunch, Faith No More, Fettes Brot, Fleet Foxes, Frank Turner, Franz Ferdinand, Friendly Fires, Get Well Soon, Glasvegas, Gogol Bordello, Johnossi, Joshua Radin, Just Jack, Karamelo Santo, Katy Perry, Keane, Kings of Leon, Kraftwerk, Ladyhawke, Less Than Jake, Lily Allen, Lovedrug, Lykke Li, Moby, Nick Cave and The Bad Seeds, Nine Inch Nails, Nneka, No Use For A Name, Paolo Nutini, Pixies, Portugal. The Man, Silversun Pickups, Ska-P, Social Distortion, The Alexandria Quartet, The Asteroids Galaxy Tour, The Dø, The Gaslight Anthem, The Horrors, The Living End, The Mars Volta, The Rakes, The Sounds, The Ting Tings, The Whip, The Wombats sowie Tomte.

2010[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2010 fand vom 18. bis 20. Juni 2010 statt. Auf den Bühnen spielten: Alberta Cross, Archive, Ash, Band Of Skulls, Beatsteaks, Biffy Clyro, Bigelf, Billy Talent, Bonaparte , Boys Noize1, Bratze, Charlie Winston, Coheed & Cambria, Cosmo Jarvis, Cymbals Eat Guitars, Danko Jones, Deftones, Deichkind, Dendemann, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Dropkick Murphys, Element of Crime, Enter Shikari, Erol Alkan1, Faithless, Florence and the Machine, FM Belfast, Frank Turner, Frittenbude1, Good Shoes, Horse the Band, Hot Water Music, Ignite, Jack Johnson, Jennifer Rostock, K's Choice, Kap Bambino, Kashmir, Katzenjammer, La Roux, LaBrassBanda, LCD Soundsystem, Local Natives, Madsen, Mando Diao, Marina and the Diamonds, Massive Attack, Moneybrother, Mr. Oizo, Paramore, Phoenix, Porcupine Tree, Revolverheld, Shout Out Louds, Skindred, Skunk Anansie, Stone Temple Pilots, Tegan & Sara, The Blackout, The Bloody Beetroots Deathcrew 77, The Gaslight Anthem, The Get Up Kids, The Hold Steady, The Prodigy, The Specials, The Strokes, The Temper Trap, The XX, Timid Tiger, Turbostaat, Two Door Cinema Club, Vampire Weekend, We Are Scientists, White Lies und Zebrahead.[4]

1 Der Auftritt wurde wegen Überfüllung abgebrochen.[5]

Erstmals wurde eine vierte Bühne, die White Stage, erbaut, auf der ausschließlich Acts aus dem elektronischen Bereich auftraten.

2011[Bearbeiten]

Das Hurricane-Festival 2011 fand vom 17. bis 19. Juni 2011 statt. Es spielten: Foo Fighters, Incubus, Arcade Fire, The Chemical Brothers, Portishead, Arctic Monkeys, Kaiser Chiefs, My Chemical Romance, Clueso, The Hives, Suede, Kasabian, The Subways, Gogol Bordello, Flogging Molly, Elbow, The Wombats, Jimmy Eat World, Sublime With Rome, Two Door Cinema Club, Boysetsfire, Monster Magnet, The Kills, Lykke Li, Selig, Kashmir, Glasvegas, Band Of Horses, The Sounds, Bright Eyes, Sum 41, All Time Low, Klaxons, Eels, Kaizers Orchestra, Sick of it All, Parkway Drive, William Fitzsimmons, Blood Red Shoes, Jupiter Jones, I Blame Coco, Irie Révoltés, Young Rebel Set, I Am Kloot, Friendly Fires, Darwin Deez, Comeback Kid, Converge, The Asteroids Galaxy Tour, Portugal. The Man, Warpaint, The Vaccines1, An Horse, British Sea Power, Sick Puppies, Pulled Apart By Horses, Kvelertak, You Me At Six, Brother, Tame Impala, Cloud Control, Miles Kane, Yoav, Everything Everything, Letlive, Tusq, Twin Atlantic, Pete & the Pirates, Wakey!Wakey!, Evaline, Artig, Digitalism, Crookers, Trentemøller, A-Trak, Hercules and Love Affair, Frittenbude, Chase & Status, Crystal Fighters und Egotronic.

1 Der Auftritt fand nicht statt, weil die Band ihr Flugzeug verpasste.

2012[Bearbeiten]

Das Festival fand vom 22. bis 24. Juni statt. Es spielten: Die Ärzte, The Cure, Blink-182, Justice, Rise Against, The Stone Roses, Mumford & Sons, Sportfreunde Stiller, The Kooks, The XX, New Order, Noel Gallagher's High Flying Birds, Wolfmother, LaBrassBanda, Casper, Katzenjammer, Kettcar, The Mars Volta, The Shins, Broilers, Florence and the Machine, Madsen, Garbage, Thees Uhlmann & Band, Eagles Of Death Metal, Beirut, Bosse, The Temper Trap, Bonaparte, Boy, Kraftklub, Ed Sheeran, K.I.Z., City and Colour1, Bat For Lashes, Jennifer Rostock, Frank Turner & The Sleeping Souls, Royal Republic, Pennywise, Lagwagon, M83, Hot Water Music, Mad Caddies, La Vela Puerca, Kakkmaddafakka, Less Than Jake, Zebrahead, All Shall Perish, My Morning Jacket, The Dø, Adept, Selah Sue, The Bronx, La Dispute, Little Dragon, Disco Ensemble, Band Of Skulls, GusGus, Nneka, Bombay Bicycle Club, M. Ward, Die Antwoord, Spector, The Black Box Revelation, Young Guns, Other Lives, Twin Shadow, The Computers, Switchfoot, Eastern Conference Champions, Kurt Vile & The Violators, All The Young, Hoffmaestro, Golden Kanine, Turbowolf, We Are Augustines, Willy Moon, Alt-J, The Floor Is Made Of Lava, All Mankind, The Inspector Cluzo1, Mutter, Everlaunch, Electric Guest, Hawk Eyes, We Invented Paris, In Golden Tears, Casting Louis.

White Stage: Fritz Kalkbrenner, Steve Aoki, SebastiAn, Beardyman, Busy P, Bassnectar, Azari & III, Supershirt, Bratze, Dumme Jungs.

1 Der Auftritt fand aufgrund von Krankheit nicht statt.

Die wenige Jahre zuvor eingeführte Red Stage war ab diesem Jahr nicht mehr ein Zelt, sondern eine dritte Open-Air-Bühne.

Das Festival war seit Anfang Mai ausverkauft.

2013[Bearbeiten]

Das Festival fand vom 21. bis 23. Juni statt. Es spielten folgende Bands: Rammstein, Queens Of The Stone Age, Arctic Monkeys, Deichkind, Billy Talent, Paul Kalkbrenner, Sigur Rós, Portishead, The Smashing Pumpkins, Ska-P, The Gaslight Anthem, The National, Editors, Two Door Cinema Club, The Hives, Of Monsters and Men, Bloc Party, NOFX, Kasabian, Gogol Bordello, Ben Howard, Jimmy Eat World, Marteria, Parkway Drive, Frittenbude, Alt-J, Max Herre, Left Boy, City and Colour, Macklemore & Ryan Lewis, Shout Out Louds, Johnny Borrell & Zazou, Frank Turner & The Sleeping Souls, Tegan and Sara, Tyler, the Creator, Darwin Deez, Tame Impala1, Johnossi, Prinz Pi, Boysetsfire, Danko Jones, Triggerfinger, Archive, Get Well Soon, The Vaccines, The Maccabees, Callejon, Irie Révoltés, Friska Viljor, I Am Kloot, Kashmir, Converge, Steven Wilson, Karnivool, Every Time I Die, The Devil Wears Prada, Kvelertak, Passenger, Turbostaat, Frightened Rabbit, Ron Pope, Miles Kane, SDP, The Bouncing Souls, Masters of Reality, The Kyteman Orchestra, British Sea Power, The Virginmarys, Kodaline, Hudson Taylor, Fidlar, Arkells, Peace, Mikhael Paskalev, The Stanfields, Torpus & the Art Directors, ME, Swim Deep, Skaters, Deap Vally, Herrenmagazin, Heisskalt, OK Kid, No, The Family Rain, Malleus, Goldmouth, Who Killed Frank?.

White Stage: Modeselektor, The Parov Stelar Band, Chase & Status, Netsky, C2C, Gesaffelstein, Breakbot, FM Belfast, Haezer.

1 Der Auftritt fand nicht statt, weil das Equipment der Band nicht rechtzeitig ankam.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hurricane Festival – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Admin-Aussage im Forum
  2. Zeitungsbericht: Chaos im Eichenring-Stadion: 20.000 Besucher fühlten sich betrogen.
  3. Esther Mai: Das Geheimnis Deines Erfolges – Folkert Koopmans von FKP Scorpio träumt von Rage Against The Machine. Wecab, abgerufen am 14. März 2014 (deutsch).
  4. Vgl. Hurricane 2010 auf festivalguide.de. Abgerufen am 2. März 2013
  5. Hurricane: Rockspektakel der ruhigen Art NWZ Online

53.1594444444449.5225Koordinaten: 53° 9′ 34″ N, 9° 31′ 21″ O