Yalova

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Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Yalova; für die gleichnamige türkische Provinz siehe Yalova (Provinz).

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Yalova
Wappen fehlt
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Yalova (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Yalova
Koordinaten: 40° 39′ N, 29° 17′ O40.65555555555629.275Koordinaten: 40° 39′ 20″ N, 29° 16′ 30″ O
Einwohner: 102.874[1] (2012)
Telefonvorwahl: (+90) 226
Postleitzahl: 77 000
Kfz-Kennzeichen: 77
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Bürgermeister: Yakup Koçal (DP)
Webpräsenz:
Landkreis Yalova
Einwohner: 121.479[1] (2012)
Fläche: 167 km²
Bevölkerungsdichte: 727 Einwohner je km²

Yalova (in der Antike Pylai) ist die Hauptstadt der türkischen Provinz Yalova. Sie liegt am südöstlichen Teil des Marmarameeres, nur 24 Seemeilen von Istanbul entfernt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Yalova ist ein beliebter Ferienort mit hohem Lokaltourismus. Viele der Touristen kommen aus Istanbul und Umgebung und besitzen dort ein Feriendomizil. An der Hauptstraße, die Verbindungsstraße zwischen Izmit und Bursa, befinden sich viele Gemüse- und andere Gärten. Auch Touristen aus arabischen Ländern kommen nach Yalova, um dort ihren Urlaub zu verbringen, größtenteils aus Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Saudi-Arabien.

Im Zentrum der Stadt ist ein Kreisverkehr mit einer Statue von Mustafa Kemal Atatürk in der Mitte. Nach dem Erdbeben 1999 entstanden viele Neubauten in der Stadt. Die Strandpromenade, Sahil, wurde ausgebaut und verschönert. Etwas westlich der Promenade wurden neue Parks auf dem Schutt der zerstörten Häuser errichtet. Entlang der Promenade gibt es einen langen Sandstrand mit vielen Parks, Kinderspielplätzen, Teegärten, Eisdielen, Restaurants und Cafés. Östlich des Hafens befindet sich eine große Parkanlage mit einem Amphitheater. Dort finden im Sommer viele Veranstaltungen statt.

Etwa 12 km südwestlich in den Bergen oberhalb Yalovas befinden sich Thermalquellen. Die Thermalbäder, im Altertum Pythia Therma genannt, sind wohl schon seit hellenistischer Zeit benutzt worden und erfreuten sich auch in byzantinischer und osmanischer Zeit großer Beliebtheit. Wegen der Heilwirkung wurden sie auch von Persönlichkeiten wie Konstantin dem Großen, Kaiser Justin I. oder Kemal Atatürk aufgesucht. Letzterer ließ die Bäder renovieren. Daher wurde sein Ansitz in Florya als Atatürk-Haus in ein Museum umgewandelt.

Einer der früheren Namen Yalovas lautete Yalakabad. Yalova ist seit 1969 Partnerstadt von Bonn, so gibt es z.B. einen Park mit dem Namen „Bad Godesberg Parkı“. Von Yalova gibt es Schnellboot-Verbindungen nach Istanbul.

Yalova wurde vom großen Marmara-Erdbeben am 17. August 1999 stark betroffen. Das Erdbeben kostete über 16.000 Menschen das Leben, forderte 25.000 Verletzte und eine große unbekannte Anzahl an Vermissten. Die Magnitude des Erdbebens betrug 7,8 und es dauerte 45 Sekunden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Yalova unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften[2]:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Yalova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 4. März 2013
  2. http://www.yalova.bel.tr/default.asp?Yalova=English&shf=Mem