Ádám Szalai

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Ádám Szalai
Adam Szalai 2013-06-29.jpg
Aufnahme aus dem Jahr 2013
Personalia
Name Ádám Csaba Szalai
Geburtstag 9. Dezember 1987
Geburtsort BudapestUngarn
Größe 193 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1994–2000 Honvéd Budapest
2000–2004 Újpest Budapest
2004–2006 VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 VfB Stuttgart II 33 0(5)
2007–2010 Real Madrid Castilla 79 (23)
2010–2013 1. FSV Mainz 05 79 (21)
2013–2014 FC Schalke 04 28 0(7)
2014–2019 TSG 1899 Hoffenheim 100 (23)
2016 → Hannover 96 (Leihe) 12 0(0)
2019– 1. FSV Mainz 05 7 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007 Ungarn U20 11 0(6)
2007–2008 Ungarn U21 6 0(5)
2009– Ungarn 59 (20)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 27. Oktober 2019

2 Stand: 13. Oktober 2019

Ádám Csaba Szalai [ˈaːdaːm ˈsɒlɒi] (* 9. Dezember 1987 in Budapest) ist ein ungarischer Fußballspieler. Der Stürmer steht beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag und spielt für die ungarische Nationalmannschaft.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ádám Szalai bei der TSG Hoffenheim 2019

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szalai begann mit dem Fußballspielen 1994 bei Honvéd Budapest und wechselte 2000 zu Újpest Budapest.[1] 2004 wechselte er im Alter von 16 Jahren in die Jugendabteilung des VfB Stuttgart. Mit dem VfB wurde er in der Spielzeit 2004/05 deutscher Junioren-Meister und erzielte dabei auch den Siegtreffer zum 1:0 im Finale gegen den VfL Bochum. Die Saison 2006/07 bestritt er in der zweiten Mannschaft des VfB und wurde mit ihr in der Regionalliga Süd Tabellendritter.

Im August 2007 wechselte Szalai in die zweite Mannschaft des spanischen Rekordmeisters Real Madrid. Nachdem er sich in seiner ersten Saison gegen seinen Klubkollegen José Callejón nicht hatte durchsetzen können und nur selten zum Einsatz gekommen war, wurde er 2008/09 an der Seite von Alberto Bueno zum Stammspieler. Seine Leistungen führten dazu, dass Real Madrid ihn im Januar in den Spielerkader für die Champions League aufnahm, um den dort nicht spielberechtigten Klaas-Jan Huntelaar zu ersetzen.[2]

Am 9. Januar 2010 wurde Szalai bis zum Saisonende 2009/10 an den 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen.[3] Am 10. April 2010 erzielte der Angreifer in der Partie gegen Borussia Dortmund sein erstes Bundesliga-Tor, als er in der 30. Minute zum 1:0-Endstand traf.[4] Im Juli 2010 wurde er fest verpflichtet.[5] Am 29. Januar 2011 verletzte er sich schwer (Außenbandriss und Kreuzbandriss) und fiel damit den Rest der Saison aus.[6] Sein Comeback in der Bundesliga gab er nach fast einem Jahr am 22. Januar 2012 bei der Mainzer 2:3-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen. Er erzielte am 30. März 2013 im Spiel gegen Werder Bremen nach zwölf Sekunden das bis dahin schnellste Tor in der Bundesliga für eine Mannschaft, die nicht den Anstoß ausgeführt hatte.[7] Sein Vertrag lief bis 30. Juni 2015.[8]

Szalai wechselte zur Saison 2013/14 zum FC Schalke 04, bei dem er einen Vierjahresvertrag unterschrieb.[9] Er wurde als Alternative im Sturm für Klaas-Jan Huntelaar verpflichtet. Huntelaar verletzte sich am zweiten Spieltag, sodass er für den Rest der Hinrunde ausfiel. Da mit Szalai und Chinedu Obasi nur noch zwei weitere Stürmer im Kader standen, war Szalai im Schalker Sturm gesetzt. Nach vier Toren in den ersten acht Bundesligaspielen und zwei Treffern beim 3:2-Sieg in der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki blieb er in 14 aufeinander folgenden Spielen ohne Tor und verlor nach Huntelaars Genesung seinen Stammplatz.

Zur Saison 2014/15 wechselte Szalai zur TSG 1899 Hoffenheim.[10] In der Winterpause 2015/16 wurde er bis Saisonende zum Ligakonkurrenten Hannover 96 ausgeliehen. Die Niedersachsen besaßen eine anschließende Kaufoption.[11] Nach dem Abstieg mit Hannover 96 kehrte Szalai zur Saison 2016/17 zur TSG 1899 Hoffenheim zurück. Für die Kraichgauer absolvierte der Ungar 100 Ligaspiele und wurde mit der Mannschaft in der Saison 2017/18 am Ende Dritter.

Nach dem 2. Spieltag der Saison 2019/20 kehrte Szalai zu Mainz 05 zurück und erhielt einen bis 2021 laufenden Vertrag.[12]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szalai spielte für die U-20- und die U-21-Nationalmannschaft des ungarischen Verbandes.

Für ein Länderspiel gegen Nordirland am 19. November 2008 wurde Szalai erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, kam jedoch nicht zum Einsatz. Sein Debüt im Nationaltrikot gab er am 11. Februar 2009 in Tel Aviv bei der 0:1-Niederlage in einem Testländerspiel gegen die Auswahl Israels.

Nationaltrainer Bernd Storck berief ihn in das ungarische Aufgebot zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Im Eröffnungsspiel gegen Österreich leitete er den ungarischen 2:0-Sieg mit dem ersten Tor ein. Trotzdem stand er danach gegen Island nicht in der ersten Elf und kam erst in der Schlussphase ins Spiel. Die letzten beiden Partien inklusive des verlorenen Achtelfinales bestritt er wieder von der Startaufstellung aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ádám Szalai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gólokat lö,„gitározik“- de ki is az a Szalai Ádám? nemzetisport.hu vom 13. Oktober 2010.
  2. Auf den Spuren von van Nistelrooy vom 2. Februar 2009 auf stuttgarter-nachrichten.de.
  3. Szalai verliehen (Memento vom 13. Januar 2010 im Internet Archive) vom 9. Januar 2010 auf realmadrid.com.
  4. Spielstatistik 1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund 1:0 (1:0).
  5. Adam Szalai unterschreibt Vertrag bis 2013 mainz05.de, abgerufen am 1. August 2012.
  6. Kreuzbandriss! Saison für Szalai beendet kicker.de, abgerufen am 1. August 2012.
  7. Mainz-Stürmer in Geschichtsbüchern. In: Westfälischer Anzeiger. 31. März 2013, abgerufen am 31. März 2013.
  8. Adam Szalai verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis 2015 mainz05.de, abgerufen am 1. August 2012.
  9. Adam Szalai stürmt für den FC Schalke 04 schalke04.de, abgerufen am 27. Juni 2013.
  10. Adam Szalai wechselt zu 1899 Hoffenheim schalke04.de, abgerufen am 4. Juli 2014.
  11. Adam Szalai erhält Leihvertrag, Internetpräsenz von Hannover 96, abgerufen am 4. Januar 2016.
  12. Rückkehr der Nummer 28 – Szalai wieder 05er. In: 1. FSV Mainz 05. 1. FSV Mainz 05 e.V., 27. August 2019, abgerufen am 27. August 2019.