Österreichische Eishockey-Liga 2004/05

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Meister: EV Vienna Capitals
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Die Österreichische Eishockeyliga 2004/2005 wurde zwischen sieben Vereinen ausgetragen. Der EC Red Bulls Salzburg spielte in dieser Saison zum ersten Mal in der höchsten Liga. Meister wurden nach der Finalserie zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Vienna Capitals, die sich im siebenten Spiel gegen den EC KAC durchsetzten.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte aller Vereins-Standorte der Saison 2004/05

Insgesamt nahmen sieben Mannschaften an der Meisterschaft teil. Nicht mehr dabei war die nach der letzten Saison ausgestiegene EHC Supergau Feldkirch, dessen Platz der letztjährige Nationalliga-Meister und Aufsteiger EC Red Bull Salzburg übernommen hatte.

Team Vorsaison Trainer
EC KAC Meister SchwedenSchweden Mats Waltin
EC VSV Vizemeister KanadaKanada Blair MacDonald
OsterreichÖsterreich Greg Holst (ab 11. Januar 2005)[1]
EHC Black Wings Linz Halbfinal-Out TschechienTschechien Stanislav Barda
OsterreichÖsterreich Kurt Harand (ab 22. Dezember 2004)[2]
EC Graz 99ers Halbfinal-Out KanadaKanada Mike Zettel
Vienna Capitals Rang 5 ItalienItalien Jim Boni
HC TWK Innsbruck Rang 6 SchwedenSchweden Per Samuelsson
EC Red Bull Salzburg neu in der Liga FinnlandFinnland Jorma Siitarinen (bis 22. Dezember 2004, Rücktritt)[3]
SchwedenSchweden Kjell Lindqvist

Austragungsmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2004/05 begann am 21. September 2004, der 48 Spiele pro Mannschaft umfassende Grunddurchgang endete am 15. März 2005. Der Sieger einer Begegnung erhielt 2 Punkte, bei einem Unentschieden erhielten beide Mannschaften einen Punkt. Zusätzlich wurde eine 5-minütige "Sudden Victory Overtime" gespielt, bei der beide Mannschaften nur 4 Spieler einsetzen durften. Fiel auch hier kein Tor, so wurde ein Penaltyschießen ausgetragen. Der endgültige Sieger erhielt einen weiteren Punkt. Nach dem 24. Spiel fand eine Halbierung der bis dahin erzielten Punkte (Punkteteilung) statt.

Die vier bestplatzierten Mannschaften qualifizierten sich für die Playoffs. Im Halbfinale, welches im Modus Best-of-Five ausgetragen wurde, trafen der 1. und 4. bzw. 2. und 3. des Grunddurchganges aufeinander. Die beiden Gewinner bestritten eine Best-of-seven-Finalserie, in der der Österreichische Meister ermittelt wurde.

Transfers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedingt durch das Lockout in der National Hockey League verstärkten sich auch einige der österreichischen Mannschaften nachträglich mit Spielern aus der weltbesten Liga. Die einzelnen Transfers lauteten wie folgt:

Mannschaft Spieler
EC KAC Dan Cloutier (Torhüter, Vancouver Canucks), Mike Siklenka (Verteidiger, Dallas Stars)
EC VSV Reinhard Divis (Torhüter, St. Louis Blues), Eric Weinrich (Verteidiger, St. Louis Blues), Jason Krog (Stürmer, Mighty Ducks of Anaheim), Ethan Moreau (Stürmer, Edmonton Oilers)
HC Innsbruck Brad Isbister (Stürmer, Edmonton Oilers)
EC Red Bull Salzburg Jay Pandolfo (Stürmer, New Jersey Devils), Marty Reasoner (Stürmer, Edmonton Oilers), Rob Tallas (Torhüter, Boston Bruins)

Grunddurchgang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Meisterschaftsbeginn am 21. September setzte sich zunächst der HC Innsbruck dank einiger Auftaktsiege an die Tabellenspitze. Das Mittelfeld blieb in der Folge eng zusammen, lediglich der Liganeuling aus Salzburg fand nicht zur Form und konnte erst im achten Spiel den ersten Sieg erzielen. In derselben Runde übernahm auch der EC KAC die Tabellenführung und konnte zwischenzeitlich einen großen Vorsprung auf die Gegner erspielen. Nach etwa einem Viertel des Grunddurchgangs fiel der EC VSV aus dem Mittelfeld zurück. Mit mehreren hohen Niederlagen zeigte sich nach und nach, dass Trainer Blair MacDonald die Mannschaft nicht zu führen vermochte. Das Schlüsselspiel fand am 24. Oktober 2004 in Villach statt, wo die Villacher nach insgesamt neunzehn erzielten Toren mit 8:11 gegen den abgeschlagenen Letzten Salzburg verloren. Der Verein reagierte und holte den damaligen Nationalteam-Torhüter Reinhard Divis an die Drau.[4] Weitere Legionäre folgten, und unter der Führung des wenig später verpflichteten neuen Trainers Greg Holst konnte die Mannschaft allmählich zu ihrem Spiel finden.

Zur selben Zeit verletzte sich beim EC KAC Stammtorhüter Andrew Verner und musste mit einer Adduktorenverletzung lange Zeit pausieren. Im Tor übernahm der junge Hannes Enzenhofer, der sich jedoch dem Druck nicht gewachsen zeigte. Auch bedingt durch aufkommende Probleme in der Verteidigung gingen viele Spiele verloren, und Enzenhofer wurde durch die vielen Niederlagen unsicherer. Den Tiefpunkt erreichte das Team bei einem legendär gewordenen Spiel in Wien, das mit 1:6 verlorenging, unter anderem, nachdem Enzenhofer den Puck nach einem Befreiungsschlag der Wiener, die in Unterzahl agierten, seitlich vom Tor stehend und von der Schaufel seines Schlägers abprallend, ins Tor rutschen ließ. Auch hier wurde reagiert und mit Dan Cloutier ein NHL-erfahrener Torhüter geholt.[5] Dieser saß zunächst noch auf der Bank, als sich Verner für vier Spiele wieder fit meldete, aber die Verletzung wurde wieder akut, und Cloutier agierte bis zum Ende der Saison als Stammtorwart.

Die Capitals, die zunächst noch in der hinteren Tabellenhälfte lagen, arbeiteten sich in der Folge Rang um Rang nach vorne. Wie sehr die Capitals die zweite Hälfte des Grunddurchgangs dominierten, zeigte sich in der Statistik: zwischen dem 7. November und dem 18. Februar ging nur ein Spiel (in der Overtime) verloren. 24 von 25 Partien konnten gewonnen werden. Erst gegen Ende des Grunddurchgangs folgte eine kurze Schwächephase, aber der Vorsprung war inzwischen so groß geworden, dass der Zweitplatzierte, der EC KAC, am Ende trotz Punkteteilung acht Punkte Rückstand auf die Wiener hatte.

Während auch der EHC Linz nach und nach zurückfiel und schließlich wie Salzburg nicht mehr in den Kampf um die Playoff-Plätze eingreifen konnte, lagen am Ende Innsbruck, Villach und die Graz 99ers nur zwei Punkte auseinander. Letzten Endes verpassten die Grazer, obwohl punktegleich mit dem VSV, den Einzug in die Playoffs, da sie ihr letztes Saisonspiel auf eigenem Eis mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen den EC KAC verloren hatten.

Tabelle nach dem Grunddurchgang (48 Runden)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team SP S N SNV NNV T GT TVH PKT
1 Vienna Capitals 48 26 9 8 5 199 142 +57 57
2 EC KAC 48 24 14 6 4 151 125 +26 49
3 HC Innsbruck 48 18 16 6 8 151 135 +16 42
4 EC VSV 48 19 21 5 3 136 143 −7 40
5 EC Graz 99ers 48 22 18 2 6 152 147 +5 40
6 EHC Black Wings Linz 48 12 23 8 5 119 157 −38 32
7 EC Red Bulls Salzburg 48 11 31 1 5 131 190 −59 21

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscorer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rk Spieler Team GP G A PTS PIM +/- PPG PPA SHG SHA GWG
1 KanadaKanada Mike Craig Capitals 41 32 39 71 84 +25 8 12 2 1 4
2 KanadaKanada Warren Norris Graz 44 40 26 66 60 +16 7 8 0 2 6
3 KanadaKanada Bob Wren Capitals 42 14 51 65 40 +20 3 17 1 0 3
4 KanadaKanada Dave Chyzowski Capitals 43 31 29 60 168 +27 5 11 3 0 8
5 KanadaKanada Jason Krog VSV 48 27 33 60 38 +8 7 10 2 1 6
6 KanadaKanada Sean Selmser Graz 48 26 31 57 103 +8 12 12 1 0 3
7 OsterreichÖsterreich Dieter Kalt Capitals 48 24 30 54 40 +24 7 7 1 2 4
8 KanadaKanada Anthony Iob KAC 45 28 23 51 88 +17 9 6 2 1 5
9 KanadaKanada Darcy Werenka Capitals 48 23 27 50 42 +30 10 7 1 4 2
10 OsterreichÖsterreich Andreas Pušnik Innsbruck 45 15 35 50 46 +12 5 8 0 0 2
11 KanadaKanada Lee Jinman Salzburg 48 14 36 50 38 −23 3 11 0 1 2
12 SchwedenSchweden Conny Strömberg Graz 36 16 33 49 22 +8 4 11 2 0 2
13 OsterreichÖsterreich Markus Peintner Capitals 48 17 31 48 60 +34 5 7 1 1 4
14 KanadaKanada Kent Salfi Linz 45 16 30 46 34 −10 5 14 1 0 2
15 OsterreichÖsterreich Gerhard Unterluggauer Innsbruck 47 14 31 45 56 +10 4 11 0 1 5

Legende:
GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, PTS = Scorerpunkte, +/- = Plusminuswert, PIM = Strafminuten, PPG = Powerplaytore, PPA = Powerplayassists, SHG = Unterzahltore, SHA = Unterzahlassists, GWG = Siegestore

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rk Spieler Team GP GPI MIP SOG SVS GA SVS% GAA SO W L OTL
1 KanadaKanada Andrew Verner KAC 18 17 1001:42 501 469 32 93.61 1.92 2 13 1 2
2 KanadaKanada Dan Cloutier KAC 13 13 772:20 382 357 25 93.46 1.94 1 10 2 1
3 OsterreichÖsterreich Reinhard Divis VSV 28 26 1483:58 807 746 61 92.44 2.47 2 13 11 1
4 KanadaKanada Frédéric Chabot Capitals 47 43 2566:15 1356 1238 118 91.30 2.76 2 33 8 2
5 TschechienTschechien Pavel Nešťák Linz 38 38 2299:28 1230 1117 113 90.81 2.95 3 16 17 4
6 OsterreichÖsterreich Patrick Machreich Graz 48 41 2316:50 1191 1080 111 90.68 2.87 2 21 13 6
7 OsterreichÖsterreich Gert Prohaska VSV 37 20 1107:41 567 512 55 90.30 2.98 0 10 8 1
8 OsterreichÖsterreich Claus Dalpiaz Innsbruck 45 44 2642:13 1209 1091 118 90.24 2.68 3 23 13 7
9 OsterreichÖsterreich Walter Bartholomäus Graz 39 11 583:29 344 310 34 90.12 3.50 0 3 6 0
10 OsterreichÖsterreich Jürgen Penker Salzburg 47 35 1926:40 1112 1002 110 90.11 3.43 0 9 20 3
11 OsterreichÖsterreich Hannes Enzenhofer KAC 47 20 1140:40 556 489 67 87.95 3.52 0 7 11 1
12 OsterreichÖsterreich Michael Mayer Linz 48 11 628:25 318 277 41 87.11 3.91 0 2 6 2
13 KanadaKanada Rob Tallas Salzburg 15 12 641:55 341 294 47 86.22 4.39 0 2 8 1

Legende:
GP = Spiele, GPI = tatsächliche Einsätze, MIP = Spielminuten, GA = Gegentore, GAA = Gegentorschnitt je 60 Minuten, SOG = Torschüsse, SVS = gehaltene Schüsse, SVS% = Fangquote, SO = Shutouts, W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen

Playoffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Playoff-Baum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Halbfinale Finale
                 
1 Vienna Capitals 3    
4 EC VSV 0  
1 Vienna Capitals 4
  2 EC KAC 3
2 EC KAC 3
3 HC Innsbruck 2  

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vienna Capitals – EC VSV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halbfinalserie zwischen den Vienna Capitals und dem EC VSV war nach nur drei Spielen entschieden. Die Villacher hatten sich zwar gegen Ende des Grunddurchgangs gesteigert, aber nie zu ihrer Form gefunden. Es zeigte sich ein deutlicher Klassenunterschied in den drei Spielen. Zwar lag der EC VSV in der ersten Begegnung zwei Mal mit 1:0 und 2:1 in Führung, Bob Wren sicherte seiner Mannschaft mit einem Hattrick jedoch den Sieg. Mitverantwortlich waren auch viele Strafen, die von den Villachern im zweiten Abschnitt genommen wurden, und die den Wienern drei Treffer in numerischer Überlegenheit ermöglichten.

Auch im zweiten Spiel blieb Bob Wren der Schlüssel zum Erfolg der Wiener, als er wiederum zwei Tore zum Sieg beisteuerte. Die Capitals konnten bis zur 28. Minute auf 3:0 davonziehen, während Villach nur im Powerplay gefährlich war. Erst in den letzten zehn Minuten gelangen den Hausherren zwei Treffer, der Ausgleich blieb ihnen jedoch verwehrt. Ein unsportlicher Nebenaspekt fand ebenfalls den Weg in die Medien, da der Villacher Ordnerdienst seiner Aufgabe nicht gewachsen war und sich zwischenzeitlich bis zu 150 Fans der Capitals unter die Villacher gemischt hatten. Das Spiel war außerdem um eine halbe Stunde verschoben worden.[6]

Auch das letzte Spiel stand im Zeichen der Capitals: diese hatten sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von 3:0 herausspielen können. Für zehn Minuten kippte anschließend das Spiel, und es gelang den Villachern zu Beginn des Schlussdrittels sogar, den Ausgleich erzielen. Als Mike Craig aber nur eine Minute später das 4:3 für die Capitals erzielte, konnte der VSV nicht mehr zusetzen. Gregor Baumgartner besiegelte mit dem 5:3 das Aus für die Kärntner.

Halbfinale: Vienna Capitals (1) – EC VSV (4)
17. März 2005
Albert-Schultz-Halle
4.000 Zuschauer
Vienna Capitals
B. Wren (14:45, Powerplay, D. Werenka, R. Lukas), 1:1
R. Lukas (21:28, Powerplay, D. Chyzowski, D. Werenka), 2:2
D. Kalt (30:27, Powerplay, D. Chyzowski, D. Werenka), 3:2
B. Wren (37:51, M. Craig, D. Chyzowski), 4:2
B. Wren (48:20, J. Suorsa, G. Baumgartner), 5:2
5:2 (1:2, 3:0, 1:0)
Strafminuten: 16:28
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 30 Schüsse, 2 Tore)
R. Divis (VSV, 60 Min., 32 Schüsse, 5 Tore)
EC VSV
0:1, E. Moreau (10:41, Powerplay)
1:2, E. Moreau (15:23, H. Hohenberger, R. Doyle)
20. März 2004
Villacher Stadthalle
4.500 Zuschauer
EC VSV
E. Moreau (51:09, R. Doyle, D. Gauthier), 1:3
E. Moreau (57:03, E. Weinrich, R. Doyle), 2:3
2:3 (0:2, 0:1, 2:0)
Strafminuten: 6:12
Torhüter:
R. Divis (VSV, 59 Min., 38 Schüsse, 3 Tore)
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 31 Schüsse, 2 Tore)
Vienna Capitals
0:1, D. Chyzowski (3:34, D. Kalt, M. Latusa)
0:2, B. Wren (16:03, M. Craig)
0:3, B. Wren (27:40, P. Lakos, M. Craig)
22. März 2005
Albert-Schultz-Halle
4.500 Zuschauer
Vienna Capitals
D. Werenka (3:38, Powerplay, B. Wren, F. Chabot), 1:0
D. Kalt (17:28, Shorthanded, R. Lukas, D. Chyzowski), 2:0
M. Craig (29:10, Powerplay, D. Werenka, D. Chyzowski), 3:0
M. Craig, 44:53, Shorthanded, M. Peintner, P. Lakos, 4:3
G. Baumgartner (58:30, Powerplay, J. Suorsa, Y. Tsurenkov), 5:3
5:3 (2:0, 1:2, 2:1)
Strafminuten: 37:108
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 34 Schüsse, 3 Tore)
R. Divis (VSV, 50 Min., 31 Schüsse, 4 Tore)
G. Prohaska (VSV, 9 Min., 8 Schüsse, 1 Tor)
EC VSV
3:1, D. Gauthier (31:28)
3:2, G. Lanzinger (33:29, Powerplay, J. Krog)
3:3, R. Doyle (43:00, S. Herzog)
Die Vienna Capitals gewinnen mit 3:0 Siegen.

EC KAC – HC Innsbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spannender verlief die Serie zwischen dem EC KAC und dem HC Innsbruck, die erst im fünften Spiel entschieden werden konnte. Bereits das erste Spiel in Klagenfurt verlief sehr knapp, als es drei Minuten vor Schluss nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Innsbrucker noch 4:4 stand und erst Herbert Ratz und Mike Siklenka mit zwei Treffern in den letzten 77 Sekunden den Sieg des EC KAC sichern konnten. Dies setzte sich in der zweiten Begegnung mit wechselnden Torerfolgen fort. Entschieden wurde diese erst zu Beginn des Schlussdrittels, als zwei Tore der Innsbrucker und eines des EC KAC innerhalb von zwei Minuten fielen. Den knappen Rückstand konnte der EC KAC nicht mehr aufholen, und Innsbruck glich in der Serie aus.

Im dritten Spiel bewiesen die Innsbrucker Moral. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 4:0 für den EC KAC, und die Partie schien entschieden. Innsbruck agierte sehr diszipliniert und glich schließlich (nach drei Treffern in den letzten zehn Minuten) noch aus. Da in der Overtime kein Tor fiel, konnte der EC KAC erst im Penaltyschießen das Match für sich entscheiden.

Innsbruck blieb weiterhin souverän; Mit einem 5:3-Heimsieg, dem eine 4:0-Führung nach 40 Minuten vorangegangen war, glichen die Mannschaft auf 2:2 in der Serie aus. Der EC KAC hatte in der Partie nie gefährlich werden können und war erst durch die nachlassende Leistung der Gastgeber zu seinen Torerfolgen gekommen. Der Titelverteidiger konnte sich aber im letzten Spiel mit 5:2 ungefährdet gegen die Tiroler durchsetzen und sich damit für das Finale qualifizieren.

EC KAC (2) – HC Innsbruck (3)
17. März 2005
Stadthalle Klagenfurt
3.300 Zuschauer
EC KAC
C. Ban (8:53, A. Iob, S. Washburn), 1:1
M. Schaden (22:12, H. Ratz), 2:1
M. Schaden (22:31, C. Ban, M. Siklenka), 3:1
A. Iob (33:28, G. Hager, S. Washburn), 4:1
H. Ratz (58:32, Powerplay, H. Lindner, D. Welser), 5:4
M. Siklenka (59:26, empty net, M. Schaden, D. Cloutier), 6:4
6:4 (1:1, 3:2, 2:1)
Strafminuten: 32:71
Torhüter:
D. Cloutier (KAC, 60 Min., 28 Schüsse, 4 Tore)
C. Dalpiaz (Innsbruck, 59 Min., 42 Schüsse, 5 Tore)
HC Innsbruck
0:1, B. Isbister (6:45, Powerplay)
4:2, P. Zetterberg (34:53, T. Johansson)
4:3, A. Mellitzer (38:20, M. Sturm, P. Zetterberg)
4:4, P. Zetterberg (51:29, G. Unterluggauer)
20. März 2005
Olympia-Halle Innsbruck
5.500 Zuschauer
HC Innsbruck
B. Isbister (8:38, P. Zetterberg, R. Divis), 1:0
A. Pušnik (11:20, Powerplay, T. Johansson, G. Unterluggauer), 2:0
A. Pušnik (43:44, Powerplay, B. Isbister), 3:2
P. Mössmer (44:49, S. Klimbacher, R. Kaspitz), 4:2
4:3 (2:1, 0:0, 2:2)
Strafminuten: 16:24
Torhüter:
C. Dalpiaz (KAC, 60 Min., 27 Schüsse, 3 Tore)
D. Cloutier (KAC, 58 Min., 37 Schüsse, 4 Tore)
EC KAC
2:1, D. Schuller (18:26, H. Ratz)
2:2, M. Siklenka (41:59, K. Fearns)
4:3, A. Iob (45:38, S. Washburn, D. Welser)
22. März 2005
Stadthalle Klagenfurt
4.500 Zuschauer
EC KAC
G. Hager (7:27, Powerplay, P. Horsky), 1:0
H. Lindner (10:48), 2:0
H. Ratz (13:18, G. Ressmann, G. Hager), 3:0
J. Reichel (15:38, P. Horsky), 4:0
K. Fearns (65:00, entscheidender Penalty), 5:4
5:4 n. P. (4:0, 0:1, 0:3, 0:0, 1:0)
Strafminuten: 20:18
Torhüter:
D. Cloutier (KAC, 65 Min., 33 Schüsse, 4 Tore)
C. Dalpiaz (Innsbruck, 65 Min., 34 Schüsse, 5 Tore)
HC Innsbruck
4:1, P. Mössmer (34:24)
4:2, P. Zetterberg (49:04, F. Schwitzer, G. Unterluggauer)
4:3, P. Zetterberg (51:45, Powerplay, Z. Sedlak, S. Klimbacher)
4:4, T. Johansson (59:32, A. Pušnik)
24. März 2005
Olympia-Halle Innsbruck
7.000 Zuschauer
HC Innsbruck
F. Schwitzer (7:09, Powerplay, S. Klimbacher, M. Hohenberger), 1:0
M. Schönberger (7:58, M. Hohenberger, G. Unterluggauer), 2:0
B. Isbister (33:22, G. Unterluggauer), 3:0
P. Zetterberg (36:31, Powerplay, Z. Sedlak, S. Klimbacher), 4:0
A. Pušnik (45:53, Powerplay, G. Unterluggauer, R. Kaspitz), 5:2
5:3 (2:0, 2:0, 1:3)
Strafminuten: 26:65
Torhüter:
C. Dalpiaz (KAC, 60 Min., 26 Schüsse, 3 Tore)
D. Cloutier (KAC, 60 Min., 28 Schüsse, 5 Tore)
EC KAC
4:1, D. Welser (42:44, Powerplay, E. Viveiros, S. Washburn)
4:2, J. Reichel (44:32)
5:3, A. Iob (53:32, Powerplay, S. Washburn)
27. März 2005
Stadthalle Klagenfurt
5.100 Zuschauer
EC KAC
D. Welser (3:30, H. Ratz), 1:1
S. Washburn (6:19, Powerplay, E. Viveiros, A. Iob), 2:1
A. Iob (27:58, Powerplay, D. Welser, S. Washburn), 3:1
M. Siklenka (39:36, Shorthanded, P. Horsky), 4:1
C. Ban (41:17, J. Kraiger, M. Schaden), 5:1
5:2 (2:1, 2:0, 1:1)
Strafminuten: 16:16
Torhüter:
D. Cloutier (KAC, 60 Min., 27 Schüsse, 2 Tore)
C. Dalpiaz (Innsbruck, 60 Min., 28 Schüsse, 5 Tore)
HC Innsbruck
0:1, T. Johansson (1:05, Powerplay, R. Kaspitz)
5:2, M. Hohenberger (55:09, P. Zetterberg, T. Johansson)
Der EC KAC gewinnt mit 3:2 Siegen.

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Finalserie zwischen den Vienna Capitals und dem EC KAC ging als eine der spannendsten und ungewöhnlichsten Playoff-Begegnungen der österreichischen Liga in die Geschichte ein. Sechs Mal ging das jeweilige Auswärtsteam als Sieger vom Eis. Im ersten Spiel ging der EC KAC in der neunten Minute in Führung, konnte erst acht Minuten vor Schluss auf 2:0 erhöhen. Der Schlüssel zum Erfolg war Torhüter Dan Cloutier, der 41 Schüsse parieren konnte und erst in der letzten Minute, exakt 43 Sekunden vor Schluss, den Anschlusstreffer der Capitals und damit eine Ergebniskorrektur zuließ. Im zweiten Spiel kehrten sich die Gegebenheiten um: zwar konnte Mario Schaden schon nach 45 Sekunden das 1:0 für den KAC erzielen, aber die Capitals glichen durch Jari Suorsa in der fünften Minute aus. Im zweiten Drittel gelang den Gästen schließlich die Führung. Der Rest des Spiels blieb trotz der vielen Strafen und Powerplays torlos, womit sich die Capitals den Heimvorteil zwischenzeitlich zurückgeholt hatten.

Das dritte Spiel geriet zum Debakel für die Capitals, die sich zu Hause ohne Torerfolg mit 0:5 geschlagen geben mussten, was ihre bis dahin höchste Heimniederlage darstellte. Sie glichen in der Serie jedoch abermals aus. Ein hart geführtes Spiel mit vielen Treffern ging mit dem Stand von 4:4 ins Penaltyschießen, wo kein einziger Schütze des EC KAC Capitals-Goalie Frédéric Chabot bezwingen konnte, während Cloutier sich zwei Mal geschlagen geben musste.

Im dritten Spiel in Wien blieb die Serie ihren Gesetzen treu, der EC KAC gewann mit 3:1 abermals auf fremdem Eis. Die Partie war ein Spiegelbild der Auftaktbegegnung. Der EC KAC ging mit einem Doppelschlag zur Halbzeit mit 2:0 in Führung, während die Wiener abermals erst knapp vor Spielende den Anschlusstreffer erzielen konnten. Bei diesem Spiel verletzte sich jedoch auch Dan Cloutier, sodass der KAC gezwungen war, mit dem noch nicht völlig kurierten Andrew Verner den Rest der Serie zu bestreiten. Dass dieser wenig Spielpraxis in dieser Saison gesammelt hatte zeigte sich in der sechsten Begegnung. Mit den Capitals gewann abermals die Auswärtsmannschaft, diesmal deutlich mit 5:1.

Für das entscheidende Spiel in Wien verfolgte Capitals-Trainer Jim Boni eine besondere psychologische Taktik: Er ließ seine Mannschaft auf eigenem Eis mit den Auswärtsdressen antreten und auch das Procedere vor dem Spiel einschließlich dem gemeinsamen Essen einem Auswärtsmatch entsprechend ablaufen.[7] Das Spiel selbst verlief dann ideal für die Heimmannschaft, die nach einem ausgeglichenen 1:1 nach dem ersten Drittel im Mittelabschnitt bis auf 5:1 erhöhen konnte. Dem hatte der EC KAC nichts mehr entgegenzusetzen, und die Capitals holten nach 43 Jahren (der letzte Titel stammte aus dem Jahr 1962 durch den WE-V) wieder den Meistertitel in die Bundeshauptstadt.

Vienna Capitals (1) – EC KAC (2)
29. März 2005
Albert-Schultz-Halle
4.500 Zuschauer
Vienna Capitals
D. Chyzowski (59:17, R. Lukas, D. Kalt), 1:2
1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Strafminuten: 22:20
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 59 Min., 25 Schüsse, 2 Tore)
D. Cloutier (KAC, 60 Min., 42 Schüsse, 1 Tor)
EC KAC
0:1, D. Welser (08:41, Powerplay, S. Washburn, A. Iob)
0:2, H. Ofner (51:03, K. Fearns, I. Iwanow)
31. März 2005
Stadthalle Klagenfurt
4.700 Zuschauer
EC KAC
M. Schaden (00:45), 1:0
1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
Strafminuten: 53:51
Torhüter:
D. Cloutier (KAC, 59 Min., 32 Schüsse, 2 Tore)
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 48 Schüsse, 1 Tor)
Vienna Capitals
1:1, J. Suorsa (04:15, Powerplay, P. Kasper)
1:2, D. Chyzowski (21:17, Powerplay, D. Kalt)
3. April 2005
Albert-Schultz-Halle
4.500 Zuschauer
Vienna Capitals
keine Tore
0:5 (0:1, 0:0, 1:1)
Strafminuten: 10:24
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 31 Schüsse, 5 Tore)
D. Cloutier (KAC, 60 Min., 21 Schüsse, 0 Tore)
EC KAC
0:1, A. Iob (16:21, Powerplay, S. Washburn, D. Welser)
0:2, S. Washburn (22:50, E. Viveiros)
0:3, H. Lindner (28:41, S. Washburn, D. Cloutier)
0:4, J. Kraiger (30:04, C. Ban, D. Cloutier)
0:5, S. Washburn (41:47, Powerplay, E. Viveiros, C. Ibounig)
5. April 2005
Stadthalle Klagenfurt
4.500 Zuschauer
EC KAC
M. Siklenka (09:34, Powerplay, E. Viveiros, A. Iob), 1:1
K. Fearns (13:00, H. Ofner), 2:1
A. Iob (46:19, Powerplay, E. Viveiros), 3:3
C. Ban (52:01), 4:4
4:5 n. P. (2:1, 0:1, 2:2, 0:0, 0:1)
Strafminuten: 40:28
Torhüter:
D. Cloutier (KAC, 65 Min., 28 Schüsse, 5 Tore)
F. Chabot (Capitals, 65 Min., 50 Schüsse, 4 Tore)
Vienna Capitals
0:1, M. Craig (08:14, Powerplay, D. Werenka, B. Wren)
2:2, R. Lukas (39:52, M. Latusa, D. Chyzowski)
2:3, Y. Tsurenkov (41:29)
3:4, D. Werenka (51:36, Powerplay, R. Lukas, D. Chyzowski)
4:5, D. Chyzowski (65:00, entscheidender Penalty)
7. April 2005
Albert-Schultz-Halle
4.500 Zuschauer
Vienna Capitals
D. Kalt (57:50, R. Lukas, M. Latusa)
1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
Strafminuten: 16:12
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 58 Min., 30 Schüsse, 2 Tore)
D. Cloutier (KAC, 43 Min., 22 Schüsse, 0 Tore)
H. Enzenhofer (KAC, 16 Min., 15 Schüsse, 1 Tor)
EC KAC
0:1, E. Viveiros (30:30, Powerplay, A. Iob, S. Washburn)
0:2, M. Siklenka (34:30, G. Ressmann, C. Ban)
0:3, A. Iob (58:30, empty net, S. Washburn)
10. April 2005
Stadthalle Klagenfurt
5.200 Zuschauer
EC KAC
M. Siklenka (19:06, E. Viveiros, G. Ressmann), 1:2
1:5 (1:2, 0:1, 0:2)
Strafminuten: 12:20
Torhüter:
A. Verner (KAC, 58 Min., 30 Schüsse, 4 Tore)
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 43 Schüsse, 1 Tor)
Vienna Capitals
0:1, D. Kalt (09:01, Powerplay, D. Werenka)
0:2, M. Craig (12:46, J. Suorsa)
1:3, D. Chyzowski (35:25, M. Craig, D. Kalt)
1:4, J. Suorsa (50:03, Shorthanded, P. Kasper)
1:5, M. Craig (58:08, empty net, D. Chyzowski)
12. April 2005
Albert-Schultz-Halle
4.500 Zuschauer
Vienna Capitals
D. Kalt (15:31, P. Kasper), 1:1
D. Chyzowski (23:56, M. Craig, I. Jan), 2:1
I. Jan (24:24, Penaltyschuss), 3:1
G. Baumgartner (28:43, D. Chyzowski, Y. Tsurenkov), 4:1
D. Kalt (33:45, Powerplay, D. Werenka, M. Craig), 5:1
D. Werenka (55:46, empty net), 6:2
6:2 (1:1, 4:0, 1:1)
Strafminuten: 8:14
Torhüter:
F. Chabot (Capitals, 60 Min., 40 Schüsse, 2 Tore)
A. Verner (KAC, 59 Min., 35 Schüsse, 5 Tore)
EC KAC
0:1, D. Welser (14:56, A. Iob, S. Washburn)
5:2, A. Iob (48:32, E. Viveiros, S. Washburn)
Die Vienna Capitals gewinnen mit 4:3 Siegen.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscorer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rk Spieler Team GP G A PTS PIM +/- PPG PPA SHG SHA GWG
1 KanadaKanada Steve Washburn KAC 12 3 13 16 16 +1 2 6 0 0 0
2 KanadaKanada Anthony Iob KAC 12 8 6 14 45 +1 4 4 0 0 2
3 KanadaKanada Dave Chyzowski Capitals 10 6 8 14 14 +7 1 3 0 1 2
4 KanadaKanada Mike Craig Capitals 10 5 6 11 22 +3 2 1 1 0 2
5 OsterreichÖsterreich Dieter Kalt Capitals 10 6 4 10 18 +4 3 1 1 0 1
6 KanadaKanada Darcy Werenka Capitals 10 3 6 9 6 +2 2 6 0 0 0
7 KanadaKanada Emanuel Viveiros KAC 10 1 8 9 8 +3 1 5 0 0 0
8 OsterreichÖsterreich Daniel Welser KAC 12 4 4 8 49 0 2 3 0 0 0
9 KanadaKanada Mike Siklenka KAC 12 6 1 7 44 +9 1 1 1 0 1
10 SchwedenSchweden Patrik Zetterberg Innsbruck 5 5 2 7 4 −2 2 0 0 0 1

Legende:
GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, PTS = Scorerpunkte, +/- = Plusminuswert, PIM = Strafminuten, PPG = Powerplaytore, PPA = Powerplayassists, SHG = Unterzahltore, SHA = Unterzahlassists, GWG = Siegestore

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rk Spieler Team GP GPI GS MIP SOG SVS GA SVS% GAA SO W L OTL
1 KanadaKanada Frédéric Chabot Capitals 10 10 10 602:20 362 338 24 93.37 2.39 0 7 3 0
2 OsterreichÖsterreich Hannes Enzenhofer KAC 12 1 0 16:30 15 14 1 93.33 3.64 0 0 0 0
3 KanadaKanada Dan Cloutier KAC 10 10 10 590:30 298 271 27 90.94 2.74 1 6 3 1
4 OsterreichÖsterreich Reinhard Divis VSV 3 3 3 169:00 101 89 12 88.12 4.26 0 0 3 0
5 OsterreichÖsterreich Gert Prohaska VSV 3 1 0 9:00 8 7 1 87.50 6.67 0 0 0 0
6 OsterreichÖsterreich Claus Dalpiaz Innsbruck 5 5 5 304:00 157 136 21 86.62 4.15 0 2 2 1
7 KanadaKanada Andrew Verner KAC 2 2 2 117:20 65 56 9 86.15 4.60 0 0 2 0

Legende:
GP = Spiele, GPI = tatsächliche Einsätze, GS = begonnene Spiele, MIP = Spielminuten, GA = Gegentore, GAA = Gegentorschnitt je 60 Minuten, SOG = Torschüsse, SVS = gehaltene Schüsse, SVS% = Fangquote, SO = Shutouts, W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Logo der Vienna Capitals Vienna Capitals
  2. Logo des EC KAC EC KAC
  3. HC Innsbruck
  4. EC VSV
  5. Logo der Graz 99ers EC Graz 99ers
  6. Logo des EHC Linz EHC Linz
  7. EC Red Bull Salzburg

Kader des österreichischen Meisters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreichischer Meister

Logo der Vienna Capitals
Vienna Capitals

Torhüter: Frédéric Chabot, Christian Cseh

Verteidiger: Darcy Werenka, Robert Lukas, Peter Kasper, Philippe Lakos, Thomas Pfeffer, Leopold Wieselthaler, Mario Altmann

Angreifer: Mike Craig, Dave Chyzowski, Bob Wren, Dieter Kalt, Markus Peintner, Manuel Latusa, Ray Podloski, Jari Suorsa, Gregor Baumgartner, Christoph König, Juri Zurenkow, Bernd Jäger, Christian Dolezal, Ivo Jan, Paul Roch, André Niec, Sandro Winkler

Trainerteam: Jim Boni

Zuschauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt erschienen in der Saison 2004/05 zu 183 Spielen 567.455 Zuschauer, was einem Durchschnitt von 3.101 Personen pro Spiel entspricht. Damit wurde, nachdem in der Vorsaison erstmals mehr als eine halbe Million Zuschauer zu den EBEL-Spielen gekommen war, auch erstmals die Grenze von durchschnittlich 3.000 Zuschauern pro Spiel überschritten.

Rang Team Spiele Zuschauer Durchschnitt
1 Vienna Capitals 30 111.300 3.710
2 EC KAC 30 110.550 3.685
3 EC Graz 99ers 24 75.550 3.148
4 HC Innsbruck 26 79.846 3.071
5 EHC Linz 24 73.629 3.068
6 EC VSV 25 74.050 2.962
7 EC Red Bull Salzburg 24 42.530 1.773

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Greg Holst wieder Trainer beim VSV, Bericht auf hockeyfans.at vom 11. Januar 2005
  2. Kurt Harand neuer Trainer in Linz, Bericht auf hockeyfans.at vom 22. Dezember 2004
  3. Siitarinen tritt als Trainer zurück, Bericht auf hockeyfans.at vom 22. Dezember 2004
  4. VSV holt NHL-Torhüter Reinhard Divis, Bericht auf hockeyfans.at vom 24. Oktober 2004
  5. Meister KAC holt NHL-Goalie Dan Cloutier, Bericht auf hockeyfans.at vom 19. Januar 2005
  6. Caps siegen auch in Villach, Bericht auf hockeyfans.at vom 20. März 2005
  7. Alles auswärts - Verrücktes Spiel in Wien, Bericht auf hockeyfans.at vom 11. April 2005