17-cm-Kanone (E)

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17-cm-Kanone (E)
Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 17-cm-Kanone (E)
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Krupp, Essen
Produktionszeit: 1937 bis 1938
Stückzahl: 6
Technische Daten
Kaliber:

17,26 cm

Kaliberlänge: L/40
Kadenz: 1 Schuss/min
Höhenrichtbereich: 0° bis +45 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: 360°

Die 17-cm-Kanone (E) war ein deutsches Eisenbahngeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kanone handelte es sich um das Rohr der SK L/40 Modell 1901 aus den veralteten Linienschiffen der Braunschweig- und Deutschland-Klasse in einer sechsachsige Eisenbahnlafette, noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammend. Sie war eine Zwischenlösung, um bis zur Einführung der neuen modernen Konstruktionen K 5 und K12 Eisenbahngeschütze zur Verfügung zu haben.

Die Kanone war auf der Eisenbahnlafette um 360° drehbar und konnte mit Hilfe seitlicher Stützen auch seitlich schießen. Die Lebensdauer eines Rohres, dass 62,8 Kilogramm schwere Geschoss verschoss, betrug ungefähr 1100 Schuss.

Es wurden sechs Kanonen gebaut und in den Eisenbahnbatterien 717 und 718 zum Einsatz gebracht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.