al-Hadid (Sure)

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Al-Hadid (arabisch الحديد al-Ḥadīd ‚Das Eisen‘) ist die 57. Sure des Korans, sie enthält 29 Verse. Sie wurde in Medina verkündet, die ersten sechs Verse vermutlich um die Zeit der Auswanderung, die restlichen Teile werden nach der Niederlage in der Schlacht von Uhud im Jahre 625 datiert. Der Titel bezieht sich auf Vers 25.

Nach dem Lobpreis auf die Allmacht Gottes (Verse 1–6) werden die Muslime zum Spenden und zum Einsatz auf dem Wege Gottes aufgerufen. Es folgen Hinweise auf die Vergänglichkeit des Lebens und auf einige Propheten: Noach#Noah im Koran, Abraham und Jesus, „den Sohn Marias“. Die Sure schließt mit einer Anrede an die Muslime und an die Leute des Buches. In Vers 27 wird das Mönchtum als christliche Erfindung bezeichnet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adel Theodor Khoury: Der Koran. Übersetzt und kommentiert von A. T. Khoury. S. 500–503. Gütersloher Verlagshaus, 2007. ISBN 978-3-579-08023-9
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