Arcachon

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Arcachon; zu anderen Bedeutungen siehe Arcachon (Begriffsklärung).
Arcachon
Wappen von Arcachon
Arcachon (Frankreich)
Arcachon
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Arcachon
Kanton La Teste-de-Buch
Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Bassin d’Arcachon Sud
Koordinaten 44° 40′ N, 1° 10′ WKoordinaten: 44° 40′ N, 1° 10′ W
Höhe 0–45 m
Fläche 7,56 km²
Einwohner 10.370 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 1.372 Einw./km²
Postleitzahl 33120
INSEE-Code
Website http://www.ville-arcachon.fr/

Luftbild von Arcachon
Satellitenfoto von Arcachon

Arcachon (okzitan.: Arcaishon) ist eine französische Gemeinde mit 10.370 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie ist die Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissement und gehört zum Kanton La Teste-de-Buch.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Badeort am Atlantik liegt im Regionalen Naturpark Landes de Gascogne am südlichen Ufer des Bassin d’Arcachon etwa 60 km südwestlich von Bordeaux.

Südlich der Villenvororte Le Pilat Plage und Pyla sur Mer (welche administrativ schon zur Nachbargemeinde La Teste-de-Buch gehören) an der Beckenausfahrt zum Atlantik befindet sich die höchste Düne Europas, die Dune du Pilat mit etwa 110 m Höhe, einer Länge von 2,7 Kilometern und einer Fußbreite von rund 500 m.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das maurische Casino um 1900

Arcachon war lange Zeit nur ein bedeutungsloses Fischerdorf. Die Entwicklung zum Luxusbadeort fand im 19. Jahrhundert statt. Bedeutenden Anteil daran hatten die aus Bordeaux stammenden Brüder Émile Péreire und Isaac Péreire, die als Großinvestoren auftraten. Das 1853 errichtete Strandcasino, nach seinem Erbauer auch Château Deganne genannt, sowie das 1977 nach langem Niedergang abgebrannte Maurische Kasino waren Wahrzeichen dieser Blütezeit

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt und ihr Becken sind bekannt für Austernzucht. Austern und andere Meeresfrüchte sind dann auch prominent auf den Speisekarten der örtlichen Gastronomie vertreten. Viele Restaurants und Bars sind direkt an der Strandpromenade angesiedelt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde schon 1841 durch die Bahnstrecke Lamothe–Arcachon an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Von 1911 bis 1930 verkehrte hier auch die elektrische Straßenbahn Tramway Arcachon von 7 Kilometern Länge; sie besaß 5 Triebwagen und 3 Beiwagen. Zwischen 1913 und 1948 war auch die Standseilbahn Arcachon in Betrieb.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 43–53, ISBN 2-84234-125-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Arcachon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien