Mios

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der französischen Gemeinde Mios. Für die indonesische Insel siehe Mios (Insel).
Mios
Wappen von Mios
Mios (Frankreich)
Mios
Region Aquitanien
Département Gironde
Arrondissement Arcachon
Kanton Audenge
Gemeindeverband Bassin d’Arcachon Nord Atlantique
Koordinaten 44° 36′ N, 0° 56′ WKoordinaten: 44° 36′ N, 0° 56′ W
Höhe 4–65 m
Fläche 137,41 km²
Einwohner 8.256 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 60 Einw./km²
Postleitzahl 33380
INSEE-Code
Website www.ville-mios.fr

Kirche Saint-Martin in Mios

Mios ist eine französische Gemeinde des Départements Gironde in der Region Aquitanien. Administrativ ist sie dem Kanton Audenge und dem Arrondissement Arcachon zugeteilt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gassian – einer der Weiler in Mios

Der Ort mit 8256 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) liegt 36 Kilometer südwestlich von Bordeaux, an der Eyre (örtlich auch Leyre genannt) im Pays de Buch, das eines der Gebiete der Landes de Gascogne darstellt. Das Gemeindegebiet ist Bestandteil des Regionalen Naturpark Landes de Gascogne.

Mios verfügt über eine riesige Gemeindefläche von über 137 Quadratkilometer (mehrheitlich bewaldet) und wird von der Autoroutes A63 und A660 bedient.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region war schon zur Eisenzeit bewohnt. Zeugnis davon ist der Tumulus de Pujaut, ein Hügelgrab in Mios. Im Mittelalter war Mios zwar ein großes Lehen, aber nur von geringer Bedeutung. Das Gebiet war ursprünglich sehr sumpfig. Nach der Drainage bildete sich eine Heidelandschaft, die später aufgeforstet wurde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungszahl hat sich seit den 1980er-Jahren mehr als verdoppelt. Sie wuchs vor allem seit der Jahrtausendwende.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 2.437 2.457 2.446 2.977 3.786 4.620 6.891

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Azurblau ein güldenes Eichhörnchen, das an einer Haselnuss knabbert; im roten Schildhaupt drei güldene Jakobsmuscheln.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Martin wurde ursprünglich im romanischen Stil erbaut. Der Chor und die Seitenkapellen sind gotisch. Im 19. Jahrhundert wurde der Bau vergrößert. Im Innern sind einige Reste der Verglasung aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben.
  • Die Kapelle Saint-Brice ist mit einer Glocke aus dem Jahre 1700 ausgestattet.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mios – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien