Mios

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Mios
Wappen von Mios
Mios (Frankreich)
Mios
Region Aquitanien
Département Gironde
Arrondissement Arcachon
Kanton Audenge
Gemeindeverband Bassin d’Arcachon Nord Atlantique.
Koordinaten 44° 36′ N, 0° 56′ W44.605-0.9369444444444411Koordinaten: 44° 36′ N, 0° 56′ W
Höhe 4–65 m
Fläche 137,41 km²
Einwohner 7.871 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 57 Einw./km²
Postleitzahl 33380
INSEE-Code
Website www.ville-mios.fr

Kirche Saint-Martin in Mios

Mios ist eine französische Gemeinde des Départements Gironde in der Region Aquitanien. Administrativ ist sie dem Kanton Audenge und dem Arrondissement Arcachon zugeteilt.

Geografie[Bearbeiten]

Gassian – einer der Weiler in Mios

Der Ort mit 7871 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) liegt 36 Kilometer südwestlich von Bordeaux an der Eyre (örtlich auch Leyre genannt) im Pays de Buch, das eines der Gebiete der Landes de Gascogne darstellt. Das Gemeindegebiet ist Bestandteil des Regionalen Naturpark Landes de Gascogne.

Mios verfügt über eine riesige Gemeindefläche von über 137 Quadratkilometer (mehrheitlich bewaldet) und wird von der Autoroutes A63 und A660 bedient.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Tumulus de Pujaut, ein Hügelgrab das man in Mios vorfindet, bezeugt, dass die Gegend schon zur Eisenzeit bewohnt war. Im Mittelalter war Mios zwar ein immenses Lehen aber nur von bescheidener Bedeutung. Das Gebiet war ursprünglich sehr sumpfig und nach der Drainage bildete sich eine Heidelandschaft heraus, die später aufgeforstet wurde.

Wappen[Bearbeiten]

Auf Azurblau ein güldenes Eichhörnchen, das an einer Haselnuss knabbert; im roten Schildhaupt (das gegen die heraldischen Farbenregeln verstösst) drei güldene Jakobsmuscheln.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Bevölkerungszahl hat sich seit den 1980er-Jahren mehr als verdoppelt und wuchs vor allem seit der Jahrtausendwende.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 2.437 2.457 2.446 2.977 3.786 4.620 6.891

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Martin wurde ursprünglich im romanischen Stil erbaut. Der Chor und die Seitenkapellen sind gotisch. Im 19. Jahrhundert wurde der Bau vergrößert. Im Innern sind einige Reste der Verglasung aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben.
  • Die Kapelle Saint-Brice ist mit einer Glocke aus dem Jahre 1700 ausgestattet.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mios – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien