Bahnhof Albshausen

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Albshausen
Bahnhof Albshausen
Bahnhof Albshausen
Daten
Lage im Netz Zwischenbahnhof
Bahnsteiggleise 3
Abkürzung FALS
IBNR 8000471
Kategorie 6
Eröffnung 10. Januar 1863
Profil auf Bahnhof.de Albshausen
Lage
Stadt/Gemeinde Solms
Ort/Ortsteil Albshausen
Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 32′ 45″ N, 8° 26′ 9″ OKoordinaten: 50° 32′ 45″ N, 8° 26′ 9″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Hessen
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Der Bahnhof Albshausen ist ein Bahnhof nördlich des Stadtteils Albshausen in der mittelhessischen Stadt Solms. Der Bahnhof liegt an der Lahntalbahn und nur wenige Meter vom Fluss Lahn entfernt. Früher zweigte hier die Solmsbachtalbahn nach Grävenwiesbach ab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde am 10. Januar 1863 mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnittes der Lahntalbahn eröffnet. Im Jahr 1908 wurde eine gut 3 km lange Seilbahn von der nahegelegenen Grube Fortuna zum Bahnhof errichtet. Das dort geförderte Erz wurde mit der Bahn zu den Hochöfen im Ruhrgebiet weitertransportiert.[1][2] Bis 1962 endete die Grubenbahn der am südlichen Ortsende gelegenen Erzgrube Laubach am Bahnhof,[3] auch der 1921 stillgelegte Tagebau Schlagkatz in Oberbiel[4] nutzte den Bahnhof als Umschlagsplatz. Von 1912 an zweigte am Bahnhof Albshausen die Solmsbachtalbahn in Richtung Grävenwiesbach über Brandoberndorf ab. Personenverkehr gab es dort vom 1. November 1912 bis zum 31. Mai 1985. Am 28. Mai 1988 wurde auch der Güterverkehr eingestellt. Die Strecke wurde weitestgehend abgebaut. Bis April 1986 wurden die Bahnanlagen durch zwei 1912 in Betrieb genommene mechanische Stellwerke bedient.[5] Für die Abwicklung des Güterverkehrs wurden eine Kopf- und Seitenrampe sowie eine Gleiswaage genutzt.[6] Im August 2016 wurden die Nebengleise und sechs Weichen erneuert, die somit nach mehr als zehn Jahren wieder betrieblich nutzbar sind.[7]

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albshausen liegt im Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Bahnhof Albshausen halten Regionalbahnen der Relation Limburg (Lahn)WeilburgWetzlarGießen (teilweise weiter nach Alsfeld/Fulda) im Stundentakt. Betreiber war bis Dezember 2011 die Deutsche Bahn AG. Seit dem Fahrplanwechsel 2011/2012 am 11. Dezember 2011 werden die RB-Leistungen auf diesem Abschnitt der Lahntalbahn von der Hessischen Landesbahn GmbH durchgeführt. Eingesetzt werden hierfür Triebwagen vom Typ Alstom Coradia Lint 41 (DB-Baureihe 648). Die Regional-Express-Züge der DB (RE 25) fahren ohne Halt durch den Bahnhof. Für die RE-Leistungen werden Triebwagen vom Typ Alstom Coradia Lint 27 und Lint 41 (Baureihen 640 und 648) sowie Bombardier Talent (Baureihe 643) eingesetzt. Der Bahnhof Albshausen soll in den nächsten Jahren umfassend saniert werden.[8]

Linie Strecke Taktfrequenz
RB 45 Lahntalbahn
Limburg (Lahn)WeilburgAlbshausenWetzlarGießen (– Grünberg (Oberhess)Mücke (Hess)Alsfeld (Oberhess)Fulda)
Stundentakt
(+ einzelne Verstärkungszüge zur Hauptverkehrszeit)

Linien
Solms (Lahn) Hessische Landesbahn RB 45
Lahntalbahn
Wetzlar

Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Linie 185 verbindet den Albshäuser Bahnhof mit Braunfels (Haltestelle Braunfels Europaplatz) und Wetzlar (Haltestelle Wetzlar Busbahnhof, direkt am Bahnhof Wetzlar). Die Linie verkehrt werktags halbstündlich, zur Hauptverkehrszeit sogar viertelstündlich, am Wochenende nur zweistündlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmalschutz Hessen: Grube Fortuna
  2. Historie der Grube Fortuna, abgerufen am 8. Oktober 2011
  3. Denkmalschutz Hessen: Grube Laubach
  4. buderus.de: Tagebau Schlagplatz, abgerufen am 8. Oktober 2011
  5. Liste deutscher Stellwerke, abgerufen am 8. Oktober 2011
  6. Bahnhof Albshausen auf weiltalbahn.de, abgerufen am 8. Oktober 2011
  7. Erwacht der Bahnhof wieder? - Region Wetzlar - mittelhessen.de. Abgerufen am 31. August 2016.
  8. Millionenprogramm für 93 Bahnhöfe. In: HR online, abgerufen am 8. Oktober 2011