Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
– StMELF –

Coat of arms of Bavaria.svg
Staatliche Ebene Freistaat Bayern
Stellung Oberste Landesbehörde
Hauptsitz München
Behördenleitung Staatsministerin Michaela Kaniber
Haushaltsvolumen 1,571 Mrd. EUR (2020)[1]
Netzauftritt www.stmelf.bayern.de
Sitz des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Ludwigstraße, 2011

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF), von Januar 2001 bis Oktober 2008 Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten (StMLF), ist ein Ministerium des Freistaates Bayern mit Sitz in München.

Staatsministerin ist Michaela Kaniber (CSU). Als Amtschef dient seit 1. April 2015 Hubert Bittlmayer.

Aufgaben und Zuständigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist auf Landesebene für die Ernährung, die Landwirtschaft, die Landentwicklung und die Forstwirtschaft zuständig. Im Rahmen der Verordnungen und Richtlinien der Europäischen Union, des Grundgesetzes, der Bayerischen Verfassung und der Bundes- und Landesgesetze führt es als oberste Landesbehörde die gesetzgeberischen und verwaltungsmäßigen Aufgaben auf diesen Gebieten durch. Ihm obliegt die Aufsicht über die nachgeordneten Behörden und Einrichtungen wie den Staatlichen Hofkeller Würzburg oder die Bayerischen Staatsforsten.

Nachgeordnete Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Dienstgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstsitz ist Ludwigstraße 2 in München, das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Im südlichen Innenhof befindet sich seit 1984 am Gebäude eine vom Münchner Künstler Eugen Weiß geschaffene Gedenktafel für Mitglieder der Freiheitsaktion Bayern, die dort und im Perlacher Forst hingerichtet wurden.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 wurde dem Referat F4 – Holzwirtschaft, Forstvermögen, Forsttechnik vom Weltmarktführer für Geoinformationssysteme ESRI Inc. für das Bayerische Wald-Informationssystem (BayWIS) der ESRI Forestry Innovation Award verliehen.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sarah Hadry: Ernährungskrise, Revolution und der Bauernbund. Zur Geschichte des ersten bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft (1919–1932) in: Archivalische Zeitschrift 92 (2011), S. 209–275.
  • Heinz Haushofer: Ein halbes Jahrhundert im Dienste der Bayerischen Landwirtschaft und der Volksernährung. Zur Geschichte des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten (Bayerisches Landwirtschaftliches Jahrbuch 46, Sonderheft 5), München 1969.
  • Gerhard K. F. Stinglwagner: Aus der Chronik des Staatsministeriums in: 75 Jahre Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft. Verantwortung für die bayerischen Bauern, hrsg. vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München 1994.
  • Raphael Gerhardt: Agrarmodernisierung und europäische Integration. Das bayerische Landwirtschaftsministerium als politischer Akteur 1945–1975 (= Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte. Band 173). C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-10789-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. stmfh.bayern.de: https://www.stmfh.bayern.de/haushalt/staatshaushalt_2019/haushaltsplan/. Abgerufen am 26. Juni 2020.
  2. Helga Pfoertner: Mit der Geschichte leben. Bd. 1, Literareron, München 2001, ISBN 3-89675-859-4, S. 127 (PDF; 1,1 MB (Memento vom 28. April 2014 im Internet Archive))
  3. Archivlink (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (abgerufen am 29. März 2015)
  4. http://video.esri.com/watch/2530/bavarian-state-forest-administration-and-arcgis-for-mobile-with-christian-simbeck

Koordinaten: 48° 8′ 41″ N, 11° 34′ 45,5″ O