Bellmund

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Bellmund
Wappen von Bellmund
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Biel/Biennew
BFS-Nr.: 0732i1f3f4
Postleitzahl: 2564
Koordinaten: 585406 / 217579Koordinaten: 47° 6′ 33″ N, 7° 14′ 47″ O; CH1903: 585406 / 217579
Höhe: 504 m ü. M.
Fläche: 3,8 km²
Einwohner: 1689 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 444 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Matthias Gygax (FDP)
Website: www.bellmund.ch
Bellmund vom Jura gesehen

Bellmund vom Jura gesehen

Lage der Gemeinde
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Bellmund (in einheimischer Mundart Bäumung [ˌb̥æumʊŋ]; frz. Belmont)[2] ist ein Dorf und eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Schweizer Kantons Bern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bellmund liegt auf einer Terrasse zwischen dem Jäiss- oder Jensberg und dem Oberholz südlich von Biel/Bienne. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn lauten Port, Jens, Merzligen, Hermrigen, Sutz-Lattrigen und Ipsach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Spuren der Besiedlung stammen aus römischer Zeit, eine mittelalterliche Befestigung, Chnebelburg genannt, liegt oben auf dem Jäissberg. In jüngster Zeit wurden am Hohlenweg auch Grundmauern einer Kirche gefunden, daher der Abtstab im Wappen. 1107 wurde das Priorat des Klosters Cluny apud Bellum Montem ‚am schönen Berg‘ erweitert, dann aber noch vor 1127 auf die St. Petersinsel verlegt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Agglomerationsgemeinde hat 1689 Einwohner (Stand 31. Dezember 2018) und ist zu 89,93 % deutschsprachig. 6,5 % der Einwohner sind französischsprachig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 28,4 %, FDP 19,4 %, BDP 15,4 %, SP 14,5 %, glp 7,1 %, GPS 5,5 %, EVP 3,7 %, CVP 2,0 %, EDU 1,5 %, Piraten 1,3 %.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Zürcher (Red.): Bellmund. Unsere Gemeinde. Bellmund 1992

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bellmund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige Wohnbevölkerung aus STAT-TAB des BfS, Gemeinden siehe auch Regionalporträts 2020 auf bfs.admin.ch, Zugriff am 29. Mai 2020
  2. Andres Kristol: Bellmund BE (Nidau) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 136f.
  3. Wahlen 2015 : Resultate der Gemeinde Bellmund. Kanton Bern, abgerufen am 22. März 2016