Hermrigen

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Hermrigen
Wappen von Hermrigen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0737i1f3f4
Postleitzahl: 3274
Koordinaten: 585245 / 214454Koordinaten: 47° 4′ 51″ N, 7° 14′ 40″ O; CH1903: 585245 / 214454
Höhe: 513 m ü. M.
Fläche: 3.5 km²
Einwohner: 312 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 89 Einw. pro km²
Website: www.hermrigen.ch
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Hermrigen (in einheimischer Mundart [ˈheɾməˌɾɪɡ̊ə])[2] ist eine politische Gemeinde mit eigener Einwohnergemeinde und Burgergemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Schweizer Kantons Bern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Älteste Zeugnisse für die Anwesenheit von Menschen auf dem heutigen Gemeindegebiet gehen vielleicht bis in die Mittelsteinzeit zurück. Aus der Hallstattzeit wurden Grabhügel gefunden; auch aus der Römerzeit gibt es Spuren. Der früheste urkundliche Beleg des Ortsnamens als Hermeringen stammt aus dem Jahre 1249; es handelt sich um eine Ableitung vom althochdeutschen Personennamen Her(i)mar mit dem Zugehörigkeitssuffix -ing-.[2]

Der Ort kam 1398 zu Bern und bildete mit Merzligen bis 1798 den Gerichtsviertel Hermrigen in der Landvogtei Nidau.

In Hermrigen wurden in den frühen 1980er Jahren Bohrungen nach Erdöl vorgenommen, sie wurden aber nach einiger Zeit wieder abgebrochen. Geplant ist weiterhin die Förderung von Erdgas.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Bellmund, Merzligen, Kappelen BE, Bühl BE, Epsach, Mörigen und Sutz-Lattrigen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 60.8 %, BDP 13.8 %, FDP 5.8 %, SP 5.6 %, GPS 4.5 %, EVP 3.5 %, glp 2.4 %, CVP 1.8 %, EDU 1.2 %.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.
  2. a b Andres Kristol: Hermrigen BE (Nidau) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 441.
  3. Reto Wissmann: Erdgasbohrung im Berner Seeland verzögert sich nochmals um ein Jahr, Artikel im Bund vom 28. Dezember 2009.
  4. Resultate der Gemeinde Hermrigen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015; abgerufen am 17. April 2016 (html).