Benutzer:Klaus Frisch

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Jimi Hendrix 1967-cropped waist.png


Jimi Hendrix war 21, als die „American Apartheid“ offiziell abgeschafft wurde und es keine speziellen Nigger-Klos mehr gab und auch Farbige ganz normal Restaurants besuchen durften. Drei Jahre später entstand dieses Foto, und zwar in Europa. Denn erst hier, wo man Neger nicht als ehemalige Sklaven, sondern als Befreier von den Nazis kannte, hatte er Erfolg.




Alle Menschen haben einen Migrationshintergrund


Man muss nur weit genug bei den Generationen zurückgehen. Migration gehört zur Natur des Menschen.

Dagegen ist der Nationalstaat ein Konstrukt, das im 18. Jahrhundert in Europa ersonnen wurde und seit dem 19. Jahrhundert als quasi-religiös aufgeladener Vorwand verwendet wird, das „gemeine Volk“ für Ziele einzuspannen, die nicht in seinem Interesse sind, insbesondere für Kriege, und ihm einen fairen Anteil am steigenden Wohlstand vorzuenthalten. In Deutschland, wo der Krieg im herkömmlichen Sinn nach zwei losgetretenen und verlorenen Weltkriegen dummerweise nicht mehr geht, lässt sich der eintrainierte Untertanengeist und die noch immer vorhandene kollektive Hybris jetzt auch hervorragend für einen Wirtschaftskrieg instrumentalisieren, wobei sich kaum jemand fragt, ob oder warum dieses kleine Land in gewissen Disziplinen unbedingt zur Weltspitze gehören muss.

Aber weil das keinen Spaß macht – im Unterschied zum Hurra-Patriotismus 1914 und 1939 – und ein großer Teil der Leute dauerhaft und ohne Perspektive verarmt und nicht am „normalen“ Leben teilnehmen kann, steigert sich der Unmut allmählich zum Hass, und der entlädt sich gegen „das Fremde“.

Zu den Extremfällen hinsichtlich des „Migrationshintergrunds“ gehören die ehemaligen britischen Kolonien in Nordamerika und Australien, wo fast Alle von in den letzten 200 Jahren aus Europa Eingewanderten abstammen und die Einheimischen von diesen Migranten weitgehend ausgerottet wurden. Dort hätten die Einheimischen allen Grund zum Fremdenhass gehabt. In Deutschland dagegen grassiert dieser Hass vor allem unter Leuten, die noch kaum Kontakt mit Ausländern anderer Hautfarbe hatten.

Und völlig absurd ist die aktuelle Lage in den USA, wo ein windiger Geschäftsmann, dessen schottische Mutter und dessen deutscher Großvater Wirtschaftsflüchtlinge waren, massenhaft tumbe Patrioten mit der Ankündigung als Wähler gewinnen konnte, eine Mauer an der Grenze zu einem der beiden Nachbarländer zu errichten. Der dortige Patriotismus ist leider nicht nur wegen seiner albernen Inszenierung irgendwie skurril, sondern nach dem „American Holocaust“, nach etlichen Vernichtungskriegen auf anderen Kontinenten (insbesondere in Japan, das ja nicht die USA erobern wollte, sondern sich verzweifelt gegen eine Handelsblockade gewehrt hatte, in Vietnam, in Afghanistan und im Irak) und nach der maßgeblichen Rolle bei der Er-Zeugung des islamistischen Terrors wohl kaum weniger desavouriert als der deutsche. Jetzt haben die diesen jegliche Kultur vermissenden Migrantensprössling sogar zum Präsidenten gemacht, und der pöbelt Tag für Tag genauso rum wie zuvor im Wahlkampf. Wobei ich gerade feststelle, dass wir zu Kevin Costners Film 500 Nations nach über 20 Jahren noch immer keinen Artikel haben.

Die Extreme in umgekehrter Hinsicht sind ebenfalls Australien und Amerika – das sich, entgegen einer in WP teils aggressiv verfochtenen Sprachregelung, von Alaska bis Feuerland erstreckt –, aber vor der „offiziellen“ Ankunft der Europäer. In Australien scheint es seit der Besiedlung vor mindestens 50.000 Jahren kaum noch Einwanderung gegeben zu haben. Und Amerika scheint seit der Besiedlung vor über 10.000 Jahren kaum Kontakt mit anderen Kontinenten gehabt zu haben, abgesehen wohl von Sibirien, wo die Leute ja herkamen, und abgesehen von einigen Besuchen von Wikingern auf Neufundland sowie von Polynesiern an der Pazifikküste, jeweils einige Jahrhunderte vor der durch Cristoforo Colombo eingeleiteten großangelegten Eroberung.

Letztlich stammen wir alle (Homo sapiens) von Negern ab. Nach aktueller Kenntnis haben sich manche von denen vor etwa 60.000 Jahren aus der Gegend des heutigen Äthiopiens aufgemacht und die anderen erreichbaren Kontinente besiedelt. Dabei haben sie unseren aus ihrer Sicht unwirtlichen Zipfel (wie kann man sowas als Kontinent bezeichnen?) übrigens erst mal links liegen lassen und waren schon lange sogar in Australien angekommen, bevor sie auch in den noch halbwegs menschengemäßen Gegenden am Mittelmeer Fuß fassten.




„Nie wieder soll ein Krieg von deutschem Boden ausgehen.“ (Irgendjemand wichtiges nach dem 2. Weltkrieg)

69 unserer 216 Kampfjets sind in der Lage, vom deutschen Boden abzuheben. (Aktueller Status)

„Wie haben wir es doch so herrlich weit gebracht.“ (Goethe, von dem lässt sich immer was zweckentfremden. Nach dem Motto: „Wer Vieles bringt, wird Jedem etwas bringen“ im Epilog des selben Monumentalwerks.)




Über mich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ich bin Jg. 1958, Wissenschaftler und Autor. Studiert habe ich Biologie, und zwar thematisch sehr breit, was damals (1977-1984) noch möglich war. Geforscht i.e.S. habe ich selber allerdings nie. Als Genetiker hätte ich eigentlich nur Moleküle und deren Wechselwirkungen untersuchen können, und in der Pflanzenphysiologie war es nicht sehr anders. Ich bin aber kein Tüftler.

Deshalb hab ich mich auf's Schreiben verlegt. Und das konnte ich schon immer gut. Beim Abi bekam ich den Scheffelpreis verliehen (wobei mein Klassenkamerad Clemens absolut recht hatte, dass meine Aufsätze inhaltlich total seicht waren. SMirC-wink.svg) Später hab ich mir dann selber interessante Themen gesucht, teils sehr umfangreich recherchiert und massenhaft Fachliteratur gelesen, um Übersichten zu schreiben, die es bislang nicht gab und die neue Perspektiven eröffnen sollten. Neben der Finanzierung war auch die Publikation meiner Arbeiten meist schwierig bis sehr schwierig. Ich musste oft große Zugeständnisse machen, um meine Arbeiten überhaupt gedruckt zu kriegen (Internet gab es noch nicht), und heute interessiert sich kaum noch wer dafür. Ich finde sie weiterhin überwiegend sehr gut und teils genial (und das haben auch bedeutende Leute dort so gesehen), aber das anvisierte Umfeld hat sie (oder vielmehr mich) letztlich abgelehnt, und für den Rest der Menschheit sind sie leider ziemlich wertlos (wegen der erwähnten Zugeständnisse).

1998 war dieses „Geschäftsmodell“ endgültig geplatzt, und auf dem Arbeitsamt (eine verlogene Bezeichnung, aber noch nicht so verlogen wie die derzeitige) erklärte man mir, dass ich für einen Neuanfang zu alt sei. (Ich war 40.) Und anspruchslose Jobs, für die ich mir nie zu schade war, bekam ich nur selten mal für kurze Zeit. („Überqualifiziert“ bedeutet nach meiner Erfahrung, dass die meisten Leute ohne Abi Angst vor Akademikern haben.) Es folgte ein systematisches Zugrunderichten („Verfolgungsbetreuung“, bei der die nicht vorhandene Verwertbarkeit auf dem „Arbeitsmarkt“ fast wie eine Straftat geahndet wird) zunächst in moralischer, aber längerfristig auch in körperlicher Hinsicht. 2006 wurde ich (natürlich nicht von den „Arbeitsagenten“) darauf angestoßen, meine Kompetenzen doch mal hier einzubringen, und hier bin ich jetzt. Für mich war das eine extreme Umstellung: Nicht mehr selber ganz neue Perspektiven zu eröffnen, sondern nur das etablierte „Wissen“ zu referieren. Aber mein anderes Grundanliegen, Wissen für alle Menschen verfügbar zu machen, kann ich hier verwirklichen, und es gibt noch immer massenhaft Artikel, die ich erheblich verbessern kann.

Lange Zeit hat mich da aber mein eigenes Metier (Biologie) kaum interessiert. Mir war schon in der Mitte meines Studiums (~ 1980) klar geworden, dass da eigentlich „alles“ schon erforscht war und nur noch unendlich viele langweilige Details in öder und lebens-fremder Laborarbeit als „Herausforderungen“ gewartet hätten. Und meine mit großem Engagement und vielen Opfern betriebene Kampagne für neue Perspektiven war gescheitert.

Am interessantesten fand ich über all die WP-Jahre historische Perspektiven - und immer wieder auch Biographien wie in letzter Zeit die diverser Trumps. Schon meine eigene Lebenserfahrung seit den frühen 1960er Jahren ist ein faszinierendes Panorama. Etwa im Hinblick darauf, wie viel Zeit wir Menschen damals noch hatten. Auch als Student hatte ich noch sehr viel Zeit (14 Semester) und eine aus heutiger Sicht wohl unglaubliche Freiheit. (Seit ich vor 20 Jahren aussortiert wurde, habe ich zwar auch wieder sehr viel Zeit, aber kaum noch Freiheit. Das finanzielle Existenzminimum ermöglicht keine Teilhabe an der Gesellschaft, und langjährig hatte das jedenfalls bei mir auch massive körperliche Auswirkungen.)

Wäre ich – wie im letzten Jahrtausend ;) – noch in der Lage gewesen, andere Länder zu bereisen, dann würde ich vielleicht WP-Artikel über dortige Landschaften und die dortige Flora schreiben. „Zeitreisen“ sind viel billiger, und man wird ja bescheiden (oder rechtsextrem oder sowas). Und da ich mich nach so vielen Jahren (letzte Auslandsreise 2000) eigentlich nicht mehr wirklich als Europäer oder gar als Weltbürger fühlen kann, sehe ich mein Menschsein jetzt eher in historischer Perspektive.

Von mir betreute Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Links können einen vagen Eindruck von meinen aktuellen Schwerpunkten im Projekt vermitteln, sind aber vor allem zum Eigengebrauch für mich selbst gedacht und umfassen nur einen Bruchteil der Artikel, die ich tatsächlich per Beobachtungsliste täglich im Blick habe. Die Reihenfolge innerhalb der Rubriken ist alphabetisch und stellt keine Gewichtung dar.

Biologie: Epigenese, Gallmücken, Gamet, Genetik, Genom, Keimbahn, Kernphasenwechsel, Lyssenkoismus, Meiose, Meiotic Drive, Pilze, Plasmaströmung, Populationsgenetik, Präformationslehre, Trauermücken, Vererbung (Biologie), Zygote

Personen: Rudolf Bahro, Edgar Dacqué, Wouter J. Hanegraaff, Hugo Iltis, Jörg Lanz von Liebenfels, Guido von List, Barbara McClintock, Gregor Mendel, Carl du Prel, David Spangler, Elizabeth Christ Trump, Fred C. Trump, Frederick Trump, Mary Anne MacLeod Trump, Melania Trump, Sewall Wright

Esoterik: Ätherleib, Akasha-Chronik, Esoterik, Illuminismus, New Age, Okkultismus, Reinkarnation, Spiritismus

Sonstiges: Arbeitslosenhilfe, Fürstentum Germania, Germanenorden, Geschichte des Wahrsagens, Monte Cristo (Washington), NetBotz, Neutempler-Orden, Thule-Gesellschaft