Burgruine Thurn (Südtirol)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burgruine Thurn
Burgruine Thurn

Burgruine Thurn

Entstehungszeit: 13. Jahrhundert
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Taisten
Geographische Lage 46° 45′ 42,8″ N, 12° 6′ 47,9″ OKoordinaten: 46° 45′ 42,8″ N, 12° 6′ 47,9″ O
Burgruine Thurn (Südtirol) (Südtirol)
Burgruine Thurn (Südtirol)

Die Burgruine Thurn ist die Ruine einer Höhenburg, die im Kern wohl auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Sie befindet sich auf einer Hügelkuppe im Südtiroler Pustertal am Eingang des Gsieser Tals und liegt im Gemeindegebiet von Welsberg-Taisten. Die Burg ist nicht zu verwechseln mit Schloss Thurn im Gadertal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vordergrund: Reste des Palas

Die Anlage wurde wohl im späten 13. Jahrhundert von den Herren von Welsberg errichtet – direkt gegenüber von Schloss Welsperg auf der anderen Seite des Gsieser Bachs. Im 16. Jahrhundert wurde die Anlage umgebaut und erweitert. Am 15. Mai 1765 fiel die Burg einem Brand zum Opfer. Sie ist noch heute im Eigentum der Familie Thun-Hohenstein-Welsperg.

Von der Burganlage ist der Palas völlig verfallen. Teile des Bergfrieds, der Ringmauer und des Zwingers sind noch erhalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander von Hohenbühel: Thurn bei Welsperg. In: Magdalena Hörmann-Weingartner (Hrsg.): Tiroler Burgenbuch. IX. Band: Pustertal. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 2003, ISBN 978-88-8266-163-2, S. 367–374.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burgruine Thurn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts